Okt 312016
 

Hey Guys,
Ich habe jetzt schon so lange nichts mehr geschrieben und es ist einiges passiert, aber das interessanteste ist wahrscheinlich homecoming und die spiritweek. Also spiritweek ist die Woche vor Homecoming. Man verkleidet dich jeden Tag zu einem bestimmten Thema.

Montag: Cheesy tourist day
Dienstag: Cowboy day
Mittwoch: squad day
Donnerstag: School Color day
Freitag: Homecoming

Am school color day war die Farbe der sophomores, also meiner Stufe schwarz.

An homecoming war ich erst bei einer Freundin zu Hause und wir alle hatten Friseur Termine. Meiner war ziemlich frĂŒh, daher war nicht mehr viel da von den Locken als wir zum Dance gegangen sind. Außerdem hab ich mir an dem Tag die Haare schulterlang schneiden lassen.
Danach sind wir also zum homecoming football game gegangen. Und als das vorbei war ganz schnell zu einer anderen Freundin um uns umzuziehen.
Homecoming war richtig toll, obwohl meine Schule nicht besonders groß ist. Außerdem dekoriert man in der honecoming-/spiritweek die Flure. Jede Stufe hat einen eigenen Flur, in dem dann die ganzen Spinde der SchĂŒler dieser Stufe sind. Unser Thema war Election Day und leider haben wir das nicht besonders gut hinbekommen. Am ende hat der Junior (11.klĂ€ssler) Flur gewonnen.

Bis zum nÀchsten mal
Dana💋IMG_2629

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Okt 302016
 

Hallo!

Ich gehe hier in den USA zur Bray-Doyle High School und ich wĂŒrde hier am liebsten ĂŒberhaupt nicht mehr weg 😀 In die gesamte High School, also Stufen 9-12 gehen ca. 100-120 SchĂŒler was wirklich sehr wenig ist, mir aber sehr gut gefĂ€llt! (Zum Vergleich: In meiner deutschen Schule sind alleine in einer Stufe ca. 180 SchĂŒler.) In jeder Stufe sind unterschiedlich viele, aber im Durchschnitt sind es 30-35, in meiner „Sophmore“ Stufe sind es 29. Das hört sich zwar sehr wenig an und das ist es auch, aber es ist wirklich toll vor allem diesen Unterschied mal zu erleben! Denn an dem Tag, als ich die Informationen ĂŒber meine Schule bekommen habe, habe ich mich zwar total gefreut, dass ich etwas anderes erleben werde, aber trotzdem war ich mir etwas unsicher, wie das denn so werden wird und ob es nicht schwierig werden wird Freunde zu finden. Aber es war ĂŒberhaupt kein Problem hier alle kennen zu lernen, denn in den einzelnen Kursen sind SchĂŒler aller Kurse und Stufen (also 9-12, in den meisten aber nur 10-12) gemischt, was es deutlich einfacher macht, alle kennenzulernen und es ĂŒberhaupt einfach toll ist auch mit Ă€lteren SchĂŒlern Kurse zu haben. Wahrscheinlich auch weil meine Schule sehr klein ist, ist alles hier sehr familiĂ€r und herzlich, und es ist wirklich so, dass jeder jeden kennt und dann auch die Eltern und Großeltern. Und total viele sind gefĂŒhlt mit jedem irgendwie verwandt und an meiner Schule sind auch einige SchĂŒler deren Eltern Lehrer an der Grundschule oder High School sind.

Eine Woche bevor der Unterricht an meiner Schule losging, musste ich zur Schule um alle meine Dokumente abzugeben, mich anzumelden, meine FĂ€cher zu wĂ€hlen und all das andere was gemacht wird, wenn man sich an einer Schule anmeldet. Meine Schule hat nur sehr wenige Lehrer, weshalb auch nicht allzu viele FĂ€cher vertreten werden und es gab auch nicht viele PflichtfĂ€cher, die ich belegen musste. Nachdem mir ein paar der Lehrer geholfen haben mir zu erklĂ€ren, was in den FĂ€chern gemacht wird (da ich einige nicht aus Deutschland kannte) und mir Tipps gegeben haben welche Spaß machen (was sich am Ende aber als nicht ganz so hilfreich herausgestellt hat, weshalb ich in der ersten Schulwoche noch ein wenig gewechselt habe) sah mein Stundenplan dann so aus:

1st period: English 2

2nd period: Touring Oklahoma (Geschichte, Natur, SehenswĂŒrdigkeiten etc. in OK)

3rd period: Geometry (Mathe mit einem Schwerpunkt auf Geometrie)

4th period: Spanish

5th period: Ag/ FFA (Agrikultur in Oklahoma)

-Lunch break-

6th period: Speech and Drama

7th period: U.S. History

8th period: Athletics/ Basketball (frĂŒher Softball)

Mein Lieblingskurs ist wahrscheinlich U.S. History, da ich vor allem die SchĂŒler in meiner Klasse, aber auch den Lehrer sehr mag. Auch wenn es fĂŒr mich mit Abstand das schwierigste Fach ist, da ein gewisses Grundwissen vorausgesetzt wird, welches ich wahrscheinlich verstĂ€ndlicherweise nicht besitze und auch die ganzen englischen Begriffe nicht einfach sind, ist es sehr interessant!

