Okt 252013
 

Wunderbare und wertvolle Wochen. Wochen, in denen ich alle Freuden des amerikanischen Lebens voll auskoste und Wochen die vorbeifliegen wie der schönste Traum. All die neuen Erfahrungen und tollen Menschen, die hier schon zu einem Teil meines neuen Lebens geworden sind.

Die letzten zwei Wochen gingen einfach vorbei wie im Flug. Homecoming war angesagt! Ich hätte mir vorher nie vorstellen können, was Homecoming wirklich bedeutet und wie es in all seinen Facetten und mit all den Aktivitäten daherkommt. Unsere Homecoming-Woche fing am 7. Oktober, mit einer, in Plakaten für die ganzen Termine der kommenden Tage, zugekleisterten und voller Vorfreude und Euphorie gefüllten Schule, an. Aber nicht nur das sondern auch unser Montagsmotto wurde stark durchgesetzt! Fast alle Schüler waren als Barbie oder Ken verkleidet, da jeder Tag ein spezielles Motto zum Verkleiden hatte. So folgten unser Toga-Tuesday, 80’s-Workout Wednesday, Nerd-Thursday und Spirit-Friday. Es ist echt verrückt wie bereitwillig, fast ausnahmslos, alle Schüler daran teilnehmen und richtig Spaß haben an all ihren Verkleidungen. Doch nicht nur unsere täglichen Mottos haben die Woche ganz speziell gemacht, sondern vor allem die ganzen Veranstaltungen.

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Eines der aufregendsten Ereignisse, war unser großes Bonfire am Mittwochabend auf dem Footballfeld, welches für meine Sportsmarketing-Klasse und mich ganz besonders aufregend war, da wir alles komplett auf die Beine gestellt hatten und mit jedem von uns hätte die ganze Veranstaltung stehen oder fallen können. Zum Glück ist aber alles gut gegangen und wir konnten einen bezaubernden Abend verbringen! Nicht nur das Lagerfeuer war die Hauptattraktion, sondern auch ein Dance-Off, Tauziehen, Big-Wheel Race, Drumline, Captain Speeches und eine Menge anderer Sachen haben einfach nur mega viel Spaß gemacht und dank des wirklich großen Feuers wurde es den rund 400 Schülern die gekommen sind auch nicht kalt, da man hier in Klamath Falls schon ordentlich den Herbsteinbruch spüren kann!

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Am Donnerstag war dann mal wieder Volleyball angesagt, und wir mussten den ganzen Weg nach Phoenix, Oregon runterfahren, um einen grandiosen Sieg einzufahren:D Mein Volleyballteam ist echt eine Art Familie für mich geworden und die Mädels sind immer da. Die, manchmal doch etwas langen Trips gehen dann doch immer schnell rum. Können aber trotzdem kräftezehrend sein, wenn man zweimal in der Woche erst um 11h nachts wieder zurück an der Schule ist und dann noch Hausaufgaben zu machen hat. Naja, die Volleyballsaison ist jetzt auch schon fast rum, was ich echt traurig finde, aber andererseits können wir uns auch gleichzeitig schon auf die Basketballsaison freuen.

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Und dann war es endlich so weit: Unser Homecoming-Footballgame! Das ist das letzte Heimspiel unserer Mannschaft in dieser Saison gewesen, was eigentlich der ganze Grund für die Veranstaltungen rund um Homecoming ist. Am Freitagabend ging es dann nach dem Volleyballtraining direkt aufs Footballfeld, um unser Team

bis zum Schluss anzufeuern. Was offenbar auch Wunder verbracht hat, denn wir haben 43:18 gewonnen! Bei jedem Touchdown haben wir kleine Farb- und Staubsäckchen in die Luft geschmissen, so viel Krach gemacht wie möglich und hätten am liebsten schon direkt zum Anfang, voller Freude, das Feld gestürmt. Es war einfach nur wunderbar! 😀 Der ganze „Schoolspirit“ haut mich einfach jedes Mal wieder um und gerade bei Spielen oder Wettkämpfen ist es zu spüren wie nichts anderes. Man fiebert mit allem was man hat mit seiner Schule mit, bei Siegen sowie bei Niederlagen.
Samstagmorgens hieß es dann wieder früh aufstehen. Mit Ausruhen vor dem Homecoming-Dance war leider nichts, denn es ging wieder ab aufs Volleyballfeld. Für unser letztes Turnier sind wir sogar gerne etwas zu spät zu unserem Ball gekommen, was sich am Ende auch ausgezahlt hat: Wir sind Champions geworden! 😀

