Sep 232016
 

Hallo Leute,
Ich bin schon seit ziemlich genau drei Wochen in Oregon. FĂŒr alle die nicht wissen wo Oregon liegt: zwischen Kalifornien und Washington, an der WestkĂŒste. Das heißt ich habe neun Stunden Zeitverschiebung nach Deutschland.
Bei mir ging alles ziemlich schnell, da ich mit eine der Letzten von meiner Organisation bin die platziert wurde. Ich habe meine Familie am Donnerstag Abend bekommen und bin schon am Montag geflogen. Deshalb habe ich am Wochenende dann gepackt und nochmal meine Freunde gesehen, bevor ich meine extrem lange Reise angetreten bin. Ich musste zweimal umsteigen: das erste mal in Alabama und das zweite mal in Salt Lake City, bis ich dann endlich in meinem Staat angekommen bin. (ca 25h)Mein Empfang war nicht so spektakulĂ€r, wie man ihn sich vielleicht vorstellt, da mich nur mein Gastvater abgeholt hat, aber trotzdem sĂŒĂŸ.Es war zwei Uhr nachts und fĂŒr meine Gastschwester war der Dienstag, an dem ich angekommen bin der erste Schultag.
Am Dienstag habe ich mitten in der Nacht noch kurz mit meiner Gastmutter gesprochen, da sie extra fĂŒr mich nochmal aufgestanden ist. Danach habe ich erst mal geschlafen. Allerdings war mein Jetlag gar nicht so stark und ich habe auch nur bis 10:00 Uhr geschlafen.
Ich bin dann mit meinem Dad einkaufen gegangen und nachher haben wir meine Schwester und meinen Bruder vom Kindergarten und der Schule abgeholt. Die beiden sind fĂŒr mich wie echte Geschwister. Meine Schwester besucht die Middleschool in meinem StĂ€dtchen, welche mit der High School in einem GebĂ€ude ist. Meine Schule ist sehr klein, was echt extrem ungewohnt ist fĂŒr mich. Hier kennt wirklich jeder jeden und die gesamte Schule ist so groß wie zwei Stufen meiner Schule in Deutschland.
Mein erster Schultag war dann der zweite Schultag von allen Anderen. Also der Mittwoch. Ich konnte mir meine Kurse nicht aussuchen, da ich ja erst so spÀt ankam, meine Schule so klein ist und sie auch gewisse Vorstellungen haben, was die Kurse angeht die ich belege.
Das ist also mein Stundenplan:

1. Biology
2. US History
3. Arts and Crafts
4. English 2
5. Algebra 2
6. PE High School (weights)
7. Woodsshop

Nach English ist lunch break und ich esse normalerweise in der Schulcafeteria, entweder das was es dort gibt oder ein selbstmitgebrachtes lunch. Der einzige Tag, an dem ich nicht in der Cafeteria esse ist Donnerstag, da ich und eine Freundin „lazy Thursday“ haben und dann immer irgendwo hin fahren, um zu essen.

Ich lebe in Grant County und hier sind Wochenenden drei Tage lang, weshalb man freitags freiwillig zur Schule gehen kann, wenn man Hausaufgaben oder andere assignments abgeben muss oder einen Test wiederholt.
Meine LieblingshĂ€lfte ist eindeutig nach lunch break, da English und Biology die schwersten FĂ€cher fĂŒr mich sind.

Den Rest erzĂ€hle ich dann nĂ€chstes mal!😊đŸ‡ș🇾

Dana

Sep 232016
 

 

Hallo!

Wie ich ja schon im letzten Blogeintrag erzĂ€hlt habe ist die Schule auf der ich hier bin viel kleiner! Es gibt pro Jahrgangsstufe nur 1 bis 2 Klassen mit um die 15 Kinder jeweils (die Klassen 1-12 sind alle auf einem Campus). In meiner Klasse, der 10a, sind mit mir 13 SchĂŒler. In Spanisch sind es nur 8 und in Latein sogar nur 4! Das war am Anfang schon etwas komisch fĂŒr mich, da ich Zuhause auf einer Schule mit 180 Leuten pro Stufe bin, aber ich muss sagen, dass es hier echt eine angenehmere AtmosphĂ€re ist. Am ersten Schultag haben mich alle freundlich begrĂŒĂŸt, die meisten kamen auf mich zu und sagten so etwas wie: „Du bist doch Annika, oder? Hi ich bin…“ Sowas war ich aus Deutschland natĂŒrlich schon mal gar nicht gewohnt. Allerdings musste ich auch sofort feststellen, dass die Schule hier etwas lĂ€nger geht als ich es gewohnt bin, sodass der Schultag auch anstrengender ist, aber auch daran habe ich mich langsam aber sicher gewöhnt. Auch an ein paar neue FĂ€cher musste ich mich hier noch gewöhnen: z.B. Economics und American History, beides FĂ€cher bei denen ich nicht wirklich wusste was mich erwartet, aber ich muss sagen es sind wirklich beides interessante FĂ€cher! Relativ untypisch fĂŒr Amerika fahre ich mit dem Fahrrad zur Schule, aber es gibt natĂŒrlich auch einen riesigen Upload and Pick Up Platz vor meiner Schule mit extra „Verkehrswinkern“ in gelben Warnwesten, die die Eltern auf die ParkplĂ€tze einweisen (in meinen Augen ist es trotzdem ein ziemliches Chaos morgens).

