Aug 252017
 

Hey und herzlich willkommen zu meinem neuen Blogeintrag!

!!!Fuer alle, die es noch nicht wissen: Ihr koennt mein Auslandsjahr auf YouTube verfolgen! Mein Name ist dort: JohannaInDownUnder !!!!

Fuer mich sind es jetzt schon bald zwei Monate, die ich in Australien bin und ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie viel mir die Erfahrungen, die ich bis jetzt gemacht habe, gebracht haben und wie sehr ich meine Zeit hier geniesse!!!

Zu meiner Gastfamilie habe ich ein echt gutes Verhaeltnis aufgebaut und da sie mich wie eine zweite Tochter behandeln, habe ich schon irgendwie „meinen Platz“ in der Familie gefunden.

Das Heimweh hat mich zwar noch nicht gepackt, doch ich vermisse in manchen Momenten meine Familie, meine Freunde und generell typische deutsche Sachen, wie Sprudelwasser oder vernuenftige Chips, die nicht „Chicken, Barbeque oder Cheese-Flavour“ haben. Das sind alles nur Kleinigkeiten, doch man beginnt sie wertzuschaetzen. Das sind z.B. meine Lieblingschips hier!

 

Was mir an Australien aber besonders gefaellt, sind folgende drei Sachen:

1.Schule:

Schule in Australien bedeutet einen mehr vielseitigeren Unterricht, der auch z.B. aus Fotografieren (eins meiner Wahlfaecher) oder Schreinern (auch „Woodtech“) genannt bestehen kann.

Da man hier naemlich Geld bezahlen muss, um zur Schule zu gehen, haben viele Schulen etwas preisintensivere Moeglichkeiten fuer die Unterrichtsgestaltung, da z.B. meine Schule einen Fernseher, Beamer und mehr in jedem Klassenraum hat.

Zudem ist das Verhaeltnis zwischen Schuelern und Lehrern vieeeeel lockerer und man unterhaelt sich mal gerne mit ihnen in den Pausen.

Die Schuluniformen gehoeren zwar auch dazu, gefallen mir aber nicht ganz so!

Wenn ihr sehen wollt, wie meine Schuluniformen aussehen, dann schaut euch mein YouTube-Video dazu an! (YouTube: JohannaInDownUnder)

Hier aber mal einen kleinen Einblick in meine Sommeruniform!

  1. AFL (oder Aussie Rules Football):

Ich muss dazu sagen, dass ich in DE nie ein grosser Fan von Fussball war, weil es mich oft gelangweilt hat. Aussie Rules Football ist aber das komplette Gegenteil von Fussball:

Es fallen um die 40 Goals jedes Spiel und es passiert eigentlich immer etwas. Es ist zwar etwas aggressiv, aber weitaus weniger als es in den Medien dargestellt wird!

Hier seht ihr ein Foto von mir bei meinem 1.Footballspiel in Melbourne, wo die Geelong Cats (meine Heimatstadt) gegen Carlton gespielt haben:

 

  1. Die Menschen hier:

Ja, man merkt auch einen Unterschied zwischen den Leuten in Australien und Deutschland!

Meinen Erfahrungen nach sind die Menschen hier etwas offener gegenueber Neuem und natuerlich die „Easy-Going“-Mentalitaet, die man den Australiern nachsagt. Ich wurde super schnell in die Gemeinschaft hier aufgenommen und kenne mittlerweile die meisten Leute meiner (250 Leute!!!) Stufe. Die Menschen sind hier direkt auf mich zugegangen und haben sich fuer mich und mein Herkunftsland interessiert. Ich bin bereits auf zwei Geburtstagspartys fuer den naechsten Monat eingeladen, war bereits auf einer anderen, habe mich mit mehreren Leuten getroffen, bin in einem Netball-Team und koennte nicht gluecklicher sein!!!

 

 

Ich hoffe, ich kann euch vermitteln, wie sehr ich diese Chance eines Auslandsjahres wertschaetze und wie viel es mir bringt!

Bis zum naechsten Mal!

Johanna.

 

Aug 172017
 

8. August 2017

Dieses Datum wird mir wahrscheinlich für immer im Kopf bleiben – an diesem Tag bin ich zum ersten Mal in meinem Leben in die USA geflogen.

