Dez 152011
 

In den letzten 4 Wochen ist ziemlich viel Aufregendes passiert, so gut wie fast jeden Tag. Ich tanze jetzt seit mehr als einem Monat in unseren Danceteam und bin auch ganz zufrieden. Ich bin in dem Varsity team, welches aus 19 Maedchen besteht und Varsity bedeutet ebenfalls das dort nur die Besten dabei sind aus circa 35 Maedchen. Das einzige was mich an meinen Trainingszeiten stoert ist, dass ich manchmal nicht nur nach der Schule 3 Stunden Training habe sondern auch vor der Schule 2 Stunden. Das passiert dann meistens 1 mal die Woche, womit ich auch vollkommen mit zufrieden bin.  Andererseits wuerde ich mich freuen, wenn ich ein wenig mehr Schlaf vor der Schule bekommen wuerde. Unsere erste Performance war am 6. Dezember und alle waren aufgeregt besonders ich weil wir vor mehr als 300 Leuten in unserer High School gym tanzen mussten. Alles lief ziemlich gut und niemand hat sich irgendwas bei den High Kicks gebrochen, was ziemlich wahrscheinlich ist, da wir wie Ballerinas nur auf Zehenspitzen rumhuepfen. Jedenfalls waren die Zuschauer sehr begeistert von uns. Knapp eine Woche danach folgte dann auch unsere erste Competition in diesem Jahr, welche in der von Litchfield 20 Minuten entfernten Stadt Hutchinson stattfand. Unser Team ist gegen 7 andere Teams angetreten. Wir waren zwar nicht die besten aber so schlecht hatten wir auch nicht abgeschnitten. Ich hab bis jetzt schon eine Menge neuer Dinge dazu gelernt wovon ich in Deutschland noch keine Ahnung hatte. High Kick ist ziemlich schwer aber es macht auch jede Menge Spass wenn man wie gut es am Ende aussehen kann. Ich tanze jetzt schon seit 10 Jahren und bin froh, dass ich nun 4 Monate lang meinem Hobby in Deutschland nachgehen kann.

Am 24. und 25. November war Thanksgiving und wir waren gemeinsam mit der ganzen Familie bei meinem Gastonkel. Der hat ein riesengrosses Haus fuer sich alleine an einem grossen See und im Sommer ist es sicherlich besonders schoen dann draussen zu sitzen und die Sonne zu geniessen wovon man hier in Minnesota momentan gar nicht reden kann. Es ist zwar kalt und regnerisch aber selbst von 2 meter hohem schnee ist noch nichts zu sehen. Jedenfalls gab es an den beiden Tagen eine Menge zu Essen, da Thanksgiving wie bei uns in Deutschland das Erntedankfest ist jedoch feiern die Amerikaner dieses Fest wie Weihnachten, was mich sehr ueberrascht hat. Nach den zwei Tagen war ich dann im Enteffekt auch froh das die Esserei dann vorbei war  auch wenn alles ziemlich lecker war allerdings hab ich mich nach dem staendigem Essen ohne Pause wie ein gemestetes Huhn gefuehlt oder sowas aehnliches.Doch es war ein schoenes Gefuehl mal mit allen gemeinsam zu sitzen und sich zu unterhalten. Am 25. November um Mitternacht war dann Shopping angesagt hier in Amerika ist das der so genannte „Black Friday“ und das war wirklich eines der besten Abenteuer meines Lebens ! Gegen 21 Uhr sind wir zur naechst groesseren Stadt gefahren und haben auf den nicht wirklich vorhanden Parkplaetzen geparkt. Ueberall waren Leute und versucht zu den Geschaeften gelangen um sich in der Schlange an zu stellen, wovon ich zuerst ueberhaupt nichts wusste, bis ich dann selber mit meiner Familie in einem Sommerliegestuhl und in 3 warmen Decken eingemurmelt sass. um 24 Uhr um Mitternacht haben dann auch endlich die Geschaefte geoeffnet und alle sind direkt reingestuermt. Ich habe versucht es ruhig angehen zu lassen aber das war nicht moeglich da man total mit der Menschenmasse mitgezogen wurde. Um 6 uhr morgens haben wir uns dann mit vollbeladenem Auto wieder auf den Heimweg gemacht und anschliessend haben sich dann erstmal alle bis zum Nachmittag hin in ihre Betten verkrochen.

