Mein letzter Eintrag ist jetzt schon ein wenig her und um ehrlich zu sein ist seit dem nicht ganz so viel passiert. Ich hatte einen Haufen an Aufgaben zu erledigen, bevor wir diese Woche unsere nächsten Zwischenzeugnisse bekommen. Neben Hausaufgaben, Badminton Training und Gym blieb also nicht wirklich viel Zeit etwas anderes zu machen.

End of Ski and Snowboard Season

Am 15. und 16. April waren meine letzten beiden Snowboardtage für diese Saison. Die Bedingungen am Freitag waren traumhaft! Kiara, Charlotte und ich sind wieder im Backcountry runtergefahren/-gefallen. Die Aussicht ist einfach genial! Ich bin schon ein wenig traurig, dass ich erst so spät angefangen habe, die Seite des Skigebiets zu erkunden. Ich hatte trotzdem super viel Spaß diesen Winter. Die Zeit im Lift haben wir damit verbracht lustige Selfies zu machen. Von denen kannst du leider nur die besseren sehen, ich will meine Freundinnen ja nicht verärgern 😉

Am Samstag wollten Charlotte und ich ein paar Runs machen, bevor um 14:00 Uhr der Slush Cup von Panorama anfängt. Was soll ich sagen? Im Vergleich zum Vortag war die Piste einfach nur doof! Wir wären mit Schlittschuhen schneller und sicherer gewesen. Die hatten wir aber leider nicht dabei, weshalb wir schön langsam die schwarze Piste runtergeschlichen sind. So viel hat mir das leider nicht gebracht… ein Eisklumpen hat mir das Board voll unter den Füßen weggerissen. Weil ich mit dem Kopf zuerst auf dem Eis aufgekommen bin, saß ich dort dann auch erstmal für ein paar Minuten. Charlotte, die ein Stück weiter unten auf mich gewartet hat, hat schon Panik bekommen. Ich bin zwar noch den Rest ins Tal gefahren, aber das war es dann auch für mich.

Ich habe mir dann nur noch den Slush Cup angesehen, bei dem ich übrigens klitsch nass geworden bin, und habe mich dann auf den Weg nach Hause gemacht. Dort gab es nämlich ein Osteressen. Auch wenn der letzte Tag nicht wirklich nach Spaß klingt, war ich doch super glücklich, dass ich hoch zum Berg gefahren bin.

Easter Egg Hunt

Ostersonntag hat meine Gastfamilie eine große Ostereiersuche veranstaltet. Wir waren bestimmt 20 Kinder und Jugendliche. Wir haben uns in Zweiergruppen zusammengefunden und die Erwachsenen haben unsere Beine zusammengeklebt. Jetzt wo wir dreibeinig waren, durften wir losrennen und nach den Süßigkeiten suchen. Rate mal, mit wem ich mich zusammenkleben lassen habe. Genau, Danica! Und jetzt stell dir mal ein 14 Jähriges, ehrgeiziges Mädchen bei einer Ostereiersuche vor! Ich wurde durch so einige Äste und Gestrüpp gezogen. Dani und ich haben die ganze Zeit so doll gelacht, dass es mehr Glück als bewusste Koordination war, dass wir nicht hingefallen sind.

Nachdem wir den Großteil der Süßigkeiten gefunden hatten, wurden wir endlich wieder voneinander losgemacht. Als Mittagessen wurden Hotdogs über dem Lagerfeuer geröstet. Den Rest des Nachmittags haben wir dann auf dem Trampolin oder mit dem Werfen von einem Football verbracht. Oh and by the way wir finden immer noch Süßigkeit im Garten…

 

Egg Baby Assignment

Meine Lehrerin in Childhood Development & Caretaking hat uns ein Projekt passend zu Ostern gegeben: an dem Dienstag nach Ostern haben wir uns in Zweiergruppen zusammen getan und  jedes Pärchen hat entweder ein Ei oder ein Paket mit 2kg Mehl bekommen. Wir mussten dann so tun, als ob das unser Baby wär und ein paar Fragen dazu beantworten. Das hört sich jetzt vielleicht total einfach an, aber das war es nicht… Kiara und ich hatten in der vorherigen Woche beschlossen, dass wir zusammen arbeiten, doch als wir dann Dienstag das Ei bekommen haben, war Kiara krank. Ich habe mich also den ersten Tag um das „Baby“ gekümmert. An für sich war das keine große Sache, doch dann kam die Nacht… Ich bin alle 30 Minuten aufgewacht und habe nach dem Ei geguckt, weil ich gedacht habe, dass es zerbrochen ist. Das war zwar eine absolut unbegründete Sorge, aber ich konnte nichts dagegen machen. Gegen 1:00 Uhr morgens war ich bereit das Projekt abzubrechen, nur um in Ruhe schlafen zu können. Wer mich kennt, der weiß, dass ich das natürlich nicht wirklich durchgezogen habe.

