Mai 142012
 

Guten Abend,

da ich mich ja lange nicht gemeldet habe, habe ich gedacht es wird mal wieder Zeit für ein neuen Eintrag.
Der Grund warum ich mich so lange nicht gemeldet hab war, dass ich gar nicht mehr wusste worüber ich schreiben sollte.
Alles hier ist schon so normal für mich.

Nun steht aber in 4 Tagen die nächste Reise nach Xi’an (bekannt durch die Terrakottaarmee) und da fiel mir auf, dass ich noch gar nichts oder sehr wenig über das Reisen in China geschrieben hab.

Wenn man einmal nach China kommt, sollte man auf jeden Fall gleich mehrere Städte besuchen.
Denn reisen innerhalb von China ist ziemlich günstig, jedoch auch nicht das bequemste.

Als erstes sollte man sich entscheiden ob man fliegt oder Zug fährt. Für die meisten Strecken kriegt man bereits Flüge ab 50 Euro bei den ’no-name‘ Airlines in China.  Züge sind zwar billiger aber auch 10 mal so anstrengend und brauchen viel (natürlich) viel länger.
Wenn man Zug fährt sollte man am besten immer ein Nachtzug nehmen und sich kein Sitzplatz sondern ein Bett holen.
Viel Schlaf  kann man jedoch nicht erwarten, da es immer mindestens 2 schnarrchende Chinesen im Abteil gibt.
Auch die Zugstationen sind meistens total überfüllt und am besten ist man setzt sich bis 5 Minuten vor Abfahrt einfach in den McDonalds nebenan.

Städte wie Shanghai und Beijing sind natürlich die beliebtesten Ziele von Touristen, aber auch viele kleinere Städte sind super, weil man dort das richtige China erleben kann und trotzdem atemberaubende Kultur und Landschaft hat.
Zum Beispiel Nanjing, Harbin und Guangzhou.

Billige Hotels kriegt man überall, jedoch würd ich von den Hotels unter 10 Euro lieber die Finger lassen.
Ansonsten lohnen sich Hotelketten (wie ‚7 Days Inn‘). Diese sind meistens günstig und haben trotzdem saubere Zimmer.

Innerhalb kleinerer Städte sind Taxis das beste Fortbewegungsmittel. In Städten wie Shanghai lohnt sich eher die Metro, da diese teilweise schnellerer ist und billiger.
Desweiteren wissen die Taxifahrer, dass man Touristen ziemlich leicht mal eben 50 RMB mehr abknüpfen kann.
Auch an Souvenir Ständen wird meistens der 5 fache Preis verlangt. Am besten ist wenn man selber chinesisch spricht oder einen Chinesen bei sich hat.
Ansonsten:
1. An mehreren Ständen nach dem Preis fragen.
2. Beim ersten Angebot einfach lachend wegegehen. Meist senkt das denn Preis schonmal um die Hälfte.
3. Beim Verhandeln so niedrig wie möglich anfangen. Wenn der Verkäufer 150 RMB sagt kriegt man es auch für 10 RMB.

Beliebt bei Touristen sind natürlich auch gefakte Uhren, Taschen oder gleich IPhones.
Diese kriegt man tatsächlich auch überall.
Originale Handys sind in China nicht billiger, teilweise sogar teuerer.
Ausser in Hongkong.

Hongkong ist aber kaum mit China zu vergleichen. Städte wie Shanghai sind sehr weiträumig gebaut wodurch nie ein Wolkenkratzer direkt neben dem anderen steht. In Hongkong ist das ganz anders. Wenn man durch die Strassen läuft hat man das Gefühl man wird von den Gebäuden links und rechts erdrückt.
Hongkong ist definitiv eine Reise wert. Hongkong gehört nicht zu China, deshalb braucht man im Gegensatz zum Rest Chinas dort kein Visum.

Ein Fehler wäre es auch sich bei chinesischen Reisegruppen anzumelden. Diese sind erstens unnötig zudem Verhalten sich Chinesen auf Reisen ganz anders als Deutsche. Chinesen fahren 4 Stunden Bus um für 20 Minuten schnell einen Tempel zusehen, 3 Fotos zu machen und dann wieder zum Abendessen zuhause zu sein.

Im großen und ganzen kann man aber sagen, dass China eine Reise wert ist und auch mal eine ganz andere Erfahrung bringt als Europäische Großstädte.

Grüße aus China,
Leon

 Posted by at 19:27
Mrz 152012
 

Guten Abend,

Heute schreibe ich, nachdem ich mich etwas länger nicht gemeldet hab, mal wieder. Das lag daran, dass ich einfach nicht wusste worüber ich schreiben sollte.
Gestern jedoch ist mir was eingefallen worüber ich eigentlich ein ganzes Buch schreiben könnte: Als Ausländer in China leben. Mal abgesehen von den Städten wie Shanghai oder Peking, ist das nämlich was ganz schön lustiges aber auch manchaml ziemlich anstrengend.

