Feb 202016
 

Der Februar 2016 in Castleisland, Irland war eine weitere lohnenswerte Erfahrung. Es standen verschiedene Nachmittagsausflüge an, die uns nach Tralee, Killarney, Limerick, Kerry Head und raus aufs Land brachte.

Tralee ist eine Großstadt mit vielen Einkaufszentren, Freizeitaktivitäten (wie zum Beispiel Schwimmbädern, Kinos, Football und Soccerfeldern) und das beliebteste Ziel für meine Klassenkameraden für ein Wochenende außerhalb der Kleinstadt Castleisland.

Mein persönlicher Favorit ist allerdings Killarney. Killarney vereint nämlich schöne irische Einkaufsstraßen mit Nationalparks, was zu einer unglaublichen Atmosphäre formt, da man in den Straßen klassische irische Volksmusik hört und in der Ferne die gewaltigen Hügel und Berge des Naturschutzgebietes sehen kann.

In diesem Nationalpark gibt es verschiedene Seen die den alten irischen Filmen in nichts nachstehen. Ich hatte das Glück zwischenzeitlich auch Sonnenlicht zu sehen während ich dort war. Und das war eine der wunderschönsten Aussichten die ich bisher erleben durfte.

Gewaltige Bäume umgeben von grünen Wiesen so weit man sehen kann. Die Spitze der Berge umhüllt von Wolkenschleiern macht das ganze schon fast unwirklich. Es gibt verschiedene Wanderpfade und kleinere Cafés. Die Wege sind so angelegt, dass man wirklich zwischen den Bäumen auf steinernen Stufen gehen kann und nicht auf einem asphaltierten Steg, wie es in anderen Parks oft der Fall ist. Sollte es jemanden nach Irland ziehen, würde ich Killarney als ein Muss bezeichnen.

Das Nachbarscounty von Kerry ist Limerick, wo ich letzten Monat einen Museumsbesuch im Hunt hatte. Limerick City ist größer als Tralee und löst für einen Stadtmenschen (hierbei gemeint jemand der die Größe deutscher Städte gewöhnt ist) der seit Monaten in einer dorfähnlichen Kleinstadt ist, doch irgendwie Heimweh aus. Denn dort gibt es sogar Buslinien und nicht nur Reisebusse, was ein großes Maß an Unabhängigkeit bietet.

Wirklich, wenn es etwas gibt, dass ich vermisse, dann, dass ich Hause in die nächste Stadt fahren kann und nicht von meiner Mutter gefahren werden muss. Und das Busse kein Vermögen (=für einen Schüler ohne Job) kosten. Einen großen Kontrast dazu bildet Kerry Head.

Denn dieser ist einfach gesagt ein gewaltiger Wanderweg in den sich zufällig ein paar Häuser und Geschäfte verirrt haben. Aber irgendwas gutes muss der ganze Regen ja bringen. Wobei ich für meinen Teil den Regen für so viel Grün gerne in Kauf nehme. Es gibt dort einen Strand (wenn man das so nennen kann) der an einen Weg mündet der über die Klippen führt.

Sehr windig, aber den Ausblick aufs Meer auf jeden Fall wert. Aber auch in Castleisland gibt es Orte die es sich wirklich zu sehen lohnt. Die Landschaft ist, egal wo, einfach atemberaubend. Mitten durch das Städtchen verläuft ein Fluss dem man auf dem River Walk folgen kann. Bei starkem Regen ist dieser erschreckend hoch und der Strom ist erschreckend stark wenn man bedenkt das der Fluss nur 3-4 Meter breit ist.

Es gibt hier viele schöne Cafés und auf dem Land (obwohl meiner Ansicht nach Alles irgendwie nach Landseite aussieht) zahllose kleinere Farmen. Eine davon hatte sogar Alpackers im Gehege stehen, was mich wirklich überrascht hatte. Aber gut, leben und leben lassen, nicht wahr?!

Alles Liebe,

Magdalena

MMW VI

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Feb 172016
 

Hey,

dies wird mein letzter Beitrag sein, da ich jetzt schon seit mehr als einem Monat wieder zurück im guten alten Deutschland bin :/

Hab mich auch wieder ganz gut eingelebt, obwohl ich natürlich echt gern länger geblieben wäre… der Abschied von Freunden und Familie war jedenfalls tränenreich 🙂

Ich hänge jetzt endlich ein paar Bilder an, um nochmal ein paar Eindrücke zu vermitteln – die letzten Male hatte das irgendwie nicht funktioniert.