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Vom Turnier aus ging es dann direkt nach Hause, um uns fertig zu machen. Damit wir uns nur wenig später wieder vor der Schule treffen, um gemeinsam zu unserem Dance zu kommen. Leider konnten wir uns davor nirgendswo mehr zum Essen treffen, weil die Zeit einfach zu knapp war. Aber einmal in der Sporthalle (wo der „Dance“ stattgefunden hat), hatten wir das schon wieder vergessen, weil alles einfach zauberhaft aussah. Unter dem Motto „Out of Space“, sah alles perfekt passend aus und der DJ war auch schon gut drauf. Für die folgenden Stunden haben wir dann ganz, ganz viel getanzt, gelacht und unsere Schuhe allesamt in irgendeiner Ecke vergessen, weil sie nach einer Zeit einfach zu unbequem waren. Ganz erschöpft, aber dafür doppelt und dreifach so glücklich, kam ich dann nach einem langem Samstag und einer noch längeren wundervollen Homecoming-Woche zuhause an und konnte mit einem immer noch großem Lächeln auf den Lippen einschlafen.

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Okt 192013
 

Also viel ist passiert… fangen wir mit Cross Country an. Ich hatte mein erstes Meet welches ganz ok war. Jeder meinte oh die meets sind so cool undso aber es war jetzt nich sooo super. Ich meine es war nicht so das es irgendwie schlimm war oderso es hat nur auch nicht wirklich spaß gemacht.

cross country meet

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Dann hab ich vor so ca. zwei Wochen mit Cross Country aufgehört weil es einfach zu viel war mit Hausaufgaben und  um sieben nachhause zu kommen und dann waren meinte Noten auch nicht gerade gut aber das hat sich jetzt schon gebessert. Ich gehe jetzt zwei mal die Woche zu den Vorbereitungen vom Schwimmteam ,das ist eigentlich nur Muskelaufbau und Ausdauer steigern für die eigentliche schwimm Season und was sehr nett ist, ist das es nur eine Stunde geht und die Leute dort auch netter sind.

Ansonsten hab ich jetzt so meine Gruppe an Leuten in der Schule gefunden und wir machen jetzt auch eigentlich jeden Freitag was, wir waren zumbeispiel im Kino (Horrorfilm, war schrecklich) 😀 und am Footballspiel und Freitag haben wir uns bei einem Mädchen getroffen und sind dann in ihren Whirlpool gegangen was super lustig war.

Wer hat naturlich den Bikini vergessen :D

Wer hat naturlich den Bikini vergessen 😀

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Dann hatten wir einen ‚exchangestudent sleepover‘ bei mir Zuhause was auch richtig schön war. Lena ein Mädchen aus Österreich die ich von meiner Organisation kannte, Christina aus Dänemark die ich aus der Schule kenne und ein Mädchen die Christina von ihrer Organisation kannte sind gekommen und wir haben Smores gemacht, Filme guckt und cupcakes gegessen :p Ich bin mir nicht sicher ob ich schon erzählt habe was smores sind, giebts hier eigendlich auf jeder Party und ist suuuuper gut 😀 ist ein Keks dann ein Marschmallow (überm Feuer geht aber auch in der Mikrowelle ;D) dann Schoki und dann wieder ein Keks 😀

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dieses wochenende ist Homecoming!!!!! ich freu mich schon total, aber davon berrichte ich dann wenn es vorbei ist 🙂

