Okt 262012
 

Nachdem ich Montag in der Schule plötzlich total krank geworden bin, mich trotzdem durch den Schultalltag gequält. Dazu kam, dass ich meine ganze Mittagspause mit Hausaufgaben verbracht habe, weil ich Hausaufgaben zuhause so gut wie gar nicht mache hier 😛 Und auch die zwei Stunden Training hab ich natürlich nicht ausfallen lassen. & dann habe ich wegen der Hals- und Kopfschmerzen nachts kaum geschlafen, ich hab Dienstag den Schulbus verpasst, und Robin hatte mir angeboten zuhause zu bleiben. Aber NEIN, ich wollte zur Schule.. Ich war noch nie so müde und mir tat alles weh! Spanish war ganz in Ordnung. Personal Fitness hab ich übersprungen und in der Bücherei verbracht (mit der Erlaubnis meiner Lehrerin), in English haben wir eine Art Quiz gemacht als Vorbereitung für den Test am Mittwoch, bei dem ich mich leider nicht sehr beteiligen konnte, weil ich das Buch was wir zur Zeit lesen 0 verstehe. Mathe ging schnell vorüber und History & Geography auch, besonders weil ich zwanzig Minuten lang eine Gespräch mit meinem Councellor wegen meiner Stundenpläne für die nächsten Trimester hatte. Ich konnte meinen Englischkurs wieder zu dem wechseln, in dem ich jetzt auch bin & Ich werde den zweiten Teil von Spanish 1 überspringen und zwei Trimester lang Spanish 2 haben, damit ich, wenn ich wieder in Deutschland bin, wenigstens ein bisschen das Gefühl hab Spanisch gelernt zu haben! 😛 Am Mittwoch ging es mir schon besser.. Ich musste eher in der Schule sein, weil in der Turnhalle Senior-Fotos für das Year Book gemacht wurden (weil ich den 1. Termin irgendwie verpasst hatte). Sport hab ich trotzdem nicht gemacht. Den Englischtest hab ich denke ich gefailt & ich war froh als ich beim Civic Center war, weil wir heute unser Senior Meet/ unsere Senior Night zum Abschluss der Saison hatten 🙂 Senior Meet bedeutet ein Fun Meet nur mit unserem Team – West Senior High School Girls vs. Central High School Girls vs. Coaches. Es wurden nur Staffeln geschwommen & ich musste beispielsweise 25m Tauchen, 25m Hundepaddeln + 25m Alle drei Züge eine Vorwärtsrolle „schwimmen“. Das ganze Meet ging circa eine Stunde. Die letzte Disziplin war Senior-Dive, dass heißt die Senior-Girls (insgesamt waren wir fünf) mussten jeweils drei Sprünge vom 1m Brett machen & Platz 1 und 2 haben einen goldenen bzw. silbernen Pokal gewonnen. & wer ist natürlich zweite geworden? Ich 😀 Außerdem war die Senior Night dafür gedacht, den Senior Girls + Austauschschülern zu Danken und zu Ehren haha 🙂 Das heißt wir haben Blumen bekommen, eine unserer Coaches hat einige Worte zu jeder von uns gesagt & um sechs war das ganze vorbei 🙂

 

 

 

Ich nehme an einem Wettbewerb meiner Organisation teil, für die ich eine Präsentation über Deutschland, mein Auslandsjahr, mich selbst etc. machen muss. Wenn irgendwer Ideen hat, was ich darein machen könnte: piasen@freenet.de 😛

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Okt 232012
 

So, hallo, meine lieben Freunde.
Thanksgiving ist ja hier in Kanada eher als in den USA aber ich muss sagen das ist schon richtig toll. Ich weiß zwar immer noch nicht warum die das hier feiern aber egal. Truthahn ist so lecker! Schmeckt wie Hühnchen nur anders.
Aber von vorne:
Die Eltern meiner Gastmutter Shauna leben auf Vancouver Island, um genau zu sein in Chemainus. Das ist ein Touristenort wo man einfach mal berühmte, kanadische Kunstwerke an die Wand gemalt hat. Die haben da auch “Hänsel und Gretel“ und nein das ist kein Märchen sondern ein Süßigkeitenladen. Komischer Verkäufer: “Hier macht die Hexe die Süßigkeiten.“ Ich: “Lassen Sie mich raten. Sie sind die Hexe.“ “Aber erzähl das nicht den Kindern.“ “Ok, kann ich dann hier einziehen?“ Ja ich meine wer will nicht in einem Süßigkeitenladen wohnen. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass er mich nicht ernst genommen hat.