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Oh mann, wenn ich mir die Bilder jetzt alle angucke, krieg ich wieder Heimweh…(bzw Fernweh?) 😉

In den Wochen, wo ich nicht berichtet habe, ist sehr viel passiert. Zum Beispiel waren wir auf dem Strip in all den Hotels und den Casinos! Immer wenn ich jetzt Las Vegas in einem Film sehe, kann ich sagen, dass ich dort überall schon gewesen bin 🙂

Als Abschlusswort kann ich nur sagen, dass dieses halbe Jahr eine unglaubliche Erfahrung war und ich jedem, der noch zweifelt, nur raten kann: Wagt es, es lohnt sich wirklich! Man lernt so viele neue Menschen kennen und bekommt viele tolle Erfahrungen für’s Leben, was man vorher nie gedacht hätte 🙂

Und natürlich danke an die ELE, für das Stipendium, es hat mir finanziell auf jeden Fall einiges ermöglicht!

Linda

 Posted by at 15:11
Feb 152016
 

Hey Leute,
Ich melde mich mal wieder aus den USA.
In den letzten Wochen war das Wetter hier nicht so sonderlich gut und wir hatten sogar ein ganz wenig Schnee, was hier in Georgia nur so alle 4 Jahre vorkommt. Allerdings spielt das Wetter hier auch gerne mal verrueckt und nur 2 tage nach dem es geschneit hat hatten wir schon wieder um die 16 Grad.
Ich spiele jetzt soccer in der Schule und mein Team ist einfach super nett und es macht eine Menge Spass! Wir trainieren jeden Tag nach der Schule, woran man sich natuerlich erstmal gewoehnen muss. Um in das Soccer Team zu kommen musste ich vorher bei den so genannten Try Outs mein Koennen unter Beweis stellen. Da hier in den USA ja die meisten Sport Teams mit der Schule verbunden sind, sind nur begrenzte Plaetze frei im Team und, ob du es ins Team schaffst, haengt auch davon ab ob deine Noten gut genug sind. Da meine Noten alle eine 1 hier sind und ich bei den Try Outs wirklich alles gegeben habe habe ich es gluecklicher Weise ins Team geschafft. Eigentlich haetten wir schon unser erstes Spiel gehabt, aber das wurde wegen dem “Schnee” abgesagt. Jetzt muss ich noch zwei Wochen warten aber dann heisst es…. Die Schule gut zu representieren! Meine Tricot Nummer ist 3.
Letztes Wochenende sind wir zur Tybee island an die Kueste von Georgia gefahren. Es war super windig und kalt aber wir hatten trotzdem eine Menge Spass. Mein Gastvater ist eine Halbmarathon gerannt, wir waren am Strand, haben uns auf der Insel umgeschat und haben uns die sehenswuerdigkeiten angesehen. Am Sonntag sind wir dann noch nach Savannah gefahren. Dort gab es sehr viele kleine lokale Geschaeffte, was einfach komplett ungewoehnlich ist fuer Amerika. Zum Beispiel gab es einen kleinen Candy shop in dem man sich angucken konnte wie die Suessigkeiten gemacht werden und, was mir natuerlich sehr gut gefallen hat, man konnte ein Paar der Suessigkeiten probieren. Leider war es sehr teuer, was zu kaufen. Dann sind wir noch ein bischen in der Stadt rum gelaufen, die mich irgendwie sehr an eine europaeische Stadt erinnert hat und dann haben wir uns auch schon wieder auf den heimweg gemacht.
Noch am gleichem Abend war auch der Super bowl, das letzte Football Spiel der season, in der der Sieger der Profi Liga (NFL) ausgemacht wird. In den USA ist es ein riesen Ereigniss und jeder hat eine Party mit dem Super bowl . Wir haben Hamburger und Hot dogs gemacht und hatten noch eine Menge Snacks und Kuchen undsoweiter. Wir haben auch eine Familien Wette gemacht wer gewinnt. Wir Maedchen haben gesagt, dass das Team aus Denver gewinnt die Jungs wollten das die South Carolina Panthers gewinnen. Wir haben gewonnen und mein aeltester Gastbruder schuldet meiner Gast Mutter jetzt ein Dinner. Es war auf jeden Fall ein sehr lustiger Abend.
Sonst war noch mein Geburtstag und ich bin mit Freuden ins Kino gegangen und wir haben einen Sweet 16 Sleepover gemacht.
Jetzt habe ich gerade Ferien fuer eine Woche und am Donnerstag werde ich endlich Atlanta sehen !! Und am Wochenende gehen ich und eine Freundin unsere Prom Kleider kaufen.
Bis zum naechsten mal,
Karla

 Posted by at 18:09
Feb 112016
 

Das Schulsystem ist wirklich sehr anders!