pina

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Okt 142013
 

Hallo, zuerst einmal vielen Dank dass Sie und Ihr euch die Zeit nehmt, meinen Blog durchzulesen und ihn bis hierhin verfolgt habt. In der letzten Zeit ist wieder wahnsinnig viel passiert, nein, über Langeweile kann ich mich echt nicht beklagen. Jeder Tag gleicht einer neuen Herausforderung und natürlich macht jeder Tag extrem viel Spaß. In der letzten Zeit ist die Lincoln High School wie mein zweites Zuhause hier. Alle sind freundlich, hilfsbereit und akzeptieren jeden, so wie er ist. Gerade das ist mir in letzter Zeit deutlich aufgefallen. Meine Beschäftigungen sind nun zu richtigen Hobbys geworden, wie zum Beispiel Reiten und Rockclimbing. Die letzten zwei Wochen lang hatte ich Ferien, aber da meine Gastfamilie (oder sollte ich einfach nur Familie sagen? Denn ich fühle mich hier nun 100 % Zuhause und wie ein richtiges Familienmitglied.) sportlich sehr aktiv ist, insbesondere  meine Gastgeschwister, hatte ich eine Woche eher Schule frei, da ich mit meiner Gastmutter und Gastschwester nach Nelson gefahren bin, um sie dort bei ihrem Cross Country- Wettbewerb zu unterstützen und anzufeuern. Für alle, die nicht genau wissen, wobei es sich bei Cross Country handelt: Es gibt eine ca. drei Kilometer lange Strecke über Gras und in den höheren Klassen auch über Wasser, Sand, etc. welche man sprinten muss. Es ist also wie ein Rennen, nur unter schwierigeren Bedingungen. Generell ist Cross Country sehr verbreitet hier, was mich sehr wundert, da ich davon in Deutschland noch nie etwas gehört habe. 🙂 Meine Schwester ist zusammen mit ihrem Team in einem riesigen Bus nach Nelson gefahren, weshalb ich alleine mit meiner Gastmutter gefahren bin. Ihr müsst wissen, dass die Ostküste, besonders der Abschnitt zwischen Christchurch und Nelson einfach atemberaubend ist. Dort ist noch der ganze, natürliche Busch vorhanden und die Green Hills liegen direkt am pazifischen Ozean. Die Sache mit dem natürlichen, native Busch hier ist ein heikles Thema, da die neuseeländische Regierung sehr viel Geld mit dem Verkauf des Busches verdient und dafür billige Nadelbäume, wie zum Beispiel Fichten anpflanzt, was leider nicht gerade schön aussieht :/. Mich macht es traurig so etwas zu sehen, aber die Neuseeländer sind leider generell nicht die umweltschonensten Menschen 🙁 ( Müll wird zum Beispiel auf dem Land gar nicht getrennt). Wie auch immer. Wir sind also ca. sechs Stunden in Richtung Norden an der Küste entlang gefahren, allerdings haben wir zwischendurch angehalten, um wilde Robben zu sehen. Es gibt nämlich einen Platz, wo ein kleiner Fluss aus einer Quelle direkt im Meer mündet. Dies haben die Robben eines Tages herausgefunden und seitdem kann man bei schönem Wetter bis zu sieben Robbenbabys ( NUR die Babys schwimmen en Fluss hinauf, da sie es als eine Art Spiel betrachten) vorfinden. Natürlich hat es gegossen wie aus Eimern als wir da waren und so haben wir nur zwei Robben gesehen, was ich ziemlich schade fand :(.

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In Nelson war es seeehr warm und wir hatten ein kleines, englisches Hotel. Wir kamen am Mittwoch Abend an und fuhren am Samstag Mittag zurück nach Christchurch, mit einem Zwischenstopp in Henma Springs. Dabei handelt es sich um heiße, natürliche Quellen und ich kann euch sagen : ES GIBT NICHTS BESSERES !!! 😀 Letztendlich sind wir um 10 Uhr abends Zuhause angekommen.

 

Nach einer kurzen Nacht, ging die Reise auch schon weiter, in Richtung Dunedin (weitere 6 Stunden fahrt), da mein älterer Gastbruder einen Rugby- Wettbewerb hatte. Im Gegensatz zum eher englisch-geprägten Christchurch, ist Dunedin sehr schottisch ( Hallo Berit ! 😀 ). Außerdem ist Dunedin bekannt für The University of Otago und es ist üblich, wenn man weiter auf dem Land wohnt, seine Kinder in einem Wohnheim schlafen zu lassen. Dort leben sie solange, wie sie die High School besuchen. Allerdings ist das Wohnheim NICHT in der Schule, sondern außerhalb der Stadt, es ist also KEIN Internat). Neben Rugby bin ich die steilste Sraße der Welt hochgelaufen und habe die Cadbury-Schokoladenfabrik besucht (es gab GRATIS Schokolade ♥ ). Außerdem war ich mit meinen Gastgeschwistern schwimmen und mein kleiner Gastbruder hat mich ganz verwundert gefragt, warum ich denn einen BIKINI trage :D. Und natürlich haben wir die einzigartigen Moeraki- Boulders, die runden Steine, besucht und angeschaut.

 

Nach drei Tagen in Dunedin sind wir nach Te Anau gefahren,ein kleines Dörfchen in Fiordland, wo wir eine Nacht in einem Ferienhaus verbracht haben. Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Milford Sound, was in dem atemberaubeden Fiordland National Park liegt, eine der regenreichsten Regionen der Erde. Dementspechend war es sehr nass. Sehr, sehr, sehr nass. Dort haben wir eine Bootstour gemacht, wobei wir sogar UNTER die Wasserfälle gefahren sind. Dort gibt es auch eine Art kleines Museum, mit einer Glaskuppel unterwasser, wo man Fische und Korallen beobachten kann. Man hat sogar richtig etwas gelernt, wie zum Beispiel den Unterschied zwischen einem Fjord und einem Sound, denn eigentlich it Milford ein Fjord und gar kein Sound, da es durch Gletscherbewegungen entstanden ist und nicht wie ein Sound durch ein Flußbett ( Ich hoffe das war jetzt richtig herum 😀 ).

