Nov 162013
 

Hallo,

wie jedes Mal zuerst ein “Danke“, dass ihr mir immer noch folgt und euch die Zeit für meinen Blog nehmt. Leider ist mein Laptop einfach zu langsam um Bilder einzufügen, weshalb ich einfach ein bisschen mehr schreibe oder es mal auf andere Art und Weise probiere. Hier in Neuseeland ist es jetzt November und für uns Kiwis heißt das : Sommer! Hier in Neuseeland ist schon das totale Weihnachtsfieber ausgebrochen, mit “Gingerbred“, Cadburys Marshmallow Schokolade und natürlich dem hier traditionellen “Christmas Cake“ (Ein Kuchen aus Nüssen, Früchten und verschiedenen Gewürzen).  Das Weihnachtsfest hier verläuft ziemlich genauso wie in Amerika und der Baum wird am ersten Dezember rausgestellt. Leider werde ich Weihnachten schon wieder Zuhause in Deutschland sein, was mich ziemlich traurig stimmt, da ich gerne mal ein Kiwi Weihnachtsfest im Sommer erlebt hätte. Während ich das hier schreibe, merke ich wie schwierig es für mich geworden ist, halbwegs vernünftige Sätze in deutsch zu schreiben- Ich denke auf Englisch! Die Leute hier lieben den Deutschen Akzent, sie meinen es hört sich süß an ( Ach wirklich?!) :D. Die letzten Wochen waren ziemlich ruhig, da ich nun die Schule beendet habe, da die Jahrgangsstufen 11 und 12 (ich bin Year 12) nun Studyleave haben, was heißt, dass sie zwischen ihren Examen keine Schule haben und die Zeit nutzen sollten, um für die Klausuren zu lernen. Da Lincoln eine ziemlich große Schule ist, wirkt das gesamte System etwas kompliziert für mich, für die Leute hier ist das allerdings ganz normal. Generell wird hier mehr Ferien gemach, als gelernt ;). Da ich keine Examen schreibe, habe ich keine Schule mehr bis in Deutschland das zweite Halbjahr beginnt ( also Mitte Januar). Zuerst war ich ein bisschen besorgt, dass ich mich langweilen könnte, aber wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ist einem mit drei jüngeren Gastgeschwistern NIEMALS langweilig! 😀 Aber wie gesagt, zurück zum Thema High School: Am letzten Schultag hatten alle International Students ein Graduation Lunch. Ihr solltet wissen, dass Lincoln eine sehr internationale Schule ist, welche mit vielen Partnerorganisationen, hauptsächlich in der asiatischen Region, kooperiert. Das ist auch der Grund dafür, dass die meisten Austauschschüler aus China, Japan, Thailand etc kommen! Ich kann jetzt sogar auf Chinesisch “ Ich liebe Dich“ sagen :D. Als Lunch gab es Lamm( natürlich- Willkommen in Neuseeland ;D ), Rind und Huhn. Dazu konnte man sich einen Salat aussuchen und zum Nachtisch gab es Eis, Obstsalat und Christmas Cake. Anschließend hat die Direktorin eine Rede gehalten und wir wurden in Gruppen aufgerufen um unser Zertifikat und ein T-Shirt abzuholen. Anschließend haben wir natürlich ganz viele Fotos untereinander gemacht :). Ich weiß jetzt schon, dass ich meine Schuluniform vermissen werde. Meiner Meinung nach sind Schuluniformen besser, da es morgens einfach vieeel einfacher ist und es ist schon gut, wenn man sich keine Gedanken zu machen braucht. Auf dem T-Shirt, welches wir bekommen haben, haben alle meine Freunde und die Leute aus meinen Kursen unterschrieben. Und wirklich ALLE haben etwas ganz persönliches draufgeschrieben, die Menschen hier sind einfach nur AMAZING. Letztenendes hatte ich ca. 40 Namen auf meinem Shirt. Die Erste Woche ohne Schule habe ich dann hauptsächlich mit Reiten, Surfen und Rockclimbing  verbracht und ich kann nur sagen: Surfen ist der HAMMER! Selbst wenn die Wellen nicht so gut sind, hat man viel Spaß und natürlich ist auch der Surfing Lehrer nicht gerade von schlechten Eltern ;). Ich habe jetzt angefangen das 4 Jahre alte Pferd von meiner Gastmutter zu Reiten und unser großes Ziel ist es, eine Show mit ihmzu reiten. Natürlich habe ich mich auch mit meinen Freunden (hauptsächlich Georgia, Lilli, Lauren und Alex) getroffen. Da in Christchurch alles ziemlich weit verstreut ist, kann man hier nicht so viel machen, weshalb wir meistens zur Container oder Shoppingmall fahren. Mittlerweile fängt auch der Stress mit den Geschenken für Familie/Freunde in Deutschland an, da man ja für jeden etwas mitbringen möchte. Am Montag dieser Woche sind wir dann nach Wellington gefahren. Da Wellington auf der Nordinsel liegt, war ich ziemlich aufgeregt, da ich vorher nur