Jul 262017
 

Hey Leute und herzlich willkommen zu meinem Blog!

Kurz zu mir selbst: Mein Name ist Johanna, ich bin 15 Jahre alt und werde von dem 03.07.2017 an fuer 10 Monate in Australien -genauer gesagt: in Geelong in Victoria- leben!

Mittlerweile lebe ich schon seit 3Wochen in Australien und hatte die Moeglichkeit, unvergessliche Erinnerungen zu machen. Von denen habe ich auch schon sehr viele, aber fange ich erstmal von vorne an:

Nach meinem 24h-langen Flug (jaaaa, genau so lange dauert es, von Frankfurt bis nach Sydney zu kommen) war ich die ersten 3 1/2 Tage in einem so genannten SoftLandingCamp in Sydney. In diesen Tagen haben wir ueber alles moegliche, was wir fuer unser Auslandsjahr wissen sollten, gesprochen, konnten all unseren Sorgen Luft machen und alle Fragen stellen. An dem zweiten Tag waren wir sogar in der Stadt und haben die Sydney Harbour Bridge und das Sydney Opera House gesehen! Danach sind wir mit der Faehre rueber nach Manly Beach und hatten etwas Freizeit. Obwohl wir nur einen Tag in Sydney verbracht haben, kann ich jetzt schon sagen, dass ich diese Stadt absolut liebe!

Das Bild habe ich am Flughafen in Hong Kong gemacht, da lagen schon 11h Flug hinter mir!


Jetzt kommen ein paar Bilder aus Sydney, es ist echt hammermaessig dort! Nach den Bildern kommt noch mehr von meinem Post, also bleibt dran!

Kurz nur als Info fuer alle, die sich wundern: Ich kann keine Umlaute und kein scharfes s schreiben, weil ich ein MacBook von meiner Schule bekommen habe, welches natuerlich auf Australien angepasst ist und da die Australier keine Umlaute haben, die Tastatur anders ist.

Naja, nach meinem SoftLandingCamp kam ich endlich bei meiner Gastfamilie- oder soll ich eher Gastfamilien sagen?- an. Gastfamilien, weil bei mir die Umstaende etwas unnormal sind. Ich habe naemlich zwei Gastfamilien: Bei der einen bleibe ich zuerst 3Monate, dann 3Monate bei der anderen und dann 4Monate wieder bei der ersten Familie. Dabei wechsle ich keinen Ort und auch nicht die Schule, denn jeweils ein Elternteil aus beiden Gastfamilien arbeitet an meiner Schule. Ich weiss, etwas kompliziert.

Ich bin aber trotzdem sehr gluecklich, dass es fuer mich so gekommen ist, denn ich mag einfach meine beiden Gastfamilien so sehr und fuehle mich schon jetzt hier mega wohl!

In der einen Familie habe ich einen Gastbruder, der in meinen Jahrgang geht und eine Gastschwester, die eine Klasse unter mir ist. Sie war meine erste Freundin hier in Australien und wir haben immer mega viel Spass zusammen! Sie ist wie eine beste Freundin fuer mich, nur zugleich auch eine Schwester.

In der anderen Gastfamilie hab ich einen Gastbruder, der circa 2Jahre juenger ist als ich, aber wir kommen echt gut miteinander aus, was ich nicht erwartet haette. Zudem habe ich eine kleine Gastschwester, die genauso alt ist wie mein Bruder in Deutschland, also 11. Sie ist fuer mich schon wie eine richtige Schwester, auch wenn sie meinen kleinen Bruder nicht ersetzen kann.

Auch mit den Eltern komme ich sehr gut klar, weswegen ich mich echt nicht ueber meine Gastfamilien beklagen kann.

Die erste Woche in Australien waren noch Ferien, weswegen ich viel mit meiner Gastfamilie unternommen habe, was mich echt sehr gefreut hat. Dazu gehoert alles von Einkaufen meiner Schuluniform (Fotos kommen im naechsten Post) bis zum Ausflug zum Strand.

Was mich besonders gefreut hat, ist , dass meine Gastfamilie an meinen Geburtstag gedacht hat und sogar eine Ueberraschungsparty fuer mich geworfen hat! Damit haette ich ueberhaupt nicht gerechnet, doch letztendlich war der Geburtstag echt toll, dafuer dass es mein 1.Geburtstag ohne meine Familie ist. Ich durfte sogar einiges an australischem Essen ausprobieren, unter anderem Pavlova (Bild ist unten). Ihr muesst Pavlova unbedingt ausprobieren, es ist sooooo lecker: Es ist eine Mischung aus Kuchen und Baiser mit Pudding und anderem Zeug, aber es ist einfach nur lecker!


 

Hier noch ein Bild von mir und meiner Gastschwester in Torquay, das ist eine sehr bekannte Surferstadt.