Der Tag fing mit einer Fahrt zum Flughafen in Düsseldorf an. Angekommen am Flughafen checkte ich ein und dann musste ich mich auch schon von meiner Familie verabschieden. Das alles passierte wie als würde jemand einen Film vorspulen, so kam es mir zumindest vor… Nach der Verabschiedung ging es schon durch den Sicherheitscheck und zum Gate.
Zuerst flog ich nach Frankfurt, traf dort auf andere Austauschschüler meiner Organisation und zusammen ging es dann auf den ca. siebenstündigen Flug nach Newark.. Und dann war ich auch schon in den USA – viel unkomplizierter als erwartet und auch wenn mich die Vorstellung, alleine zu fliegen, vor ein paar Tagen noch geängstigt hat, so tut sie das jetzt nicht mehr.

 

Der erste Tag..

.. begann mit einer Präsentation zu Themen wie Sicherheit, Benimmregeln, usw., eben Themen, die einfach besprochen werden müssen.
Danach ging es schon los mit einer Bustour durch New York. Die Stadt die ich am Tag zuvor nur kurz durch das Flugzeugfenster erblickte, konnte ich jetzt wirklich erkunden.. Es war einfach der Wahnsinn, durch New York zu fahren und die Gebäude, die man schon so oft auf Fotos gesehen hat, wirklich vor sich zu haben.
Noch unbeschreiblicher wurde es, als wir das One World Trade Center besuchten, das höchste Gebäude der USA und das sechshöchste der ganzen Welt.

Nach der Bustour ging es für ca. zwei Stunden auf ein Boot, auf welchem wir Abendessen aßen und ein bisschen ‚Party machten‘. Das Boot fuhr an der Freiheitsstatue und Ellis Island vorbei, uns wurde auf dem Boot ein unglaublicher Blick auf New York gewährt.
Als wir vom Boot gingen war es bereits Abends, weshalb wir New York auch noch im Dunkeln genießen durften. Die ganzen Lichter zu sehen, die die Stadt Abends erhellen, war wirklich der Hammer.

 

Der zweite Tag..

.. begann mit einem Frühstück im Planet Hollywood. Bevor wir jedoch dorthin kamen, fuhren wir erstmal wieder ein bisschen mit einem Bus durch New York, außerdem sahen wir diesmal den Times Square.
Nach dem Frühstück ging es dann in den Central Park. Für mich war das Besonderste daran, diese riesige grüne Fläche und im Hintergrund die ganzen Wolkenkratzer zu sehen. Das ist einfach nichts alltägliches und ich habe bis jetzt auch noch nichts vergleichbares gesehen.

Anschließend fuhren wir mit einem Boot zu Ellis Island. Dort durften wir ca. eine Stunde tun, was wir wollten. Ich verbrachte fast die ganze Zeit in einem Museum. Leider hatten wir nur eine Stunde, denn ich wäre sehr gerne noch länger dort geblieben…
Darauffolgend fuhren wir dann zu einer Mall, wo wir zwei Stunden lang ebenfalls machen konnten, was wir wollten.

Wieder angekommen im Hotel hieß es dann für uns alle packen, was wir ausgepackt hatten und noch ein bisschen schlafen, bevor wir alle uns auf den Weg zu unseren Gastfamilien machten. Ich musste um fünf Uhr zum Flughafen fahren, andere schon um drei, manche auch erst um sieben.

 

Alles in allem kann ich sagen, dass das Orientierungsseminar wirklich super war. Es war nicht nur richtig interessant, New York zu erkunden, sondern auch Leute von überall zu treffen und kennen zulernen war eine ganz besondere Erfahrung, die ich so wahrscheinlich nie wieder machen werde und auf die ich keinesfalls verzichten möchte!