die Südinsel bereist habe. Wir haben uns also am Montag Morgen um 7:15 an der Schule getroffen. Da der Trip nur für Austauschschüler vorgesehen war, waren wir insgesamt nur 16 Leute. Lauren ist leider nicht mitgekommen, da sie bereits eine Nordinsel-Tour gemacht hat, allerdings war Lilli dabei. Wir sind also mit dem Schulweg über die Küstenroute, also Kaikoura und Akaroa über Blenheim und letztendlich zum Hafen in Pickton gefahren. Dabei haben wir erneut die Ohio Stream Seal Puppies gesehen. Zwar war es dieses Mal trocken, allerdings haben wir trotzdem nur drei insgesamt gesehen. Es gibt insgesamt nur zwei Wege nach Pickton, wo die Fähre abfährt, die Inlandsroute und die Küstenroute( welche vieeel schöner ist). Die Strecke dauert ungefähr 6-7 Stunden. Anschließend haben wir die Fähre von Pickton Über die Cook Strait bis zum Hafen von Wellington genommen., was weitere 3,5 Stunden gedauert hat. Angekommen sind wir also um ca. 5:30 Uhr. AM ersten Tag waren wir alle ziemlich erschöpft, weshalb wir nur noch Essen gegangen sind und zwar : Malaysisch- und ich kann euch sagen : DAS ist mal RICHTIG Scharf…. Am zweiten Tag sind wir in das Museum Te Papa gegangen- und es war breathtaking! Das Museum ist riesig und hat verschieden Themenbereiche, rund um Neuseeland, wie zum Beispiel Ozeane, Tiere, Maori, Bevölkerung durch Europäer, Kunst etc. Besonders gefallen hat mir, dass sie dort einen-den Einzigen- echten Kolosskalmar hatten. Ich war ziemlich aufgeregt, da ich wie durch Zufall bereits zuvor eine Dokumentation in Deutschland über genau dieses Exemplar gesehen habe, und ich nicht wusste, dass es sich im Moment in Neuseeland befindet. Anschließend hatten wir ca. 6 Stunden Zeit um Wellington auf eigene Faust zu erkunden, doch obwohl es Neuseelands Hauptstadt ist, ist die Innenstadt nicht gerade so berauschend groß, bzw. schön, weshalb wir die meiste Zeit an der Wasserfront verbracht haben. Wellington wird auch  “Windy-Wellington“ genannt und die Leute haben recht: Das Wetter und vor allem der Wind sind unberechenbar, weshalb es dort um einiges kälter war als hier in Christchurch. Abends gab es mexikanisches Essen, was ich allerdings nicht soo gerne mochte. Am Mittwoch sind wir um ca. 9 Uhr zu einem Hügel gefahren, von welchem wir einen atemberaubenden Blick über die gesamte Stadt hatten. Das Gefühl war wirklich einzigartig. Anschließend sind wir zum Weeta- Workshop gefahren. Weeta macht die Animationsprogramme und Kostüme für sehr bekannte Filme, wie zum Beispiel für die “Herr der Ringe“- Triologie, “Der Hobbit“, “30 Tage Nacht“ und “Narnia“ ( der Film wurde übrigens auch in Neuseeland gedreht). Dort konnte man sich Filmobjekte anschauen und es wurde ein Film gezeigt. Im eigentlichen Workshop waren wir leider nicht… Anschließend sind wir mit der Cable Car Bahn gefahren, was ziemlich enttäuschend war, da die Fahrt ungefähr zwei Minuten gedauert hat und sind von da aus durch die “Botanical Gardens“ zum Regierungsgebäude der neuseeländischen Regierung gelaufen. Der Botanikgarten war wirklich wunderschön. Zum Abschluß hatten wir wieder Zeit zum Shoppen und so haben wir noch ein paar Souvenirs gekauft. An dem Abend gab es Pizza! Am letzten Morgen mussten wir schon sehr früh los, da die Fähre um 8 Uhr ablegen sollte. Als wir allerdings pünktlich da waren, mussten wir geschlagene zwei (!!!) Stunden warten um überhaupt auf die Fähre zu kommen. Die Fähre an sich ist ziemlich luxuriös, da es ein Kino etc. gibt und natürlich ist die Lanschaft-Fjorde und der Pazifik- einfach nur einmalig. Um ca. 6 Uhr sind wir schließlich Zuhause angekommen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich froh bin, auf der Südinsel zu leben, denn diese ist einfach viel schöner, allerdings lässt sich ja über Geschmack bekanntlich nicht streiten ;). Am Freitag sind dann meine Gastmutter, mein Gastvater, mein kleiner Gastbruder und meine Gastschwester nach Nelson gefahren, da sie einen Touch Rugby Wettkampf hat. Aufgrund dessen passt die Mutter von meiner Gastmutter, als sozusagen meine “Gastoma“ auf uns auf. Heute waren wir in Bellentayne, ein riesengroßes Geschäft(naja, zumindest für neuseeländische Verhältnisse 😀 ) und sie hat mir eine Kiwikeksform geschenkt, damit ich mich immer wenn ich Kekse backe an sie erinnere. Sooo süß ♥

