Jul 132016
 

Ich glaube ich werde alt, ein Jahr ist vergangen wie im Flug. Es war schon immer mein Traum das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sehen, Kulturen kennenzulernen und den amerikanischen Lifestyle zu leben, doch nun bin ich wieder zurück in Deutschland und ich kann es immer noch nicht glauben, dass mein Austauschjahr vorbei ist, ich bin dankbar für jede einzelne Sekunde, die ich in Texas verbringen durfte.
Ich muss ganz ehrlich gestehen, als ich herausgefunden habe, dass ich nach Texas komme, hatte ich sehr starke Bedenken, doch nichts davon hat sich bestätigt.
Alles hat sich zum positiven entwickelt und ich danke Gott, dass er mir diese Möglichkeit im Leben geschenkt hat.
Ich habe eine zweite Familie gefunden, ein zweites zu Hause und außerdem habe ich Freunde gefunden mit denen ich sicherlich
für immer in Kontakt stehen werde.
Die letzten Wochen in Texas waren nicht so einfach für mich, da ich genau wusste, dass ich mein zweites Leben in Amerika zurück lassen werde, mir wurde bewusst, wie schnell ein Jahr vergehen kann und wie schnell ich als Persönlichkeit und als Mensch gewachsen bin.
Ich habe Dinge erlebt in Texas, die ich in Deutschland nie erlebt haben hätte können, ich habe gelernt wie man Spinnen tötet, wie man Pferde reitet, wie man einen Traktor fährt und vieles mehr.
Ich habe realisiert wie sehr ich gewachsen bin und wie viel ich in diesem einem Jahr gelernt habe.
Ich bin selbstständig geworden und habe mein texanisches Leben in vollen Zügen genossen. Meine Gasteltern haben eine Abschiedsparty für mich organisiert, alle meine Freunde kamen und außerdem kam die Familie. Zusammen haben wir Spiele gespielt und uns Geschichten erzählt und natürlich ein BBQ gehabt und einen leckeren texanischen Kuchen gegessen.

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Der Abschied fiel mir sehr schwer, besonders von meinen beiden Gastschwestern Shelby und Mattie, sowie meinen besten Freunden Sarah und Thomas, ich werde sie wirklich sehr vermissen.

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Trotz des Trennungsschmerzes, blieb mir die Freude an meine Familie und meine Freunde hier in Deutschland. Als ich dann in Düsseldorf angekommen bin, ist mein Koffer am Flughafen verschwunden und somit musste ich ohne Koffer nach Hause.
Doch bevor ich überhaupt nach Hause gefahren worden bin, haben mich alle meine Freunde am Flughafen überrascht.

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Meine Mama hat mir die ganze Zeit erzählt, dass nur sie zum Flughafen kommen würde, doch das war eine kleine Notlüge. Ich sah meine Familie und ich sah meine Freunde, doch die wichtigste Person, die am Flughafen auf mich wartete, war mein kleiner Bruder, da ich ihm sehr nahe stehe.

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Ich bin ihm in die Arme gerannt und da liefen schon die Freudenstränen. Nach Minuten langem Drücken waren dann die anderen dran.
Mein Schwimmteam DLRG war da und meine engsten Freunde.

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Ich habe Geschenke bekommen und zusammen haben wir gelacht und  Partysekt getrunken (Kindersekt).
Der Empfang am Flughafen ist wirklich zum krönenden Abschluss des Austauschjahres geworden und ich werde es wirklich nie vergessen.

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Kim Dornfeld 😉

Jul 062016
 

Die ELE-Stipendiatinnen für das Schuljahr 2016/2017 stehen fest! Auch dieses Mal erreichten uns viele tolle Bewerbungen. Die Entscheidung fiel uns nicht leicht. Am Ende setzten sich Annika, Anna, Svenja und Dana aus Bottrop und Julia aus Gelsenkirchen durch. Vor ihrer Abreise in die USA trafen sich die Schülerinnen im Gelsenkirchener Kunstmuseum zum Fotoshooting. Hier könnt ihr das Making-of-Video zum Shooting sehen:

 

Die ELE vergibt seit vielen Jahren Stipendien, um jungen Menschen den Weg ins Ausland zu ebnen. Ob sich die Erwartungen und Wünsche von den fünf Schülerinnen während ihres Auslandsaufenthaltes erfüllen werden? Sie werden uns an ihren Erfahrungen in den USA teilhaben lassen. Wie es ihnen dort ergehen wird, erfahrt ihr hier im Blog.

Fotografie: André Schuster
Making-of-Video: Bernhard Kleine-Frauns