Angefangen auf der Strasse, wo sich einfach jeder zu einem umdreht. Das ist anfänglich ein ganz komisches Gefühl (auch wenn man sich ein bisschen wie ein Star fühlt), nach einer Zeit gewöhnt man sich aber dran.
Praktisch ist, dass die meisten Chinesen Angst vor dem ‚großen‘ Ausländer haben und einem immer aus den Weg gehen. Daher kann man sogar auf dem überfülltesten Bürgersteig noch halbwegs gut laufen.

Was auch bei Chinesen beliebt ist, ist noch schnell ein Foto vom Ausländer zu machen. Dabei kommen mehrere Tricks zur Anwendung.
Am beliebtesten ist so zu tun als wenn man eine Sms schreibt dabei aber das Handy ganz komisch halten und auf einmal geht der Auslöserton los oder der Blitz.

In Geschäften geht das dann weiter. Da wird jeder andere Kunde stehen gelassen. Sofort kommen 4 Mitarbeiter auf einen zu und bieten ihre Hilfe an.
Diese kann man aber vergessen da einem einfach nur die teuersten Sachen angeboten werden.
Denn wichtig ist: „Jeder Ausländer hat Geld. Viel Geld.“

Verwunderlich ist auch wie Chinesen meine chinesisch Künste einschätzen. Wenn ich anfange mit meinen mittelmäßigen chinesisch Kenntnissen, denken sofort alle ich könnte fließend sprechen und fangen an im feinsten ‚南昌话‘ (Dialekt) und so schnell zu sprechen, dass ich gar nichts mehr versteh. Daher fällt es mir auch viel leichter zu sprechen, anstatt zu verstehen.

Die üblichen Vorurteilen, wie zum beispiel, dass für den Ausländer alles nochmal extra teuer gemacht wird, stimmen meist auch. (Die Preise kann man aber wieder ganz schnell runterhandeln, indem man einfach mit nur 10% des Preises anfängt zu verhandeln beginnt oder einfach weg geht. Meist wird dann einem sofort hinterhergerufen. Auch sobald man chinesisch spricht ist der Preis schon viel geringer.)

Ausländer sind hier immernoch was besonderes, weil es nicht viele gibt. Inzwischen hab ich viele aus der Uni hier kennengelernt, jedoch keine Deutschen.

So langsam fang ich auch an die deutsche Sprache zu verlernen. Ab und zu fehlt mal ein Wort oder man spricht auf einmal in Englisch oder Chinesisch.
Vorallem gibt es keine Grammatik im Chinesischen, was eine mehr oder weniger gute Ausrede für meine, wahrscheinlich 500, Kommata-Fehler in meinen Blogs sind. 😀

Passiert ist in letzter Zeit nicht viel. Ich war kurz in Shanghai und bald werd ich wohl viel Reisen, da ich dann den großen Test hinter mir und meine Schule mich dann auch ausserhalb den Ferien gehen lassen kann.

Das war es auch erstmal wieder von mir. Ich hoffe ihr habt eine gute Zeit und laut dem Radio ist es bei euch gerad
sogar wärmer als hier.

 Posted by at 13:33
Jan 232012
 

… oder frohes neues Jahr, denn das wird im Moment hier in China gefeiert.
Und damit bin ich auch schon direkt beim Thema. Aber guten Abend erstmal.

Wie ich bereits erwähnte wird gerad (also heute und gestern) in China Neujahr gefeiert.
Zwar richten sich Chinesen auch nach unserem Kalender, gefeiert wird trotzdem nach
dem Lunar-Kalender.
Wenn man chinesisches Neujahr hört (so war’s bei mir zumindestens), denkt man sofort
an eine Menge Feuerwerk, überall Strassenshows und riesige Familienfeste. Das gibts bestimmt
auch, hab ich nur leider gar nicht mitbekommen.
Im kurzen lief der Abend gestern (also ‚Silvester‘) so ab:
um 21Uhr essen wir kurz mit den Großeltern und ein Onkel kommt noch zu besuchen.
Eine halbe Stunde später gehen dann aber auch schon wieder nach Hause und wir gucken,
bis 24 Uhr, als ich mich dann um 00.00Uhr umgesehen hab, bemerkte ich, dass mein Vater auf dem
Balkon eine rauchen war, meine Mutter war bereits schlafen und meine Großeltern spülen.
Da hab ich mir schon mehr erwartet.

Am nächsten Tag dann sind wir nochmal zu den Großeltern gefahren um ein erfolgreiches und gesundes Jahr
zu wünschen, was hier wohl große ‚Tradition‘ ist.
Nicht nur, dass man nur zu Silvester seine Wünsche ausspricht, sondern eigentlich bei jedem Familienessen.
Was sehr schnell nervig werden kann, da ein Familienessen eigentlich so abläuft, dass zwischendurch immer
einer aufsteht und ein paar Leute anprostet die dann auch aufstehen müssen. Da aber alle 30 Sekunden wer aufsteht
kommt man kaum noch zum Essen.

