Aug 252013
 

Ich lebe jetzt schon seit zwei Wochen in der wundervollen Stadt Edinburgh und es ist nun Zeit euch ein bisschen von meiner Zeit näher zu bringen.

Los ging es am 11. August. Nachdem mich meine ganze Familie herzlich am Flughafen verabschiedet hat, war ich dann auf mich allein gestellt. Der Flug dauerte knapp zwei Stunden und der Blick aus dem Flugzeug war einfach traumhaft.

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Meine Gastfamilie hat mich dann vom Flughafen abholt. Dort habe ich dann erstmal ausgepackt und alles was dazu gehört.

Da ich meinen ersten Schultag erst am 19. August, also eine Woche später hatte, habe ich diese Woche genutzt, um Edinburgh zu erkunden 😀 . Ich bin fast jeden Tag mit Alexa und Annika, ebenfalls deutsche Austauschschüler, in die Innenstadt gefahren. Es ist eine bemerkenswerte Stadt. Ich mag besonders die Burg-zumindest von außen (ich war noch nicht drin).
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Einen Tag haben wir dann auch genutzt und sind zusammen nach Musselburgh an den Strand gefahren. Es war sehr schön dort.

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Am Montag begann dann meine erste Schulwoche. Zum Glück war ich nicht alleine, denn Alexa geht mit mir auf die gleiche Schule. Die Schule ist richtig groß. Sie hat unter anderem zwei Turnhallen und ein Schwimmbad 😀 . Lehrer, wie Schüler sind aber alle ziemlich nett und ich fühl mich richtig wohl dort.

Am 23. August bin ich dann mit meiner Gastfamilie und Alexa (unsere Gastfamilien sind befreundet) nach Edinburgh-Roslin gefahren. Dort haben wir dann zusammen die Rosslyn-Chapel besichtigt. Sie wurde für den Dreh von „The Da Vinci Code“ verwendet. Es ist eine richtig schöne Kapelle. Bemerkenswert finde ich es, dass in der Decke Maispflanzen abgebildet sind und diese Abbildungen aus der Zeit vor der Seeüberfahrt von Christoph Kolumbus stammen. Die Maispflanzen wurden aber erst nach Kolumbus nach Europa importiert. Dies deutet darauf hin, dass Henry Sinclair, wie einige Legenden besagen, bereits vor Kolumbus Amerika entdeckt hat.

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Das waren dann auch schon meine zwei Wochen im wundervollem Schottland 😛 .

Liebe Grüße

Berit

 Posted by at 20:37
Aug 202013
 

Vor nun genau 13 Monaten bin ich aufgebrochen um ein anderes Land, eine andere Lebensweise und ein anderes Schulsystem kennen zu lernen.

Die ersten 10 Monate wurde ich von der ELE Junior Akademie  finanziell unterstütz und denke, es ist schon längst überfällig mich dafür einmal öffentlich zu bedanken. Liebe ELE, dieses Jahr hat mir Erfahrungen und Eindrücke gebracht, die ich wohl nie vergessen werde.

VIELEN , VIELEN DANK!

Ich habe viel von diesem wundervollen Land gesehen, viel über die Kultur der Maori gehört, eine andere, viel entspanntere, Lebensweise kennen gelernt; neue Sportarten wie Tauchen und Surfen ausprobiert und vieles mehr. Es war spannend,  „Internationals“ aus allen möglichen Ländern kennen zu lernen. Die sind inzwischen alle längst wieder zu Hause, aber wir haben uns fest vorgenommen uns auf jeden Fall irgendwann wiederzusehen.
Abschied nehmen ist nicht einfach – auch eine Erfahrung.
Von den „Kiwis“ wurde ich sehr offen in ihren Kreis aufgenommen und habe echte Freunde gewonnen, die zu verlassen nicht leicht werden wird. Ein Wiedersehen ist hier wohl nicht so leicht möglich. Neuseeland ist schon recht weit.

Doch, glücklicherweise ist es längst noch nicht so weit. Ich durfte meinen Aufenthalt an der Kerikeri High School  noch einmal um ein halbes Jahr verlängern! Nächstes Jahr komme ich dann zurück nach Deutschland – bestimmt. 🙂

Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich mit dem Blog nicht so fleißig und zeitnah war.

