Dez 312017
 

Christmas Eve: Christmas Eve bezeichnet grundlegend einfach den Abend vor dem Morgen des 25ten Dezembers. Da Amerikaner am Morgen des 25ten Dezembers Bescherung haben, verbringen sie den Abend davor – in der Regel – noch verhältnismäßig unspektakulär.
Bei meiner Gastfamilie war es so, dass die Eltern von meiner Mom für den 23ten und 24ten Dezember vorbeikamen – aus dem Grund dass meine Mom schon am 26ten wieder arbeiten musste, haben wir entschieden, unsere Bescherung schon am Morgen des 24ten zu haben und daher kamen die Großeltern auch nicht für den 24ten und 25ten, sondern 23ten und 24ten.
Am für uns 23ten, für die meisten anderen Amerikaner aber natürlich 24ten, haben meine Mom, Großmutter und ich hauptsächlich Sachen gekocht/gebacken oder auch für den nächsten Tag vorbereitet. Unter anderem haben wir Christmas Bars, Rhubarb Crunch und Apfelkuchen gemacht. Mein Dad, Großvater und Gastbruder haben währenddessen – soweit ich es mitnekommen habe – nicht wirklich irgendetwas produktives getan (hauptsächlich Fernseh geguckt oder geschlafen).
Bescherung: Am Morgen des normal 25ten Dezembers, für uns aber – wie gesagt 24ten – hatten wir zu allererst Bescherung. Das hat ca. zwei Stunden gedauert (natürlich inklusive Reden und Erinnerungen von früheren Weihnachten erzählen). Im Anschluss haben wir alle Omelettes gegessen.
Um ca. zwölf Uhr kamen die Eltern meines Dads noch. Mit ihnen hat erstmal jeder geredet – wir haben auch alle nooch ein Geschenk von ihnen bekommen – und dann haben mein Dad und zwei Großväter ein bisschen Fernsehen geguckt. Meine Mom, beide Großmütter und ich haben uns an unseren Tisch gesetzt und noch ein bisschen länger unterhalten.
Um ungefähr drei Uhr habe ich mich dann ins Wohnzimmer auf die Couch gesetzt, ein bisschen gelesen und bin dann für ungefähr vierzig Minuten eingeschlafen.
Als ich aufgewacht bin, war es – ich glaube – vier Uhr und meine Mom, die Mutter meiner Mom und ich haben angefangen, das Abendessen vorzubereiten. Bei meiner Gastfamilie bilden traditionell immer Karttoffelbrei, Rotkohl und Schnitzel das Weihnachtsessen, da meine Mom und ich jedoch unser Rezept für Kartoffelklöße über die letzen paar Monate perfektioniert haben, gab es – und wird es sehr wahrscheinlich die nächsten Jahre auch immer geben – Klöße, Rotkohl und Schnitzel zum Abendessen.
Gegessen haben wir als es circa sieben Uhr war. Zum Nachtisch gab es dann den schon am vorherigen Tag zubereiteten Rhubarb Crunch. – Die Eltern meines Dads sind vor dem Abendessen schon gegangen und haben dementsprechend nicht mit uns gegessen.
Um den Tag abzuschließen, haben wir uns alle zusammen ins Wohnzimmer gesetzt, uns gegenseitig Fragen eines Weihnachts-Quizzes gefragt und Rudolph geguckt.

Zusammengefasst hatte ich echt ein richtig schönes Weihnachten. Die Zeit mit der Familir zu verbringen, das gemeinsame Kochen und auch das Weihnachts-Quiz, haben dieses Weihnachten – aus meiner Sicht – zu einem wirklich wundervollen Erlebnis gemacht, das ich ganz bestimmt nicht so bald vergessen werde. Ich hoffe auch sehr, dass ich nochmal in den USA Weihnachten feiern werden.

 

Damit beende ich auch schon meinen letzen Blogeintrag für dieses Jahr. In den letzten Monaten habe ich so unglaublich viel erlebt und dennoch kommt es mir einfach vor als wären sie an mir vorbeigeflogen. Ich freue mich auf weitere erlebnisreiche Monate in den USA und weiß jetzt schon, dass ich auf meine Zeit hier später definitiv als sehr positive Etappe meines Lebens zurückblicken werde.

Ich hoffe, ihr alle hattet ein wundervolles Weihnachten und wünsche euch einen super guten Rutsch ins neue Jahr.
Bis dann! 😉

 Posted by at 18:31

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