So, das wars auch schon wieder. Ich wünsche allen weiterhin eine schöne Zeit, ob im Ausland oder Zuhause

xoxo Eure Luisa 🙂 :*

 Posted by at 14:12
Nov 092013
 

Homecoming ist mittlerweile schon zwei Wochen her, und es ist schon wieder ganz viel passiert, aber ich denke da geht es jedem Austauschschüler so. Man ist hier einfach immer irgendwie unterwegs, und hat eigentlich immer etwas zu tun.

Also fangen wir mit Homecoming an. Homecoming war  toll. Genau so, wie man es sich vorgestellt hat.

Donnerstag war dann das so genannte Powderpuff Game. Am Powderpuff Game spielen die Mädchen aus Jahrgangsstufe 11 und 12 gegeneinander Football und die Jungs aus den jeweilligen Jahrgängen sind dann die Cheerleader, super lustig. 😀

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Mein Jahrgang hat natürlich gewonnen 😀 dann dekoriert  jeder Jahrgang einen hallway, und es wird abgestimmt wer den Besten hat, und auch das haben wir natürlich gewonnen 😀

Dann war am Freitag das grosse Homecoming Football Game, was super gut war, und wir haben haushoch gewonnen J Freitag in der Schule hatten wir dann noch eine Pep Ralley mit Spielen, in denen die Jahrgänge gegeineinander angetreten sind.

Am Samstag war dann der eigentliche Homecoming Dance. Wir haben uns um sechs in einem italienischen Restaurant getroffen, und zusammen gegessen. Von da aus sind wir dann zu einem Mädchen gefahren, und haben dort Fotos gemacht. Dort waren dann noch mehr Leute, von denen ich viele gar nicht kannte, und es standen dann so zehn Elternpaare da mit Fotocameras, und alle haben gleichzeitig Fotos gemacht 😀

dann sind wir so gegen acht zur Schule gefahren und es war alles toll dekoriert. Alle Mädchen sind direkt zur Garderobe gerannt, und haben ihre Schuhe abgegeben. Es sah total lustig aus, weil alle toll schick gemacht waren, und dazu barfuss :p

