Apr 262018
 

 

In meinen Osterferien hatte ich auch noch die Möglichkeit, den Bundesstaat Washington kennenzulernen. Die Familien von zwei meiner Freunde wohnen dort. Daher waren die Unterkünfte für unseren Trip gesichert. Da wir zunächst über 800 Meilen (fast 1.300 km) vor uns hatten, standen wir am Karsamstag sehr früh auf und los gings.

Nach circa 12 Stunden Fahrt kamen wir bei der Familie an, die in Grenznähe von Washington, noch im Bundesstaat Oregon lebt und verbrachten dort unsere erste Nacht.

Am nächsten Morgen, es war Ostersonntag, gab es ein super leckeres Osterfrühstück. Anschließend hatte ich ein schönes Ostertelefonat mit meiner Familie in Deutschland, die ich auch schon länger nicht mehr gesprochen hatte. Auch wenn man so weit weg von zu Hause ist, ist es doch ein gutes Gefühl, an so wichtigen Feiertagen einmal die eigene Familie in Deutschland zu sprechen.

Der Trip ging nun weiter und wir besuchten Portland. Portland ist eine sehr schöne Stadt im Bundesstaat Oregon. Dort findet man viele verrückte Leute. Besonders cool war ein Flash Mop in Portland. Dort fand ganz spontan eine riesen Kissenschlacht mitten in der City statt. Hier trafen sich dutzende von Menschen und bewarfen bzw. schlugen sich einfach mit weichen Kissen. Ein riesen Spaß für Groß und Klein. Dass wir da mitgemacht haben, dürfte wohl klar sein.

Bevor wir Portland verließen, waren wir noch in einem sehr berühmten Donutsladen. Ich habe noch nie eine so große Auswahl an leckeren Donuts gesehen. Donuts mit verschiedenen Schokoladen- und Nusssorten, herzhafte sowie süße und bunte Donuts soweit das Auge reichte. Wir mussten zwar eine halbe Stunde anstehen, aber ich kann nur sagen: Es hat sich gelohnt!

Dann fuhren wir weiter zu einer anderen Familie von einem meiner Freunde nach North Bent in Washington. Dort angekommen erhielten wir noch ein zünftiges Abendbrot und danach sind alle ganz schnell eingeschlafen.

Für den nächsten Tag war ein super cooler Hike zu einem wunderschönen Wasserfall geplant. Wir mussten über viele Hindernissen, wo man alle 10 Sekunden fast hingefallen ist. Zum Glück haben es aber alle heile, ein wenig nass aber mit ganz viel Spaß geschafft.

Während des nächsten Tages haben wir uns die Hauptstadt vom Bundesstaat Washington, Olympia, angeschaut, wo wir den „TEMPLE OF JUSTICE“ und das „LEGISLATIVE BUILDING“ sahen. Der Temple of Justice ist ein sehr beeindruckendes Gebäude, welches direkt im Eingangsbereich mächtige Säulen hat. Im Inneren ist es nicht weniger überwältigend. Man erfährt hier viel über die Geschichte von Olympia. Die große Bibliothek ist wahrscheinlich besonders für Jura-Studenten sehr empfehlenswert. Das Legislative Building ist auch sehr interessant gebaut und ist sozusagen das Zuhause der Regierung des Staates Washington.

Nach so viel Stadtkultur sind wir noch ein paar Stunden zum Strand gefahren. Es war super lustig dort, weil wir mit dem Auto über den Sandstrand mit hoher Geschwindigkeit fahren konnten. Außerdem war der Strand unendlich schön. Selten sah ich so ein klares Wasser. Ein wunderschöner Sonnenuntergang rundete den Tag ab. Der Rückweg dauerte etwas länger, da wir mitten im Nirgendwo mit dem Auto stehen geblieben sind. Das Öl war alle! Zum Glück hat ein freundlicher junger Mann angehalten, uns zu einer Tankstelle gefahren, damit wir neues Öl kaufen konnten und zurück zum Auto gebracht. Das nenne ich Einsatz!

