Am 8.8.2017 hieß es 3 Uhr morgens aufstehen und mit dem Auto auf nach Frankfurt. Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunden. Am Flughafen angekommen haben wir erst einmal die Gruppenbetreuer gesucht und auch recht schnell gefunden. Dann wurde gewartet, bis alle da waren und es wurde gemeinsam eingecheckt. Auf einmal ging alles ganz schnell und es hieß, verabschieden von den Eltern und Geschwistern und ab ging es durch die Kontrolle. Nach der zweiten Kontrolle wurde mit mir noch ein anderer Junge rausgepickt für eine Extrakontrolle. Das heißt, wir mussten die Schuhe ausziehen und noch einmal durch den Generator laufen. Wieder war Warten angesagt, bis wir ins Flugzeug einsteigen durften. Der Flug dauerte etwas über 9 Stunden, wurde aber durch Filme und etwas Schlaf überbrückt. In New York angekommen, haben wir unsere Koffer eingesackt und ab ging es mit dem Jeep zum Hotel. Bei der Zimmeraufteilung wurden wir bunt gemischt, so dass sich einige schon mit Schülern aus anderen Ländern das Zimmer geteilt haben. Ich hatte das Glück und kam mit dem Jungen, mit dem ich die extra Kontrolle machen musste, auf ein Zimmer. Die Zimmer waren wirklich sehr schön und die Betten auch sehr groß und bequem. Nach etwas Zeit für uns trafen sich alle zum Abendessen, wobei man dann die ganzen Leute von anderen Organisationen und anderen Ländern kennenlernte. Danach war der Abend schnell zu Ende, da alle ziemlich müde vom Flug und von den ersten Eindrücken bei der Ankunft waren. Am nächsten Morgen wurde dann wieder mit allen gefrühstückt und danach gab es die erste Informations-Veranstaltung, die natürlich direkt auf Englisch vorgetragen wurde. Endlich ging die Sightseeingtour los. Uns wurde in den nächsten zwei Tagen eine ganze Menge gezeigt, wie z.B. den Central Park und den Times Square, die Freiheitsstatue und „top of the rock“, von wo man auch aus das Empire State Building sehen konnte. Bei der Rückkehr im Hotel erfuhr ich, dass ich schon um 2.30 Uhr mit dem Bus zum Flughafen gebracht werde. Also wurde die Nacht mit ein paar anderen durchgemacht. Die Aufregung stieg. Mir wurde zwar bis zum Check in geholfen, aber dann war ich auf mich alleine gestellt. Am Flughafen sind die Sicherheitskontrollen nochmal viel stärker als in Deutschland. Zum Beispiel musste dort jeder seine Schuhe ausziehen und auf das Fließband legen. Nachdem ich alles geschafft hatte, musste ich ein paar Stunden auf meinen Flieger warten. Doch dann ging es los und ich wurde immer aufgeregter, unter anderem, weil mein Englisch wirklich nicht perfekt ist. Naja, als ich dann nach 5 Stunden Flug in Salt Lake City gelandet war, kam meine erste Bewährungsprobe, denn ich wusste weder wo meine Gastfamilie noch wo der Koffer ist. Also habe ich mich durchfragen müssen und irgendwie haben die mich auch verstanden und konnten mir helfen. Auf der Rolltreppe habe ich dann auch schon meine Gastfamilie erkannt. Die Gastfamilie ließ es sich nehmen, mich persönlich abzuholen. Wir begrüßten uns und fanden dann auch meinen Koffer. Nun ging es Von Salt Lake City ab nach Orem. Das waren auch nochmal 2 Stunden Autofahrt. Als wir dann in meinem neuen Zuhause ankamen, hang dort erstmal ein großes Schild mit „Herzlich Willkommen Fabius“. Das hat mich sehr gefreut und mein Gastvater Tom hat direkt ein Foto für Facebook geschossen. Meine Gastfamilie besteht übrigens aus einem Vater und 6 Kindern, wovon 3 noch im Haus bei mir leben, Kaleb (10), Sarah (13), Zachary (15). Sarah habe ich bis jetzt noch nicht kennengelernt, weil sie momentan noch im Urlaub ist.  Kaleb zeigte mir das Haus und ich spielte mit ihm ein bisschen PS3. Am Nachmittag machten wir den ersten Ausflug auf die Rocky Mountains, der sehr lustig war. Die Aussicht war wirklich sehr beeindruckend. Ich hatte sogar das seltene Glück, eine Giftschlange zu sehen. Danach fuhren wir zu einem Supermarkt mit Eisdiele.  Der „kleine“ Milchshake, den ich mir dort bestellte, war aber ziemlich groß und ich war danach ziemlich voll. Der „kleine“ Milchshake ist bei uns ein XL Shake.

Am nächsten Tag gingen wir shoppen und ich kaufte mir die wichtigsten Dinge. Es kommt einem alles so überdimensioniert vor, da es hier nur Großpackungen gibt. Nach dem shoppen gingen wir bei einem Freund schwimmen, der einen riesigen Pool hatte und es gab meinen ersten selbstgemachten Amerikanischen Burger. Und heute, mein dritter Tag hier in Orem, ist ein Sonntag. Also bin ich mit meinem Gastvater in eine mormonische Kirche gegangen. Die Kirche hier ist total anders als ich sie in Deutschland kenne. Bis jetzt gefällt mir alles sehr gut hier. Meine Familie ist super nett und kümmert sich gut um mich, dass mir nichts fehlt. Jetzt bin ich noch sehr gespannt auf die High-School, aber da muss ich mich noch ein paar Tage gedulden. ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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