Gut, davon habe ich noch nichts mitbekommen, aber Hallo erstmal! 😀 Puh, ich habe noch nie einen Blog geschrieben und bin mir gerade etwas unsicher, aber ich denke ich erzĂ€hle euch einfach mal was aus meinem “neuen Leben“. Als kleines Vorwort: Ich hatte die Besten Bedingungen, um mein Auslandsjahr zu beginnen, denn da unsere Sommerferien genau am 22.08.13 angefangen sind und genau an dem Tag mein Flug beginnen sollte, beschrĂ€nkten sich meine “Sommer“-Ferien also auf zwei Wochen im eisigen Winter Neuseelands…obwohl halt.  So stimmt das nun auch wieder nicht denn wir hatten die erste Woche wirklich durchgehend 15 Grad und Sonnenschein. Das war auch das Erste was mir aufgefallen ist, als ich aus dem Flieger gestiegen bin: Mein Gott ist der Himmel blau !!! Mein zweiter Gedanke war jedoch weniger positiv: Wie… DAS soll jetzt das so tolle Neuseeland sein? In dem Herr der Ringe gedreht wurde? Kurz und knapp: Ich war enttĂ€uscht. Man muss dazu sagen,  dass von unserer Organisation nur sehr wenige, von 15 Leuten meine Freundin und ich, nach Christchurch geflogen sind. FĂŒr den Rest ging es nach Auckland. Aber weiter… ach halt bevor ich das vergesse, sollte ich auch den Abschied von meiner Familie ansprechen. Ehrlich gesagt war dieser eher kurz und bĂŒndig, ohne eine TrĂ€ne. Ich wusste, bzw. weiss, dass es “nur“ 5 Monate sind und ich sie ja wiedersehen werde. Außerdem, wer hat schon die Chance da zu Campen, wo Herr der Ringe und Narnia gedreht wurden? Aber dazu spĂ€ter. Naja, der Flug war …anstrengend…was aber vielleicht auch an meiner Flugangst und den “leichten“ Turbulenzen ĂŒber dem Pazifik gelegen hat. Außerdem kann ich im Flugzeug nicht schlafen..was dann nach 20 Stunden schon mal etwas anstrengend werden kann. Ich  bin mir auch bis heute nicht sicher, ob unsere Airline uns nicht vielleicht schockfrosten wollte…ne mal im Ernst. Wenn ihr das vor eurem Flug lest, ziegt euch im wahrsten Sinne des Wortes WARM an…ihr könntet euch sonst in einen Eisblock verwandeln 😀 Aber ich schweife ab. Der erste Moment, in dem ich meine Lage erst richtig realisiert habe, war der Moment in dem ich meine Gastfamilie zum ersten Mal “richtig“ gesehen habe. Die Situation war schon komisch, aber nach 2-3 Tagen war ich schon ein Teil der Familie… man muss dazu sagen, dass es halt doch nur “Gasteltern“ sind und noch dazu nicht jeder so ein GlĂŒck hat. Da meine Familie Pferde hat, konnte, bzw. kann ich mein Hobby jederzeit ausĂŒben..wieder eine Sache des GlĂŒckes. Die zwei Wochen Ferien vergingen dann doch sehr schnell und der erste Schultag rĂŒckte nĂ€her… aber alle meine Sorgen waren um sonst. Meine Schule ( Lincoln Highschool ) hat ein extra “International Office“ mit zwei seeeehr netten Mitarbeitern die wirklich IMMER fĂŒr uns da sind/waren. So haben wir zum Beispiel direkt am ersten Schultag eine FĂŒhrung durch die Schule und das anliegende StĂ€dtchen Lincoln bekommen. Die Wochen danach vergingen seeehr schnell und ich fand schnell anschluss, da die Kiwis wirklich die NETTESTEN und OFFENSTEN Menschen sind, die ich je kennenlernen durfte. Da könnte sich so mancher von uns echt mal eine Scheibe von abschneiden. Wie gesagt, die Wochen sind vergangen und der erste große Ausflug ( Ich war zuvor schon mit einer Freundin auf einer Farm in View Hill) stand an. Es ging zum St Arthur’s Pass in den Bergen. Tramping und Zelten… und es war das Beste was ich in meinem Leben je gemacht habe. Es ging in der Lunchtime los ( wir = Outdoor Recreation Course) und wir fuhren zu einem Hub, wo wir unsere Zelte aufschlugen…auf die Toiletten gehe ich jetzt nicht ein, ihr könnt euch euren Teil dazu denken. Die Nacht war wirklich sehr kalt ( um die 0 ), aber der nĂ€chste Tag hat alles wieder wett gemacht (ich werde ein paar Fotos hochladen). Wir sind ca. Stunden erst up-, dann Downhill getrampt und auf der Spitze des Berges waren wir ca.  1000 Meter ĂŒ.M…. der Blick war der Wahnsinn. Die Schule an sich ist hier sehr, wie sagt man doch so schön, easy-going, man lernt nicht viel neues. Die Kiwis sind uns so 1-2 JĂ€hrchen hinterher… Um nochmal zum Schluß das Thema Heimweh anzusprechen, ich hatte es nicht. Ich hatte weder ein Jetlag, noch einen Kulturshock, geschweige denn Heimweh. Das ist mein Zuhause, wieso dann Heimweh haben ? Ach ja, letztes Wochenende waren wir noch in Christchurch…. keine soo schöne Stadt. Macht einen sehr traurig, die Redzone mit den TrĂŒmmern zu sehen, aber naja. Das Essen Ă€hnelt dem der Amis, nicht sehr gesund. Allerdings sind alle sehr sportlich und naturbegeistert weshalb das nicht auffĂ€llt. Im nĂ€chsten Term werde ich mit Surfen und Netball oder Touch-Rugby anfangen.. ich bin schon sehr gespannt. Danke fĂŒrs Durchhalten bis hier hin und bis in einem Monat 😛

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