Ich habe mein „Baby“ am nächsten Tag mit in die Schule genommen und weiter auf es aufgepasst. Oh nebenbei erwähnt, wir haben das Baby Claire Morgan genannt. Als ich wieder Childhood Development & Caretaking hatte, habe ich dann ein weiteres Baby, Jordan Cole, bekommen. Kiara, die immer noch krank war, wollte nämlich Zwillinge haben. Nach der Schule habe ich die Eier zu Kiara gebracht, weil es ihr besser ging. Naja, dem war leider nicht mehr so Donnerstag morgen… Um Kiara einen weiteren Tag Ruhe zu gönnen, bin ich die Babys in meinem ersten Block abholen gegangen. Wer hätte gedacht, dass wir trotz all dieser Komplikationen volle Punktzahl erreichen würden?

BTW: Ich konnte es nicht übers Herz bringen, meine Egg Babys nach Vollendung des Projekts zu zerstören, also hat das die Köchin in Culinary Arts gemacht.

West Edmonton Mall Trip

Am Freitag nach dem Projekt ging es zur West Edmonton Mall mit RMISP. In Radium sollten wir um 10 Uhr von dem Revelstoke Bus abgeholt werden, doch der hatte ein wenig Verspätung. Dadurch waren wir schon am Morgen ein wenig gestresst. Bis nach Edmonton braucht man von Invermere aus 6 Stunden mit dem Auto ohne Zwischenstopps. Wir hatten aber einen Schulbus und mussten zwischendurch anhalten, was hieß, dass wir 8 Stunden unterwegs sein sollten. Eine Dreiviertelstunde Verspätung war somit nervenaufreibend für die Schüle, die ein Ticket zu dem Hockey Spiel am selben Abend gekauft haben. Das Musikbattle zwischen unseren Spaniern & Mexikanern und den Revelstoke Schülern hat auch nicht dazu beigetragen, die Busfahrt angenehmer zumachen.

Ich habe überraschender Weise ca. zwei Stunden schlafen können und dann die restliche Fahrt mit Kira gesnapt. Wir waren beide richtig aufgeregt, uns nach dem Trip zu Blue Lake wieder zu sehen! Aufgrund des Zeitdrucks sind wir nicht wie alle anderen Austauschschüler erst zum Hotel und dann zur Mall gefahren. Wir haben die Schüler, die zum Hockey Spiel gingen, direkt an der Eishalle rausgeschmissen und sind auf direktem Weg zur Mall gewesen. Dort angekommen hat Kira schon auf mich gewartet und ich habe sie dann natürlich erst einmal umgerannt. So gehört sich das schließlich, wenn man Freund für eine Weile nicht sieht… (da könnt ihr euch schonmal drauf vorbereiten meine Lieben 😉 ) Wir haben dann in ein paar Geschäfte reingeschaut und Abendessen gegessen. Im Hotel sind wir nämlich einfach nur ins Bett gefallen.

Samstag morgen ging es wieder in die Mall, doch bevor wir losfahren konnten, haben Charlotte und ich es hinbekommen einen kleinen, absolut unnötigen Streit zu haben, weshalb wir bis zum Abend nicht mehr miteinander gesprochen haben. Upsi! Nicht miteinander zu reden war aber ehrlich gesagt das beste, was wir in dem Augenblick machen konnten. Charlotte ha den Tag mit ihren Freundinnen aus Golden verbracht und ich bin erst zusammen mit Kira, Kiara und Freddy ein wenig shoppen gegangen und habe dann zusammen mit Jana die Wasserrutschen im Wasserpark der Mall ausprobiert. Alles in allem ein super Tag, mit genialem Essen! Rate mal, welchen Laden es hier in Kanada noch gibt… Build-A-Bear! Ich musste dort natürlich einen Zwischenstopp einlegen.

Darf ich dir vorstellen: Morgan

Zurück im Hotel haben wir noch schön Karaoke gesungen… Unsere Koordinatorin hat das auf dem Gang gehört und uns einfach aufgenommen. Naja, nachdem die Zimmerkontrolle durch war, sind wir auch irgendwann ins Bett gegangen. Auf unserem Rückweg von Edmonton haben wir in Banff für Mittagessen angehalten. Die Stadt hat so viele Souvenir Shops! Nachdem wir ein Paar Fotos gemacht haben und Mittag gegessen haben, ging es aber auch schon wieder zurück in den Bus. Um 19 Uhr war ich dann endlich wieder zu hause in meinem eigenen Bett. Das Wochenende hat super viel Spaß gemacht!

Ich habe noch ein Video vorbereitet, in dem du sehen kannst, was ich sonst so diesen Monat gemacht habe.


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