Jul 192015
 

Vor gut einer Woche bin ich in Deutschland gelandet.  Ich realisiere jetzt erst, was mir alles in den letzten Monaten passiert ist bzw. ich erleben durfte!

Hiermit will ich mich noch einmal dafür bedanken, dass die ELE einen Teil meines Taschengeldes finanziert hat und ich dadurch eine unvergessliche Zeit genießen durfte! Diese Zeit hat mir Erfahrungen und Eindrücke gebracht die ich ansonsten nicht erlebt hätte.

Wie in meinen bisherigen Berichten beschrieben durfte ich vieles von diesem wunderbaren Land sehen, eine andere Kultur erleben und viele unterschiedliche Nationalitäten kennen lernen. Insgesamt ist das Leben in Australien wesentlich entspannter als in Deutschland.

Das Abschied nehmen, insbesondere von meiner Gastfamilie und auch von den Freunden aus vielen Ländern dieser Welt, war eine traurige Erfahrung die ich so nicht noch einmal erleben möchte.

Ich habe mir vorgenommen, mit  vielen meiner internationalen Freunde in Kontakt zu bleiben und auch zu besuchen.

 

 

Jul 102015
 

In der letzten Bewerbungsphase hatten sich eine Reihe von Interessierten um ein ELE-Stipendium beworben. Fünf Schülerinnen aus der Region zählen zu den „Auserwählten“ und können sich über ein Stipendium freuen. Kim Dornfeld aus Gelsenkirchen, Linda Möller aus Gladbeck sowie Karla Vosbeck, Isabel Tront und Maria-Magdalena Wronowski aus Bottrop dürfen ihre Reisekassen mit einer Finanzspritze von bis zu 2.000 Euro aufstocken. Bald lassen uns die ELE-Stipendiaten an ihren Erlebnissen hier im Blog teilhaben.

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Irland, Kanada und USA – das sind die Ziele für Maria-Magdalena Wronowski, Isabel Tront, Linda Möller, Karla Vosbeck und Kim Dornfeld (v.l.n.r.).

 

Jul 012015
 

Nun neigt sich meine Zeit in Australien immer mehr dem Ende zu und ich kann gar nicht glauben, dass ich bereits 7 Monate hier bin!

Ich bin immer mehr im australischen Alltag integriert und stelle fest, dass viele Dinge, die ich am Anfang als Anders oder auch als Besonders betrachtete, nun vollkommen normal sind. Das Leben in Australien findet überwiegend draußen statt und weniger in Gebäuden. Man trifft sich wie selbstverständlich am Strand und genießt die mittlerweile durchgehend angenehmen Temperaturen.

Berichten möchte ich von einem besonderen Erlebnis. Mit einer Gruppe Austauschschülern haben wir eine geführte Tour ins Outback von Australien unternommen.

Die Tour startete in Brisbane und ging über Melbourne und Adelaide weiter nach Gladstone, einer kleinen Stadt im Nirgendwo, welche am Anfang des Outbacks liegt. In der Nähe von  Gladstone übernachteten wir in einem alten  Gefängnis und erhielten so Eindrücke aus dem Leben eines Prisoners (ist nicht erstrebenswert).        

Und nun ging es endlich zum weltbekannten Ayers Rock oder in der Sprache der Ureinwohner Australiens „Uluru“.

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Der Uluru liegt in der australischen Wüste und ist eines der Wahrzeichen Australiens. Die Aborginials, die Ureinwohner Australiens, sind davon überzeugt das alles Leben vom Uluru aus geformt wurde!

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Leider war ich etwas enttäuscht, da es „eigentlich“ nur ein riesiger Stein ist, welcher in der Mitte der Wüste liegt! Jedoch konnten wir einige coole Fotos machen und auch die unterschiedlichen Farben während des Sonnenunterganges beobachten!

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Mein größtes Erlebnis hatte ich aber in der Nacht auf dem Campingplatz. Den Blick auf den Sternenhimmel – mit einer Milchstraße zum Greifen nah – werde ich nie vergessen. Leider habe ich keine Fotos von diesem Erlebnis.

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Jul 012015
 

Ola pessoal,

also nun ist es ja wieder sehr lange her dass ich etwas geschrieben habe.

Im Mai hatten sehr viele meiner Freunde Geburtstag, also gab es viel zu feiern. Ausserdem ist meine Mama seit kurzem in Rente, sodass wir im Mai und im Juni sehr viele kleine „Ausflüge“ gemacht haben. Wir haben meine Schwester in Sao Paulo besucht, meine andere Schwester in Chapeco, eine Stadt im Staat von Santa Catarina, und auch meinen Bruder in Curitiba. Meine Eltern sind dabei ein neues „altersgerechtes“ Haus zu bauen, deswegen fährt meine Mama oft mit mir in Städte in der Nähe um nach Sachen wie Bodenfliesen oder Waschbecken. Für das neue Haus haben wir auch einen Hund gekauft.

Diesen Monat hatte ich meine letzte Woch in der Schule und ich musste mich dort schon mal von allen „verabschieden“, obwohl ich ja alle noch mal wieder sehen werde. Der nächste Monat wird mein letzter hier in Brasilien sein und wo nun auf das Ende zu geht merke ich wie schnell dieses eine Jahr herum gegangen ist. Deswegen werde ich nächsten Monat eine Abschiedsfeier machen. Da jetzt fast alle Ferien haben, gibt es sehr viele Shows und öffentliche Veranstaltungen von Bands und Sängern. Letzte Woche war ich auf einer Show auf der auch meine Lieblingsband Cone Crew Diretoria gespielt hat.

 

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Anaonsten passiert nicht viel neues hier. Der nächste Monat wird schwer für mich werden, da es dann schon ums Zurückfahren geht.

Bis dahin beijos

Lara