Im Laufe der naechsten Woche haben wir dann bei uns im Haus, welches uebrigens fast so gross ist wie ein Hotel (-: Cookies gebacken. Wir hatten Freunde eingeladen und meine Gastmom hatte auch nichts dagegen, dass ich meine Schulfreundin Cheyenne vorbei bringe. Mit alten aber beliebten Weihnachtshits im Radio haben wir uns dann ans backen gemacht und ich hatte jede Menge Spass, da ich meiner Familie beibringen konnte wie man deutsche Plaetzchen backt wie zum Beispiel : Himbeerschnitten und Vanillekipferl. Die Weihnachtsstimmung hat mich dazu gebracht and die Weihnachtszeit mit meiner Familie in Deutschland zu denken. Gluecklicherweise hat mich meine 20 Jaehrige Gastschwester Rebecca gleich wieder auf andere Gedanken gebracht als wir Keksbaelle geformt haben. Allerdings vermissen wir immernoch den Schnee, der soweit ich weiss eigentlich schon laengst hier sein muesste !!! Ich hoffe das bald die naechsten Schneeflocken fallen werden. Ich wuensche allen Froehliche Weihnachten besonders den anderen 3 Jungen die ein Auslandsjahr machen und ich freue mich schon wenn ihr von euerem Weihnachtsfest berichtet. Ich hoffe ihr alle werdet alle einen guten Start ins neue Jahr haben ! Merry Merry Christmas and a Happy New Year’s Eve !

See you next year, Mayleen

 

 

Dez 012011
 

Leider hat es wieder nicht geklappt die Bilder hochzuladen, daher probiere ich jetzt den Artikel mit den Bildern an meinen Vater zusenden, sodass er ihn hochlädt.

Da ich gerad den Artikel von Niklas gelesen hab, hab ich mir gedacht schreib ich auch mal in meiner ‚Gastsprache‘.
Das könnt ihr euch ja dann einfach googlen.:D

你们好。
八月我来了中国。
我住在南昌市。
南昌是很热不过昨天和今天是很冷。
我的家没有暖气装置。
十二月二十号我去中国香港。
我很激动。

Okay, das wird mir zu anstregend.
Da ich dem Google-Übersetzter nicht vertraue hab ich hier schon die Übersetztung:
Guten Tag,
Im August bin ich nach China gekommen.
Ich lebe in Nanchang.
Nanchang ist sehr heiß, aber gestern und heute waren sehr kalt.
In meinem Haus gibt es keine Heizung.
Am 24. Dezember gehe ich nach Hongkong.
Ich bin sehr aufgeregt.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich noch gar nicht so sicher weiß ob ich an Weihnachten nach Hongkong geh, da meine Schule mich eigentlich für eine Weihnachtsfeier da haben will.
Chinesischen Schulen ist es sehr wichtig was sie für einen Eindruck machen. So haben wir einen Künstler in der Schule wohnen der kaum Unterricht gibt und die beiden anderen Ausländer und ich durften schon in TV-Sendung auftreten und stehen in mehreren Zeitungsberichten über die Schule.
Das die Schule versucht sich so gut darzustellen liegt daran, dass Eltern wollen, dass die Kinder auf die beste Schule gehen, da sie später einen guten Job bekommen sollen, denn in China ist die Armut allgegenwärtig .
In China ist der Unterschied zwischen Mittelstand und Armut gigantisch. Während der Mittelstand mit Auto zur Arbeit fährt, müssen die ärmeren Menschen sich mit Strassenständen über Wasser halten. Auch viele Häuser sind total runtergekommen und haben teilweise nur Wellblech-Dächer, die an Slums erinnern.
Der Extremfall sind die Bettler in China. Diese haben oft verstümmelte Körper oder sind sehr alt.
Viele jedoch tuen auch nur so indem sie ihr Bein eingeknickt festbinden und in der Jeans verstecken, andere Stellen sich vor ein Geschäft und belästigen die Gäste solange bis der Geschäftsführer ihnen Geld gibt. Vorallem als Ausländer kann das sehr schnell unangenehm werden, da man als Ausländer immer als reich angesehen wird.

