Hallo Zusammen,

wie ich Euch ja schon bereits erzählt habe hatten wir vergangenen Monat unser sogenanntes „Homecoming-Spiel“. Dies war, am 17. Januar, darüber werde ich Euch natürlich berichten.
Außerdem werde ich Euch auch wieder ein monatliches Update geben, was so im vergangenen Monat passiert ist.
Ich denke die meisten von Euch kennen „Homecoming“ vor allem aus amerikanischen Filme und vom Football, jetzt wundert Ihr Euch wahrscheinlich warum unsere Schule „Homecoming“ hatte. Das war bei mir aber auch nicht anders als ich gehört habe, dass wir „Homecoming“ hatten denn ich kenne es eigentlich auch nur vom Football.
Für alle, die „Homecoming“ nicht kennen werde ich es noch einmal erklären. „Homecoming“ ist eine jährliche Tradition an den meisten Universitäten, High Schools und Colleges in den USA. Bei so einem „Homecoming-Spiel“ kommen auch sehr viele ehemalige Spieler und Schüler. Da so viele ehemalige Spieler „nach Hause“ kommen ist die Stimmung immer sehr gut und jeder freut sich auch immer auf das „Homecoming-Spiel“.
Beim Football ist so ein „Homecoming-Spiel“ natürlich wesentlich großer, da die Schulen viel mehr Schüler haben als wir und somit auch mehr Zuschauer zum Spiel kommen. Trotz allem dem waren bei unseren Spiel so um die 325 Zuschauer und haben uns kräftig angefeuert. Wir haben das Spiel recht deutlich mit 30 Punkten gewonnen. Darüber haben sich auch alle drüber gefreut und wir wurden beglückwünscht.
Während der Halbzeitpause des Jungs Basketballspiels wurden dann auch eine „Homecoming-Queen“ und ein „Homecoming-King“ gewählt.
Zu dieser Wahl können nur Schüler und Schülerinnen gewählt werden die in ihrem sogenannten „Senior-Jahr“ sind. Das „Senior-Jahr“ ist das letzte Schuljahr an der High-School oder am College.
Es standen jeweils drei Mädchen und drei Jungs zur Auswahl. Schüler und Lehrer haben ungefähr eine Woche vor dem „Homecoming-Spiel“ gewählt. Es gab nur ganz wenige Personen die wussten wer es tatsächlich geworden ist und daher war die Spannung sehr groß. Es wurde auch schon Tage vorher spekuliert wer es denn sein könnte.
Alle drei Mädchen und Jungen die zur Auswahl standen wurden dann von einer Begleitperson auf das Basketballfeld geführt und noch einmal vorgestellt.
Als dann die Gewinnerin und Gewinner vorgestellt wurden haben sich auch alle mit der „Homecoming-Queen“ und dem „Homecoming-King“ gefreut. Die beiden Gewinner haben auch jeweils eine Krone bekommen.
Diese Woche war nicht nur wegen des „Homecoming-Spiel“ besonders, sondern auch, da wir wieder eine Woche hatten, in der man sich zu verschiedenen Themen verkleiden konnte.
Am Montag konnte man sich mit Tarnoutfits verkleiden, zum Glück waren wir in der Schule und nicht im Wald, denn sonst hätte ich einige meiner Freunde nicht gesehen .
Am Dienstag konnte man sich dann wie ein Tourist verkleiden, womit ich als Deutsche kein wirkliches Problem hatte .
Das Thema am Mittwoch war dann der sogenannte „Western-Day“. Dabei haben die meisten sich dann ihre Cowboy Stiefel angezogen und einen Hut aufgesetzt.
Der „Color-War“ Tag war dann am Donnerstag dran. An diesem Tag hatte jede Klasse ihrer eigene Farbe, in welcher man sich dann verkleiden musste. Ich fand diesen Tag recht lustig, denn so wusste man immer in welcher Klasse die Person ist.
Am letzten Tag, dem Freitag, hatten wir dann einen „Spirit-Tag“. An diesem Tag hat man sich einfach in den Farben der Schule verkleidet, also in unserem Fall Blau und Orange.
An diesem Tag, hatten wir auch unsere zweite „Pep-Rally“. Vielleicht können sich noch einige von Euch daran erinnern, dass ich meine erste „Pep-Rally“ im Oktober hatte. Wenn Ihr diesen Bericht noch nicht gelesen habt, könnt Ihr diesen natürlich lesen. Dieser Bericht heißt: „Sport in den USA“.
Diese „Pep-Rally“ war dieses Mal aber noch größer und die Stimmung war sogar noch besser. Ich denke die Stimmung war so viel besser, weil an demselben Abend „Homecoming“ war. Während der „Pep-Rally“ hatten die Lehrer und Schüler ein „Tanz-Battle“, wo bei es aber keinen eindeutigen Sieger gab.