Das Dinner bei meiner Gastoma (?) nestand aus Truthahn, Kartoffelpüree, Cranberry- und Bratensauce sowie etwas Gemüse. Zum Nachtisch gab es Apple- und Pumpkinpie mit Vanilleeis.

Bei "Hänsel und Gretel" macht die Hexe die Süßigkeiten. Ein Bild in Erinnerung an alle Natives. Wie ergreifend!

Der super Candy store. Wer will da nicht drin wohnen?  Ein Brunnen, ein Bild und ich. Willkommen in Chimainus!

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Okt 232012
 

Am Freitag hatte ich eher Schule aus, weil wir unser vorletztes Schwimmmeet, ein Homemeet, hatten – gegen vier andere High Schools. Insgesamt waren wir bis neun Uhr im Civic Center & sind 3. geworden! Während des Meets hab ich eine deutsche Austauschschülerin aus Manistee & eine aus Österreich, die hier in Ludington wohnt, getroffen und mich ein bisschen mit denen auf deutsch unterhalten 🙂 Nach dem Meet hat Robin mich zu Nina & Celeste (und meiner örtlichen Betreuerin Rene) gefahren. Da haben wir mit Natasha, einem Mädchen aus unserer High School, ein ukrainisches Dessert gemacht, weil sie aus der Ukraine kommt. Sie wohnt hier aber schon 14 Jahre. Gegen eins sind wir schlafen gegangen, weil wir am nächsten Morgen früh raus mussten: Samstag, 9 Uhr – auf dem Weg nach Cadillac, weil Celestes Vater dort wohnt. Außerdem hatten Rene und Celeste beide einen Augenarzttermin in Cadillac, wegen dem Nina und ich uns eine Stunde lang im Wartezimmer amerikanische Kochshows angucken durften. Bevor wir Celeste weggebracht haben, sind Rene, Nina, Celeste und ich zu zwei verschiedenen Farms gefahren. Weil wir vorher bei einer Trinkhalle/einem Imbiss angehalten haben, und Rene noch ihren Salat gegessen hat, ist Celeste gefahren: hier fangen die Teenager ihren Führerschein schon mit 14 oder 15 an, bekommen mit 15 dann ihre Permit, dass sie mit erwachsener Begleitung fahren dürfen & mit 16 bekommen sie dann ihren Driver’s License und dürfen alleine fahren! Bei der ersten Farm haben wir hausgemachte Donuts gegessen und Hot Apple Cider (schmeckt wie warmer Apfelsaft mit Zimt und Zucker) getrunken. Rene meinte, dass das für sie und ihre Tochter wie eine jährliche Tradition im Herbst ist. Die zweite Farm gehörte Celestes alter Grundschullehrerin, die auch eine gute Freundin von Rene ist, und dort war ein kleines Farmfest. 🙂 Heute war ein ziemlich schöner Tag vom Wetter und der Temperatur her – die Sonne hat geschienen und es war sogar wärmer als 10°C, was in letzter Zeit echt selten ist!

 

 

Danach sind wir nach Meijer, einer von den riesigen 24h lang geöffneten Supermärkten gefahren. Im Oktober gibt es (egal wo man ist) sämtliche Halloween-Specials – so auch in den Supermärkten: unendlich viele Halloween-Süßigkeiten und Dekorationen, alles mögliche was man aus Kürbis machen kann (Donuts, Muffins, …) und Kostüme.
Außerdem fängt es nun schon am mit Weihnachtsdekorationen und Essen!

Gegen vier sind Nina und ich wieder bei ihr zuhause gewesen & haben mit Rene non-baked Cookies gemacht, also Cookies die man nicht backen  muss, die: http://allrecipes.com/recipe/no-bake-cookies-i/ 🙂

 

Um viertel vor sieben hat Rene uns zu Jacob’s Corn Maze gefahren, weil wir beide zu dem Sweet 16 Birthday von Becky (bei mir im Schwimmteam) eingeladen waren. 16. Geburtstage hier kann man definitiv nicht mit unseren deutschen Geburtstagspartys vergleichen, was man schon in der Einladung lesen kann :D:

„Hey there! I’m having my Sweet Sixteen birthday party on Saturday, October 20th. It would make my day if you could come and celebrate with me!(: We would meet at Jacob’s Corn Maze at 6:30-6:45. Bring money (about 10 dollars; 7 for admission and a few extra bucks for a donut or cider, if you want). Afterwards, we would all carpool back to my house for a bonfire, games, music, and a ton of food! And don’t worry, we’ll have the Michigan vs. Michigan State game on the big screen! Dress warm, because some of the party will be outside. Please RSVP by Thursday, October 18th so we can give an approximate number of people to Jacob’s Corn Maze, and my mom for food-planning purposes. My house address is **** *****, Traverse City. It’s off of Silver Lake Rd., two streets south of Barnes Rd. It’s pretty close to West Middle School. It’s going to be super casual. In case of bad weather, I’ll post on this group page what the plan is. Feel free to contact me at **************. Please let me know if you need a ride form the corn maze to my house, so we can plan something. I hope to see you all there!!(:“

Eingeladen waren 50 Leute, zum Maislabyrinth (Corn Maze) sind aber nicht einmal 20 erschienen. Es war unglaublich kalt und dunkel & wir waren alle froh als wir bei ihr zuhause waren. Dort gab es ganz viel zu essen: Meatballs, Chicken Wings, Cupcakes, Muffins und jede Menge weitere Snacks. Und im Laufe des Abends sind auch viel mehr Gäste erschienen. Die Party bestand größtenteils aus Essen und Gesprächen, es wurde ein bisschen getanzt & draußen bei dem Lagerfeuer (bonfire) wurde gesungen. Es war insgesamt ein schöner Abend, aber eben anders als erwartet. Um viertel vor zwölf hab ich Robin angerufen, dass sie mich, Tavella (eine Austauschschülerin aus Indonesien) und Jacqueline (aus meinem Schwimmteam) abholen kann, da die Party so gut wie vorbei war. Als wir bei mir zuhause waren, sind wir noch bis drei Uhr aufgeblieben und dann so langsam eingeschlafen 😛
Am Sonntag wurde Jacqueline um zwölf Uhr abgeholt & Tavella und ich sind mit Robin zu den Sleeping Bear Dunes gefahren, weil meine Gastmum an einem Herbstsonntag wie diesem ein bisschen Sightseeing mit uns machen wollte 😀 Die Sanddünen waren circa eine halbe Stunde entfernt und insgesamt hat der Trip drei bis vier Stunden gedauert. Es war angenehm warm draußen und die Landschaft war wunderschön! Generell, Fall in Michigan ist unglaublich! 🙂 Ja, also Robin hat uns die schönsten Stellen in dem Gebiet wo die Sleeping Bear Dunes sind gezeigt & wir haben ganz viele Fotos gemacht.

Gegen fünf haben wir Tavella nach Hause gebracht und ich wollte eigentlich Hausaufgaben machen. Da Hausaufgaben hier aber noch langweiliger und sinnloser sind als in Deutschland & ich die hier eh so gut wie gar nicht mache, hab ich den Teil übersprungen. Das Wichtigste mache ich meistens spät abends im Bett oder einfach in der Schule 😀 Um sechs bin ich zu Jacqueline gefahren, weil sie einen Dvd-Abend mit anderen Freshman (9. Klässlern) geplant hatte. Wir haben zusammen Dinner gegessen und dann Freitag der 13. Teil 1 + 2 geguckt. Der Abend war OK haha 😛 Da die anderen Jungs und Mädels alle ein Jahr jünger waren, war das Filme gucken teilweise etwas merkwürdig.. Meiner Meinung nach sind amerikanische Teenager vom Aussehen her den Deutschen voraus (das heißt sie sehen älter aus als sie sind), vom Verhalten & Wissen her ist es aber genau das Gegenteil, oft zumindest.. Um zehn hat Robin mich abholt.

 

 

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Okt 202012
 

Leute, Leute, Leute! Neuseeland ist so wunderschön, das ist echt unglaublich!
Ich hatte jetzt zwei Wochen Frühlings-Ferien und die ersten 10 Tage hat mich eine deutsche Freundin, die ich hier getroffen habe, und ihre Eltern, die gekommen, sind auf eine Rundreise auf der Südinsel mitgenommen. Ich sag euch, die ist echt unglaublich!
Die Eltern meiner Freundin haben ein Camping-Car gemietet und haben mich dann damit am Montag bgeholt. Der Plan war, dass wir an der Westküste Richtung Süden fahren und an der Ostküste dann wieder Richtung Norden.
Die ersten beiden Nächte haben wir dann auf einem voll schönen Campingplatz in Punakaiki verbracht. Tagsüber sind wir dann zu den nahegelegenen Pancake-Rocks geganen. Das sind im wesentlichen große Steine, die im Wasser stehen und so aussehen als hätte man Pancakes übereinander gestapelt. Pancake-Rocks eben. 😀