Der nächste Tag wurde mit einem Besuch nach Seattle verbracht. Seattle ist nicht nur eine wunderschöne Stadt, sondern auch die größte Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Wir waren auf einem Markt, dann in einem deutschen Einkaufsladen, wo meine Freunde auch mal deutsches Essen probiert haben. Ich muss zugeben, dass das Essen wirklich annähernd wie zu Hause geschmeckt hat. Meine Freunde sagten nur: Auf jeden Fall auch ein guter Grund, mal nach Deutschland zu kommen“. Anschließend fuhren wir zur sogenannten Kaugummi-Wand, wo eine komplette Wand voll mit Kaugummis war. Letztendlich haben wir  noch eine Stadtrundfahrt gemacht um einen Gesamteindruck von Seattle zu bekommen. Wir sind auch mit einer Schwebebahn, der „Monorail“, gefahren. Mit der Monorail fährt man zwischen den Hochhäusern der Stadt und hat einen netten Blick auf und durch die „Skyline“. Zum Abendessen waren wir in einem japanischen Restaurant. Aus Sicht meiner Freunde war dieser Tag definitiv ein internationaler kulinarischer Festtag😊.

Am darauffolgenden Tag haben wir in Seattle noch ein paar mehr Sehenswürdigkeiten erhascht. Dabei sind wir auch in einen wirklich coolen Park mit einer wunderschönen Aussicht auf Seattle gegangen. Der Tag endete mit dem Besuch im Seattle Art Museum. Hierbei handelt es sich um ein Kunstmuseum. Dort haben wir berühmte Gemälde und Skulpturen sowie andere Kunsthandwerke gesehen. Klingt auf den ersten Blick zwar ein wenig langweilig, war aber wirklich abwechslungsreich und interessant.

Am letzten Tag vor unserer Heimreise sind wir mit einer Fähre zum „Ft Casey Historical State Park“ gefahren. Dieser Park ist 189 Hektar groß.  Dort gab es viel zu sehen. Besonders die zahlreichen historischen Gebäude von einer ehemaligen Festung waren sehr interessant. Einen Bunker konnten wir auch besichtigen.  Natürlich waren wir auch am berühmten Leuchtturm, der ehemals von großer Bedeutung für das US Militär war. Um uns zu stärken waren wir in einem Restaurant, was aufgebaut war wie ein normales Haus. Das Essen war super lecker.

Am Samstag wurde die Heimreise angetreten und es ging dann nochmal circa 13 Stunden zurück.

Der Trip war sehr spannend, interessant und das Wichtigste, wir hatten eine Menge Spaß.

Liebe Grüße aus Utah

Euer Fabius

 

 

Apr 252018
 

  

Hallo Leute,

schön, dass ihr wieder hier seid! Heute geht es darum, wie ich meine Ferien verbracht habe. Wie der Titel schon verrät, habe ich die Ferien über auf einem Löwenhof gearbeitet. Das war für mich eine großartige Erfahrung, an der ich Euch definitiv teilhaben lassen möchte.

Der Löwenhof, auf dem ich meine zweiwöchigen Ferien verbracht habe, liegt im nirgendwo. Und wenn ich vom nirgendwo spreche, dann meine ich das auch. Das nächste Dorf war 70 km entfernt und nur mit einer Sandpiste erreichbar. Aber die Abgeschottenheit habe ich eher als idyllisch, als nervig wahrgenommen. Der Hof behaust 40 Löwen und 2 Tiger. Das Besondere an den Löwen sind jedoch ihre Geschichten. Nicht alle, aber manche von ihnen wurden in Ihrer Vergangenheit misshandelt und jetzt auf dem Löwenhof liebevoll gepflegt. Besonders cool war, dass ich direkt neben den Löwen gewohnt habe. Das heißt,ich konnte sie aus dem Fenster sehen und wurde sogar in der einen oder anderen Nacht von ihrem Gebrüll aufgeweckt. Das war großartig!