Am Anfang war es ein bisschen öde weil das Licht sehr hell war, und keiner getanzt hat, dann haben sich aber ein paar Mädchen beschwert, und das Licht wurde dunkel gemacht, und es war wirklich super J um elf Uhr war es dann zu Ende und Christina (exchange studend aus Dänemark) hat dann noch bei mir übernachtet. Alles in Allem ein super homecoming J

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Niagara Falls

Meine hostmum hatte spontan die Idee übers Wochenende zu den Niagara Falls zu fahren. Ich bin Freitag eher aus der Schule gekommen, und wir sind dann direkt los gefahren, und haben uns bei Nacht die Niagara Falls angeschaut, wirklich atemberaubend. Am nächsten Tag haben wir eine Bootstour zu den Niagara Falls gemacht, es war super beeindruckend, aber auch extrem kalt! 😀 Am nächsten Tag sind wir dann in einen Wasserpark in Pennsylvania gewesen, was auch schön war.

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Ja, meine Gastfamilie ist ziemlich verrückt, was Reisen angeht 😀

In meinem 3-monatigen Aufenthalt bis jetzt, war ich schon in 11 Staaten und über 5000 meilen Autofahrt hinter mir. Übernächste Woche fahren wir nach Seattle, und danach die Woche nach New York , ich freu mich schon riesig.

Letzte Woche war Halloween, was typisch amerikanisch war. Christina hat bei mir geschlafen und wir sind Abends erst auf die Halloween Parade hier in der Stadt gegangen, und dann „trick or treating“ mit meinen kleinen Gastgeschwistern. Am nächsten Morgen war Schule, leider haben wir  verschlafen, dann den Bus verpasst, und den ganzen Weg zur Schule im Regen gelaufen( so vierzig Minuten) ! Ja war echt schön :p

Diese Woche hatten wir Montag und Dienstag schulfrei, und meine Freundin Lena hat von Samstag auf Sonntag bei uns geschlafen, wir waren auf einer Halloween Party bei Nachbarn und Montag war ich mit meiner Gastmutter und meinen Gastgeschwistern in einem nahen Park spazieren. Virginia ist so schön zu dieser Jahreszeit! Dienstag waren wir in Washington DC, was nur 45 Minuten von Hier entfernt ist.

hiking in west virginia

 

Ich hoffe euch hat mein Eintrag gefallen, ich melde mich nach Seattle wieder!

 Posted by at 03:56
Nov 062013
 

Und schon wieder ist ein Monat rum :o. Die Zeit vergeht hier wahnsinnig schnell. In den letzten vier Wochen ist echt viel passiert: neben den langweiligen Seiten des Lebens-lernen-, durfte ich auch die schönen Seiten Schottlands entdecken.

Alexa, Annika und ich hatten uns vorgenommen, Touristen zu spielen. Zu unserem Touristenprogramm gehörten: das „National Galleries Museum“, das „Scottish National Museum“, „Botanic Garden“ und ein Besuch in Stirling.

Während wir im National Galleries Museum nur ein paar Minuten verweilten, hatten wir im Scottish National Museum viel Spaß. Wir haben viele neue, interessante Sachen entdeckt und ausprobiert.

Im Botanic Garden haben wir dann den wunderschönen Herbst hier genossen und haben uns dort einfach mal ein bisschen entspannt.

In den Ferien, die hier nur eine Woche lang sind, haben wir uns dazu entschlossen mal raus aus Edinburgh zu gehen. Ziel unserer Kurzreise war Stirling. Früh morgens ging es erst in die Stadt, von wo wir dann den Zug genommen haben. Obwohl wir den ganzen Tag genau durchgeplant hatten ist es dann letztendlich doch anders gekommen.

