Feb 232017
 

New Year’s Eve war realativ ruhig und entspannt. Den Tag haben meine Gastmutter und ich mit shopping und DVD gucken verbracht bevor wir uns dann um 5 irgendwann angefangen haben uns fertigzumachen und als erstes zu unseren Nachbarn zu gehen und mit denen zu feiern. Um 6pm habe ich dann meine Eltern und Freunde angerufen und ihnen ein frohes neues Jahr gewünscht. Das Gefühl das man immernoch im alten Jahr ‚feststeckt‘ war total merkwürdig und hat sich ziemlich unecht angefühlt. Um 11pm bin ich dann zu meiner besten Freundin gegangen um mit ihr und ihrer Familie ins neue Jahr zu feiern. Wir hatten total viel Spaß und es sind wunderschöne Erinnerungen entstanden. Um 11.45 haben wir dann im TV die live Übertragung aus New York City angeguckt um dann endlich um Punkt 12 anzustoßen und weiterzufeiern. Wir selbst hatten ein großes Feuerwerk, tausende von Wunderkerzen und Laternen die wir stiegen ließen.  Die Nacht wurde ziemlich lang als wir dann auch mal um 6 im Bett waren. Ich hoffe ihr hattet alle eine schöne Silvesternacht und seit gut ins neue Jahr gekommen.

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Feb 232017
 

Der 24. Dezember. Ist doch eigentlich Weihnachten oder war es zumindestens seit ich denken kann. Aber dieses Jahr war ja alles anders. Es war merkwürdig Familie und Freunden einen Tag ‚zu früh‘ zu schreiben und sich vorzustellen das diese grade Weihnachten feiern während bei dir 23 Grad sind und du 10.000km weit weg bist. Rückwirkend kann ich aber sagen das ich froh bin auch zu Weihnachten mal neue Erfahrungen gemacht zu haben.
24. Dezember fing eigentlich ziemlich spät an. Nachdem alle ausgeschlafen, gefrühstückt und sich fertig gemacht haben ging es nochmal los um eine letzte ‚vergessene-Weihnachtageschenke- Shoppingtour‘ zu erledigen. Als dann aber auch  immer mehr für den eigenen Bedarf dazukam nahm das den ganzen Vormittag ein. Am Nachmittag haben wir dann die Familie von Schwiegersohn meiner Gastmutter besucht und den Abend mit ihnen verbracht. Endlich zu Hause angekommen ging es dann nochmal, aber auch zum letzten Mal, an das weitere Geschenke einpacken. Nachdem diese dann mehr oder auch weniger alle unter dem Baum lagen wurde noch ein bisschen mehr dekoriert und dann sind wir auch schon alle wieder ins Bett gegangen. Um den nächsten Tag dann sehr früh zu beginnen..

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Feb 232017
 

Über Weihnachten waren wir wieder der Familie meiner Gastmutter in Mobile, Alabama. Wie sind am 16. Dezember direkt nach der Schule losgefahren und waren dann nach einigen Stopps kurz vor Mitternacht endlich da. Die ersten drei Tagen verbrachten wir damit alte Freunde von meiner Gastmutter zum Lunch und zum Dinner zu treffen. Am 20. Dezember haben wir uns dazu entschieden nach New Orleans zu fahren. Nach über 2 Stunden Autofahrt sind wir endlich in Downtown New Orleans angekommen. Nach ein bisschen Sightseeing sind wir dann, wie zuvor geplant, in den Audubon Zoo gefahren und haben dort ein paar schöne Stunden verbracht. Am späten Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg zum ‚French Quarter‘ gemacht. Es war ziemlich anders aber auch sehr schön. Nachdem wir über den Markt gegangen sind, und natürlich Souvenirs gekauft haben, sind wir einfach den Massen die Straße runter gefolgt. Nach einem späten Lunch in einem deutschen Restaurant sind wir Abends wieder nach Hause gefahren und beschlossen auf jeden Fall im Februar wieder zurück zu kommen und mehr Zeit am French Quarter und in New Orleans selbst zu verbringen.

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Jan 232017
 

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IMG_5928Hey Leute,
Ich hab jetzt schon lange nichts mehr geschrieben, da auch nicht besonders viel passiert ist. Drei Tage nach Silvester war schon wieder zur Schule. Am Montag hatten wir noch frei und am Dienstag mussten wir zur Schule. Dann war auch wieder Training für Dance. Die anderen Sportarten sowie Basketball und Wrestling hatten selbst in den Ferien Training.
An Silvester war ich mit ein paar anderen Freunden bei einer Freundin zu Hause und wir hatten ein Lagerfeuer.
Im Moment treten wir bei Boys varsity basketball games in der Halbzeit Pause auf und am Ende des Monats haben wir dann unsere erste competition. Wir fahren am Freitag morgen nach dem wir noch einmal gepracticed haben mit dem Schulbus nach Cambi, ich weiß nicht wirklich wo das liegt, aber die meisten unserer competitions sind in der Nähe von Portland, welches ca. 6 Stunden mit dem Auto entfernt ist, mit dem Bus also etwas länger. Wir bleiben meist das ganze Wochenende und kommen also erst Sonntag wieder. Samstags treten wir an und fahren danach nach Hause.
Da unsere High School sehr klein ist, ist auch unser Varsity Dance Team sehr klein und es gab keine try-outs. Somit gehören wir nicht zu den bestens Teams in Oregon haben aber trotzdem keine super schlechten Chancen, da viele Teams in letzter Zeit weniger trainieren konnten, weil in mehreren Teilen Oregons die Schule ausgefallen ist. Auch bei uns liegt seit Ende November Schnee, aber nicht so viel das wir viele Snow-Days bekommen.