Während die ersten Monate in China recht anstrengend waren, habe ich inzwischen das Gefühl, dass ich mir
recht gut eingelebt habe und so langsam der richtige Alltag einzieht. Das kommt vieleicht nach 5 Monaten ziemlich spät, aber solangsam habe ich auch weniger Sprachprobleme. Besonders gut ist mein Chinesisch trotzdem nicht.

Vom 5ten bis zum 11ten Januar stand dann auch meine erste Reise an. Es ging mit all den Leuten von AFS nach Yunnan. Während die Sightseeing Trips eher mittelmäßig waren (dazu später mehr), waren die freien Abenden mit den
AFS’lern super.

Die Sightseeing Trips waren eher mittelmäßig weil sie ziemlich ‚chinesisch‘ organisiert sind. Das heißt, es geht nur darum möglichst viel zusehen und davon schnell ein Foto zumachen, wodurch wir teilweise 12 Stunden Bus fahren mussten, um dann 15 Minuten einen Stein Garten zu besichtigen und danach noch schnell eine 10 Minuten Show zusehen.
Wenn ich jetzt so über Yunnan nachdenke kann ich mich fast nur an die Busfahrten erinnern.
Trotzdem hats insgesamt Spaß gemacht und ich freu mich schon auf den Trip nach Xi’an.

Das war es dann auch erstmal wieder von mir,
Ich hoffe ihr hattet einen guten Start ins Neue Jahr.
Schöne Grüße,
Leon

 Posted by at 10:45
Dez 012011
 

Leider hat es wieder nicht geklappt die Bilder hochzuladen, daher probiere ich jetzt den Artikel mit den Bildern an meinen Vater zusenden, sodass er ihn hochlädt.

Da ich gerad den Artikel von Niklas gelesen hab, hab ich mir gedacht schreib ich auch mal in meiner ‚Gastsprache‘.
Das könnt ihr euch ja dann einfach googlen.:D

你们好。
八月我来了中国。
我住在南昌市。
南昌是很热不过昨天和今天是很冷。
我的家没有暖气装置。
十二月二十号我去中国香港。
我很激动。

Okay, das wird mir zu anstregend.
Da ich dem Google-Übersetzter nicht vertraue hab ich hier schon die Übersetztung:
Guten Tag,
Im August bin ich nach China gekommen.
Ich lebe in Nanchang.
Nanchang ist sehr heiß, aber gestern und heute waren sehr kalt.
In meinem Haus gibt es keine Heizung.
Am 24. Dezember gehe ich nach Hongkong.
Ich bin sehr aufgeregt.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich noch gar nicht so sicher weiß ob ich an Weihnachten nach Hongkong geh, da meine Schule mich eigentlich für eine Weihnachtsfeier da haben will.
Chinesischen Schulen ist es sehr wichtig was sie für einen Eindruck machen. So haben wir einen Künstler in der Schule wohnen der kaum Unterricht gibt und die beiden anderen Ausländer und ich durften schon in TV-Sendung auftreten und stehen in mehreren Zeitungsberichten über die Schule.
Das die Schule versucht sich so gut darzustellen liegt daran, dass Eltern wollen, dass die Kinder auf die beste Schule gehen, da sie später einen guten Job bekommen sollen, denn in China ist die Armut allgegenwärtig .
In China ist der Unterschied zwischen Mittelstand und Armut gigantisch. Während der Mittelstand mit Auto zur Arbeit fährt, müssen die ärmeren Menschen sich mit Strassenständen über Wasser halten. Auch viele Häuser sind total runtergekommen und haben teilweise nur Wellblech-Dächer, die an Slums erinnern.
Der Extremfall sind die Bettler in China. Diese haben oft verstümmelte Körper oder sind sehr alt.
Viele jedoch tuen auch nur so indem sie ihr Bein eingeknickt festbinden und in der Jeans verstecken, andere Stellen sich vor ein Geschäft und belästigen die Gäste solange bis der Geschäftsführer ihnen Geld gibt. Vorallem als Ausländer kann das sehr schnell unangenehm werden, da man als Ausländer immer als reich angesehen wird.

Reich ist man in China vorallem wenn man einen dicken Wagen fährt. In China sind nicht Sportwagen gefragt sondern edle Limosinen oder Jeeps, aber vorallem groß und nobel muss es aussehen. VW, BMW und co. sind hier übrigens sehr beliebt, jedoch fahren viele Menschen hier auch chinesische Nachbauten da ein BMW, auch in China, nicht billiger ist.

