Mrz 282014
 

Vom 21. Februar bis zum 26. Februar waren wir mit DECA in Portland, Oregon. Wie ich schon mal erwähnt habe ist DECA eine Marketingorganisation. DECA bereitet Schüler in Marketing und Finanzen für das zukünftige Leben vor. Aber nicht nur das. Man wird selbstbewusster und lernt wie man sich schnell (innerhalb von 10 Minuten) an neue Situationen anpassen und Lösungen finden kann. Über das ganze letzte Schuljahr verteilt hatten wir hier in der Umgebung schon ganz viele Wettbewerbe die folgendermaßen aussehen: Man kriegt einen Test mit 50 Fragen zu Marketing und Business und dann macht man zwei Rollenspiele. In diesen kriegt man eine Situation geschildert, die meistens beispielsweise ein Problem mit dem Vorrat eines Hotels oder Restaurants darstellt. Innerhalb von 10 Minuten muss man dann versuchen eine Lösung zu finden und dann hat man weitere 10 Minuten um seine Lösung einem Richter vorzustellen.

Das hört sich jetzt vielleicht nicht so spaßig an, aber wenn man erst mal reinkommt, macht es wirklich total viel Spaß! Die letzten beiden Wettbewerbe vor SCDC waren sogar einigermaßen erfolgreich für mich. Ich habe einmal einen zweiten Platz gemacht und dann in einem anderen mit einem meiner Freunde zusammen einen dritten und einen zweiten.

Beste Voraussetzungen also für SCDC. SCDC ist ein Wettbewerb für ganz Oregon (State Career Development Center). Um die 1500 Schüler aus ganz Oregon waren zusammen in einem Hotel für 4 Tage um ihr bestes zu geben. Wir sind gegeneinander angetreten aber haben auch neue Leute kennengelernt, Freundschaften gemacht und zusammen einfach nur eine gute Zeit gehabt.

Aber natürlich waren wir in Portland nicht nur für DECA. Am Freitag sind wir nach der Schule abgefahren und dann standen uns erst mal 6 Stunden Busfahrt bevor. Die gingen aber schneller rum als gedacht und irgendwann abends waren wir alle glücklich im Hotel zu sein. Jeden Abend trafen wir uns mit allen Leuten, ungefähr 20 von unserer Schule, in einem von unseren Räumen, um über unseren Tag zu reden und die neuesten Informationen zu bekommen.  Am selben Abend sind wir dann vergleichsweise früh ins Bett gegangen um für Samstag fertig zu sein.

Denn es wurde früh aufgestanden um pünktlich zu unserer ersten Attraktion zu kommen. Wir haben die NIKE Headquarters besucht. Die Weltzentrale von Nike liegt auf einem riesengroßen Campus, mit zig Gebäuden für Produktion und Design oder Museen oder dem Office von Phil Knight.  Ein riesiges und wunderschönes Gelände, auf dem man alles finden kann was man möchte. Es wäre schon ein Traum dort zu arbeiten. Kletterhallen, Fußballfelder, Schwimmhallen, Fitnessstudios, Spielplätze für die „Kleinen“ und wenn man Glück hat trifft man auf einmal jemanden wie Usain Bolt oder Tiger Woods. Das Glück hatten wir leider nicht, aber es war trotzdem schon mega cool zu sehen, wie jedes Gebäude nach einem Nike-Athleten benannt wurde. Unser Tour-Guide hat uns erzählt wie er einmal neben LeBron James trainiert hat ohne es überhaupt zu bemerken. Alles in allem super cool und interessant zu sehen!20140222_11174520140222_104715

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Da waren wir dann mal die Kleinen 😀

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Danach sind wir dann zu einem Japanischen Garten gefahren, der zwar ganz schön war, aber wegen dem nicht so schönen Wetter und unserem total langweiligen Tour-Guide nicht gerade das Highlight des Tages war.  😀 Naja danach ging es dann zu einer riesigen Mall in der wir erst mal spontan eine Schnitzeljagd gemacht haben und dann noch n bisschen Zeit zum shoppen hatten.  So um 6 Uhr herum waren wir dann schon ausgehungert vom vielen rumlaufen und gingen zum Team-Dinner. Mit ca. 35 Leuten haben wir uns in ein Restaurant gequetscht und super gutes Essen genossen!