Reich ist man in China vorallem wenn man einen dicken Wagen fährt. In China sind nicht Sportwagen gefragt sondern edle Limosinen oder Jeeps, aber vorallem groß und nobel muss es aussehen. VW, BMW und co. sind hier übrigens sehr beliebt, jedoch fahren viele Menschen hier auch chinesische Nachbauten da ein BMW, auch in China, nicht billiger ist.

Was jedoch jeder Chinese in der Mittelschicht hat sind Flatscreens für jedes Zimmer, ausser (natürlich) in dem Zimmer Bruders und mir.  Ist aber kein Problem da chinesisches Fernseh und ich nie Freunde werden. Jede Sendung, die ich bis jetzt gesehen haben, ist ein total übertriebenes Drama von schlechten Schauspielern. Sogar ‚Supertalent‘  hab ich hier neulich entdeckt, wobei ich sagen kann, dass es genau so wie das deutsche ist. Nur nicht so freizügig.

Was ich im Moment sehr vermisse ist der deutsche Weihnachtsmarkt und die Weihnachtstimmung. Zwar wird hier Weihnachten, wenn auch nicht aus religiösen Gründen, gefeiert, jedoch hab ich hier nicht die Weihnachtsstimmung.
Auf ‚weiße Weihnachten‘ hoff ich auch vergebens, da hier sogar die Bäume das ganze Jahr grün sind.

Das wars auch erstmal wieder und ich hoffe der nächste Eintrag wird wirklich mit Bildern sein.
Frohe Adventszeit,
Leon

 Posted by at 18:03
Dez 012011
 

Hello everybody!

Here comes my next report. The last month was probably the best November I have ever had. I’m sure now that it was really the best decision in my life to make this exchange year.

This month I was in Vancouver for the first time. I went with my host father and brother on Thursday. I had Friday off, because of Remembrance Day. For all who don’t know what it is about: Remembrance Day is for remembering all the soldiers in the world who fought in wars for the peace we are enjoying today. On Thursday we had an assembly in the gym. We sang “Oh Canada” and also a singing version of the poem “In Flanders Fields”. It wasn’t a long assembly but, of course, a serious one. After a minute’s silence, we continued class. For lunch and the forth block I went to Thompsons Rivers University with my ESL class. We were shown around and had a nice time seeing all the cool places and buildings.

Anyway, after that we started our trip to Vancouver. My host mother stayed home but there was one good thing about it: I had more space in the car. After a four hour drive we arrived in Surrey, a suburb of Vancouver. My host dad, Bob, thinks that Vancouver and all its suburbs to Abbotsford, the next bigger city, are like one huge town. I didn’t think so and started to tell him a bit more about “den Pott”. We stayed at the second cousin of my host dad near Vancouver, who had a really nice house with lots of space.

I was impressed that I was not able to see the city from the highway. Even in Vancouver are still lots of woods. The weather in Vancouver is even worse than in Germany, well, worse for human beings, but not for the trees. They were really huge. All over the cost is rainforest, which is pretty much the opposite of the semi-desert I live in at Kamloops. The first day, we visited Stanley Park, which is almost like the Central Park in New York. It’s a huge park near downtown. There we went to a museum of the First Nations. The totems and the other woodworks from the First Nations were really cool. The First Nations were even smarter than I thought. I found out that they had great techniques to build the totems, canoes and houses. There was also one piece of art, which is representing the story of the first humans on earth and which is on the 20 Dollar bill in Canada.

After the museum we went to Gastown, which is a part of downtown Vancouver. We had dinner in a pasta restaurant and discovered a bit the city. For my money Vancouver is one of the best towns I’ve visited so far. The location couldn’t be better, there is nature all around you and the habitants are really nice.

On Saturday, we went to the Vancouver aquarium. They had great animals like beluga whales and dolphins. The dolphin show there was awesome. They did many tricks and it looked so easy and smooth.

I was also in Granville Island, which is a big market, where you can get almost everything. I could get some good French baguette, which is not like German bread, but much better than the toast I usually get. I also tried something I never had before: Salmon candy. It tastes like the name says. It’s sweet, but you can still taste the fish.