Ich habe ĂŒbrigens letztens auch schon meine ersten Grades, also Noten bekommen, und hatte in jedem Kurs ein A, bis auf English, da hatte ich ein B und in U.S. History ein C…aber naja, kann ja nur besser werden, und das wird es auch von Woche zu Woche 🙂 In Athletics hatte ich immerhin 100 von 100 Punkten 🙂

Lunch Break ist bei uns 30 Minuten lang; alle SchĂŒler der High School und auch die Lehrer essen bei uns an der Schule in der Cafeteria da wir das SchulgelĂ€nde nicht verlassen dĂŒrfen. Aber seit wir vor einem Monat einen neuen Essens-Lieferanten bekommen haben, ist das Essen auch wirklich gut.

Der Unterricht geht von  8.05 Uhr bis 3.20 Uhr und jede Stunde ist 45-55 Minuten lang, warum das variiert weiß ich nicht, fĂ€llt aber auch eigentlich gar nicht auf. Zwischen jeder Stunde, bis auf Lunch Break, haben wir 5 Minuten um den Klassenraum oder das GebĂ€ude zu wechseln. Alle, die Sport an der Schule machen, bleiben aber lĂ€nger an der Schule; fĂŒr mich war es mit Softball immer so bis 4 Uhr, seit ich Basketball spiele bleibe ich bis 5 Uhr in der Schule. FĂŒr die Football Spieler ist es dann aber auch oft mal bis 6.30 Uhr…

Was an meiner Schule wahrscheinlich am unterschiedlichsten ist zu deutschen Schulen sind wahrscheinlich neben den Lehrern die KlassenrĂ€ume. Ich glaube das ist fĂŒr meine Schule auch „ungewöhnlich“, aber einige Lehrer haben so etwas wie eine modernere „HĂŒtte“ neben dem eigentlichen neuen High School GebĂ€ude in dem Sie unterrichten was fĂŒr mich schon im ersten Moment ungewöhnlich war. Aber auch die normalen KlassenrĂ€ume an sich werden von vielen Lehrern zum Beispiel fĂŒr Halloween dekoriert oder es hĂ€ngen selbst gemalte Bilder an den WĂ€nden zu denen dann auch regelmĂ€ĂŸig von den Lehrern Geschichten erzĂ€hlt werden, wenn sie mit neuer Deko zum Unterricht kommen.

Die Lehrer, oder besser die Beziehung zwischen Lehrern und SchĂŒlern ist ganz anders. Was einer meiner Lehrer meiner Meinung nach ganz gut ausgedrĂŒckt hat ist, dass die Lehrer in Deutschland (meistens) nur ihren Job machen und sich nicht um ihre SchĂŒler kĂŒmmern und das in den USA ganz anders ist. Zum Beispiel an meinem ersten Schultag hat meine Englisch Lehrerin, nachdem sie sich vorgestellt hat, uns gesagt, dass wenn immer wir etwas brauchen, dass sie versuchen kann uns zu helfen kann oder es zu besorgen…Sie hat so Beispiele genannt wie eine neue ZahnbĂŒrste, wenn unsere kleinen Geschwister die ins Klo geworfen haben, oder meine Touring Oklahoma Lehrerin hat Hefte und Stifte an die verteilt, die Probleme hatten die Dinge fĂŒr die Schule zu besorgen und mein U.S. History Lehrer teilt regelmĂ€ĂŸig sein Essen mit hungrigen SchĂŒlern 😀 Insgesamt sind die Lehrer aber sehr fĂŒrsorglich und fragen SchĂŒler, wenn sie so aussehen, als ob etwas passiert sei, was denn los ist, ob sie ihnen helfen können und reden auch dann oft nach dem Unterricht miteinander, was die SchĂŒler auch gerne annehmen (was aber nicht heißt, dass es stĂ€ndig nur Probleme an meiner Schule gibt, im Gegenteil :D). Auch als ich einige Zeit lang immer wieder Probleme in meiner Gastfamilie und frĂŒher mit meiner Area Representative hatte, haben meine Lehrer immer wieder gefragt ob es schon besser wird und ob ich Hilfe brauche. Einer meiner Lehrer ist zur Zeit selbst Gastvater eines AustauschschĂŒlers und hat mir sehr geholfen und hat mir wie andere auch angeboten zu telefonieren wĂ€hrend des Unterrichts oder Practice, da ich oft Zuhause wegen der Probleme keine Möglichkeit dazu hatte.