Typisch fĂŒr den Silicon Valley arbeiten wir in vielen FĂ€chern mit unseren eigenen Laptops, die wir jeden Tag in die Schule mitbringen mĂŒssen, was viele Arbeiten wirklich erleichtert und auch mehr Spaß macht. Außerdem dĂŒrfen wir bei den meisten Lehrern in Gruppenarbeitsphasen raus gehen und die Aufgaben draußen auf dem Campus erledigen. Wenn man wĂ€hrend der Stunde mal ĂŒber den Campus lĂ€uft, sieht man eigentlich immer irgendwo SchĂŒler mit ihren Laptops an der frischen Luft arbeiten. Es beginnt an meiner Schule jetzt auch die Klausurphase, heute habe ich eine Mathearbeit geschrieben und in den letzten Wochen auch schon mehrere Tests. Es gibt zwar viele Überschneidungen, aber manchen Stoff hatte ich auch noch nicht in Deutschland…

Letzten Sonntag hat meine Gastfamilie einen Ausflug nach San Francisco mit mir gemacht! Wir waren bei Twin Peaks, wo wir eine super Aussicht auf ganz San Francisco hatten, an FishermanÂŽs Warf, der Pier mit den vielen Robben, Chinatown und natĂŒrlich an der Golden Gate Bridge! Diese war (ein Wunder) nicht im Nebel, sondern es war tolles Wetter mit keiner Wolke am Himmel. Der Blick ĂŒber die Bay war echt sehr schön

Viele GrĂŒĂŸe aus dem Silicon Valley

Annika

 

Hier noch ein paar Bilder aus San  Francisco

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FishermanÂŽs Warf

cable

Cable Car

alcatraz

Alcatraz

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Aussicht von Twin Peaks

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Und natĂŒrlich die Golden Gate Bridge!

Sep 192016
 

Mein erster Schultag begann frĂŒh. Wir mussten um 5 Uhr morgens aufstehen und uns fertig machen. Anschließend haben wir eine Kleinigkeit gegessen und sind los gefahren. Nach dem uns auf halber Strecke aufgefallen ist das wir Dokumente vergessen hatten und wieder umdrehen mussten kamen wir grade noch pĂŒnktlich an. Das war zu viel Stress und Aufregung und das auch noch so frĂŒh am morgen. Nachdem wir uns Hilfe gesucht hatten wurden wir zum ÂŽfront OfficeÂŽ gebracht. Danach ging es in die verschiedensten BĂŒros um letzte Fragen zu beantworten und Daten zu nennen. Nachdem auch das endlich geschafft war mussten wir uns in eine Liste eintragen und warten bis wir aufgerufen worden. Als auch das geschafft war wurde ich in ein weiteres BĂŒro gefĂŒhrt indem eine freundliche Frau saß die mich bei meiner Auswahl der FĂ€cher beraten hat. Kurzerhand wurde ich in die elfte Klasse und in die von mir ausgewĂ€hlten FĂ€cher gesteckt. (Letztendlich wurde mein Stundenplan 6 mal getauscht bis ich vor zwei Wochen meinen endgĂŒltigen Stundenplan erhalten habe). Meine Klassen sind jetzt:

  1. Math
  2. Science
  3. English 3
  4. US History
  5. American Gouvernment
  6. 3D Art
  7. Psychology

Mir machen meine FĂ€cher wirklich Spaß auch wenn es manchmal noch schwer ist alles zu verstehen und nachzuvollziehen worum es grade geht. Ich bekomme viel UnterstĂŒtzung meiner Lehrer womit es jedes mal ein bisschen leichter wird mitzukommen.

An meinem ersten Schultag habe ich schon einige nette Leute kennengelernt mit denen ich jetzt gut befreundet bin und fast jedes Wochenende was zusammen machen. In den nÀchsten Tage fange ich an meine ersten TestŽs zu schreiben was ich hoffe nicht allzu schwierig wird.