The long weekend in Vancouver went by so fast. It appeared like one day to me. I was happy that it snowed a lot on the Coquihalla, which is the way we came. That’s the main reason why we went back over Whistler. Of course, I heard a lot about Whistler before I came to Canada. I watched the Olympics and it’s also a dream of my father to ski there. Unfortunately, it was foggy and the ski season hasn’t started yet. It was still nice to be there. We had lots of time and Bob showed me around.

The saddest thing for me in November was the end of the volleyball season. On Thursday the 17th, we had the last practice before the Okanagan’s. This tournament was our last chance to make the Provincials (something like Landesmeisterschaften). If we didn’t make it under the first three, our season would be over. The group games were on Friday in our school. The first team was pretty good and had more success than us in the tournaments before. I really wanted to play against them, but I was just sitting on the bench. Anyway, our same six guys played and won. The two sets were even really clear. We won the next game as well, but this time in three sets. The third game was my turn. We won in two sets and I was really satisfied with myself. Because we were first in our group we were already in the semi-final. We would play against the winner of the second and third of the other group the next day. That also meant that we had two chances to make the Provincials.

The semifinal was very close. We lost in four sets, but that was more our fault. We gave one set away because of too many mistakes and in the other sets we were a bit unlucky at the end. We still had another chance in the form of the “little final”. I really wanted to get the chance to play, because I didn’t want that to be our last game. The first set went straight on our account, but we lost the second set. Then, in the middle of the third set, I came in. We played great in this set and so did I. We won with 25 to 20 and I finished the set with my greatest hit so far. That was the best moment for me in the season and it turned out to be my last. We had to win just one more set. It was so close, but we lost the fourth with 23 to 25. In set five, we lead 8 to 5, but after we changed sides we lost 4 points in a row and finally the set, the game and our dream of the Provincials with 13 to 15. It was the saddest end of the season I could imagine and it still hurts a bit to write about it. The whole season went by so quickly. Now I’m playing handball on Tuesdays. I also try to play tennis, which was my favorite sport in Germany.

On November 22, we had our international food festival. That is already a tradition at Sa-Hali. I was with three other Europeans in a group. I made “Kaiserschmarrn” for the others. It is actually more Austrian, but it was the easiest to make. There was a whole bunch of variety. The Brazilians made some great sweets. My favorite one was Brigadeiro. The Chinese made tea and the Japanese Sushi. I especially liked the tea. It warmed you up a bit. The three girls in my group made Muesli from Switzerland, Cinnamons from Sweden and Tortillas from Spain. I think it was a great and delicious chance to get to know different cultures.

Last weekend I had my first ski day at Sun Peaks. It was really nice for early season, even if the weather was not the best. There was not much snow. That’s why I borrowed some old race skis from my host family. They were a bit too short for me, but I didn’t want to destroy my new skis. Somehow it even rained a bit at the bottom of the hill. Sun Peaks isn’t very high, 1300 to 2200m. That’s why there is still forest between the runs. Where I skied in Austria it was either too high for trees or I didn’t try to and so it was my first time I skied through the woods. It was really unfamiliar for me. It was a bit too narrow for me and it is harder to turn. I was always behind, because I told myself, “safety first”. That’s actually not my motto, but for the first time it was okay. Once I fell in a really funny way. Skiing in the trees with my friends, I lost my way briefly and didn’t make the turn to go back on the main trail. I fell and when I tried to stand up my skies sank into the deep snow and it took me one minute to get out. This would have been a funny “you tube” clip, if someone had filmed it.

Then I have some more stuff about Sun Peaks for you, just for making you guys a bit jealous. Sun Peaks is the third largest ski resort in Canada and the second largest in BC. With over 2.000 hours of sunshine a year it is the sunniest ski resort in Canada. Every year there are falling about 5 and a half meter snow from which 2 meters are Powder. Additionally, Sun Peaks gets probably the best Powder snow you can get. I’m sure that I’m going to love it.

Okay that was my November. December is always one of my favorite months in the year and I really look forward to experience the Canadian Christmas.

Have a nice Christmas time!

See you next year