 

Von Fiordland aus sind wir dann weiter nach Queenstown gefahren, was innerhalb der Berge an einem riesigen See liegt und ich kann sagen: Meiner Meinung nach ist Queenstown die schönste Stadt der Südinsel, vielleicht sogar von ganz Neuseeland. Sobald man dort ankommt, hat mein ein Skiurlaub/ Après- Ski- Feeling, welches einfach unbeschreiblich ist. Überall sind Pubs, Restaurants, man kann Bungee springen, Jetboot fahren, Skydiving machen oder auch einen Helikopterflug zu den Gletschern und Mount Cook (der höchste Berg Neuseelands). Wir haben Looging gewählt. Dafür fährt man mit einer Gondel einen Berg hinauf, wo ein riesiges Restaurant ist ( der Blick ist einmalig). Von dort aus geht es mit einem weiteren Lift nach oben, wo man in Mini-autoähnliche Gefährte gesetzt wird, womit man seehr schnell den Berg herunterfährt ( es ist schwer zu beschreiben, am Besten googlet Ihr das einfach :D) Anschließend haben wir eine Runde Minigolf gespielt und dann : HOME SWEET HOME. Leider habe ich keine Fotos aus Queenstown, da meine Kamera unter den nassen Bedingungen in Fiordland seehr gelitten hat und zwei Wochen zum trocknen gebraucht hat 😀

 

Gestern hatte ich dann meine erste Horseshow, welche ziemlich gut war. Ihr müsst wissen, dass man Showreiten nicht mit Dressur vergleichen kann, da es bei einer Show sehr wichtig ist, wie der Reiter und besonders das Pferd aussehen. Des weiteren gibt es verschiedene Kategorien und normalerweise reitet man um die fünf bis sechs. ÍCh bin bei den Ältesten und Großpferden mitgeritten, obwohl mein  Vollblutaraber mit gerade einmal 148 cm ein Pony ist. Unsere Resultate waren : einmal erster Platz, dreimal zweiter Platz und einmal dritter Platz. Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich wahrscheinlich noch eine weitere Show machen werde.:)

 

Heute hat dann die Schule wider angefangen und alles ist wie immer. Diese Woche steht Outdoor Rockclimbing und Abseilen  und ein Tramping-Trip in Hoktika (Westcoast) an. In drei Wochen ist die Schule leider für mich hier schon vorbei, da Term 4 hier sehr kurz ist…. :'( Allerdings habe ich danach noch gut einen Monat lang FERIEN 😀 ♥ Ich werde bald einen weiteren Tramping- Trip in Milford Sound machen und einen Trip mit meiner Schule nach Wellington, sowie einen weiteren Tramping-Trip und eine Mountainbike- Tour. Neuseeland ? WIR SIND NOCH NICHT FERTIG ♥

 Posted by at 14:34
Okt 092013
 

„Wilkommen in Schottland, dem Land, in dem es jeden Tag regnet!“ so wurde ich zu Beginn von einer meiner Klassenkammeraden begrüßt. Es ist aber nun Zeit, das Vorurteil „Regen“ in Schottland zu beseitigen (zumindest in Edinburgh). Ich kann nicht leugnen, dass es hier nicht regnet, aber jeden Tag ist wirklich übertrieben. Ich fahre nun schon seit 4 einhalb Wochen mit dem Fahrrad zur Schule und nur an einem einzigen Tag habe ich den Bus genommen, da es geregnet hat. „Vier Jahreszeiten an einem Tag“ trifft da schon eher auf das Wetter zu. Morgens ist es ziemlich kalt, besonders im September hatten wir einige sehr kalte Morgen. Wenn  ich jetzt aber aus meinem Fenster schaue, scheint die Sonne. Im nächsten Moment ist es jedoch wieder bewölkt. Also das Wetter hier ist sehr wechselhaft.                                                                                                                                Wie ich oben schon erwähnt habe, fahre ich jetzt Fahrrad zur Schule. Das ist gar nicht so einfach wie man denkt, denn es gibt hier in Edinburgh eine Menge Berge. Ich brauche auf dem Hinweg zur Schule ungefähr doppelt so lange wie auf dem Rückweg. Also das Fahrradfahren ist hier nicht zu unterschätzen. Generell ist es unüblich für Mädchen Fahrrad zu fahren und ich habe bereits einige schräge Blicke in der Schule kassiert, da normaler Weise nur Jungen mit dem Fahrrad kommen.