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Jan 222017
 

Hallo alle zusammen!

Dies wird mein letzter Beitrag auf diesem Blog sein, denn ich bin schon wieder zurück im guten alten Deutschland.

Seit fast drei Wochen bin ich nun wieder in meiner Heimat und ich muss sagen es hat sich wirklich nichts verändert. Alles ist beim Gleichen geblieben und ich hatte überhaupt keine Probleme mich einzuleben.

Aber fangen wir erstmal vorne an:

Noch vor Weihnachten habe ich eine Abschiedsparty für meine Freunde gegeben. Leider konnten aber 4 Personen nicht kommen, was echt schade war. Wir hatten aber trotzdem super viel Spass und ich rate jedem Austauschschüler nicht ohne Party das Land zu verlassen. Es ist immer nochmal schön einen Abend mit den Freunden zu verbringen, wo man sich wirklich verabschieden kann und nicht einfach weg ist. Außerdem hat meine Jugendgruppe der Kirche eine kleine „sent-off Party“ für mich geschmissen, was mich echt gefreut hat.

Meine Koffer dann für die Rückreise zu packen war schon echt ein Akt. Ich musste circa dreimal umpacken, weil ich entweder etwas vergessen hatte oder die Gewichtsverteilung nicht gestimmt hat. Nach Amerika geflogen bin ich mit einem Koffer und zurück gekommen mit zwei Koffern und Handgepäck :D. Zum Glück habe ich aber alles mitnehmen können und musste nichts zurück lassen.

Wenn ich an meinen bevorstehenden Rückflug gedacht habe, hatte ich gemischte Gefühle. Auf der einen Seite habe ich mich wirklich auf meine Familie und Freunde gefreut, auf der anderen Seite aber wollte ich nicht zurück. Außerdem war es so unwirklich für mich, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte bald nicht mehr im warmen Alabama, sondern im kalten NRW zu sein .

Mein Flug ging am 03. Januar um 13 Uhr. Beide meiner Gasteltern mussten arbeiten und konnten deshalb leider nicht mitkommen. So brachten mich meine beiden Gastbrüder, drei Freunde und meine Koordinatorin der Austauschorganisation zum Flughafen. Zu Anfang dachte ich, dass ich wahrscheinlich gar nicht weinen würde bei der Verabschiedung, doch je näher es zu dem Punkt kam, desto trauriger wurde es. In dem Moment wollte ich wirklich  nicht das Leben in Alabama zurücklassen und ich konnte nicht begreifen, dass es vorbei sein sollte. Es blieb mir aber keine Wahl und früher oder später musste ich doch gehen. Nach dem letzten Mal Verabschiedem von jedem und unter Tränen ging es dann durch die Sicherheitskontrollen. Bis auf, dass mein Flug von Mobile nach Atlanta eine Stunde Verpätung hatte, lief die ganze Reise echt gut (Mobile-Atlanta, Atlanta-Amsterdam, Amsterdam-Düsseldorf). Ich hatte nette Sitznachbarn und konnte mir die Zeit auf dem Langstreckenflug durch Schlafen und Filme schauen vertreiben.

In Deutschland angekommen begrüßten mich meine Eltern und zwei meiner besten Freunde am Flughafen *.*. Sie hatten vier Ballons mit, welches zusammen „welcome to Germany Julia“ sagten. Damit hätte ich nicht gerechnet und ich habe mich sehr gefreut. Es war auf jeden Fall sehr schön meine Eltern und engsten Freunde nach einem halben Jahr wieder zu sehen, allerdings hat es sich für mich auch total normal angefühlt. Wir sind dann alle zu mir nach Hause gefahren und meine Mutter hatte meinen Lieblingskuchen für mich gebacken^^.

Im Nachhinhein hat sich für mich der ganze Austausch wirklich wie ein dreiwöchiger Urlaub angefühlt. Die Zeit verging so schnell und ich war so beschäftigt, dass alles wie im Flug vorbei war. Allerdings bin ich jetzt im Nachhinein etwas traurig darüber, dass meine Gastfamilie überhaupt nicht unternehmenslustig war. Sie haben wirklich fast gar nichts mit mir unternommen, was ich echt schade finde. Ich habe mich zwar immer mit Freunden getroffen, bin aber kaum aus dem kleinen Örtchen rausgekommen und habe nicht viel von der Umgebung oder der nächstgrösseren Stadt Mobile gesehen. Ohne Auto konnte man dort nämlich nichts machen. Selbst am Strand, der nur 1 1/2 Stunden entfernt war, war ich nur einmal. Ich hätte so viel dort sehen können, bin aber durch meine Gastfamilie nicht dazu gekommen :/.

Dennoch vermisse ich die Staaten jetzt und besonders meine Freunde, mein Sportteam, meine Kirchengruppe, die Umgebung und alles andere hätte ich gerne zurück. Natürlich ist es auch sehr schön wieder in Deutschland bei der Familie und Freunden zu sein, aber es ist dennoch anders.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich jedoch die möglichkeit hatte ein halbes Jahr in den USA zu verbringen und ich werde es niemals vergessen. Es war wirklich eine super Erfahrung, auch wenn es sich gerade sehr unreal anfühlt, als ob ich niemals da gewesen wäre.

Ein sehr großes Dankeschön auch an die ELE, die mich mit dem Stipendium unterstützt hat. Durch sie konnte ich so einiges mehr machen und das halbe Jahr noch stärker genießen. Vielen Dank hierfür noch einmal!

Das war es dann auch von mir

Ich wünsche allen jetzigen und zukünftigen Austauschschülern ein tolles Jahr und macht das Beste draus!

Eure Julia

 

 

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