Steffen

Aug 202013
 

Gut, davon habe ich noch nichts mitbekommen, aber Hallo erstmal! 😀 Puh, ich habe noch nie einen Blog geschrieben und bin mir gerade etwas unsicher, aber ich denke ich erzähle euch einfach mal was aus meinem “neuen Leben“. Als kleines Vorwort: Ich hatte die Besten Bedingungen, um mein Auslandsjahr zu beginnen, denn da unsere Sommerferien genau am 22.08.13 angefangen sind und genau an dem Tag mein Flug beginnen sollte, beschränkten sich meine “Sommer“-Ferien also auf zwei Wochen im eisigen Winter Neuseelands…obwohl halt.  So stimmt das nun auch wieder nicht denn wir hatten die erste Woche wirklich durchgehend 15 Grad und Sonnenschein. Das war auch das Erste was mir aufgefallen ist, als ich aus dem Flieger gestiegen bin: Mein Gott ist der Himmel blau !!! Mein zweiter Gedanke war jedoch weniger positiv: Wie… DAS soll jetzt das so tolle Neuseeland sein? In dem Herr der Ringe gedreht wurde? Kurz und knapp: Ich war enttäuscht. Man muss dazu sagen,  dass von unserer Organisation nur sehr wenige, von 15 Leuten meine Freundin und ich, nach Christchurch geflogen sind. Für den Rest ging es nach Auckland. Aber weiter… ach halt bevor ich das vergesse, sollte ich auch den Abschied von meiner Familie ansprechen. Ehrlich gesagt war dieser eher kurz und bündig, ohne eine Träne. Ich wusste, bzw. weiss, dass es “nur“ 5 Monate sind und ich sie ja wiedersehen werde. Außerdem, wer hat schon die Chance da zu Campen, wo Herr der Ringe und Narnia gedreht wurden? Aber dazu später. Naja, der Flug war …anstrengend…was aber vielleicht auch an meiner Flugangst und den “leichten“ Turbulenzen über dem Pazifik gelegen hat. Außerdem kann ich im Flugzeug nicht schlafen..was dann nach 20 Stunden schon mal etwas anstrengend werden kann. Ich  bin mir auch bis heute nicht sicher, ob unsere Airline uns nicht vielleicht schockfrosten wollte…ne mal im Ernst. Wenn ihr das vor eurem Flug lest, ziegt euch im wahrsten Sinne des Wortes WARM an…ihr könntet euch sonst in einen Eisblock verwandeln 😀 Aber ich schweife ab. Der erste Moment, in dem ich meine Lage erst richtig realisiert habe, war der Moment in dem ich meine Gastfamilie zum ersten Mal “richtig“ gesehen habe. Die Situation war schon komisch, aber nach 2-3 Tagen war ich schon ein Teil der Familie… man muss dazu sagen, dass es halt doch nur “Gasteltern“ sind und noch dazu nicht jeder so ein Glück hat. Da meine Familie Pferde hat, konnte, bzw. kann ich mein Hobby jederzeit ausüben..wieder eine Sache des Glückes. Die zwei Wochen Ferien vergingen dann doch sehr schnell und der erste Schultag rückte näher… aber alle meine Sorgen waren um sonst. Meine Schule ( Lincoln Highschool ) hat ein extra “International Office“ mit zwei seeeehr netten Mitarbeitern die wirklich IMMER für uns da sind/waren. So haben wir zum Beispiel direkt am ersten Schultag eine Führung durch die Schule und das anliegende Städtchen Lincoln bekommen. Die Wochen danach vergingen seeehr schnell und ich fand schnell anschluss, da die Kiwis wirklich die NETTESTEN und OFFENSTEN Menschen sind, die ich je kennenlernen durfte. Da könnte sich so mancher von uns echt mal eine Scheibe von abschneiden. Wie gesagt, die Wochen sind vergangen und der erste große Ausflug ( Ich war zuvor schon mit einer Freundin auf einer Farm in View Hill) stand an. Es ging zum St Arthur’s Pass in den Bergen. Tramping und Zelten… und es war das Beste was ich in meinem Leben je gemacht habe. Es ging in der Lunchtime los ( wir = Outdoor Recreation Course) und wir fuhren zu einem Hub, wo wir unsere Zelte aufschlugen…auf die Toiletten gehe ich jetzt nicht ein, ihr könnt euch euren Teil dazu denken. Die Nacht war wirklich sehr kalt ( um die 0 ), aber der nächste Tag hat alles wieder wett gemacht (ich werde ein paar Fotos hochladen). Wir sind ca. Stunden erst up-, dann Downhill getrampt und auf der Spitze des Berges waren wir ca.  1000 Meter ü.M…. der Blick war der Wahnsinn. Die Schule an sich ist hier sehr, wie sagt man doch so schön, easy-going, man lernt nicht viel neues. Die Kiwis sind uns so 1-2 Jährchen hinterher… Um nochmal zum Schluß das Thema Heimweh anzusprechen, ich hatte es nicht. Ich hatte weder ein Jetlag, noch einen Kulturshock, geschweige denn Heimweh. Das ist mein Zuhause, wieso dann Heimweh haben ? Ach ja, letztes Wochenende waren wir noch in Christchurch…. keine soo schöne Stadt. Macht einen sehr traurig, die Redzone mit den Trümmern zu sehen, aber naja. Das Essen ähnelt dem der Amis, nicht sehr gesund. Allerdings sind alle sehr sportlich und naturbegeistert weshalb das nicht auffällt. Im nächsten Term werde ich mit Surfen und Netball oder Touch-Rugby anfangen.. ich bin schon sehr gespannt. Danke fürs Durchhalten bis hier hin und bis in einem Monat 😛

