Jul 232012
 

Hallo aus Nelson!

Ich bin jetzt schon ein Bisschen länger hier als zwei Wochen und ich glaube ich habe mich schon ganz gut eingelebt. 🙂 Neuseeland ist echt das „grüne Ende der Welt“! Egal wo du hinschaust, überall siehst du etwas grünes. Hier steht auch an jeder Straßenecke eine Palme! Das ist voll cool. 🙂

Vielleicht sollte ich aber von Anfang an berichten…

Ich bin mit der Organisation „StudyNelson“ hier. StudyNelson ist eine kleine und echt nett Organisation die sich auf Neuseeland-Aufenthalte spezielisiert hat. Der Flug hat sich echt gezogen! Vorallem wegen einer 7-Stündigen und einer 2-stündigen Verzögerung 🙁 Es war geplant, dass wir so gegen 14 Uhr Ortszeit (4 Uhr in Deutschland) ankommen. Als wir jedoch endlich ankamen war es schon 23 Uhr … Am nächsten morgen (Freitag) hat dann unsere Einführungswochen begonnen. Wir haben die Stadt ein wenig erkundet, was ganz interessant war, da Nelson für seine größe eine echt erstaunlich große „Einkaufszone“ hat 🙂 Das Wochenende haben wir dann in unseren Gastfamilien verbracht. Meine Gastfamilie ist echt super nett! Ich habe auch einen kleinen Gastbruder der 6 Jahre alt ist und voll süß 🙂 An dem Wochenende wurde ich dann auch dem Rest der Familie vorgestellt, dass heißt 4 Cousins und Cousinen von Josh + Tante und Onkel und Oma. Das war alles ein wenig viel aber ich kann nur sagen das alle, die ich bis jetzt getroffen habe super nett sind! Am Montag ging es dann weiter mit der Einführungswoche. Die ging dann noch bis Donnerstag. Wir haben lauter Sachen gemacht, von Englischunterricht über Strandbesuch über „Wanderungen“ in Nelson. Das beste war aber, das hier im Moment Winter ist, aber die erste Woche hier richtig sonnig war. Das heißt, dass man, wenn man sich genug bewegt, hier im T-shirt rumlaufen konnte! 😎

Wir sind zum „Centre of NZ“ gelaufen, dabei ist das garnicht das richtige Zentrum von Neuseeland 🙁 Es war trotzdem ein schöner Ausflug!

Der Strand hier in Nelson ist auch richtig schön! Ich persönlich finde das faszinierneste am Strand, dass man im Hintergrund Berge mit Schnee sehen kann, aber gleichzeitig mit dem Füssen im -zugegebenermaßen kalten- Wasser stehen kann! Und das alles im WINTER! Schon irgenwie cool 🙂

So ging die erste Woche richtig schnell rum! Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich außer meiner Familie noch keine neuseeländischen Freunde gefunden, nur deutsche. Aber bis dahin war ich ja auch noch nicht in der Schule 🙂

Am Montag und am Dienstag meiner ersten Schulwoche und meiner zweiten Neuseeland-Woche haben sich alle Internationals, die in nächtster Zeit auf das Nayland College Nelson gehen werden, getroffen um so Sachen wie „Wo ist was?“, „Wer ist wer?“ und Fächerwahl und so zu besprechen. Zu den Internationals gehören nicht nur 5 Leute von StudyNelson, sondern auch noch andere Deutsche, Norweger, Italiener und sogar zwei Thailänder! Das Schuljahr fängt hier im Januar an und ist in 4 Terms unterteilt. Ich werde also den 3. und 4. Term hier verbringen. Jeden morgen beginnt man dann mit der sogenannten Formclass. Die Formclass ist unabhängig davon, in welchem Jahr du bist oder so, du bleibst in einer Formclass für den Rest deiner Zeit am Nayland College. In jeder Formclass sind zwischen 15-20 Schüler und während dieser 15 min. Formtime werden dann die Dailynotices vorgelesen. Die Dailynotices sind Informationen, was außerhalb des Unterrichtes noch alles in der Schule passiert, zum Beispiel: Alle Schüler die an Netball-spielen interessiert sind kommen während der Lunchtime zum Student-Office. Dein Formteacher ist auch die Person, die dich fragt wo du warst, wenn du nicht zum Unterricht erschienen bist und so was alles. Danach beginnt die erste Stunde. Dann die zweite Stunde, danach hat man eine 30-min-Pause, die „Interval“ genannt wird. Darauf folgen nochmal zwei Stunden und dann kommt die „Lunchtime“. Das ist auch wieder eine 30-min-Pause. Zum Schluss kommt dann nochmal eine Stunde. Die Schule beginnt um 8:50 Uhr (echt angenehmer als um 8 Uhr 🙂 ) und endet um 3:10 Uhr. Am Nayland College startet man, sobald man in’s „Year 9“ kommt. „Year 9&10“ zählen hier zu den Juniors und „Year 11&12&13“ zu den Seniors. Die meisten Internationals sind in „Year 11“, da sie 15 Jahre alt sind. Ich bin noch 14, also gehe mit noch zwei anderen ins „Year 10“. Im Year 10 muss man noch Schuluniform tragen, ich aber die ersten 2 Wochen nicht, da ich ein International bin 🙂 Als Year-10er habe ich die Fächer: Englisch,Mathe (allerdings in Year 12, da das sonst zu einfach wäre, die Neuseeländer haben’s anscheinend nicht so mit Mathe 🙂 ), Sport, Sozialkunde und Science. Zusätzlich konnte ich noch zwei Fächer wählen. ich habe noch Textilien und Performance Arts (eine Mischung aus Tanzen und Theater). Als Senior kannst du insgesammt 4 Fächer wählen (von Sport über Chemie über Fotographie bis zu Musik) und musst aber Englisch und Mathe noch machen.