Was da in meiner Gastfamilie passiert ist und wie es jetzt momentan aussieht werde ich möglichst bald mal berichten!

Bis dahin,

liebe GrĂŒĂŸe aus Marlow und bis bald!

Eure Svenja

Okt 232016
 

Die Schule wird von Woche zu Woche besser. Ich habe schon meine ersten Noten bekommen die alle wirklich ziemlich gut sind. Was mich persönlich ĂŒberrascht hat weil ich nie gedacht hĂ€tte das ich das wirklich schaffen könnte so mitzuhalten.

Ich habe immer mehr Freunde gefunden und selbst die 48 Minuten Schulbus fahren machen jeden Tag ein bisschen mehr Spaß. NatĂŒrlich gibt es auch hier Tage wo ich mal mit mehr oder weniger Motivation zur Schule zu gehen. Tage an denen man mal mehr oder (öfters) auch weniger ausgeschlafen ist aber es meistens trotzdem immer Spaß macht all die Leute wiederzusehen und was neues zu lernen.

Am Wochenende (Samstag) hatten wir dann ein Treffen von unserer amerikanisch Organisation aus, wo wir alle AustauschschĂŒler getroffen und ein wenig kennengelernt haben. Auch dort habe ich einige Leute gefunden mit denen ich Kontakt habe und immer mal wieder was zusammen mache. Nachdem wir uns dann den kleinen Vortrag einer Betreuerin angehört haben hatten wir noch mehr Zeit uns kennenzulernen und uns ĂŒber Erfahrungen auszutauschen. Hier habe ich auch direkt neue Freundinnen gefunden und wir haben Nummer ausgetauscht. Als wir nachmittags wieder nach Hause gefahren sind habe ich dann die erste Nachricht und mit ihr eine Einladung zu einer USA Poolparty bekommen. So war der Plan fĂŒr den nĂ€chsten Tag klar. So um 13 Uhr wurde ich zu meiner Freundin gefahren und habe dort den ganzen Tag verbracht. Auch dort habe ich noch ganz viele neue und liebe Leute kennengelernt.

Sonntag haben wir einfach ganz entspannt in unserem Garten in der Sonne verbracht.

 Posted by at 19:31
Okt 172016
 

Hi guys!

Ich habe viel erlebt seit meinem letzten Eintrag! Unteranderem war ich bei meinem ersten Footballspiel (von den 49ers), ich denke mittlerweile verstehe ich auch den Sinn des Spiels, als ich hierher gekommen bin hatte ich ĂŒberhaupt keine Idee wie Football funktioniert und konnte die ganze Begeisterung der Amis nicht so recht verstehen….aber so langsam kann ich auch das einigermaßen verstehen.

Außerdem war ich noch in Half Moon Bay und dort beim Pumpkin Plunge, das sind riesige Felder mit Hunderten von KĂŒrbissen, wo man sich dann welche aussuchen kann; manchmal gibt es auch noch irgendwelche Events fĂŒr Kinder dabei. Ich freue mich schon sehr auf Halloween und bin schon echt gespannt, wie es sich von Deutschland unterscheidet und welches Ausmaß es hier annimmt. Meine Gastschwester hat mir jedenfalls schon gesagt, dass man sogar kostĂŒmiert in die Schule geht.

Letzten Donnerstag war ich mit meiner Gastmutter bei einem Vortrag von George Takei, das war super interessant, er hat (neben Star Trek natĂŒrlich) ĂŒber seine Kindheit erzĂ€hlt, in der er mit seiner Familie wĂ€hrend des zweiten Weltkrieges von der Regierung in eine Art von Work Camps gezwungen wurde, weil seine Familie japanische Vorfahren hatte.

Am Freitag hat es das erste Mal seit ich hier war geregnet, alle haben sich darĂŒber gefreut und meine Gastschwester hat mir schon am Anfang der Woche ganz aufgeregt erzĂ€hlt, dass es wahrscheinlich bald regnen soll. In Deutschland freut man sich irgendwieÂ ĂŒber jeden Tag, an dem es nicht regnet und hier hofft man stĂ€ndig auf Regen, damit die DĂŒrre hier in California etwas zurĂŒck geht.

Ich hab jetzt jedenfalls fĂŒr eine Woche Fall Break, wir fahren zwar nicht weg, werden aber ein paar AusflĂŒge machen!

Bis zum nÀchsten Mal!

Annika

 

Football

Beim Football Spiel der 49ers LEVIÂŽS Stadium

 

Pumkin Plunge

Eines der Pumpkin Felder