 

 

 

 

 

         

           Einer der zwei Tiger.                                                                                                                                                   Mein Nachbar 🙂

Normaler Tagesablauf

Jeder Arbeitstag startete mit der Fütterung. Die Löwen und  Tiger bekamen jeden Morgen zwischen 3 und 6 Kilogramm Fleisch zu fressen. Das Fleisch war meistens Giraffe, Zebra, Krokodil oder Hühnchen. Das Fleisch wurde auch gleich dazu benutzt, um die wilden Katzen in ihr zweites Gehege zu locken, damit wir das Gehege anschließend von Fäkalien und übrig gebliebenen Knochen bereinigen konnten. Nachdem wir gefüttert und sauber gemacht hatten, bereiteten wir immer das Fleisch für den morgigen Tag vor. Das Fleisch wurde in 3-6kg Stückchen geschnitten und anschließend mit zusätzlichen Nährstoffen, die für die Löwen und Tiger wichtig sind, eingerieben. Für manche Löwen, die bei ihrer Misshandlung damals, oder auf natürlichem Weg ihre Zähne verloren haben, wurde das Fleisch sogar in mundgerechte Stückchen geschnitten. Das war richtig viel Arbeit! Aber wenn ich die Löwen dann morgens mit diesem Fleisch gefüttert habe, wusste ich immer, dass die Arbeit es drei Mal wert ist. Hier ein Video von der Fütterung:

Ich bei der Fütterung.

 

Nachmittags kümmerten wir uns um die Schafe, die die Farm übrigens auch noch behauste oder wie machten andere Sachen. Denn Sachen wie Knochen wegschaffen, aufräumen, reparieren müssen auch immer erledigt werden. Neben diesen Sachen haben wir in meinen 2 Wochen auch den Bau eines Hasengeheges fertig gestellt.

                                                                                               Wir helfen einem kranken Schaf 

                                                                                                               Die Knochenmüllhalde

Wilde Tiere

Dadurch, dass der Löwenhof so abgelegen ist, besitzt er auch eine reichliche Anzahl an wilden Tieren drum herum. So liefen auf unserer Farm Zebras, Giraffen, Stachelschweine, Böcke und Affen frei herum. Wie cool ist das denn, oder? Ich konnte meinen Augen auch erst kaum trauen, als Giraffen in meinem Weg standen. Das war der Hammer!

 

Abschließend muss ich sagen, dass ich echt geniale Ferien hatte, bei denen ich so unglaublich viele Eindrücke von und Wissen über die Löwen und Tiger bekommen habe. Es war außerdem so toll, so nah dran an den Löwen zu arbeiten. Ich durfte nämlich selbst bei einer Operation eines Löwens dabei sein und seine Pfote halten. Meine Kollegen waren auch alle super. Sowohl die Security, die 24/7 arbeitet um die Löwen vor Wilderern zu schützen, als auch der Rest des Teams waren super. Es war einfach eine klasse Zeit.

Bis zum nächsten Blog

Euer

Paul

 

 

 

 

 

 

 

Apr 162018
 

   July 1, 1993
U.S. Army Corps of Engineers have their first meeting in nine years, Iowa Great Lakes region is sandbagging instead of preparing for Independence Day, worst flooding since 1984 predicted for Polk County, City officials in Davenport order hundreds of people from their homes and there is flooding along the Mississippi River. The first floodings all around Iowa have started and Des Moines will soon be the largest city ever to be left without water in American history.

“This, I’m convinced, is going to be the worst flood ever for Iowa.” ~ Terry Branstad

          Ten days later – one day after some lakes were rising at an inch every 15 minutes for a while and water began pouring into the Jasper County Fairgrounds – the water supply is shut off. In the course of those days, Bon Jovi played a concert giving everyone who filled at least three sandbags a free ticket, Independence Day Celebrations gave way to the seemingly infinite act of filling sandbags, former President Clinton visited, businesses were closed, roads covered, crops ruined and many homes soaked. There had been rain somewhere in Iowa for 37 of the last 40 nights, more than 5,200 homes were evacuated, U.S. Highway 30 was closed, the Grand Prix called off and Iowa State University has canceled all summer classes.

