Sep 232013
 

Hallo alle zusammen!

Mein Name ist Ina und ich werde die nächsten 10 Monate in dem wunderschönen Ort Klamath Falls, Oregon verbringen. Meine ersten drei Wochen hier sind jetzt schon vorbei und es wird Zeit euch alle an meinen bisher gesammelten Eindrücken und Erfahrungen teilnehmen zu lassen.

Mein Abenteuer Amerika startete am frühen Morgen des 29. Augusts. Nach dem Abschied von meiner Familie am Flughafen Düsseldorf ging es dann los. Der erste Flug von Düsseldorf nach Frankfurt verlief echt super und die halbe Stunde Flugzeit ging auch schnell rum, da ich im Flugzeug andere Austauschschüler kennen gelernt habe, die ebenfalls auf ihrem Weg nach Amerika waren. In Frankfurt mussten wir dann 3 Stunden auf unseren Anschlussflug nach Chicago warten und haben noch andere Austauschschüler getroffen, die ich teilweise auch schon von meinem Vorbereitungsseminar meiner Austauschorganisation kannte. Der Flug nach Chicago war echt aufregend, weil ich vorher noch nie mit so einem riesigen Flugzeug unterwegs war. Hinflug

Nach 9 Stunden im Flieger sitzen und zahlreichen Flugzeugmahlzeiten hieß es dann erstmals: Amerikanischen Boden betreten!! Die Passkontrolle verlief schneller als gedacht und nach dem Durchchecken unserer Koffer mussten wir uns erst mal in dem riesigen Flughafen Chicagos zurechtfinden. Mit dem Zug ging es zum Terminal für nationale Anschlussflüge und noch einmal durch die Zollkontrolle. Einer von den anderen Austauschschülern hat mich dann glücklicherweise noch zu dem richtigen Gate gebracht, um in das Flugzeug nach San Francisco zu steigen. Eingequetscht zwischen dem Fenster und einem „typischen Amerikaner“ (:D) saß ich dann abermals fast 5 Stunden im Flugzeug, war mittlerweile über 24 Stunden wach und versuchte nicht einzuschlafen, um später einen Jetlag vermeiden zu können. Der Landeanflug in San Francisco war wunderschön, da ich am Fenster bei tiefstehender Sonne zum ersten Mal San Francisco und auch die Golden Gate Bridge sah. In San Francisco war ich dann endgültig auf mich alleingestellt und musste an einem total kleinen Terminal auf mein noch kleineres Flugzeug warten. Zum Glück gibt es in Amerika fast überall freies W-Lan, also gingen die drei Stunden Wartezeit auch schnell rum. Mein letzter Flug, direkt in meine neue Heimat Klamath Falls, kam mir in dem kleinen Flugzeug, was Platz für genau 30 Leute hat, endlos lang vor. Die Aufregung über die erste Begegnung mit meiner Gastfamilie stieg genauso an wie meine Müdigkeit, weil eine 30 stundenlange Reise einfach nur anstrengend aber auch total aufregend ist, doch schließlich kam ich total glücklich in dem kleinen Flughafen Klamath Falls, an dem pro Tag nur 2 Passagierflüge ankommen und abfliegen und ansonsten nur von Militärfliegern benutzt wird, an. Meine Gasteltern Tammie und Dan haben schon mit Willkommens-Luftballons auf mich gewartet und mich total herzlich empfangen. Als wir dann meine Koffer abholen wollten, fiel mir auf, dass einer meiner Koffer auf dem Weg von Chicago nach Klamath Falls verloren gegangen ist und so mussten wir am nächsten Tag nochmal zum Flughafen fahren um meinen zweiten Koffer abzuholen. Am selben Abend aber noch, es war schon fast 1 Uhr Nachts, sind wir dann nach Hause gefahren, wo ich auch freudig von unserem Schäferhund Lucky empfangen und angesprungen wurde und war einfach nur froh darüber endlich meine neue Heimat erreicht zu haben und fiel erschöpft aber glücklich zum ersten Mal in mein amerikanisches Bett.