Ich hoffe ich langweile euch nicht mit meinen Ausführungen über die Schule, aber die ist echt entspannter als in Deutschland. Oft macht man Sachen am Computer und in meinem Englischunterricht haben wir letztens Kreuzworträtsel gemacht 🙂 Alle sind richtig nett und irgenwie ist die Beziehung nicht ganz so steif wie in Deutschland oft. In meiner Klasse bin ich die einzige International und ich habe sogar schon Neuseeländische Freunde gefunde 😀 Ich glaube ich kann es hier 5 Monate lang richtig gut aushalten 🙂

Das war’s fürs erste von mir! Bis bald, Nele!

 Posted by at 07:33
Jul 142012
 

The preparations for the Mount Robson trip with my Adventure Tourism class began two weeks before the actual trip. There were lots of things to discuss. We went over bear safety, how to behave in a Provincial Park, the leave no trace policy, a list of all the things we are going to need and how to pack our three day backpacks. We even went to True Outdoors and watched a little presentation over hiking shoes, sleeping pads and bags and some backpacks.

As a group we had to organize who would bring tents, fuel, stoves and other things. After that was done I only had to pack the backpack. I liked that part even though it was stressful. I tried to treat it like a puzzle and at the end there was still lots of room in my backpack, even though it was quite heavy.

Before I hit the trail with you I show you some stats about Mount Robson Provincial Park. The park is with almost a hundred years British Columbia’s second oldest Provincial Park and is almost 225 000 hectares large. It is also designated as a part of the Canadian Rocky Mountains World Heritage Site and protects the headwaters of the Fraser River. Mount Robson is with 3954 meters the highest peak in the Canadian Rocky Mountains. The huge mountain forces the clouds to move up and is responsible for the moist climate in the park. The forest is similar to a coastal rain forest.

The park is inhabited by a lot of different wildlife. One can travel through three different vegetation zones during a day hike. There are over 182 species of birds and all wild life indigenous in the Rocky Mountains like deer, moose, elks and black bears. There are also caribous, mountain goats and grizzly bears in higher elevations.

We left Kamloops at 7 o’clock on Monday morning and arrived around 12 at the park center. The first thing I thought when I saw Mount Robson was: „WHOA!“. It was really impressive just like all the other nature I got to see on the trail. I can’t really explain its beauty with words. So I just let you enjoy some pictures I took.

We spent about an hour at the center before we finally got on the trail, which went along the river and mostly through forest. The first day wasn’t really exhausting for me. I had no problem with my backpack and the trail was easy. After 11 km we reached our campground. Then we put up our tent and cooked dinner. For dinner I just boiled some water and added it to some dried food. There are quite a lot of brands and the pasta I had was even pretty good.

The next day we had our full day hike. We just carried light day packs, which made our life a lot easier. Only two kilometers after we left our campground we gained a lot of elevation. On our way up we passed the first big waterfall. We rested there for a while and took some pictures. The next stop was at Emperor Falls. Both waterfalls were really cool. Just like everything in Mount Robson Provincial they look so pure, natural, powerful and beautiful.

We also encountered snow on the trail. Our teacher said that it’s the most snow he has seen there with his school groups. After we were at the same elevation as the top of emperor falls however the trail was mostly flat. We hiked along the river for a bit and then walked through a valley with the north face of Mount Robson to our right. It took a while for us to finally get to Berg Lake. Two kilometers further we had our lunch break at the Berg Lake chalet.

Over an hour later we were on our way to Toboggan Falls. On the pictures you can see how the water cut through the rock and formed those carvings. The sight was just amazing. The only thing missing was seeing the north face of Mount Robson not hidden in clouds.

After spending half an hour at Toboggan Falls we started our way back. After that everything went by quickly. The way back didn’t seem so long as I feared it was. Next morning we headed back and after another five hour drive I was home again. The trip however was just indescribable. I really need to go back there one day.

After those three days the final days of school were knocking on the door. They really came earlier than I expected. I didn’t have any problems with my final exams in English and in Physics. Instead of an exam in Adventure Tourism and Drama we just had final projects. I actually could have gone to prom if I took English 12 instead of English 11. I didn’t do that though, because everything would have been just too much stress for only two evenings. My Grade 12 friends however had a great time.

When the last week of school came, I let all my friends sign my year book and some flags I brought. It was hard to admit that this was it; it still is. I had such a great year here in Kamloops. The last and final report I’m going to publish back in Germany. I still have three weeks of vacation here and I’m trying to use them. I also think that the first couple weeks back in Germany are still part of my experience.