The following day, Monday the twelfth of July, truckloads of water supplies – distributed by Hy-Vee, Dahl’s Food Mart and Casey’s – haul to central Iowa where people are now not only left without water, but also electricity. Many levees break. Only 35% of levees in Des Moines are strong enough to hold back the water and on account of this, a fourth of Des Moines’ population gets evacuated.

24 hours later, most parts of central Iowa have electricity again, the water situation, however, stays unimproved. As a consequence, over 300,000 central Iowans without water connection form the central question about whom to actually blame for the failure of the Water Works system. Des Moines Mayor Pat Dorrian questions Water Works Manager L. D. McMullen who defends his handling with the argument that he relied on the weather forecast.

“How you predict a one-in-a-1,000-year event is very difficult.” ~ L. D. McMullen

          By Wednesday – July 14 – a total of 7,500 people were evacuated and 7,200 homes and businesses – among those the Des Moines Fire Department – are left without water. Those who still have a working water connection are required to limit their consumption by 80%. 2,071 National Guards are on duty throughout the state and a cell block in the women prison in Mitchellville was cleared out for 240 male inmates from the evacuated Polk County Jail. The flood damage in Des Moines alone is estimated to be more than $250 million.

On Thursday, a very positive McMullen proclaims the water would likely return in three days, but the process ultimately takes more than twice as long. During this week with too much rain, but too little clean water, trying to get from the south side of Des Moines to the north side or downtown becomes a real event and five minute drives take an hour or even longer.

Simultaneously, the first attempt to restart the Water system fails and the Sunday Edition of the Des Moines Register needs to be printed at the World Street Journal’s plant in West Des Moines. A fire breaks out at Eagle Iron Works and due to a waterless Fire Department, 36 square blocks have to be fully evacuated. In total, Iowa has now suffered at least 2.7 billion dollars in flood damage and although Clinton is working on a suitable aid package, farmers are expected to only collect 21 cents for each dollar in damage with the current one.

“We made it. Believe it or not.” ~ L. D. McMullen

          Finally, on Thursday July 22, the repeatedly postponed second attempt to get the Water Works’ backup pumps working again results in a success. Starting at 9:30am, Zone A – including downtown Des Moines and much of the city’s eastern part – gets the allowance to turn on their taps again, the other three zones follow throughout the day. The Des Moines Fire Department can work again, businesses reopen, the level of the Raccoon River is falling and the Des Moines River stopped rising. Altogether, the pumps treat 40 million gallons of water – only five million less than on an average day. After 22 stressful and disastrous days, Iowa is able to see light at the end of a flooded tunnel.

Despite the good news, looking forward is as hard as ever before. Of the 2.7 billion dollars damages resulted from the floods in the whole state of Iowa, $700 million arose only in Des Moines. And given the circumstances due to which “hot heads” could potentially blame Waterworks Manager McMullen, he now – on order of the police chief – always has an armed guard around him. A former employee had been harassing McMullen by phone, this however didn’t frighten him, as he said. Apart from some “hot heads,” many people appreciate McMullens work and give him thank you-calls.

Although most of the dangers in Iowa are swept away by now, July 24, the first floodless Saturday in three weeks, marks the date of a tragic occurrence. It is the day on which the flooding takes it’s fifth life. Late in the evening, a car travelling on a county road near Eddyville, is swept into the flooded Des Moines River. The driver – who is never seen again – assumedly drowned. On the whole, the floodings take more than 40 lifes in the whole Midwest.