Lucky & Ich

Die folgenden Tage habe ich dann zusammen mit meinen Gasteltern die Gegend und Gemeinschaft hier erkundet. Als erstes haben wir mich an der Schule angemeldet, die mir einfach nur riesig vorkam und total cool. So richtig wie eine typisch amerikanische High School, wie man sie aus Filmen kennt. Dann ging es zum ersten Mal zum Shoppen. Eine Mall haben wir hier nicht, aber Walmart, Thunderbird und Co. waren am ersten Tag auch total überwältigend. Es ist alles riesig, überdimensional und groß und man hat einfach alles auf einmal: Zahnpasta-Regale neben Fischen in Aquarien, neben Bananen, neben dem neusten Elektrokram, neben Anziehsachen etc.

Grocery Store

Aber nicht nur das ist hier überwältigend sondern auch die Natur. Umringt von Bergen und von Seen gezeichnet ist Klamath Falls eine wunderschöne Stadt, in der es vielleicht zweimal im Monat regnet. Der Park der Stadt ist wunderschön gelegen und super geeignet für lange Spaziergänge mit dem Hund und einfach nur perfekt, um mitten im Nirgendwo zu sein. Am Sonntag ging es dann direkt in die Kirche, in der ich von allen Leuten total nett angenommen und direkt in den Kirchenchor aufgenommen wurde. Die Kirche macht hier richtig Spaß und im Chor werden total coole Lieder gesungen. An den Tagen danach bin ich dann zum Volleyballtraining gegangen und wurde auch ins Team aufgenommen. Ich war froh, dass das Training schon vor der Schule anfing, denn so kannte ich schon ein paar Mädels an der Schule und war an meinen ersten Tagen nicht allein.

An dem Donnerstag fing dann also die Schule an und seitdem hatte ich keinen ruhigen Tag mehr. Die Schule fängt um 8.30 an und geht bis 15.30 und dann haben wir jeden Tag noch 2 Stunden Training. An Dienstagen und Donnerstagen haben wir jeweils Spiele mit dem Volleyballteam, also kam ich auch relativ schnell hier in der Umgebung rum. In den ersten zwei Wochen waren wir in Lakeview, Phoenix (Oregon), Hidden Valley und hatten ein Heimspiel. Bei dem Heimspiel war echt die komplette Tribüne voll und das ganze Footballteam war da um uns anzufeuern, obwohl das Spiel nur ein Freundschaftsspiel war. Schoolspirit ist hier echt total großgeschrieben! Und so war auch an dem ersten Heimspiel unseres Footballteams die ganze Schule auf den Beinen und schon am Morgen total aus dem Häuschen. Das Footballspiel war echt super, vor allem da es mein erstes Footballspiel war, was ich je live gesehen hatte und dazu auch noch in der Band mitspielen durfte. Die Band besteht aus über 90 Leuten und hört sich einfach nur genial an mit Liedern wie Eye of the Tiger, Party Rock Anthem und natürlich auch der amerikanischen Nationalhymne. Klamath Union High School

Die ersten zwei Schulwochen gingen nun aber auch schon total schnell rum, da man jeden Tag neue Leute kennen lernt, und so viele neue, tolle Eindrücke sammelt. Jeder Tag hier war bis jetzt ein Abenteuer und ich freue mich das nächste Jahr hier verbringen zu dürfen und ein Teil dieser wunderbaren Stadt zu werden.