Vom Bahnhof in Stirling sind wir zuerst zum Stirling Castle gelaufen. Dort gab es dann aber schon eine große Enttäuschung, die alles auf den Kopf gestellt hat. Da wir leider alle noch 15 Jahre alt sind, hätten wir nur in Begleitung unserer Eltern in das Castle gedurft. Wir haben dann versucht auf die Tränendrüse zu drücken und erzählt, dass wir Austauschschüler sind, es ganz allein bis hierher geschafft haben und unsere Eltern in Deutschland sind. Leider hat das nichts gebracht. Das hat natürlich unsere ganze Planung durcheinander gebracht. Frustriert sind wir dann zum Touristen Center. Dort haben wir uns dann informiert, ob man denn mit 15 Jahren hoch zum Wallace Monument kommt und es hieß: ja. So haben wir uns eine Karte geschnappt und sind, anstatt wie geplant den Bus zum Wallace Monument zu nehmen, gelaufen. Unterwegs überquerten wir berühmte Stirling Brücke, auf der am 11. September 1297 im Unabhängigkeitskrieg gegen die Engländer die Schotten gesiegt haben.

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Nachdem wir uns ein paar Mal verirrt haben, weil auf der Karte nicht alle Straßen eingezeichnet waren, sind wir nach gut einer Stunde am Ticket Office des Wallace Monument angekommen. Als wir dann Tickets für drei Kinder kaufen wollten, sagte die Verkäuferin uns, dass wir nicht hoch dürfen, wenn wir noch nicht sechszehn sind. Alexa hat zum Glück super schnell reagiert und gesagt, dass Annika, weil sie die Größte ist, sechzehn Jahre alt sei. (Wir sind also auf nicht ganz legaler Weise zum Monument hoch, aber psshht!)

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Nachdem wir unsere Tickets bekommen haben, haben wir uns erstmal in ein Cafe gesetzt und Mittag gehalten. Anschließend ging es dann mit einem Shuttle-Bus den Berg hoch. Von dort oben hat man einen wunderschönen Ausblick über ganz Stirling. Leider war das Wetter nicht ganz so gut, ehrlich gesagt, es hat die ganze Zeit geregnet. Im Monument gab es dann immer wieder Stationen, an denen man etwas über die Stirling-Schlacht erfahren konnte. Wir haben uns natürlich die Zeit genommen und jedes einzelne Informationsboard durchgelesen. Es war aber doch alles ein bisschen verwirrend mit den ganzen Namen und Städten. Wie auch immer, ganz oben angekommen, haben wir die Aussicht genossen und ein paar Fotos gemacht. Danach ging es auch schon wieder runter. Wir haben dann auf den Shuttle Bus gewartet, der uns wieder den Berg herunter gefahren hat. Unten sind wir dann zur Bushaltestelle gelaufen, um wieder in die Innenstadt zu kommen. Nach einer eineinhalbstündigen Tour durch ein Shopping Center ging es anschließend in die „Filling Station“, ein amerikanischem Restaurant.

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Mit dem Zug ging es danach wieder nach Hause, wo ich totmüde ins Bett gefallen bin.

 

An den letzten drei Tagen bevor den Ferien standen drei Test bevor.Zwei in Modern Studies und ein Test in Geography Test. Bisher haben wir alle Teste noch nicht zurück bekommen. Nach den Ferien haben wir dann in „Art“ ein Übungsexamen gehabt. Wir hatten 15 Minuten Zeit und ich habe noch nie so schnell geschrieben-zumindest nicht in Englisch. Ich konnte längst nicht alles schreiben, was ich wollte und so habe ich zu jeder Frage nur eine kurze, knappe Antwort verfasst. Letztendlich hat es aber gereicht, um volle Punktzahl zu erreichen. Der Test dient nur zur Orientierung für unsere Lehrerin, wie gut wir im Schriftlichen sind und soll uns verdeutlichen, wie wenig Zeit wir in den Examen nur haben. Die großen Prelims Examen (Test Examen) finden im Januar statt und es wird jetzt schon der ganze Stoff wiederholt. Da bin ich echt froh, dass ich nicht wiederholen muss und die Zeit nutzen kann, um andere Sachen zu machen, wie zum Beispiel backen oder kochen mit meiner Gastschwester.

Wir haben zusammen zwei Kuchen und Cupcakes gebacken. An dem letzten Ferientag habe ich Dena dann angeboten Pfannkuchen zu machen, da sie die gekauften aus dem Supermarkt nicht mag. Um alle Zutaten zu kaufen, sind wir 2,4 Meilen zum Lebensmittelladen hin und wieder zurück gelaufen. Dafür hatten wir dann aber am Ende super leckere, deutsche, selbstgemachte Pfannkuchen.