Die Sicht über New York vom One World Trade Center

Früchstück im Planet Hollywood

Planet Hollywood

Central Park

Der Central Park mit Hochhäusern im Hintergrund

Ellis Island

Die Freiheitsstatue

New York bei Nacht

 

 Posted by at 23:47
Aug 152017
 

Am 8.8.2017 hieß es 3 Uhr morgens aufstehen und mit dem Auto auf nach Frankfurt. Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunden. Am Flughafen angekommen haben wir erst einmal die Gruppenbetreuer gesucht und auch recht schnell gefunden. Dann wurde gewartet, bis alle da waren und es wurde gemeinsam eingecheckt. Auf einmal ging alles ganz schnell und es hieß, verabschieden von den Eltern und Geschwistern und ab ging es durch die Kontrolle. Nach der zweiten Kontrolle wurde mit mir noch ein anderer Junge rausgepickt für eine Extrakontrolle. Das heißt, wir mussten die Schuhe ausziehen und noch einmal durch den Generator laufen. Wieder war Warten angesagt, bis wir ins Flugzeug einsteigen durften. Der Flug dauerte etwas über 9 Stunden, wurde aber durch Filme und etwas Schlaf überbrückt. In New York angekommen, haben wir unsere Koffer eingesackt und ab ging es mit dem Jeep zum Hotel. Bei der Zimmeraufteilung wurden wir bunt gemischt, so dass sich einige schon mit Schülern aus anderen Ländern das Zimmer geteilt haben. Ich hatte das Glück und kam mit dem Jungen, mit dem ich die extra Kontrolle machen musste, auf ein Zimmer. Die Zimmer waren wirklich sehr schön und die Betten auch sehr groß und bequem. Nach etwas Zeit für uns trafen sich alle zum Abendessen, wobei man dann die ganzen Leute von anderen Organisationen und anderen Ländern kennenlernte. Danach war der Abend schnell zu Ende, da alle ziemlich müde vom Flug und von den ersten Eindrücken bei der Ankunft waren. Am nächsten Morgen wurde dann wieder mit allen gefrühstückt und danach gab es die erste Informations-Veranstaltung, die natürlich direkt auf Englisch vorgetragen wurde. Endlich ging die Sightseeingtour los. Uns wurde in den nächsten zwei Tagen eine ganze Menge gezeigt, wie z.B. den Central Park und den Times Square, die Freiheitsstatue und „top of the rock“, von wo man auch aus das Empire State Building sehen konnte. Bei der Rückkehr im Hotel erfuhr ich, dass ich schon um 2.30 Uhr mit dem Bus zum Flughafen gebracht werde. Also wurde die Nacht mit ein paar anderen durchgemacht. Die Aufregung stieg. Mir wurde zwar bis zum Check in geholfen, aber dann war ich auf mich alleine gestellt. Am Flughafen sind die Sicherheitskontrollen nochmal viel stärker als in Deutschland. Zum Beispiel musste dort jeder seine Schuhe ausziehen und auf das Fließband legen. Nachdem ich alles geschafft hatte, musste ich ein paar Stunden auf meinen Flieger warten. Doch dann ging es los und ich wurde immer aufgeregter, unter anderem, weil mein Englisch wirklich nicht perfekt ist. Naja, als ich dann nach 5 Stunden Flug in Salt Lake City gelandet war, kam meine erste Bewährungsprobe, denn ich wusste weder wo meine Gastfamilie noch wo der Koffer ist. Also habe ich mich durchfragen müssen und irgendwie haben die mich auch verstanden und konnten mir helfen. Auf der Rolltreppe habe ich dann auch schon meine Gastfamilie erkannt. Die Gastfamilie ließ es sich nehmen, mich persönlich abzuholen. Wir begrüßten uns und fanden dann auch meinen Koffer. Nun ging es Von Salt Lake City ab nach Orem. Das waren auch nochmal 2 Stunden Autofahrt. Als wir dann in meinem neuen Zuhause ankamen, hang dort erstmal ein großes Schild mit „Herzlich Willkommen Fabius“. Das hat mich sehr gefreut und mein Gastvater Tom hat direkt ein Foto für Facebook geschossen. Meine Gastfamilie besteht übrigens aus einem Vater und 6 Kindern, wovon 3 noch im Haus bei mir leben, Kaleb (10), Sarah (13), Zachary (15). Sarah habe ich bis jetzt noch nicht kennengelernt, weil sie momentan noch im Urlaub ist.  Kaleb zeigte mir das Haus und ich spielte mit ihm ein bisschen PS3. Am Nachmittag machten wir den ersten Ausflug auf die Rocky Mountains, der sehr lustig war. Die Aussicht war wirklich sehr beeindruckend. Ich hatte sogar das seltene Glück, eine Giftschlange zu sehen. Danach fuhren wir zu einem Supermarkt mit Eisdiele.  Der „kleine“ Milchshake, den ich mir dort bestellte, war aber ziemlich groß und ich war danach ziemlich voll. Der „kleine“ Milchshake ist bei uns ein XL Shake.

