Ich bin jetzt schon länger wieder zurück in Deutschland, aber meine letzten Tage in Amerika waren noch recht aufregend aber auch traurig…

 

Das Schuljahr war schon vorbei und am Abend von letzten Schultag war die Graduation im Gym meiner Schule wo ich mich dann auch schon von den meisten verabschieden musste. Für die restlichen 3 Tage vor meinem Abflug am Mittwoch Morgen hatte ich mir dann noch eine Menge vorgenommen!

Samstag habe ich meinen Koffer so gut wie es geht fertig gepackt um mich darum später nicht mehr kümmern zu müssen und war dann den restlichen Tag über mit meiner ganzen Familie zusammen mit dem Boot was mein Host Dad gerade erst gekauft hatte, an einem riesigen See etwas weiter weg und wir waren am Abend zusammen essen. Am Sonntag bin ich mittags zusammen mit meiner Freundin zu einer Pool Party von unseren Schulfreunden gegangen. Später am Abend haben meine Freundin und ich unsere Abschiedsfeier gefeiert, da sie am gleichen Tag wie ich zurück nach Hause geflogen ist, und haben noch ein Mal alle unsere Freunde eingeladen.

Dann, am aller letzten Tag, sind wir wieder mit der ganzen Familie und diesmal auch noch mit einem Freund zum See mit dem Boot gefahren und haben dort den Tag verbracht und abends mit der ganzen Familie zusammen gegessen, unser Freund ist dann abends noch lange geblieben.

 

Und das war es dann auch schon. Am nächsten Morgen mussten wir dann alle schon früh aufstehen um pünktlich am Flughafen zu sein. Unser Wecker hat an diesem Morgen natürlich nicht mehr mitgemacht, deswegen haben wir verschlafen und bevor wir aber überhaupt zum Flughafen gefahren sind, kam extra noch ein Freund um 7 Uhr morgens bei uns vorbei um sich noch zu verabschieden. Am Ende haben wir es aber mit der ganzen Familie pünktlich zum Flughafen geschafft. Und dann war es das WIRKLICH, was mir dann auch langsam bewusst wurde. Denn auch wenn man von Anfang an weiß, dass das Auslandsjahr irgendwann auch zu Ende sein wird, ist es einfach so unwirklich und fühlt sich trotz allem einfach nicht nach dem Ende an.

Nachdem wir beide eingecheckt und unsere Koffer aufgegeben haben, mussten wir uns dann verabschieden. Auch wenn ich ich gar nicht lange in dieser Familie gelebt habe war der Abschied unendlich traurig und es fiel uns allen schwer.                                                                                                          Ich musste dann noch recht lange auf meinen Flug warten und habe in der Zeit nochmal mit ein paar Freunden gefacetimed und mein Abschiedsbuch gelesen, in das meine Freunde geschrieben haben, bis es dann auch endlich für mich ins Flugzeug ging. Ungefähr 26 Stunden und 3 Flüge später bin ich dann am Flughafen in Düsseldorf gelandet und wurde zuhause von all meinen Freunden überrascht! In den nächsten Tagen habe ich dann meine ganze Familie wieder gesehen und bin auch schnell schon wieder in die Schule gegangen, was mit Jet Lag nicht ganz so viel Spaß macht, wenn man bedenkt dass ich gefühlt um Mitternacht in der ersten Stunde saß…

Auch wenn es jetzt schon so lange her ist, dass ich in den USA war ist es oft immer noch komisch zu wissen, dass das alles vorbei ist. Es hat sich so normal angefühlt wieder nach zu kommen nach einem Jahr, dass der Alltag recht schnell wieder ganz normal ist, was sich aber auch wieder komisch anfühlt.

Auch wenn mein Auslandsjahr vielleicht nicht immer ganz so super gelaufen ist, bin ich total erleichtert, dass ich mich dazu entschieden habe und kann jedem empfehlen so eine einmalige Chance zu nutzen.

Vielen Dank an die ELE mit der finanziellen Unterstützung das ganze Jahr über!

Svenja

 

 

 

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