Vollgefüllt ging es ab zum nächsten Highlight! Ein Eishockey Spiel! Ich glaub das war das erste Mal, dass ich mich ein bisschen mehr mit Eishockey beschäftigt habe. Am Anfang war alles noch total verwirrend und wenn die Spieler unten auf dem Eis angefangen haben zu kämpfen ist die ganze Arena aufgesprungen um sie anzufeuern. So nach 10 Minuten haben eine Freundin und ich daran dann auch Spaß gefunden und haben voller Begeisterung die Portland Winterhawks mit angefeuert und super viel Freude daran gehabt. Zum Ende des Spiels haben wir die Regeln sogar ein bisschen verstanden und zum krönenden Abschluss haben die Winterhawks dann auch noch gewonnen 😀 .

Als wir nachts zurück zum Hotel kamen wurde aber lange noch nicht an Schlaf gedacht. Am Sonntag fing die eigentliche DECA-Competition erst an, mit dem Test der diesmal 100 Fragen beinhaltete. Meine Testkategorie war „Hospitality and Tourism“, was eins von 2 Testgebieten war. Die ganze Nacht haben wir dann damit verbracht vergangene Teste auswendig zu lernen und uns noch mehr Fragen abzufragen. Büffeln, büffeln, büffeln war angesagt. Bis um 4 Uhr morgens haben wir gesessen und gemeinsam gelernt, ganz viel „Mac and Cheese“ gegessen, und sogar Spaß dabei gehabt.

Am Sonntagmorgen wurden wir dann wieder aufgeweckt und nach einem kurzen Frühstück (Burger King und Starbucks :D), ging es wieder ans Lernen. Bis wir nachmittags dann endlich unseren Test schreiben konnten. Trotz all des Lernens war ich noch ein bisschen aufgeregt und dieser riesige Testraum mit ca. 500 Leuten drin, half dabei dann auch nicht wirklich. Naja, ich war dann auch froh, dass der Test rum war und konnte mich auf die folgende Eröffnungszeremonie freuen. Wir haben uns alle gleich angezogen mit Shirts von unserer Schule und Ketten und ganz viel Zeugs um hauptsächlich aufzufallen und das Beste DECA Chapter Oregons zu sein. Auffällig waren wir auf jeden Fall und es war wahrscheinlich eines der coolsten Sachen als wir dann alle zusammen in diese riesige Halle gerannt sind mit riesigem Lärm und lauter Musik um uns herum.

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Bei der Eröffnungszeremonie 😀 KU DECA!

Nach der Eröffnungszeremonie ging es dann wieder in unseren Teil des Hotels um uns für Montag und Dienstag vorzubereiten. Wir haben ein Rollenspiel nach dem anderen gemacht und noch viel mehr für unsere jeweiligen Kategorien gelernt. Meine für Montag war „Hotel and Lodging Management“. Am Montagmorgen ging es dann in die Vorbereitung für mein erstes Rollenspiel und als ich mit meinem Richter geredet hab war ich noch nervö,s aber als ich mich langsam an all die Leute und die hohe Konkurrenz gewohnt habe ging es dann auch. Ich hatte Spaß mit meinem ersten Event und fühlte mich auch einigermaßen Wohl mit dem was ich gemacht habe. Meine Freunde waren auch relativ erfolgreich und zwei haben es am selben Abend für die Mini-Awards sogar auf die Bühne geschafft! Danach hatte DECA dann noch für alle teilnehmenden Schüler (immerhin über 1000) ein riesiges Hangout. Wir haben mit ganz vielen Leuten zusammen Just Dance gespielt oder Hungry Hippos, haben ganz viele neue Leute kennen gelernt und ganz viel Spaß gehabt! Als wir zurück gegangen sind war es fast schon Mitternacht und nachdem wir uns alle versammelt hatten haben mich meine Freunde in ein anderes Zimmer geholt. Am nächsten Tag war nämlich mein 16. Geburtstag und sie hatten für mich Geburtstagsgirlanden aufgehängt einen großen und ganz sahnigen Kuchen gehabt und pünktlich um 12 Uhr Happy Birthday gesungen. Wir haben dann noch gut reingefeiert und noch mehr Spaß zusammen gehabt. Es war einfach so toll meinen Geburtstag mit meinen besten Freunden zu verbringen und mich total glücklich zu fühlen!