Am gleichen Tag haben wir dann noch einen kleinen Hike im anliegenden Regenwald gemacht. 🙂

Am dritten Tag hat es dann geregnet und im Touristen-Informations-Centre wurde uns gesagt, dass es die Woche über so bleiben soll. 🙁 Also haben wir unsere Pläne geändert und sind über den Arthur’s Pass zur Ostküste gefahren. Auf der Südinsel gibt es nämlich die Regel, dass wenn es an der einen Küste regnet an der anderen Küste die Sonne scheint (oder so änlich 😀 ).
Wir haben es noch bis zum Lake Tekapo geschafft. Der Lake schimmert türkis, da er von einem Gletscher gespeist wird und dort so Prtikel drin sind die türkis schimmern.
Am vierten Tag sind wir auf den Mt. John gefahren und haben die Aussicht bewundert. Da haben wir dann richtig gemerkt, wie verschieden die Natur in Neuseeland sein kann! 🙂

Ziemlich trocken im gegensatz zum Regenwald in Punakaiki. 🙂
Dann sind wir weiter zum Mt. Cook, dem höchsten Berg in Neuseeland. Auf dem Weg hatten wir dann ein typisch neuseeländisches Erlebnis gehabt! Da standen einfach so Schafe auf der Straße! Voll Cool! 😀

Am Mt. Cook haben wir dann eine echt anstrengende Wanderung gemacht! Der Weg war komisch, da es nur Treppen waren und ich sage euch: Treppenlaufen ist ECHT anstrengend!! 🙂 Aber die Aussicht ist spitze!

Am fünften Tag sind wir wieder eine Menge gefahren. Wir sind bis nach Queenstown shoppen gefahren. In der Nähe haben wir dann auch übernachtet. Es war echt kalt und für den nächsten Tag war sogar Schnee angesagt! Wir haben das nicht so recht geglaubt. Ich meine: Schnee in den Frühlingsferien??? Am nächsten Tag während unsrer Wanderung in Paradise – ein „Ort“ mit einem Haus und einer MENGE Wald drumherum – haben wir dann gesehen, dass der Wetterbericht richtig lag! Es lag ernsthaft Schnee!

Wir haben dann in Arrowtown übernachtet. Am nächsten Morgen hatten wir dann Zeit in Arrowtown zu shoppen. Arrowtown ist eine echt süße kleine Stadt! Leider habe ich da meine Kamera im Auto liegen gelassen und habe keine Fotos gemacht. 🙁
Der nächste Tag war dann wieder ziemlich viel fahren… Wir haben ziemlich viele Stopps unterwegs gemacht und haben einen mini Hike zu „Blue Pools“ gemacht.

Wieder an der Westküste haben wir dann in Franz Josef übernachtet. Der nächste Tag war mal wieder ein wenig regnerrisch, also haben wir nur einen kleinen Hike zum Franz Josef Gletscher gemacht.

In den nächsten beiden Tage haben wir es dann bis nach Pikton geschafft. In Pikton haben wir dann erst eine Boots-Tour zu einer Insel mit vielen Vögeln gemacht. Wir haben blaue Pinguine gesehen!!

Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden, da wir uns auch für Schwimmen mit Delfinen angemeldet haben. Wir haben eine Menge Delfine gesehen, leider wollten die nicht mit uns schwimmen. 🙁 Aber die kamen ganz nah ans Boot ran! Voll cool! 😀

Leider habe ich kein besseres Foto von einem Delfin, da der Speicher meiner Kamera voll war. 🙁
Dann sind wir noch ein wenig in Pikton rumgelaufen und am nächsten Morgen habe ich dann den Bus nach Nelson genommen. Meine Freundin und ihre Eltern sind dann noch weiter auf die Nordinsel gefahren. 🙂

So viel dann zu meinen Ferien…
Gestern habe ich dann mit meiner Schule an der Nelson Masked Parade teilgenommen. Die Masked Parade ist eine Tardition in Nelson, wo Schulen und Clubs und so aus Nelson Masken basteln und dann ist das eine Art Karnevals-Umzug ohne Süßigkeiten werfen. 😀 Es hat echt Spaß gemacht!! Meine Schule ist in vier Häuser unterteilt – wie bei Harry Potter 😀 -: Draco, Phoenix, Pegasus und Aquilla. Jedes Haus hat eine riesige Maske gebaut, die so aussehen wie die Haus-Maskotchen. Also Drache, Phoenix, Pegasus und Adler. Fotos gibt es beim nächsten Mal, die habe ich noch nicht auf meinem Computer. 😀

Das war’s dann auch erstmal von mir!
See ya,
Nele

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Okt 172012
 

SCHOOLSPIRIT!!!