Der nĂ€chste Bericht wird auch nochmal zum Thema Schule und wie die sich nach ein paar Wochen verĂ€ndert hat aber auch ĂŒber Tampa und einen wunderschönen Samstag.

 

 Posted by at 06:54
Sep 192016
 

Am ersten Donnerstag nach meiner Ankunft haben wir morgens das Auto mit unseren gepackten Koffern beladen und sind frĂŒh losgefahren. Nach einer kurzen StĂ€rkung an einer Raststelle sind wir unsere neun stĂŒndige Autofahrt angetreten. Wir sind eine ganze weile gefahren bis wir angehalten haben und etwas zu Mittag gegessen haben. Kurz darauf haben wir Florida verlassen. Sobald wir in Mobile Alabama angekommen sind haben wir die Tochter meiner Gastmutter besucht. Wir wurden von ihr und ihrer Familie herzlich empfangen. Nachdem wir uns ein wenig kennengelernt und unterhalten haben sind wir mit Freunden essen gegangen. Das war mein erstes mexikanisches Essen, und das war ziemlich gut. SpĂ€t am Abend sind wir dann zu der Schwester meiner Gastmutter gefahren wo wir die nĂ€chsten Tage ĂŒbernachtet haben. Es war ein schönes und großes Haus. Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet haben und wir durch das Haus gefĂŒhrt worden sind haben wir mit denen zu Abend gegessen und sind frĂŒh ins Bett gegangen. Am nĂ€chsten Tag haben wir erstmal ausgeschlafen bevor wir zu Ashley, die Tochter meiner Gastmutter, und ihrer Familie gefahren sind.  Nachdem wir mit denen etwas zu Lunch gegessen haben sind wir zusammen in die nĂ€chstgelegene Mall gefahren und sind shoppen gegangen. Victoria Secret, Rue 21, Ulta, ich habe viele neue LieblingslĂ€den gefunden. Abends haben wir uns mit der restlichen Familie getroffen und sind mexikanisch Essen gegangen. Das war mein erstes richtiges mexikanisches Dinner. Wir sind erst abends wieder nach Hause gekommen und noch eine Runde schwimmen gegangen bevor wir alle ins Bett gegangen sind. Der nĂ€chste und leider auch schon unser letzter richtige Tag haben wir mit der Ashley und ihrer Familie gebracht. Ihre Tochter hatte an diesem Tag ihre Geburtstagsfeier wozu wir auch herzlich eingeladen wurden. Die Zeit bis mittags verbrachten wir damit einen Film zu gucken. Deadpool- mal wieder. So um 13 Uhr haben wir uns dann fertig gemacht und sind losgefahren um den Kuchen abzuholen. Um 13.30 haben wir uns dann mit all den Freunden und Eltern an einer Skaterhalle getroffen. Der Tag ging viel zu schnell vorbei. Wieder zu Hause haben wir zuerst unsere Sachen gepackt und dann den restlichen Abend mit der ganzen Familie verbracht. Es war ein schöner aber auch sehr stressiger Tag. Der Abfahrtstag fing frĂŒh an nachdem wir uns von der Schwester und ihrem Mann verabschiedet haben sind wir wieder zu der Tochter gefahren um dort die letzten Stunden zu verbringen. FĂŒr die Stunden haben wir uns dann doch noch mal geteilt. Ich bin mit meiner Gastmutter ein paar Lebensmittel kaufen und danach zu Dauphin Island gefahren, meine Gastschwester ist wĂ€hrenddessen zu Hause geblieben. Nachmittags haben wir uns dann endgĂŒltig von jedem verabschiedet und sind die lange Reise zurĂŒck nach Hause angetreten. ZurĂŒck zu Hause haben wir Princess, unseren Hund, abgeholt und sind zu unserem Haus gefahren und hundemĂŒder aber glĂŒcklich in unsere Betten gefallen und eingeschlafen.

Die nÀchsten 3 Tage bevor die Schule begann haben wir damit verbracht einzukaufen, die Gegend zu erkunden und unsere Schule das erste Mal zu besuchen.

Alles zu meinem ersten Schultag kommt in meinem nÀchsten Bericht.

 Posted by at 06:34
Sep 182016
 

Hey Leute!

Ich melde mich auch endlich mal wieder. Es ist meistens immer ziemlich viel los hier und deshalb finde ich nicht so oft Zeit, um einen Beitrag zu schreiben.