 Am nächsten Tag stand uns aber trotzdem noch ein letzer Wettbewerbstag an. Diesmal war meine Kategorie „Restaurant and Food Management Service“. Dafür hatte ich ein richtig gutes Gefühl aber wie es so sein sollte, war mein erstes Rollenspiel doch nicht so prickelnd. Für mein zweites wollte ich dann aber nochmal alles rausholen, weil ich wusste das dies das letzte sein wird was ich je machen würde. Ich habe mir so sehr gewünscht, dass irgendwas drankommt wo man kreativer mit umgehen konnte als strategisch. Und zum Glück hab ich bekommen was ich wollte! Ich musste eine Werbekampagne für eine Sportsbar während der Football-Saison entwickeln. Ich war super selbstbewusst mit dem Plan den ich mir ausgedacht hatte und als ich mit meinem Richter gesprochen habe sprühte ich nur voller Energie und habe auch einen guten Eindruck hinterlassen. Am Dienstagabend war dann schon wieder die Schließungszeremonie in der alle Gewinner gekürt wurden, die neuen Präsidenten bekannt gegeben wurden und noch ganz viele andere Leute geehrt wurden. Leider wurden nur die ersten 5 auf die Bühne gerufen, denn wie ich am nächsten Tag erfahren habe war ich in „Restaurant and Food Management“  auf dem 7. Platz! Mit einem Ergebnis von 97 aus 100 Punkten.  In derselben Nacht habe ich dann noch einen Kuchen von allen zusammen geschenkt bekommen und mit Kuchen und Eis ließen wir SCDC schön ausklingen.

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Schokolade aus Deutschland hab ich auch bekommen 😀

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Meine Höchste Punktzahl: 97 aus100 Punkten 😀

Am nächsten Morgen ging es dann früh wieder in den Bus und nach dem Frühstück ging es dann wieder nach Hause. Ich kann gar nicht beschreiben wie toll diese 6 Tage waren, in denen ich so viel Neues gelernt habe, so viel Zeit mit meinen Freunden verbringen konnte und so viel Spaß haben durfte! SCDC war eine der besten Wochen und ich werde mich für immer daran erinnern.  😀

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Der Fisch war wahrscheinlich das interessanteste am Japanischen Garten… 😀

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Der Scavenger Hunt in der Mall: Take a picture with complete strangers 😀

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im japanischen Garten

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 Posted by at 06:50
Mrz 022014
 

Es ist schon wieder so lange her, dass ich  meinen letzten Eintrag geschrieben habe. Die Zeit hier vergeht einfach viel zu schnell. Mir gehts immer noch super gut, und ich mag den Gedanken an meinen Rückflug in schon vier Monaten gar nicht.

Das neue Semester hat angefangen, und ich habe zwei neue Klassen. Global Social Issues und Interior Design, beide Klassen mag ich total gerne. In Global Social Issues reden wir über Probleme der Welt. Letzte Stunde zum Beispiel, haben wir einen Film über Kinder in Syrien gesehen.  Das Thema ist manchmal  schon ziemlich schockierend, aber sehr interessant.

In Interior Design haben wir gerade ein Projekt, in dem wir das Leben und die Lebensweise in anderen Ländern besprechen, und daraus entzwickeln wir unser  Traumhaust. Letzte Woche haben wir unsere Zwischennoten bekommen und ich stehe in Englisch B- (2-) und ansonsten habe ich überall A`s also Einsen.

Sonst hatten wir in den vergangenen Wochen  so einige Snowdays, also schulfrei wegen Schnee ( auch wenn teilweise nur sehr wenig Schnee lag :D).

meine Gastschwester Pia

meine Gastschwester Pia

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sooooo ein cuuuutiee!

sooooo ein cuuuutiee!

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An unserm letztem Snowday bin ich mit zwei Freundinnen mit der Metro nach Washington DC gefahren, was ein sehr cooler Tag war. Wir sind ins Holocaust Museum gegangen und waren dann noch ein bisschen shoppen :D. Hier in Leesburg  ist es immer noch ziemlich kalt und es soll am Montag wieder schneien.

Dann war ich vor zwei Wochen für drei Tage Snowboard  fahren in West Virginia mit meiner Organisation EF. Wir waren 13 Austauschschüler und eine ehemalige Gastfamilie hat uns angeboten in ihrem Ferienhaus dort zu übernachten. Das Skigebiet war eher klein aber sehr schön und die Leute waren auch super nett . Meine Betreuerin von Ef hat mich Freitag nachmittag abgeholt und wir haben dann noch eine andere Austauschschuelerin abgeholt und waren dann abends in West Virginia. Samstag und Sonntag waren wir dann Ski fahren und Montag hatten wir schulfrei und sind dann Nachmittags wieder zuhause gewesen.

mit meiner Polaroid camera :)

mit meiner Polaroid camera 🙂

Das Haus

Das Haus

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Ansonsten ist nicht viel Spannendes passiert. Ich hab mich mit Freunden getroffen und Zeit mit meiner Gastfamilie verbracht. Heute kommt meine ältere Gastschwester vom College nach Hause und Morgen gehts dann zum Demi Lovato Concert, das wir zu Weihnachten von meinen Gasteltern geschenkt bekommen haben.

shopping :D

shopping 😀

 Posted by at 22:07