Man kann sich die Homecoming-Woche wie die Mottowoche der Abiturienten vorstellen. Jeden Tag ein Theme zum verkleiden & special Schulaktivitäten wie die Powderpuff Tuniere (die ich Donnerstag schon kurz beschrieben hab). Montag Abend haben die Jungs Volleyball gespielt, Mittwoch Abend die Mädchen Football…

Freitag nach der letzten Stunde gab es ein Assembly, das ist wie der Abischerz mit den Lehrern, ein paar Spiele, Aktivitäten und Späße – um den Schoolspirit und die Freude auf das Homecoming-Footballgame Freitagnacht und den Homecoming-Dance am Samstag noch zu steigern.

So sieht es zum Beispiel aus, wenn die Marchingband & die Lehrer als Zombies verkleidet, vor der ganzen Schule in der Turnhalle \“Thriller\“ performen, youtubevideo 😛

Und egal ob die Lehrer ein lebendiges Schwein küssen sollen, Schüler Sumo-Ringen, das Homecoming-Court Kaugummi aus einer Schale mit Sahne mit dem Mund fischen müssen, die Marchingband und der Chor performen: alle singen & tanzen – egal of Freshman, Sophomore, Junior oder Senior!

 

Ja, mein Wochenende sah dann also so aus:
Freitag, wie immer, Schule und Training. Danach ging es (nun zum vierten Mal infolge) zum Thirlbyfield zum Homecoming-Game. Ich hab mich da mit Nina, ihrer Gastschwester und einer Freundin getroffen & wir sind die meiste Zeit herumgelaufen, weil es definitiv zu kalt war um zu sitzen! Ich bin leider noch nicht ganz so auf die 0°-5°C hier im  Oktober vorbereitet. Um viertel nach neun hab ich mich abholen lassen, obwohl das Spiel noch nicht ganz vorbei war. Aber wir haben eh verloren. Robin hatte warmen Butterscotch-Pudding gemacht, weil sie wusste dass ich total durchgefroren nach Hause kommen würde haha. Ich b

in gegen elf mit meinem Pulli, Strumpfhose und Leggins ins Bett gegangen, da mir immernoch so unglaublich kalt war & hab dann noch bis vier Uhr morgens mit amerikanischen und deutschen Freunden geschrieben 🙂

 

Am nächstem Morgen war ich schon um zehn wach, und alleine zuhause weil Dean mit Jed und Vadasz jagen war & Robin arbeiten musste. Ich hab dann ganz spontan einen Peanutbutter-Nutella-Cake gebacken und bin dann sofort wieder ins Bett & bin dann da auch bis halb zwei geblieben 😀 Meine Gasteltern kamen gegen zwölf schon wieder und fanden es very nice, dass ich den Kuchen gemacht habe haha 🙂

Jetzt zum eigentlichen Homecoming: Um vier Uhr bin ich zu Tavella, einer Austauschschülerin aus Indonesien, gefahren, die mich und einige andere Austauschschüler zum gemeinsamen Dinner, Fertigmachen für den Tanz & anschließendem Sleepover eingeladen hat. Zum Dinner haben ihre Eltern drei verschiedene Pastagerichte gemacht, Knoblauchbrot, einen Salat mit verschiedenen Dressings und es gab eine große Auswahl an Obst. Zum Nachtisch gab es Cupcakes und ein ukrainisches Dessert, das Natasha (die amerikanische, feste Freundin von einem spanischen Austauschschüler) mitgebracht hat 🙂 Danach ging es ans Make-Up, an die Frisuren und Outfits für ein bis zwei Stunden.
Ich war insgesamt nicht zufrieden  :mrgreen: Ganz einfach. Ich fand meine Haare schön, mein Make-up, mein Kleid, meine Schuhe – aber nicht alles zusammen.