 

Am 2. Ferientag hatte ich die Gelegenheit durch unsere Schule, das Musical „Our house“ zu sehen. Es war richtig gut und auch ein bisschen verwirrend. Ich muss sagen, dass ich weniger verstanden habe als bei „Hairspray“, aber trotzdem gefiel mir „Our house“ besser.

 

Seit Ende August zählt hier jeder schon die Tage bis Weihnachten. Jeder freut sich auf das Fest und kann es kaum noch erwarten. So kam es, dass wir in der Schule schon unter uns Freunden gewichtelt haben- am 7. Oktober! Mich hat das Weihnachtsfieber auch schon gepackt und so habe ich schon fast alle Weihnachtsgeschenke für Deutschland zusammen. Es ist schon sehr extrem, denn es gibt wirklich seit Oktober Weihnachtsgeschenkpapier und Weihnachtskarten und all solche Sachen zu kaufen. Bei einem Schulausflug in die Stadt am 30. Oktober, konnte ich schon ein Hotel mit Weihnachtsdekoration finden. Dabei war doch noch gar nicht Halloween vorbei.

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Apropro Halloween. Meine Gastschwester ist in einem Cheerleading Verein, der eine Halloween Party für den 25. Oktober organisiert hatte. Da hier kein Karneval gefeiert wird, kann man an Halloween auch als Pippi Langstrumpf gehen. Die Party war ganz gut, aber es gab auch einige Lieder, die ich genauso wenig wie einige Tänze  kannte. Meine Gastmuttter hat mich dann an die Hand genommen und versucht, mir die Tänze beizubringen. Leider konnte ich mir nicht alle Schrittfolgen merken. 😀 .

Dena und ich :)

Dena und ich 🙂

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Dylan und ich 😀

Am 1. November wollte ich mit Freunden ein Konzert von Gabrielle Apin besuchen. Leider klappte es nicht, da unsere Begleitperson an dem Termin nicht mehr konnte. Zum Glück hatten wir die Tickets aber noch nicht gekauft. So kam es dann, dass ich nach der Schule mit ein paar Mädchen in die Stadt gefahren bin. Nur für zwei Stunden um ein Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Wir hatten aber jede Menge Spaß.

Am Abend war ich dann noch auf einer anderen Halloween Party von Freunden meiner Gastfamilie. Es war die Halloween Party eines elf Monate alten Jungen. Ich hatte aber sehr viel Spaß. Mit Alexa, die auch dort war, habe ich mich viel unterhalten und wir haben auch an zwei Spielen teilgenommen. „Apfeltauchen“ und „Kürbissspiel“. Apfeltauchen ist ja noch bekannt, aber wie geht das Kürbisspiel?! Ein ausgehöhlter Kürbis wird mit gekochten Spaghetti, die mit Butter vollgeschmiert wurden, gefüllt. Zu den Spaghettis werden zusätzlich noch Süßigkeiten in dem Kürbis versteckt. Der Kürbis wird dann, mit Musik im Hintergrund, herumgereicht. Die Person, die den Kürbis in der Hand hat, wenn die Musik stoppt, muss seine Hand in den Kürbis stecken und nach einer Süßigkeit suchen. Damit ist die Person dann vom Spiel ausgeschlossen.

 

Am 29. Oktober gab es ein Meeting von meiner Organisation. Einige England-Schüler sind hoch nach Edinburgh gekommen, um hier ein paar Tage die Stadt zu erkunden. Wir hatten uns dann alle am Abend zu einem Quiz versammelt. Es war recht witzig und eine gute Gelegenheit, sich mich anderen auszutauschen und neue Leute kennen zu lernen. Um ungefähr 22 Uhr wurden wir „Schotten“ dann aber auch schon von unseren Betreuern nach Hause gefahren, denn wir hatten ja keine Ferien mehr.

 

Das war’s auch erstmal wieder von mir!

 

 Posted by at 19:13