Mrz 012018
 

Hallo und herzlich willkommen zurück auf meinem Blog!

Ein Austausch ist eine großartige Sache, keine Frage, in meiner Meinung sogar die beste Entscheidung, die ich soweit treffen konnte und ich empfehle auch jedem, der einen Austausch gern machen möchte, es auch umzusetzen.

Jedoch wollte ich in diesem Beitrag auch mal die Dinge und Erfahrungen erwähnen, von denen man nicht so viel hört, denn während eines Auslandsjahres gibt es zwar viele „Ups“, aber genauso viele „Downs“.

Natürlich fängt ein Austausch erstmal ganz aufregend an: Ein neues Land, eine neue Schule, eine andere Familie, andere Freunde und noch vieeeeeel mehr! Doch nachdem dann der erste Monat um ist und die größte Aufregung sich gelegt hat, fängt einem an zu dämmern, auf was man sich da überhaupt erst eingelassen hat.

Für mich war es erst ziemlich hart, einen Alltag aufzubauen:

Abends war ich meistens so müde vom ganzen Englisch sprechen, sodass ich meistens schon um 6 oder 7 Uhr ins Bett gegangen bin. Da ich aber auch erst um halb 4 nach Hause gekommen bin, war mein Tag dementsprechend sehr kurz. Nach einem Monat fing ich dann auch schon langsam an, mich mit Freunden nach der Schule zu treffen.

Jedoch war mir schon schnell klar, dass es nicht dasselbe wie in Deutschland war, wo ich weiß, wer meine besten Freunde sind und die ich auch regelmäßig sehe. Hier musste ich durch die ganze Phase als „neue Schülerin“ durchgehen und meine Freunde erst finden. Und bei 250 Leuten in einer Stufe dauert das dementsprechend eine Weile.

Zwischendurch habe ich mich natürlich allein gefühlt und habe mir meine besten Freunde aus Deutschland gewünscht, doch

 

nach ca. 4 Monaten habe ich eine Gruppe an Leuten gefunden, mit denen ich mich absolut super verstehe und die ich mittlerweile als meine 2. besten Freunde ansehe, habe außerdem noch viel mehr Freunde gefunden, sogar außerhalb der Schule.

Ich hatte das Glück, dass ich eine der wenigen bin, die kein Heimweh/Kulturschock erlebt hat: Manche meiner Freunde haben mir erzählt, dass sie mit sehr schlimmen Heimweh kämpfen mussten, besonders an Weihnachten. Nach einiger Zeit geht das dann auch weg, doch es ist definitiv etwas, dem man sich vor einem Austausch bewusst sein muss

Ich schreibe das alles hier nicht, um euch abzuschrecken oder von einem Austausch abzuraten, ganz im Gegenteil. Ein Austausch bringt einem ganz viele besondere Erfahrungen, doch es sind letztendlich die schwierigen Momente, die einen über sich selbst herauswachsen lassen und auch die echt tollen Erfahrungen noch mehr wertschätzen lässt!

 Ich hoffe, es hat euch gefallen, dass ich euch einen ein bisschen „realeren“ Einblick in das Leben eines Austauschschülers verschafft habe und dass euch mein Blogeintrag gefallen hat!

Bis zum nächsten Mal,

Johanna.

 Leave a Reply

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

(erforderlich)

(erforderlich)