Auf jeden Fall geht es mir sehr gut soweit :). Ich habe mich an die Schule gewöhnt und finde mich auch zu recht (zum GlĂŒck 😅). In den ersten Tagen musste ich nĂ€mlich immer eine Karte der Schule haben und andere SchĂŒler fragen wo es lang geht, um meine Klasse zu finden^^. Es war teilweise schon etwas stressig, aber auch lustig. Meine Schule ist zwar nicht so groß, aber fast jeder Gang sieht gleich aus, was die ganze Sache schwieriger macht. Auch mit meinem Spint hatte ich lange Zeit manchmal zu kĂ€mpfen  :D, oft lĂ€sst er sich nĂ€mlich nicht so leicht öffnen, wie man es gerne hĂ€tte. Aber man gewöhnt sich nach einiger Zeit daran. Also hier mal mein Stundenplan:

  1. st: Physical Science
  2. st: Drivers Ed
  3. st: Dance
  4. st: Art
  5. st: English
  6. st: History
  7. st: Algebra 2 + Trigonometry

Alles an sich nicht so schwer, bis auf Geschichte. Ich habe den schwereren Kurs gewĂ€hlt und es war echt ein großer Fehler. Geschichte macht mir mein Leben hier nicht leichter 😬. Englisch und Mathe sind aber auch die fortgeschrittenen Klassen und in denen habe ich keine Probleme. Also falls ihr einen Austausch plant, wĂ€hlt ruhig die besseren Kurse, seid nur sicher, dass ihr das Fach auch ĂŒberhaupt mögt und ein bisschen Ahnung habt!

Zwischen den einzelnen Stunden habe ich jeweils 5 Minuten, um zum nĂ€chsten Raum zu kommen. Nach der 2. Stunde habe ich 10 min Pause und nach der 4. haben wir 30 min Lunch-Pause. Insgesamt haben wir also nicht viel Freizeit.  Die Schule beginnt um 7:30 Uhr und endet um 15 Uhr (mittwochs um 14 Uhr und donnerstags um 14:40 Uhr)   Ich wechsle meinen Klassenraum und meine komplette Klasse nach jeder Stunde, man hat also keine festen Klassenkameraden. Das hat es am Anfang auch etwas schwer gemacht, Freunde zu finden, weil man halt nie viel Zeit mit den selben Leuten verbringt. Deshalb habe ich mich auch dafĂŒr entschieden dem Cross Country Team beizutreten, weil du deine Freunde meistens in den AktivitĂ€ten nach der Schule findest. Wir trainieren jeden Tag zwei Stunden, dass heißt ich bin meistens erst so um 17:30 Uhr zu Hause. Es ist zwar anstrengend, macht aber trotzdem Mega Spaß und ich bin froh im Team zu sein.

Ich lebe etwas abseits der grĂ¶ĂŸeren Stadt, weshalb es direkt in Satsuma auch nicht so viele Freizeitmöglichkeiten gibt. Deshalb treffe ich mich in meiner Freizeit meistens mit Leuten bei denen zu Hause, was aber auch Spaß macht. Manchmal fahren wir nach Mobile in die Stadt, um zum Beispiel shoppen  oder ins Kino zu gehen, es dauert allerdings ca 30 Minuten, um dort hin zu kommen.

Sonntags und Mittwochs gehen meine Gastfamilie und ich in die Kirche, aber Mittwochs ist das eine Jugendgruppe, wo alles lockerer ist und wir auch mehr machen können was wir wollen. Es macht ziemlich viel Spaß und ich freue mich jede Woche darauf.

Freitags haben wir meistens ein Football Game der Schule, was auch ziemlich cool ist. Die cheerleader und SchĂŒler feuern ihr Team an, die marching band und Color guards performen in der Halbzeit. Es ist eigentlich genauso, wie man sich ein Football Game der High School vorstellt🙈.

 

Eine Sache, die ich ja aber wirklich vermisse, sind öffentliche Verkehrsmittel. Du bist hier wirklich total darauf angewiesen, dass deine Gasteltern dich fahren, wenn du selber und deine Freunde noch nicht fahren können. FĂŒr die Leute hier ist es wahrscheinlich normal immer ihre Kinder rum zu fahren, aber mir ist es trotzdem noch etwas unangenehmen so oft zu fragen, ob mich jemand wo hin bringen kann, weil ich in Deutschland meistens einfach den Bus nehme und ich meinen Gasteltern auch nicht auf die Last fallen möchte. Wahrscheinlich tue ich das auch gar nicht, aber fĂŒr mich persönlich ist es halt ungewohnt.

Ich denke das war erstmal das wichtigste.

Dann bis zum nÀchsten Mal

 

 Posted by at 23:09