Am nächsten Tag gingen wir shoppen und ich kaufte mir die wichtigsten Dinge. Es kommt einem alles so überdimensioniert vor, da es hier nur Großpackungen gibt. Nach dem shoppen gingen wir bei einem Freund schwimmen, der einen riesigen Pool hatte und es gab meinen ersten selbstgemachten Amerikanischen Burger. Und heute, mein dritter Tag hier in Orem, ist ein Sonntag. Also bin ich mit meinem Gastvater in eine mormonische Kirche gegangen. Die Kirche hier ist total anders als ich sie in Deutschland kenne. Bis jetzt gefällt mir alles sehr gut hier. Meine Familie ist super nett und kümmert sich gut um mich, dass mir nichts fehlt. Jetzt bin ich noch sehr gespannt auf die High-School, aber da muss ich mich noch ein paar Tage gedulden. 😊

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aug 132017
 
Hey!
Mein Name ist Lisa, ich bin 15 Jahre alt und werde von ca. Ende August diesen Jahres bis Mai nächsten Jahres ein Auslandsjahr in den USA machen – genauer gesagt in Newton, Iowa.

 

Wie alt bin ich/in welche Klasse gehe ich?
Ich gehe in die 10. Klasse eines Gymnasiums und bin 15 Jahre alt.

Welche Hobbys/Interessen habe ich?
Zocken, Lesen, Serien/Filme gucken, Fotografieren, Klavier und Badminton spielen, Politik, Geschichte, Schauspielern, Backen, Kochen

Warum mache ich ein Auslandsjahr?
Ich habe mir schon öfters mal die Frage gestellt, wie mein Leben denn sein könnte, wenn ich nicht in Deutschland geboren wäre und nicht die gleiche Familie hätte. Durch ein Auslandsjahr kann ich diese Erfahrung nun machen.

Außerdem liebe ich die englische Sprache und möchte meine Sprachkenntnisse daher – soweit wie es mir möglich ist – perfektionieren.

Auch bin ich von meinem Leben hier in Deutschland irgendwie etwas gelangweilt, man macht einfach jeden Tag das gleiche. Daher suche ich Abwechslung und ein Auslandsjahr ist wohl eine der größten Abwechslungen, die man so finden kann.

Als letztes habe ich natürlich auch noch die klassischen Gründe, ein Auslandsjahr machen zu wollen. Ich interessiere mich für andere Kulturen und Länder und bin sehr daran interessiert, zu erfahren, wie andere Menschen leben.

Weshalb die USA?
Ursprünglich wollte ich ein Auslandsjahr in England machen, habe aber keine Organisation gefunden, bei der man auch ab 15 Jahren bei Ausreise ein Auslandsjahr machen kann. Da für mich vollkommen klar war, dass ich in einem englischsprachigen Land ein Auslandsjahr machen will – und Irland nicht so mein Fall ist – entschied ich mich für die USA.

Auch bekommen Gastfamilien in den USA – anders als in England – kein Geld, wenn sie Austauschschüler aufnimmt, was mir immer mehr zugesagt hat.

Was mich an den USA am meisten begeistert sind die Feiertage (sprich Halloween oder Weihnachten), High Schools, Sportarten und die englische Sprache.

Wieso blogge ich über mein Auslandsjahr?
Schreiben macht mir extrem viel Spaß. Mit einem Blog kann ich meine Leidenschaft fürs Schreiben mehr denn je ausleben.

Außerdem kann ich so Erfahrungen weitergeben und habe hinzukommend noch eine sehr schöne Erinnerung an mein Auslandsjahr, die ich mir immer wieder angucken bzw. durchlesen kann.

Was erwartet Dich auf meinem Blog?
Auf diesem Blog werde ich Dir natürlich meine Erfahrungen – die ich in den USA mache – erzählen und Dich so mit auf meine Reise nehmen.

Da ich diesen Blog so interessant wie möglich gestalten will, erwarten Dich hier neben vielen ausführlichen Artikeln noch zahlreiche Fotos.

Viel Spaß auf meinem Blog! 😉