Anfang Februar ging es für mich endlich in die Schule, da meine Quarantäne ab dem 01.02.2021 vorbei war. Die ersten Tage in der Schule waren merkwürdig und wundervoll zugleich! Aufgrund von Corona ist das Schuljahr hier in vier Blöcke unterteilt und pro Block belegt man zwei Fächer, bis Ende April habe ich dementsprechend zwei Fächer und ab Anfang Mai dann zwei andere. Aktuell belege ich die Fächer Social Studys und English Creative Writing.

Das Schulsystem hier ist einer der Gründe wieso ich Anfangs eher verwirrt zur Schule kam, denn die Schule hier ist das absolute Gegenteil zu einer deutschen Schule! Anfangs dachte ich genau das wäre ein negativer Punkt, doch mittlerweile habe ich gelernt, dass es das beste überhaupt ist! Durch meinen Aufenthalt hier kann ich nun ein ganz neues Schulsystem kennenlernen! Ich gehe auf die Ladysmith Secondary School und es ist genau so wie man in all den nordamerikanischen High School Filmen sieht. Die Gänge sind voller Spinde, sobald man die Schule betritt landet man in einer großen Eingangshalle, gelbe Schulbusse parken vor der Schule und die Schüler und Lehrer hier sind unglaublich nett und vorallem offen.

Viele Clubs in meiner Schule finden während Covid-19 nicht statt, dennoch bekommt man viel vom normalen Schulleben mit, ich habe mich dem Student Council und dem Improv Team (Improv ist eine Art von Theater, man improvisiert) angeschlossen, um mehr von der kanadischen Kultur mitzubekommen.

Was mir hier in Kanada besonders auffällt ist, dass alle Kanadier mehr als freundlich und herzlich sind. In meiner ersten Schulwoche wurde ich von meinen Mitschülern herzlich empfangen, Leute sprechen einen in der Schule an, weil man sympatisch aussieht oder Mitschüler haben mir kanadische Süßigkeiten gebracht, da ich diese noch nie probiert habe und sie einfach nett sein wollten. Bevor man ins Ausland geht haben viele Angst, dass sie keine Freunde dort finden, doch hier in Kanada kommen alle auf einen zu und möchten dich besser kennenlernen. Hier in Ladysmith ist es egal, ob man sich kennt oder nicht, jeder beginnt mit jedem ein Gespräch auf der Straße!

In den letzten Wochen habe ich schon viel von der Kultur hier kennengelernt! Die Natur hier ist wunderschön und es gibt viele Möglichkeiten zu wandern, vorallem das typisch kanadische Essen hat es mir angetan. Ich habe viel mit meinen Gastgeschwistern unternommen und übers Wochende hat es sogar geschneit! Wir finden also trotz Corona Wege etwas zu unternehmen, auch wenn die ,,strengen“ Regeln hier verlängert wurden!

 

Abschließend kann ich sagen, dass ich durch die offene und freundlich Art der Kanadier schnell hier richtig angekommen bin und ich mich auf alles freue, was noch kommt!

 

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Jana S.

Austauschschülerin auf Vancouver Island (Kanada)

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