Dies hier wird leider mein letzter Eintrag sein, da ich mittlerweile wieder in Deutschland bin. Mein Rückflug ging am 29.Juni, was bedeutet, dass ich am 30.Juni in Frankfurt gelandet bin und jetzt seit ein bisschen mehr als zwei Wochen wieder zuhause bin. In diesen zwei Wochen habe ich sehr viel mit meiner Familie und meinen Freunden gemacht. Es war wirklich schön alle wiederzusehen und ein bisschen von meinen Erlebnissen in Kanada zu berichten. Ich werde in diesem Beitrag von der Zeit vor meiner Abreise und meinem Rückflug berichten.

 

Die letzten Wochen in Kanada

In der Zeit vor meiner Abreise habe ich sehr viel mit meinen Freunden unternommen, da es auch das erste Mal richtig warm war und man somit schwimmen gehen konnte. Ich habe meinen letzten Monat wirklich in vollen Zügen genossen und dank meiner Gastfamilie auch nochmal sehr viel von der Westküste Kanadas gesehen. Auch in der Schule gab es noch ein paar Veranstaltungen. Zum einen gab es eine Abschlussfeier für alle internationalen Schüler meiner Schule, wo Urkunden und kleine Geschenke verteilt wurden. Außerdem gab es noch ein Bankett für alle Athleten der Schule bei dem Auszeichnungen verliehen wurden. 

Mein Rückflug

Mein Rückflug ging am 29.6. um zehn Uhr von Victoria nach Vancouver, von wo aus ich dann nach Frankfurt geflogen bin. Meine Gastfamilie hat mich dann Mittwoch morgens zum Flughafen gebracht, wo ich von zwei meiner Freundinnen überrascht wurde, die extra eine Stunde zusammen mit dem Auto zum Flughafen gefahren sind, um sich von mir zu verabschieden. Ich hatte wirklich unglaublich viel Gepäck dabei, aber mit der Kofferabgabe war ich super schnell durch, da ich am Vorabend schon online eingecheckt und für mein extra Gepäck bezahlt hatte. Danach hieß es dann auch schon Abschied nehmen, da ich durch die Sicherheitskontrolle natürlich nur noch allein weitergehen konnte. Ich muss sagen, dass ich mir den Abschied wirklich nicht so schwer und traurig vorgestellt hatte.

Nach ein paar Tränen war ich dann auch schon reibungslos durch die Sicherheitskontrolle und saß an meinem Gate. Dort musste ich dann wirklich sehr viel Zeit totschlagen, denn mein Flug hatte eine Stunde Verspätung. Zum Glück war das Ganze nicht weiter problematisch für mich, da mein Anschlussflug von Vancouver nach Frankfurt ohnehin mit viele Aufenthalt in Vancouver geplant war. Jedoch sah es für zwei meiner Freunde ein bisschen anders aus, weshalb ich echt viel Glück mit meinem Rückflug hatte. Das Problem war, dass die beiden einen späteren Zubringerflug von Victoria nach Vancouver als ich hatten, wir aber den selben Transatlantikflug nach Frankfurt hatten. Da ihr Flug von Victoria mehr als zwei Stunden Verspätung hatte, haben sie den Flug gar nicht mehr angetreten, da ohnehin klar war, dass sie den Transatlantikflug verpassen würden. Somit musste ich allein fliegen und die beiden konnten erst am Samstag nach Hause fliegen  -anstatt wie geplant Mittwochs. Mein Flug von Vancouver nach Frankfurt ging zehn Stunden, von denen ich leider keine einzige geschlafen habe. Aus dem Grund habe ich viele Film geschaut.

In Frankfurt angekommen, mussten wir dann erstmal in einem sehr überfüllten Bus vom Rollfeld zum Flughafen fahren. Dann bin ich relativ schnell zum Gepäckband gegangen, wo ich dann eine Weile warten musste bis die ersten Koffer da waren. Ich hatte sehr viel Glück, denn meine Koffer waren mit die ersten, die auf dem Gepäckband erschienen sind. Ich habe dann meinen Gepäckwagen bis obenhin beladen und bin Richtung Ankunftshalle gelaufen. Dort wurde ich dann von meiner Familie empfangen und wir sind mit dem Auto nach Hause gefahren. Zuhause wurde ich dann noch von ein paar meiner Freundinnen überrascht und wir hatten alle sehr viel zu erzählen. Danach bin ich dann todmüde in Bett gefallen. Mit dem Jetlag hatte ich nicht ganz so viel Glück, denn mein Schlafrhythmus in der Zeit nach meiner Ankunft war wirklich katastrophal. Mittlerweile hat es sich aber wieder eingependelt, worüber ich wirklich sehr froh bin.

Danke!

Ich wollte mich am Ende natürlich nochmal bei allen Personen bedanken, die mein Auslandsjahr so unvergesslich schön gemacht haben. Es war wirklich eine unglaublich schöne Zeit und ich werde diese zehn Monate nie vergessen. Man lernt soviel in dieser Zeit und trifft die verschiedensten Leute. Des Weiteren schließt man viele Freundschaften und sammelt Erfahrungen für das Leben.  

 

-Lotte

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