“I would say that for the most part the Big Flood of 93’ is over for us” ~Joe Sullivan

          The 1993 flood was by far the most devastating one Iowa has ever experienced. Not only did it attract national attention and make Des Moines the largest city ever to be left without water in American history, but it also caused damages worth more than several billion dollars, many injuries and even deaths that we should never forget. It was a dramatic event in Iowa’s history which could only be coped with because of the many friendly and accomodating people who so kindly and selflessly volunteered to sandbag, evacuate, rebuild, etc. Today, Iowans are still highly thankful for those people and due to that, the Floods of 1993 should be remembered as a sign of the power a community can have when people hold together and fight for one goal as a team rather than just simply as the disastrous and conflicted month it most definitely was.

 Posted by at 22:05
Apr 012018
 

Hallo und herzlich willkommen zurück auf meinem Blog, der sich jetzt schon langsam dem Ende zuneigt :(. Für mich dauert es gerade mal einen Monat, bis ich schon wieder nach Hause muss, doch dafür genieße ich meine Zeit hier doppelt so viel!

Kurz bevor das Konzert anfing

Mein Monat fing großartig an, nämlich mit einem * Trommelwirbel bitte * ED SHEERAN KONZERT! Das habe ich von meiner ersten Gastfamilie zu Weihnachten bekommen und da Ed Sheeran auch in Deutschland nicht ganz unbeliebt ist, muss ich, glaube ich, gar nicht mehr lange ausführen, wie TOLL dieses Geschenk war!

Nun aber zum Wesentlichen, denn ich war auch auf einem sogenannten ‚Deb’ oder ‚Debutant Ball’. Das kommt euch wahrscheinlich schon etwas fremder vor, denn

WAS ist ein DEB eigentlich?

Ein Deb ist ein traditioneller Ball, der meistens – in meinem Fall aber nicht – von der Schule organisiert wird, und der den Eintritt junger Leute im Alter von 16/17 Jahren in die Welt der Erwachsenen feiert. Nun ist ein Deb aber nicht verpflichtend, sondern freiwillig, da die nötigen Tanzstunden und das Deb-Kleid bzw. der Anzug auch schon etwas kosten. Meine Freunde, deren Deb ich mir angeschaut habe, haben z.B. beide ca. $2000 alles in allem ausgegeben für diesen Ball. Deswegen schauen sich die meisten nur die Bälle ihrer Freunde an, denn auch schon ein Ticket dafür kostet so viel wie ein Konzert!!!! Der erste Teil des Abends besteht dann aus essen und den Debutants beim Tanzen zuzusehen, doch in der zweiten Hälfte durften dann auch die Zuschauer tanzen und Fotos in der Photobooth machen. 

Ich hatte einen absolut hammermäßigen Abend mit meinen Freunden und ich kann jedem echt nur empfehlen, sich einen Deb anzusehen, wenn man die Chance dazu hat!

Meine Freundinnen Abbie, Bridget und ich

Meine Freundinnen Kia, Megan und ich 😉

Ein paar meiner Freunde, die an dem Deb da waren.Darunter Lucy im weißen Kleid und Matt, die den Deb gemacht haben.

Im Laufe des Monats hatte ich hauptsächlich noch Schule, bis dann am 28.03.18 die Ferien anfingen.
Natürlich ist sehr viel mehr passiert, doch ich wollte noch unbedingt die Ripcurl Pro Surfweltmeisterschaft in Torquay erwähnen, die ich gestern besuchen durfte. Diese findet diese Woche an Australiens bestem Surfstrand, dem Bells Beach, statt und weil Torquay nicht weit von mir entfernt ist und es überraschenderweise für Jugendliche umsonst war, konnte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Die ganze Stadt war vollgepackt mit Menschen, doch am Bells Beach ging es überraschend gelassen zu: Man konnte einfach auf den Strand runtergehen und sich irgendwo einen Platz zum Hinsetzen suchen. Kaum Security. Keine Kontrollen. Kleine Kinder durften sogar in der Brandung schwimmen gehen und man hatte kaum das Gefühl, dass sich gerade vor einem Weltklasse-Surfer um den Weltmeistertitel bekämpfen würden. Das Einzige, das diesem Schein trog, waren die großen VIP-Lounges, die Lautsprecher und riesigen Bildschirme, Food-Trucks und mehr, die man auf der Spitze der Klippe hinter dem Strand fand.