Und Kleid & Schuhe würde ich auch niemals zum Feiern oder Tanzen anziehen! Und egal, wie formell die offiziellen High-School-Tänze hier in Amerika sind, beim Snowcoming im Winter werde ich mich einfach so anziehen, wie ich es für richtig halte – meine Gastmum kann das total nachvollziehen und hält das für eine sehr gute Idee, auch wenn sie mein Outfit und Aussehen umwerfend fand B-)

Der Homecoming-Dance ging von acht bis halb zwölf & fand in der Schule statt. Dort, wo sonst Lunchtische und Stühle stehen, waren DJ-Pult und Tanzfläche. In den Hallways war die Garderobe und in der Turnhalle waren Tische, Stühle & gab Wasser und Cookies. Im Vergleich zu deutschen Partys (oder allgemein zu internationalen Partys, weil die anderen Austauschschüler genau derselben Meinung waren) war es teilweise echt langweilig & lahm!
– Die Musik/ der DJ war echt schlecht 😀 es wurde mehr alte als aktuelle Musik gespielt, zwischendurch immer „slowdances“ & ich kannte relativ viele Lieder überhaupt nicht
– Die Art & Weise wie amerikanische Teenager „tanzen“ ist ganz schön merkwürdig (und ich glaube deutsche Teenager würden darüber nur lachen
:P): vorallem wie Jungen mit Mädchen tanzen ist mehr als komisch – Grinding – , deshalb hab ich das Zusammentanzen auch vorsichtshalber abgelehnt. Ich weiß nicht wie man amerikanisches Tanzen beschreiben soll & ich will das auch nicht verallgemeinern, aber was ich gesehen habe heute Abend, war eben nicht ganz so cool haha – Robin meinte auch, „Yes, american teenagers don’t know how to dance. They can’t dance“. Richtig!
– Die Jungs waren mehr oder weniger gezwungen sich ordentlich zu kleiden: das heißt Hemd & Krawatte oder Fliege – was nicht immer schlecht aussah 🙂 – aber eben häufig
– Und auch der Geschmack der Mädchen war sehr unterschiedlich. Viele Mädchen hatten richtig schöne Kleider an, hatten schöne Frisuren & Makeup. Andere leider nicht: entweder waren die Outfits zu eng, zu kurz, zu bunt oder zu glitzernd 😀
– Außerdem war es unglaublich warm, überfüllt und uns war es nicht erlaubt, nach draußen zu gehen! Was natürlich zu viel Hitze & Schweiß geführt
– Zum Thema Hohe Schuhe: alle Mädels hatten ihre High Heels nach spätestens 20min. ausgezogen, und so sind alle in Barfuss herumgelaufen 😉 hat  😯
– Als letztes, was gewöhnungsbedürftig war – dass Lehrer auch anwesend waren

Um halb elf haben uns Tavellas Eltern wieder abgeholt und wir sind wieder zu ihr gefahren & wie schon erwähnt, die anderen Austauschschüler hatten definitiv mehr erwartet. Wir hatten zwar alle Spaß, aber es hätte besser sein können 🙂 Bei Tavella waren wir insgesamt sieben Mädchen: wir haben uns die Bilder vom Abend angeguckt, ganz viel gegessen und den ersten Film von der Harry Potter – Reihe geguckt. Wir sind alle während des Films eingeschlafen, ich als letzte – um halb vier.
Sonntag Morgen gab es Pancakes zum Frühstück und alle wurden zwischen elf und zwölf abgeholt. Ich bin noch bis drei Uhr geblieben, Tavella & ich haben Wii gespielt und Filme geguckt. Draußen war es nebelig, kalt und regnerisch – also gab es eh nichts besseres zu tun.
Abends hab ich mit Robin Hühnchenbrust mit Tomate, Basilikum und Mozarella überbacken gemacht  😎
Am Montag war der Homecoming-Dance natuerlich Thema Nummer 1 in der Schule, und man hat auch einige Sachen (hoffentlich nur Geruechte) erfahren, die man eigentlich gar nicht hoeren wollte 😀
 

Mittwoch (17. Oktober 2012), bin ich schon acht Wochen in Amerika!

In zwei Wochen wird die Fall/Swim Season vorrueber sein & wir fangen heute an mit Secret Swimmer: Das ist wie wichteln. Jedes Maedchen aus unserem Team hat einen Steckbrief ausgefuellt mit Lieblingsfood, Music, etc. & gestern haben wir alle einen Briefumschlag mit dem Steckbrief eines anderen Maedchen bekommen. Jeden Tag muessen wir nun anonym ein ganz kleines Geschenk, einfach ein Muesliriegel oder so etwas, mitbringen & im Umkleideraum verstecken oder so aehnlich. Und in zwei, drei Wochen – bei dem final Team Sleepover – soll es dann ein groesseres Geschenk sein.. 🙂
 Posted by at 18:58