oregon_klamath lake

 Posted by at 01:57
Sep 162013
 

So Ihr Lieben, es tut mir wahnsinnig leid dass ich so spät erst schreibe, aber ich hatte leider die letzte Woche keinen Strom, aber dazu später. Ich habe ebenfalls ein paar Probleme mit dem Hochladen von Bildern, hoffe aber das ich ganz schnell eine Lösung finde um sie nachträglich noch hochzuladen :). Ich bin nun schon so lange hier, obwohl, so lange nun auch wieder nicht. Trotzdem ist Neuseeland schon meine Heimat. In der Schule ist soweit der Alltag eingekehrt, endlich, kein Suchen mehr wo man hin muss. Meine Schule hier ist relativ groß, so ca.  1200 Schüler ( meine Schule in Deutschland hat ungefähr 300) und es war gerade am Anfang echt schwierig sich zurecht zu finden. Da jetzt gerade Term 3 endet und Term 4 bald anfangen wird, wurden an unserer Schule interne Examen, als Übungen für die “großen“ externen in Term 4 geschrieben. Da ich als Austauschschüler keine Examen schreiben musste, bot unsere Schule einige Ausflüge an 🙂 Teil 1 bestand aus einem Besuch zum Willobank-Reservat, wo viele einheimische Tier (vor allem Vogel-) arten zu finden sind. Man konnte sich verschieden Arten von FUtter kaufen, für Vögel, Großtiere und Aale. Jap, ihr habt richtig gelesen. Wir haben Aale gefüttert. Und gestreichelt. 😀 Die schwimmen hier eigentlich fast überall rum 😀 eigentlich ganz niedlich .. naja 😀 ziemlich glitschig jedenfalls. Ach ja, und ich habe 4 RICHTIGE Kiwi Vögel gesehen.. die schniefen echt laut :D. Der 2. Teil war dann ein Ausflug zum Adrenalin-Forest, einem Hochseilgarten, in welchem man bis zu 20 Meter hoch klettern kann. Es war wirklich spaßig und unsere Homestay Coordinatorin hat viele echt lustige Schnappschüsse gemacht haha ;D Anschließend sind wir zum Strand gegangen (Pazifik) und ich kann nur sagen : WOW. Obwohl es nur die Ostküste war :Ddie Westküste werde ich nächste Woche sehen, bin schon richtig aufgeregt ! Regenwälder, Wasserfälle und und und.. Der letzte Ausflug bestand aus einem Besuch zum Antarctic-Centre. Und sogar in der Antarktis sind Neuseeland und Deutschland weitmöglichst von einander entfernt, aber ehrlich gesagt.. es wahr eher langweilig dort :D. Da ich den Strand so mochte, ist meine Gastmutter dann mit mir und unseren 2 Pferden zum Strand gefahren und ich bin zum ersten Mal in meinem Leben am Strand geritten ! Es war einfach nur ATEMBERAUBEND !!! Wir werden wohl jetzt auch öfter hinfahren … :)Habe dort sogar eine wildlebende Robbe gesehen ! JA wie ihr schon merkt reite ich hier sehr viel, so gut wie jeden Tag. Eine sehr gute, deutsche Freundin von mir reitet auch und so treffen wir uns dann immer mit unseren Pferden . Ich soll sogar eine Show reiten.. ich habe Angst 😀 Naja im letzten Blog habe ich euch von einem Ausflug für Outdoor- Recreation erzählt und diese Woche steht wieder einer an : Snowcaving ! Wir fahren rauf auf die Berge und bauen uns eine Höhle im Schnee ( es liegen im Moment 3 Meter) um darin eine Nacht zu verbringen. Eigentlich sollte der AUsflug schon letzte Woche stattfinden, aber alle Straßen waren gesperrt wegen Lawinen :O. Letzte Woche Dienstag hatten wir dann einen starken Sturm, bis zu 250 km/h, der alles, unklusive Bäume, umgefegt hat. Natürlich meinten die Bäume genau auf unsere Stromleitung fallen zu müssen und so hatten wir bis gestern Abend keinen Strom. 🙁 Und natürlich auch kein Wasser, was keine besonders schöne Situation ist, wenn man immer woanders duschen muss. Aber das allerschm´limmste  war die Toilettensituation… Details erspare ich euch lieber. Naja ansonsten haben wir noch mit ein Paar Kiwi-Freunden gekocht, und ich bin echt froh hier zu sein, möchte am liebsten gar nicht mehr weg. Naja , nächste Woche mache ich mit meiner Familie wie gesagt den Ausflug: Erst Blenheim, dann Nelson, Hemna ( heisse Quellen), Dunedin, Queenstown, Clyde, Fjordland NAtional Park (einer der Schönsten der Welt) und Invercargill. Ich bin schon sooo gespannt !!! Viele Liebe Grüße, Eure Luisa ♥