Und am Abend war dann endlich unser „Homecoming-Spiel“, worüber ich Euch ja schon berichtet habe.
Während dieser ganzen „Homecoming-Woche“ wurde auch die ganze Schule mit Plakaten geschmückt. Wir haben, auch extra Zeit bekommen um diese zu gestallten. Daran kann man auch mal wieder sehen wie groß dieses „Homecoming-Spiel“ ist und welche Bedeutung es in den Schulen hat. Denn die Lehrer haben uns extra freigegeben um Plakate zu gestalten und dadurch sind einige Unterrichtsstunden entfallen.
Ich persönlich fand es sehr schön, dass ich auch mal so eine „Homecoming-Woche“ miterlebt habe, da man so etwas eigentlich nur aus amerikanischen Filmen kennt. Ich hatte auch sehr viel Spaß mich zumindest an einigen Tagen zu verkleiden.
Hier an meiner Schule haben Schüler die Möglichkeit sich in Wettbewerben zu messen auch wenn sie keine Sportart machen, wie z.B Basketball spielen. Diese Wettbewerbe nennt man dann „UIL-Events“. Bei solchen „UIL-Events“ geht es darum sich mit anderen Schülern aus Schulen akademisch zu messen.
Diese Events sind auch ganz unterschiedlich, denn diese Events gehen wirklich in alle verschiedenen Richtungen. Daher ist mir die Wahl, an welchen Events ich teilnehmen werde, auch echt schwer. Letztendlich habe ich mich für „Current-Events“ und „Copy-Editing“ entschieden. Bei meinem ersten Event (Current-Events), muss ich Fragen zu aktuellen Ereignissen in der ganzen Welt beantworten. Um mich daher auf mein „Current-Event“ Wettbewerb vorzubereiten, lese ich eigentlich jeden Tag die Nachrichten und schaue nach was einfach in der Welt so passiert. Bei meinem zweiten Event (Copy-Editing), muss ich verschiedene Texte auf Fehlern untersuchen. Dieses „Event“ ist etwas schwieriger, da man auch gucken muss ob die ganzen Informationen überhaupt richtig sind, aber trotz allen dem macht es mir sehr viel Spaß.
Ich hoffe natürlich auch, dass sie mir vielleicht im weitern Leben helfen werden.
Mein erstes „UIL-Meet“ sollte eigentlich am 11. Januar sein, dieses wurde aber aufgrund des Schnees abgesagt, daher wurde es am 1. Februar nachgeholt. An diesem Event haben nur Schüler aus unserer Schule teilgenommen.
Da die ganzen Fragen im „Multiple-Choice“ Format waren, hatte ich immer die Möglichkeit die Antworten zu erraten. Daher habe ich auch relativ gut abgeschlossen. Ich denke für meinen ersten Wettbewerb war es gut, da ich auch mal sehen konnte wie so etwas abläuft.
Am 7. Februar hatte ich dann mein letztes amerikanisches Heimspiel. Dieses Spiel war mit der „Senior-Night“ und dem „Pink-Out“ -Spiel verbunden. Bei der „Senior-Night“ werden eigentlich alle „Seniors“ vorgestellt und,- dabei wird meistens auch gesagt was sie voraussichtlich studieren werden, oder als was sie arbeiten werden. Da es das letzte Heimspiel der „Seniors“ ist, haben diese auch bei dem Basketballspiel gestartet.
Dieses Spiel wurde sozusagen den ganzen Personen gewidmet die an Krebs erkrankt sind, daher haben wir alle ein pinkes T-Shirt zum Aufwärmen getragen. Außerdem hatten wir auch alle pinke Socken an und einige aus meinen Team und ich hatten sogar noch pinke Schnürsenkel in ihren Basketballschuhen.
Außerdem hatten auch sehr viele Zuschauer pinke Kleidung an, um den Leute zu gedenken, die Krebs haben oder Krebs hatten.
Ich finde solche Aktionen immer wieder gut, da man so einfach nochmal mehr Aufmerksamkeit für so ein ernstes Thema schafft.
Außerdem haben wir noch am vergangenen Wochenende ein „College-Basketballspiel“ besucht. Ich fand es super interessant, so ein Basketballspiel auf einem so hohen Niveau live anzusehen. Ich fand es auch erstaunlich wie viele Leute bei so einem Basketballspiel waren, obwohl es nur College- Basketball war.

Hier sind noch ein paar Fotos:

 

 

Categories: Lina

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