 

 

In der Woche wurde ich auch noch von einer Freundin von ihr, die ich auf meiner Ueberraschungsparty kennengelernt habe, zu ihrem Geburtstag eingeladen. Ich hatte erst Angst, keinen Anschluss zu finden, aber damit kann ich euch versichern, dass das absolut unbegruendet war und auch ihr keine Angst haben muesst, denn die Leute hier sind sehr offen und lieb und einfach toll!

 

Dann fing auch schon die Schule an und ich kann euch nur sagen, dass Schule hier definitiv anders ist, aber ich muss sagen, dass ich Schule hier liebe, doch dazu komme ich in meinem naechsten Post!

 

Ich hoffe, es gefaellt euch so weit! Bis zum naechsten Mal,

 

Johanna.

Jun 292017
 

Die Stipendiaten der ELE Junior Akademie stehen fest: Fabius aus Gelsenkirchen, Johanna und Paul aus Bottrop-Kirchhellen sowie Lisa aus Gladbeck erleben demnächst den High-School-Alltag in Australien, Südafrika und den USA.

Bevor das Abenteuer Auslandsjahr beginnt, trafen sich die Schüler im Movie Park zum Foto-Shooting. Dabei drangen sie als „Kadetten“ in ferne Galaxien und starteten mit der neuen Attraktion „Star Trek™: Operation Enterprise“ eine Mission in die unendlichen Weiten des Weltalls. Nach der Fahrt mit der rasanten Achterbahn tauchten sie am Santa Monica Pier ins Amerika der 60er-Jahre ein. Hier ist das Video zum Shooting:

Beim Foto-Shooting im Movie Park bekamen Lisa, Fabius, Paul und Johanna (v. l.) einen Eindruck davon, wie viel Spaß aber auch Arbeit hinter den tollen Aufnahmen stecken.

Der Startschuss für das Auslandsabenteuer fällt für Johanna und Paul schon vor den Sommerferien. Im Blog berichten Johanna, Lisa, Fabius und Paul regelmäßig von ihren spannenden Erlebnissen in der Ferne.

Jun 272017
 

Hey Guys,
Das ist jetzt einfach schon mein letzter Eintrag, da mein Auslandsjahr vorbei ist und ich wieder in Deutschland bin. Ich bin zwar froh wieder hier zu sein, aber es ist auch echt komisch und ungewohnt und mir ist der Abschied in Amerika echt deutlich schwerer gefallen, als der Abschied vor einem Jahr hier in Deutschland. Zurückblickend hatte ich auch viel seltener Heimweh als erwartet und man lebt sich auch echt schnell ein. Ich vermisse Amerika echt jetzt schon und ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass man das so genau versteht wenn man kein Auslandsjahr gemacht hat, aber das Zurückkommen ist mit Abstand am schwersten.
Ich bin aber so froh ein zweites Zuhause und eine zweite Familie, zu der ich immer zurück kommen kann gefunden zu haben. Ich kann mir mein Leben ohne diese Leute und Erfahrungen echt nicht mehr vorstellen.
Jetzt wieder zu Hause angekommen muss ich noch für 3 Wochen in die Schule gehen und mich langsam wieder einleben, aber das wird schon.
Mein Rückflug war eigentlich ganz gut, nur halt super lang, aber das war ja klar. Wir sind am Sonntag den 18. Juni nachmittags, nachdem ich mich von allen verabschiedet hatte nach Portland gefahren (Portland ist etwa 6 Stunden weg von uns) und haben auf dem Weg dahin in einer wunderschönen Stadt angehalten um zu Abend zu essen, da ja vatertag war.
Am nächsten Tag mussten wir super fruh aufstehen, da mein Flug um 6:25 ging. Wir sind dann um 3:30 AM alle zum Flughafen gefahren und haben alle eingecheckt, da meine Familie zwei Stunden nach mir nach Colorado geflogen ist um dort Großeltern und Onkels und Tanten auf der Seite meines Gastvaters zu besuchen. Daher hat es sich einfach die ganze Zeit so normal angefühlt, als würden wir irgendwie zusammen in den Urlaub fliegen und nicht ich nach Hause und die ohne mich. Am Flughafen sind wir auch alle zusammen durch den Security Check gefangen und haben dann noch gefrühstückt. Direkt nach dem Frühstück musste ich auch schon zu meinem Gate, von daher war der Abschied kurz und Bus wir an meinem Gate waren hat es sich auch immer noch nicht ganz so angefühlt als würde ich gehen, was mir im Endeffekt wahrscheinlich viele Tränen erspart hat. Als wir dann aber wirklich Abschied genommen haben mussten wir dich alle sehr viel weinen und ich war dann trotz der Vorfreude und allem auch echt die ganze Zeit traurig. Am Flughafen in Deutschland angekommen würde ich von meiner Familie und zwei meiner besten Freundinnen empfangen, da ich ja nun mal auch an einem Schultag morgens angekommen bin. Ich war dann auch echt fertig und froh nach Hause zu kommen, da mein Flug ja doch sehr lang war.
Alles in allem war mein Auslandsjahr toll und unvergesslich und ich würde jedem empfehlen so eine Chance zu nutzen!!!

