Hallo allerseits,

hier ein nachgereichter Blogeintrag zum März und meiner Quarantäne in Neuseeland.
Wie vielleicht manche wissen, waren die Sicherheitsvorkehrungen in Neuseeland weit strenger zu Beginn als in Deutschland. Bereits Mitte März wurde das Sicherheitslevel auf Level 3 und dann aprubt innerhalb von 48 Stunden auf Level 4 erhöht. Zu eurer Info. Level 2 hatte eigentlich fast keinen Effekt auf das alltägliche Leben, Level 3 auch nur geringfügig und war als Übergang auf Level 4 nur 48 Stunden gültig. Mit Level 4 jedoch, war jegliches normale Leben nicht mehr möglich. Man durfte nur noch mit dem eigenen Haushalt Kontakt haben und nur eine Person per Haushalt durfte einkaufen gehen. Glücklicherweise war ich vor der Quarantäne zu meinem besten Freund dort gezogen, sodass die Zeit deutlich angenehmer war als sie hätte sein können. Trotzdem war es eine sehr spannende und traurige Zeit.

Der Lockdown beginnt

Nachdem auch die zwei Tage auf Level 3 vorübergegangen waren, startete dann tatsächlich der Lockdown. Auch wenn es sich in den Wochen davor angebahnt hatte, war es nichtsdestotrotz eine surreale Erfahrung, fast garnicht mehr nach draussen zu kommen.
Wenn man in Deutschland mit einer Person aus einem anderen Haushalt Kontakt haben durfte, konnte man dort nur mit der eigenen Familie Kontakt haben. In den knapp drei Wochen, die ich so verbracht habe, hat sich jeder einzelne Tag doppelt so lange wie normal angefühlt. Ausserdem verloren ir alle unser Gefühl für wie viel Uhr es ist un welcher Tag gerade ist. Die leeren tage gingen in einander über und Konflikte häuften sich. Ich wartete eigentlich jeden Tag auf meine Rückflugbestätigung und machte mir viele Gedanken darüber,
dass ich mich von all meinen Freunden nicht richtig  verabschieden konnte und dass mein Aufenthalt um 3 Monate verkürzt wurde.

Insgesamt war die Zeit eine harte Probe für jeden in meiner Familie dort. Sie hat die Freundschaft mit meinem besten Freund auf die Probe gestellt und ich bin glücklich , dass
alles glimpflich ausgegangen ist. Ich hoffe euch geht es allen gut, Neuseeland ist zum Glück glimpflich davongekommen. Als nächstes habe ich vor, eine zusammenfassung meiner Rudersaison zu veröffentlichen.

Bis dann,
Mika

 

 

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Mika

14¾, Austauschschüler in Auckland, NZ.

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