 

AF 31233350_376120315849612_964537611_n[1]AF 1

AF 85

 

Sep 092013
 

Am 3. September war meine erster Schultag. Ich war super aufgeregt! Aber da ich schon ein Mädchen aus der Nachbarschaft kannte, war ich schonmal nicht alleine im Schulbus und musste meine erste Klasse auch nicht alleine finden. Der Schulbus kommt um zehn nach acht und Schule fängt hier erst um neun an, Yeeeeey länger schlafen 🙂 Meine Schule ist super groß und selbst die anderen Elftkläsler haben Probleme ihre Klassen zu finden. Ich bin ein Junior also elfte Klasse. Ich habe A-Tage und B-Tage die sich immer abwechseln man hat jeden tag vier Klassen die jedoch so ca. 2 Stunden gehen was ziemlich anstrengend ist. An A-Tagen habe ich Business Management, Spanish 1, photography und US&Virginia History. An B-Tagen habe ich English, Environmental Science und dann gibt es noch eine stunde die nennt sich Flex in der macht man Hausaufgaben und kann zu seinen Lehrern gehen wenn man Fragen hat.  Algebra und History ist momentan ziemlich schwere mit all den Fachbegriffen und komplizierten Wörtern. Schule endet dann um 4 und dann ist direkt Cross Country Training, Training ist bis sechs und echt super anstrengend, aber es wird schon besser. Gestern sind wir dieselbe Strecke gelaufen wie am aller ersten Tag und das war echt einfach und am ersten Tag war das so super viel für mich. Ein hartes Training wäre zum Beispiel 2,5 meilen Warmlaufen dann 5 mal ums Footballfeld Sprinten was so ca 1,5 meilen sind, und dann zum Schluss nocheinmal 2,5 meilen langsam Auslaufen. Dann bin ich um 7 total erschöpft zuhause dann heißt es Abendessen, Duschen und Hausaufgaben! Ich hatte in Deutschland nie wirklich viele Hausaufgaben aber hier ist es echt ziemlich viel. Mit der Sprache komme ich eigentlich ziemlich gut klar, mir wird immer gesagt wie süß mein Accent ist 🙂 

shoppen war ich auch :D

shoppen war ich auch 😀

 

und segeln :)

und segeln 🙂

 

IMG_1249

Übers Laborday weekend waren wir mit einer befreundeten Familie campen und zufällig war eine andere Austauschschülerin von ef die ich am Wilkomens- bbq von meiner Betreuerin hier kennengelernt hab auch dort campen was ganz schön war, da ich mit zehn 4-10 jährigen dort war :p

Ansonsten hab ich noch gar nicht von den ganzen ‚Reisen‘ berichtet. Es war total schön, gerade Chicago war super beeindruckend. Dann waren wir noch für zwei Wochen in North Carolina auf Topsail Island was auch super schön war, wir waren viel im Meer, angeln, kajak fahren und am Pool. Ich lade einfach ein paar Fotos hoch, das ist schon so lange her aber hier ist irgendwie immer was los 🙂 

Chicago

Chicago

 

 

 

IMG_0982IMG_0991IMG_1007

Hotelpool :)

Hotelpool 🙂

 

 

Wisconsin memorial union terrace

Wisconsin memorial union terrace

 

wisconsin

wisconsin

 

topsail bei schlechtem Wetter

topsail bei schlechtem Wetter

 

und bei gutem Wetter :P

und bei gutem Wetter 😛

 

IMG_1148IMG_1150IMG_0948

Gestern war ich auf dem ersten Footballspiel meiner Schule, Go Huskies! War super cool, jeder war da und trägt ein Schultshirt und alles in der Schulfarbe (blau falls es irgendwen interessirt :p) ausser ich natürlich, da ich noch kein Schultshirt habe :p Wir haben natürlich haushoch gewonnen  😉

mein cooler Schulplaner :p

mein cooler Schulplaner :p

 

Gym.

Gym.

 

 Posted by at 03:40