Bells Beach, Torquay

Alles in allem war es eine atemberaubende Erfahrung, weltbekannte Surfer, wie Mick Fanning und Keely Andrews, nur 5 Meter vor sich in’s Wasser gehen zu

 

sehen. (http://www.worldsurfleague.com/athletes/3028/keely-andrew)

 

Nachdem diese dann ihre Heat beendet hatten, durfte man sogar mit ihnen reden, Fotos machen usw. und alle, von Kleinkindern bis zu Erwachsenen, konnten es gar nicht erwarten, Kontakt mit ihren Idolen zu machen!

Obwohl ich nun wirklich nicht so viel vom Surfen verstehe, war es ein super interessanter Tag für mich, denn schließlich handelt es sich um echte Talente.

Damit verabschiede ich mich für diesen Monat, denn für mich geht es morgen auf nach Adelaide, worauf ich mich schon sehr freue und worüber ich sicherlich bald berichten werde!

Johanna.

Mrz 252018
 

Seit nun schon mehr als zwei Monaten gehe ich jeden Montag und Dienstag Nachmittag zu meinem Praktikum im Jasper County Historical Museum. In diesem Blogeintrag werde ich euch erzählen, wie ich das Praktikum bekommen habe und was genau ich eigentlich in dem Museum tue.

Angefangen hat alles, als mir das Praktikum in meinem US History II Kurs von dem Direktor des Mueseums vorgestellt wurde. Er hat erzählt, dass jeweils ein Mädchen und ein Junge der elften Klasse gesucht sind, die bereit sind, zwei Tage in der Woche zum Museum kommen, um dort über das Hochwasser von 1993 in Iowa zu recherchieren. Da ich mich generell sehr für Geschichte interessiere, habe ich mich direkt für das Praktikum beworben – wenn auch ohne große Hoffnung, da ich kein Empfehlungsschreiben eines Lehrers vorgelegt habe, noch in der elften Klasse bin (ich bin der zehnten – auch wenn das als Austauschschüler nicht wirklich eine große Rolle spielt, wie auch in diesem Beispiel wieder klar wird). Wie auch immer, circa drei Wochen später kam dann die Rückmeldung, dass ich und Parker (ein junge aus meinem US History I Kurs) für das Praktikum ausgewählt worden sind. Meine Freude war groß, auch wenn ich es wirklich nicht erwartet hatte.
Gestartet hat das Praktikum am Montag, dem achten Januar. Enden wird das Praktikum – glücklicherweise – nicht bis zum 31. Mai (dann wird auch die Schule zu Ende sein). Die Ausstellung über das Hochwasser – oder die Fluten – von Iowa in 1993 wird jedoch schon am ersten Mai öffnen, danach werden Parker, der Direktor – Joe Otto – und ich nur noch verschiedene Kleinigkeiten erlidgen, bzw. wird Joe uns mehrere Dinge – über die er bereits schon geredet hat 🙂 – zeigen.
Ich genieße das Praktikum wirklich sehr. Nicht nur habe ich damit eine fantastische Möglichkeit bekommen, mehr über Iowas Geschichte zu lernen, sondern auch habe ich viel Kontakt mit interessanten Persönlichkeiten gehabt (wenn wir zum Beispiel Nachrichtensprecher interviewt haben). Alles in allem bin ich echt super froh, dass ich diese Erfahrung machen kann.
Mein nächster Blogeintrag wird auf jeden Fall ein Artikel über die Fluten von 1993 sein, den ich für das Praktikum schreiben musste und vor ca. zwei Stunden beendet habe – ich werde aber noch ein paar Feinschliffe vornehmen.

Ich wünsche euch allen großartige Osterferien!
Bis dann! 😉

 

Das bin ich an meinem „standard-Artbeitsplatz“ im Museum.

 Posted by at 04:05