23. November 2017
Falls ihr an diesem Donnerstag nichts besonderes unternommen haben solltet und euch auch sonst nichts so wirklich auffällt an dem Datum auffällt, dann wohl ganz klar, weil ihr an diesem Tag nicht in den USA wart. Am letzten Donnerstag war nämlich Thanksgiving. Das weltweit wohl bekannteste Fest, in dem es hauptsächlich ums Essen geht.
Als ich noch in Deutschland war und mich auf mein Auslandsjahr gefreut habe, habe ich mich öfters auch mal gefragt, wie wohl Thanksgigving sein wird und habe mir durchgelesen/angesehen was andere Austauschschüler so an Thanksgiving gemacht haben und wie generell alles war. Daher mache ich für jeden, der so neugierig ist wie ich, hiermit das gleiche.

Der Tag begann für meine Familie um fünf Uhr, als mein Dad aufstehen musste, um den Truthahn zu Räuchern (die ganze Prozedur mit Truthahn vorbereiten begann schon am Mittwochabend und das Räuchern an sich hat insgesamt ca. fünf bis sechs Stunden gedauert). Meine Mom ist um ca. neun Uhr aufgestanden und hat angefangen, zwei Apfelkuchen zu machen. Ich hatte mich eigentlich um neun Uhr mit ihr in der Kücher ‘verabredet’, da geplant war, dass wir zusammen die Apfelkuchen machen, jedoch habe ich verschlafen, weshalb ich dann um 9:30 Uhr nach oben in die Küche gehetzt bin und noch so gut es ging geholfen habe. Ich schätze, dass wir die Apfelkuchen um ca. 11:40 Uhr aus den Ofen geholt haben. Mein Gastbruder war in der ganzen Vorbereitungs-Prozedur nicht wirklich stark beteiligt, nach meiner Erinnerung hat er, als ich zum ersten Mal in die Küche kam, gerade gefrühstückt und ist dann nach unten gegangen, um zu zocken. Jeder hat sich auf jeden Fall irgendwann in dem Zeitraum von zehn bis zwölf Uhr geduscht/umgezogen, was auch immer der/- diejenige machen musste, um um zwölf Uhr startklar zum Aufbruch zu sein. Thanksgiving haben wir mit der Familie meines Dads gefeiert und das ‘Festmahl’ wurde in einer Lagerhalle der Firma meines Dads veranstaltet.
Als wir in der Lagerhalle ankamen, waren schon die meisten anderen Familienmitglieder da und ich konnte auch sofort das ganze Essen erblicken – wir hatten wirklich viel zu viel! Um ein Uhr haben wir gegessen. Neben dem Truthahn gab es als herzhafte Speisen noch Schweinebraten, mehere Versionen von Karoffeln und gefüllte Eier – die Menge der herzhaften Speisen war sogar ziemlich in Ordnung, die Desserts und Snacks waren der eigentliche Grund für den riesigen Überfluss an Essen. Abgesehen vom Dorritos, Haribos, Twizzlers und M&Ms, gab es natürlich noch unsere selbstgebackenen Apfelkuchen, aber auch ein Brezel-Sahne-Erdbeer Schicht-Dessert (soo lecker!), Brownies, einen herzhaften und einen süßen Snack-Mix, Kürbiskuchen, andere Schicht-Desserts, Kürbisschnitten, Schokoladenkuchen und mit Sicherheit noch mindestens drei andere Sachen, die mir gerade nicht einfallen. Also wir hatten wirklich genug Essen.
Den Tag hat jeder so vebrbracht, wie er wollte. Die Kinder und Jugendliche haben draußen was gemacht oder auch drinnen. Mama – die Mutter meines Dads hat (ich nenne sie Mama) – hat Materialien mitgebracht, um einen Schneemann und einen Engel zu machen – unten könnt ihr ein Bild von mir und meinem Schneemann sehen. :] Wir hatten auch einen Laptop und einen Beamer, womit mein Dad und ein paar andere Football und einen Film geguckt haben.

Grundlegend bestand der Tag also aus Essen, sich unterhalten, und Spaß haben, indem man einfach das tut, worauf man Lust hat.
Um 5:30 Uhr haben alle angefangen, das ganze übrige Essen zu verteilen und einzupacken, die Lagerhalle aufzuräumen und sich zu verabschieden. Um sechs Uhr bin ich mit meiner Mom nach Hause gefahren, mein Dad und mein Gastbruder sind ein paar Minuten später mit dem Truck meines Dads nachgekommen.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, Thanksgiving mal so richtig miterleben zu können. Ich würde auf die Erfahrung nicht berzichten wollen und ich hoffe definitiv, dass es nicht mein letztes Thanksgiving war.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und bis zu meinem nächsten Blogeintrag!

 

So sah dr Truthahn aus, nachdem mein Dad das gamze Fleish von dem abgemacht hatte, um das besser transportieren zu können.

 

Das bin ich mit meinem Schneemann. 🙂

Categories: 2017Lisa

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