Feb 272018
 

Falls ihr meinen Blog schon länger verfolgen solltet, wisst ihr, dass meine Gastfamilie und ich im August (ca. zwei Wochen nach meiner Ankunft in den USA) einen Trip nach Chicago unternommen haben. Im Februar waren wir dann auf einem zweiten Trip nach Wisconsin.

Meine Gastfamilie und ich sind mit zwei anderen Familien unterwegs gewesen. Über vier Tage haben wir zusammen in einer ziemlich großen Holzhütte gelebt, die direkt neben einem See lag. Durch die Kälte in Wisconsin lag überall Schnee und der See war zugefroren – perfekte Voraussetzungen zum Schneemobil Fahren. Und Selbstverständlich bin ich nicht selbst mit einem Schneemobil gefahren, da meine Organisation das nicht erlaubt, sondern mein Dad hat mich auf seinem mitgenommen.
Abgesehen von der Kälte war der Trip richtig gut. Das Schneemobil Fahren hat sehr viel Spaß gemacht, die Leute mit denen wir gefahren sind, kannte ich schon alle und mag sie auch voll – die sind einfach alle so lustig. Alles in allem hoffe ich wirklich sehr, dass ich noch einmal mit meiner Gastfamilie nach Wisconsin fahren können werde.
Nun komme ich aber nochmal auf die gerade schon erwähnte Kälte zurück. Insgesamt hatten wir zwei ‘Haupt-Tage’ an denen wir mit den Schneemobilen unterwegs waren – Samstag und Sonntag. Zwar sind wir Freitag Abends schon einmal mit den Schneemobilen zu einem Restaurant gefahren, aber da das überhaupt nicht lange gedauert hat, konnte ich die Kälte noch nicht richtig spüren.. Am folgenden Tag, Samstag, waren wir ca. fünf Stunden unterwegs. Die erste Stunde war mir schön warm und alles war super, danach habe ich aber gemerkt, wie mein Körper – und besonders meine Füße – immer kälter und kälter wurde. Nach fünf Stunden Schneemobil Fahren haben wir dann (nur wegen mir) einen Stop bei einem Restaurant gemacht, denn meine Füße waren unglaublich kalt. Sie waren so kalt, dass sie sogar schon angefangen haben, wehzutun und das war nicht nur so ein ‘normaler’ Kälte-Schmerz, sondern kurz bevor wir gestoppt sind, taten sie so sehr weh, dass ich sogar Tränen in den Augen hatte.
Die Kälte am Samstag hatte mir auf jeden Fall eine Lehre erteilt. Ich habe mich am Sonntag noch wärmer angezogen und mein Gast-Onkel hat mir sogar ein paar Boots gegeben, die er noch extra mitgenommen hatte (er hatte so gut wie von allem irgendwas extra da – Handschuhe, Boots, Hosen, Helme, etc. :D). Die Boots haben meine Füße ziemlich warm gehalten – was auch halbwegs zu erwarten war, da sie gemacht sind, um sogar in Alaska deine Füße warm zu halten.

Zusammenfassend war der Trip – wie gesagt – richtig gut und ich bin unglaublich dankbar, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, mit auf diesen Trip zu gehen. Auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass ich Schneemobil Fahren sehr mag und wer weiß, womöglich gehe ich wirklich nochmal mit meiner Gastfamilie nach Wisconsin und dann kann ich sogar selbst mit einem Schneemobil fahren.

Ich hoffe, ihr alle habt eine großartige Woche!
Bis dann! 😉

 

Mein Schneemobil-Outfit (zweite Jacke fehlt noch)

 

 Posted by at 16:29

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