Am Samstag den, 06.02, durfte ich endlich aus der Quarantäne und endlich zu meiner Gastfamilie.

Meine Gastfamilie besteht aus meinen Gasteltern Shana und Chris, meinen 4 Gastbrüdern Avery, Pierson, Fischer und Spencer, wobei Avery und Pierson nicht mehr zu Hause leben. Dennoch habe ich alle in den ersten beiden Tagen kennengelernt, da Pierson letzte Woche für eine Woche zu Besuch gekommen ist und Avery regelmäßig zu Besuch kommt. Ich habe auch noch einen Hund, Sam und eine Katze , Rudy.

Als ich endlich bei meinem neuen Zuhause angekommen bin, haben mich meine Gasteltern empfangen und mir das Haus gezeigt. Später bin ich dann noch mit Spencer und Shana in die Mall gefahren, um ein paar Sachen zu kaufen für die Schule.

Es war übrigens ca. -25°C und hat geschneit. Trotzdem bin ich mit Chris, seinen Eltern und Spencer eine Runde spazieren gegangen. Denn trotz des kalten Wetters war ich einfach froh mich bewegen zu können und endlich was zu erleben. Es war so kalt, dass sogar meine Haare eingefroren sind!

Meine Gastfamilie ist sehr gläubig und geht jeden Sonntag in die Kirche. Ich gehe mit ihnen mit, da ich sagen muss das Kirche hier anders ist und mehr Spaß macht. Von außen sieht die Kirche nicht wie eine Kirche aus, von innen auch nicht. Es gibt keinen Altar, keine Sitzbänke, wo man sich auch hinknien kann, keine Liederbücher und auch keine Bilder vom Kreuzweg. Es gehen überwiegend junge Familien, Menschen in die Kirche, der Pastor ist sehr jung und trägt kein Gewand, es werden Pop- Kirchenlieder gesungen, es wird viel mehr auf den Alltag eingegangen, sowie Bibelstellen mit dem Alltag verglichen.

Meine Gastfamilie liebt Snowshoeing (dass sind Schuhe, die es einem vereinfachen auf Eis und Schnee zu laufen). Somit bin ich am 12.02 mit Shana, Pierson und Michelle (eine Freundin von Shana) in die Rocky Mountains gefahren um wandern bzw. Snowshoeing zu gehen. Es war so schön und magisch mit dem ganzen Schnee auf den Bäumen.

Dort sind meine Haare extrem eingefroren und es hat sich sogar ein Haareisblock gebildet :). Trotzdem war es das erste mal seitdem ich hier bin, dass mir draußen warm war.

Ich fühle mich in meiner Gastfamilie sehr wohl und bin auch unglaublich zufrieden hier. Viele haben Angst davor, etwas falsches zu machen, zu sagen oder sich nicht wohl zu fühlen. Ich habe mir auch vorher den Kopf darüber zerbrochen, wie wird es, was ist wenn und glaubt mir, macht euch nicht zu viele Gedanken darüber, es kommt immer anders als gedacht.

Categories: Inga S.

0 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.