Nach ein paar Eingewöhnungsproblemen in der Schule, habe ich mich jetzt an den Schulalltag gewöhnt. Ich durfte bereits einen Mathetest, der über 2 Stunden verteilt ging, schreiben. Mir wurde aber nur mittgeteilt, dass ich ihn bestanden habe. Genaueres weiß ich nicht. Heute habe ich dann einen Test in Modern Studies (Politik) geschrieben, der recht gut verlief. In einer der vergangenen Mathestunden hatten Alexa und ich dann die Ehre uns zu zwei Jungen an einen Vierertisch zu setzen. „Die Ehre“, weil wir viel weiter sind als die Klasse und gesonderte Aufgaben bekommen. In den letzten Erdkundestunden haben wir dann mit den schuleigenen Mini-iPads gearbeitet. Jeder Schüler in der Klasse hatte dann sein „eigenes“ iPad, was, erstaunlicher Weise, jeder nur für die Aufgabe genutzt hat.

Am 27. Januar 2014 steht ein einwöchiges Praktikum für meine Klasse bevor. Zu diesem Zeitpunkt bin ich aber schon wieder in Deutschland. Für mich wurde deshalb ein anderes Datum auserwählt, weil ich auch gerne ein Praktikum machen möchte. In den zwei Wochen, in denen meine Stufe schulfrei hat um sich auf die Examen, die ich nicht mitschreibe, vorzubereiten, werde ich dann für eine Woche in einem Kindergarten arbeiten.            Am 10. September 2013 bin ich mit einer Menge weiterer Schüler von meiner Schule ins Musical „Hairspray“ gegangen. Es war eine sehr schöne Vorstellung und ich bin froh, dass sich noch die Gelegenheit ergab, denn eigentlich waren alle Karten, die unserer Schule zur Verfügung standen, bereits verkauft.

 

Vor einigen Wochen bin ich dann wieder einmal mit Annika und Alexa in die Stadt gefahren und wir haben den berühmten Calton Hill erklettert. Von dem Hügel, der direkt in der Innenstadt liegt, hat man einen traumhaft schönen Blick über Edinburgh. DSCN7609 DSCN9720 DSCN9689

Die Sommerresidenz der Queen

Die Sommerresidenz der Queen

Des Weiteren haben wir den treusten Hund der Welt „Greyfriars Bobby“ besucht. Nachdem sein Herrchen verstorben war, soll der Hund 14 Jahre, bis zu seinem eigenen Tod an dem Grab seines Besitzers verbracht haben. DSCN9796

Anschließend sind wir dann am nahe gelgenen Restaurant „The Elephant House“ vorbei gelaufen. Hier soll Joanne K. Rowling, inspiriert von dem Blick auf Edinburgh Castle, auf die Idee von Hogwards gekommen sein. Da wir aber schon zu Mittag gegessen hatten, sind wir nicht rein gegangen. Einmal dort zu essen, steht aber jetzt auf meiner to-do-Liste. DSCN9794

Vorletztes Wochenende waren wir dann auf „Arthur’s seat“. Das ist ein weiterer berühmter Berg mitten in Edinburgh von wo man über die ganze Stadt einen wunderschönen Blick hat. Erst wenn man oben war merkt man so richtig, wie schön Edinburgh ist. Wir hatten super Wetter was dann das i-Tüpfelchen war. Es ist einer meiner Lieblingsplätze und einer der wunderschönsten Orte in denen ich in meinem Leben bisher war.  DSCN9829 DSCN9849 DSCN9856 DSCN9868 DSCN9886 DSCN9892 DSCN9906

Vorletzten Freitag habe ich mich zum ersten Mal mit Freunden getroffen. Wir sind zu sechst zur Balerno High School gefahren und haben dort Badminton gespielt und sind anschließend schwimmen gegangen. Es hat richtig Spaß gemacht und wir wollen das auf jeden Fall wiederholen. Vielleicht sogar schon nächste Woche. DSC_0095

Am Samstag daruf ging es dann schwimmen in Glasgow. Alexa, ihre Gastschwester Paige, meine Gastschwester Dena und ich haben zusammen den Tag mit schwimmen und rutschen verbracht, während mein Gastburder, der immer nur am Wochenende bei uns ist, mit meinem Gastvater Eislaufen war. Jeder hatte eine Menge Spaß und es war ein toller Tag mit der Familie. Pizza Hut Glasgow

Berit

 

 

 Posted by at 20:19