Jeden Tag, habe ich die selben Fächer von 7:45-17:00 Uhr und dann noch Hausaufgaben.

Da kann der Tag auch mal etwas länger ausfallen, wenn man dann nach dem Training noch die Hausaufgaben machen muss.

Wenn man etwas im Unterricht erarbeitet, wird es am Ende der Stunde eingesammelt und natürlich bewertet, somit sammelt man sehr viele Noten.

Nach ca. drei Wochen bekommt man immer seine Noten, ich habe bis jetzt sehr oft meine Noten bekommen und ich kann mich nicht beklagen

I got an A in each class.

I am very happy about it 😉

Ich hoffe auch, dass es so bleibt.

B=89-80

C=79-75

D=74-70

F=69-0

IMG-20151027-WA0007

Am Endes des Halbjahres, muss man dann seine ,,Finals“, schreiben.

Diese beinhalten alle Themen, die man in dem Semester erarbeitet hat.

Zudem gibt es sehr viele andere Unterschiede an den Schulen:

1. Alle Schüler tragen eine ID-Karte, um dem Hals.

2. Es ist so kalt in amerikanischen Schulen, dass sehr viele Schüler, eine Decke mit zur Schule nehmen.

3. Alle haben eine Collegejacke.

4. Die Schule ist wirklich riesig, so wie wir es aus den amerikanischen Filmen kennen.

5. Es gibt die typischen Einzeltische.

6. Viele Klassenzimmer haben Teppichboden.

7. Lehrer haben jeweils ihren eigenen Klassenraum und dieser ist auch immer dekoriert.

8. Die meisten Klassenzimmer haben keine Fenster.

9. Eine Unterrichtsstunde dauert 50 Minuten.

10. Wenn ein Lehrer krank ist, fällt, die Stunde nicht aus, sondern ein Sub (Vertretungslehrer) kommt in die Klasse.

11. Jedes Klassenzimmer hat ein White Board und keine Kreidetafel.

12. Die Schulfarbe( unsere ist grün), ist überall zu finden.

13. Wenn man den Klassenraum während der Stunde verlassen muss, braucht man einen Pass, um den Raum überhaupt verlassen zu können.

14. Die Lehrer sehen die Schüler, als Freunde.

15. Jeden Tag, in der dritten Stunde, schaut man für ca. 10 Minuten die Announcements (Nachrichten, die von Schülern in der Schule produziert werden).

16. Außerdem spricht man in der dritten Stunde die amerikanische Hymne und die Staatshymne                          (Pledge of allegiance).

17. Wenn man einen Test schreibt, ist es nur erlaubt mit einem Bleistift zu schreiben.

18. Viele Schüler tragen Socken und Badelatschen.

19. Viele Schüler gehen vor der Schule zu Mc Donald, oder Sonic, oder Starbucks und kaufen sich ein                      ,,to Go “ Getränk..

20. Nach der Schule haben fast alle Schüler Training.

21. Bevor man überhaupt in ein Team aufgenommen wird, hat man ein Try out.

22. Wenn man krank ist, muss man zu einem Arzt gehen, sonst ist es unendschuldigt.

23. In jedem Klassenzimmer gibt es einen Fernseher und einen typischen Anspitzer.

24. Selbst in der Schule gibt es fast nur ungesundes Essen.

25. Die meisten amerikanischen Toiletten  in der Schule, sind sehr ekelhaft.

26. Während der meisten Unterrrichtsstunden sind Handys erlaubt, jedoch gibt es ebenso Fächer in das man sein Handy legen muss, bevor der Unterricht beginnt (Es kommt auf den Lehrer an).

27. An meiner Schule hat jeder Schüler einen eigenen Laptop, damit wird während des Unterricht gearbeitet (Ich jedoch bevorzuge, ein Buch).

28. Man hat 4-7 Minuten (es kommt auf die Schule an) von einem in den anderen Klassenraum zu kommen.

29. Jede Woche wird mindestens in jedem Fach ein Test geschrieben.

30. Außerdem gibt es mindestens einmal die Woche ein Quiz in jedem Fach.

31. In der Schule, bekommt man jeden Morgen vor der Schule Frühstück.

 

Schule ist hier sehr anders, ich muss jedoch gestehen, dass mir das Schulsystem in Deutschland viel besser gefällt, trotzdem macht mir die Schule sehr viel Spaß und ich kann es nicht glauben, das ich bald wieder Zuhause in Deutschland bin.

 

Kim 😉