Aug 022013
 

Am 25.Juli ging es los. Von Düsseldorf nach London und dann nach
Washington.
Als der tränenreiche Abschied am Flughafen in Düsseldorf überstanden war und ich in London ankam hieß es erstmal umsteigen am größten Flughafen Europas!
Das machte mich schon ziemlich nervös, aber ich fand alles und der folgende
neun Stunden Flug nach Washington verlief auch gut.
Dort wurde ich von meiner Gastmutter und einer meiner Gestgeschwister mit
einem Wilkommensschild und einem ‚welcome home‘ Lufballon empfangen. Wir
fuhren nach Hause (Leesburgh, Virginia) wo mich der Rest der Familie schon
erwartete. Meine Gastfamilie besteht aus Gastmutter und Vater und vier
Gastgeschwistern drei Mädchen 4, 10 und 18 Jahre und einem Gastbruder
welcher 6 jahre alt ist. Die restliche Woche bestand dann aus
Schwimwettkämpfen meiner Geschwister, einem bbq mit Freunden, einem Besuch einer Mall, eines Sees und einem 7meilen Spaziergang (wir haben uns
verLaufen 😀 ) .
Die Schule wird am 3.September starten und ich werde warscheinlich ins Cross Country Team gehen. Cross Country ist eigendlich nur ziemlich viel rennen.
Bevor die Schule jedoch anfängt geht es morgen erstmal für zwei Tage nach
Wisconsin zur Verwandschaft, von da aus für zwei Tage nach Chicago und auf
dem Rückweg bleiben wir dann eine Nacht in Michigan am Lake Holland bei
einer Freundin meiner Gastmutter. Am 9.sind wir dann für einen Tag Zuhause,
mein Gastbruder hat Geburtstag und wir werden meinen Stundenplan erstellen
Dann geht es schon wieder los für zwei Wochen Strandurlaub in North
Carolina, meine Gastfamilie fährt dort schon seit zwei Jahren hin und es
hört sich echt toll an, man soll sogar regelmäßig Delphine sehen können.
Ansonnsten habe ich einfach nur festgestellt das hier einfach alles riesig
ist! Die Straßen, die Supermärkte, das Essen, die Autos, meine Schule ist
einfach riesig. Wie ihr seht hab ich mit meiner Gastfamilie echt ziemliches
Glück gehabt.

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 Posted by at 17:44