Der Februar 2016 in Castleisland, Irland war eine weitere lohnenswerte Erfahrung. Es standen verschiedene Nachmittagsausflüge an, die uns nach Tralee, Killarney, Limerick, Kerry Head und raus aufs Land brachte.

Tralee ist eine Großstadt mit vielen Einkaufszentren, Freizeitaktivitäten (wie zum Beispiel Schwimmbädern, Kinos, Football und Soccerfeldern) und das beliebteste Ziel für meine Klassenkameraden für ein Wochenende außerhalb der Kleinstadt Castleisland.

Mein persönlicher Favorit ist allerdings Killarney. Killarney vereint nämlich schöne irische Einkaufsstraßen mit Nationalparks, was zu einer unglaublichen Atmosphäre formt, da man in den Straßen klassische irische Volksmusik hört und in der Ferne die gewaltigen Hügel und Berge des Naturschutzgebietes sehen kann.

In diesem Nationalpark gibt es verschiedene Seen die den alten irischen Filmen in nichts nachstehen. Ich hatte das Glück zwischenzeitlich auch Sonnenlicht zu sehen während ich dort war. Und das war eine der wunderschönsten Aussichten die ich bisher erleben durfte.

Gewaltige Bäume umgeben von grünen Wiesen so weit man sehen kann. Die Spitze der Berge umhüllt von Wolkenschleiern macht das ganze schon fast unwirklich. Es gibt verschiedene Wanderpfade und kleinere Cafés. Die Wege sind so angelegt, dass man wirklich zwischen den Bäumen auf steinernen Stufen gehen kann und nicht auf einem asphaltierten Steg, wie es in anderen Parks oft der Fall ist. Sollte es jemanden nach Irland ziehen, würde ich Killarney als ein Muss bezeichnen.

Das Nachbarscounty von Kerry ist Limerick, wo ich letzten Monat einen Museumsbesuch im Hunt hatte. Limerick City ist größer als Tralee und löst für einen Stadtmenschen (hierbei gemeint jemand der die Größe deutscher Städte gewöhnt ist) der seit Monaten in einer dorfähnlichen Kleinstadt ist, doch irgendwie Heimweh aus. Denn dort gibt es sogar Buslinien und nicht nur Reisebusse, was ein großes Maß an Unabhängigkeit bietet.

Wirklich, wenn es etwas gibt, dass ich vermisse, dann, dass ich Hause in die nächste Stadt fahren kann und nicht von meiner Mutter gefahren werden muss. Und das Busse kein Vermögen (=für einen Schüler ohne Job) kosten. Einen großen Kontrast dazu bildet Kerry Head.

Denn dieser ist einfach gesagt ein gewaltiger Wanderweg in den sich zufällig ein paar Häuser und Geschäfte verirrt haben. Aber irgendwas gutes muss der ganze Regen ja bringen. Wobei ich für meinen Teil den Regen für so viel Grün gerne in Kauf nehme. Es gibt dort einen Strand (wenn man das so nennen kann) der an einen Weg mündet der über die Klippen führt.

Sehr windig, aber den Ausblick aufs Meer auf jeden Fall wert. Aber auch in Castleisland gibt es Orte die es sich wirklich zu sehen lohnt. Die Landschaft ist, egal wo, einfach atemberaubend. Mitten durch das Städtchen verläuft ein Fluss dem man auf dem River Walk folgen kann. Bei starkem Regen ist dieser erschreckend hoch und der Strom ist erschreckend stark wenn man bedenkt das der Fluss nur 3-4 Meter breit ist.

Es gibt hier viele schöne Cafés und auf dem Land (obwohl meiner Ansicht nach Alles irgendwie nach Landseite aussieht) zahllose kleinere Farmen. Eine davon hatte sogar Alpackers im Gehege stehen, was mich wirklich überrascht hatte. Aber gut, leben und leben lassen, nicht wahr?!

Alles Liebe,

Magdalena

MMW VI

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