Das sind meine Schwester Rhea und ich auf dem Weg nach Portland

 Posted by at 20:58
Jun 272017
 

Hey Leute,
Ich hab ja noch gar nichts über softball erzählt und das wollte ich jetzt mal nachholen. Also direkt nachdem Dance vorbei war hab ich angefangen mit softball. Softball ist ja eigentlich so wie baseball nur mit einem etwas größeren Ball und der Ball ist ja auch hell grün und nicht weiß. Es wäre jetzt ein wenig kompliziert hier zu erklären wie Baseball/softball funktioniert, aber wen es interessiert der kann sich das ja auch irgendwo online durchlesen oder viele wissen das vielleicht auch schon. Auf jeden Fall war das mein erstes Mal und als ich angefangen habe wusste ich auch überhaupt nicht, wie es denn funktioniert. Sobald man sich allerdings ein paar spiele anguckt und zum Training geht geht das dann auch recht schnell. Da ich ja gerade erst angefangen hatte war ich ein outfielder und ich hab meist rechts oder links gespielt. Beim schlagen war ich jetzt nicht ganz so gut, aber Übung macht den Meister. Es hat bei mir eine Weile gedauert, bis ich beim Training richtig mitkam, da ich echt kein Ballsportler bin. Softball hat aber trotzdem richtig Spaß gemacht!! Ich war im junior varsity team und jedes Mal wenn varsity ein Home Spiel hatte bin ich zum zugucken gekommen oder bei den anderen spielen häufig mitgefahren zum anfeuern und unterstützen. Unser Team war echt toll und auch wenn manche Leute sich so nicht so gut verstanden haben, haben sie super zusammen gespielt. Ich hab mich auch direkt willkommen gefühlt. Ich hatte mir zwar gewünscht, dass ich schon früher angefangen hätte und dadurch besser wäre aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Ich finde es echt schade, dass ich hier nicht weitermachen kann, denn softball ist wirklich toll und ich würde auch jedem Austauschschüler empfehlen es auszuprobieren oder generell nie Angst davor zu haben neue Dinge und vor allem Sport Arten auszuprobieren. An alle neuen Austauschschüler: genießt das Jahr/Halbjahr und versucht echt alles was euch angeboten wird zu machen um möglichst viele Erfahrungen zu sammeln! Ihr werdet es nicht bereuen.

Das sind ich und eine meiner besten Freundinnen (Tyler) nach einem unserer spiele

Das war unser varsity Team! Dieses Foto wurde aufgenommen, bevor sie zum State Play-off Game gefahren sind.

Das war eines unser Team Fotos, wo wir irgendwie alle lustig aussehen sollten.

 Posted by at 19:58
Jun 222017
 

Hey Leute,
Ich wollte jetzt einfach mal von dem Ende meiner Dance Saison reden. Also Dance ist so ziemlich die Sportart mit der längsten Saison bei uns. Es geht 6 Monate und man hat jeden Tag 2 Stunden lang Training. Wir hatten erst unser Holiday showcase und dann haben wir uns auf unsere State Routine konzentriert. Bei jeder unserer competitions könnten wir dann ein bisschen mehr und man tritt immer mit der gleichen Routine an. Man kann bei allen competitions schon mal Preise und Kritik sammeln und sich dann verbessern. Außerdem weiß man dann auch wie die Konkurrenz aussieht. Wir hatten ungefähr 5 competitions und die waren bis auf eine alle in der Nähe von Portland, daher mussten wir dann immer 6 Stunden mit dem Bus zu unseren competitions fahren. Unsere State competition war Mitte März und wir sind am Mittwoch gefahren. Wir haben dann erst unsere Routine im Gym vor der ganzen Schule vorgeführt und sind dann mit dem Bus nach Portland gefahren. State war im Memorial coliseum in Portland. Wir haben ein State send off bekommen, dass heißt das die Feuerwehr und Polizei vor uns hergefahren sind und Lärm gemacht haben und Leute aus ihren Geschäften raus gekommen sind um uns zu zuwinken. Als wir in Portland angekommen sind haben wir erst unsere Hotelzimmer bekommen und sind dann shoppen gegangen und zum Italiener für unser team dinner. Am nächsten Tag hatten wir die erste runde und haben drill down und grand finale geübt. Das beides ist schwer zu erklären, aber man kann es sich auf YouTube angucken wenn man „OSAA Dance State Championship 2017“ eingibt oder auch 2016 da dass Prinzip ja das gleiche ist. Die competition ging bis 11:00 nachts. Leider sind wir nicht in die zweite Runde gekommen, da nur die Hälfte der Teams weiterkam. Am Freitag hatten dann größere Schulen und Show Teams ihre State competition, da es zu viele Teams für nur einen Tag gab. Allerdings sind wir dann anstatt uns das noch anzugucken nach Hause gefahren.

 Posted by at 10:39