Was jedoch jeder Chinese in der Mittelschicht hat sind Flatscreens für jedes Zimmer, ausser (natürlich) in dem Zimmer Bruders und mir.  Ist aber kein Problem da chinesisches Fernseh und ich nie Freunde werden. Jede Sendung, die ich bis jetzt gesehen haben, ist ein total übertriebenes Drama von schlechten Schauspielern. Sogar ‚Supertalent‘  hab ich hier neulich entdeckt, wobei ich sagen kann, dass es genau so wie das deutsche ist. Nur nicht so freizügig.

Was ich im Moment sehr vermisse ist der deutsche Weihnachtsmarkt und die Weihnachtstimmung. Zwar wird hier Weihnachten, wenn auch nicht aus religiösen Gründen, gefeiert, jedoch hab ich hier nicht die Weihnachtsstimmung.
Auf ‚weiße Weihnachten‘ hoff ich auch vergebens, da hier sogar die Bäume das ganze Jahr grün sind.

Das wars auch erstmal wieder und ich hoffe der nächste Eintrag wird wirklich mit Bildern sein.
Frohe Adventszeit,
Leon

 Posted by at 18:03
Nov 102011
 

Wie immer fang ich mit einem kleinen Vorwort an. Da ich ein bisschen Angst davor habe Bilder hochzuladen, da bei meinem letzten Versuch mein ganzer Text gelöscht wurde, werd ich demnächst noch ein Blogeintrag posten mit weniger Text aber dafür mit Bildern.

Also schreiben werde ich heute (noch) nicht über das schreiben was ich erlebt habe, sondern über meine Eindrücke von China, die positiven Seiten aber auch negativen und über die Leute hier.

Der Alltag von chinesischen Schülern besteht eigentlich nur aus Schule. 7 Uhr morgens beginnt die Schule und geht dann bis 19 Uhr, jeden zweiten Tag sogar bis 22 Uhr (!).  Von Montag bis Samstag und Sonntags dann auch nochmal 5 Stunden Unterricht im Morgen. Von Hausaufgaben will ich gar nicht anfangen. Mein Bruder sitzt teilweise bis halb 12 Nachts an den Hausaufgaben. Auf Ferien hofft man auch vergebens. Von den hat man zwar 5 Stück im Jahr, aber die gehen dann ganze 3 Tage lang.
Schüler in China stehen total unter Druck. Da sind erstens die Eltern, die die Kinder ständig zum lernen zwingen und dann wird auch noch jede woche in mindestens 3 Fächern ein Test geschrieben.
Was man aber schnell übersieht ist das die Eltern unglaublich stolz auf ihre Kinder sind und der ganze Druck ist eigentlich mehr als Sorge zu verstehen ist, da die Konkurrenz zahlreich ist.
Das Problem für mich, Freizeit verwöhnten Ausländer, ist daher, dass kaum jemand meiner Freunde Zeit hat um irgendwas zu unternehmen. Wenn man dann aber mal Zeit findet, merkt man sofort wie gut drauf Chinesen eigentlich sind.
Auf wenn ihn ein bisschen der Sinn für Ironie fehlt was sehr oft zum Problem wird. 😀

Wenn man also dann mal Zeit gefunden hat, offenbart sich sofort das nächste Problem. Wie komm ich zum KTV (Karaoke) am anderen Ende der Stadt.
Möglichkeit 1: Taxi. Scheidet in der Hälfte der Fälle aus weil man keine Ahnung hat wie man den Taxi-Fahrer erklären soll wo man hin will und man den Zettel mit der Adresse verloren hat. Dennoch ist Taxi total super, da es bequem ist und mit 1 Euro pro Fahrt auch günstig.
Möglichkeit 2: Bus. Busfahren in China ist eigentlich nur zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr möglich. Ab dann sind die Busse so voll das die Busfahrer gar nicht mehr anhalten weil gar kein Platz ist. Busfahren kostet übrigens 10 Cent und man kann so lang fahren wie man will.
Möglichkeit 3: Fahrrad. Fahrradfahrer sind im chin. Verkehr ganz unten in der Nahrungskette. Kaum ein Auto nimmt Rücksicht auf einen Fahrradfahrer. Umgekehrt ist das genauso.

Angekommen beim KTV wird man dann sofort gezwungen irgendwelche Backstreet-Boys Titel zu singen. Am Anfang hatte ich da gar keine Lust drauf, aber wenn man sich drauf einlässt macht ist viel Spaß und keiner achtet darauf wie schlecht man singt.

Für mich war am Anfang das Essen eine große Hürde. Dabei sind nicht die ganz ausgefallenen Sachen das Problem, sondern die alltäglichen Gerichte in China. Diese bestehen immer aus Suppe (eigentlich nur Wasser mit Fett und Fleisch drin), Reis (ja das Vorurteil stimmt) und Beilage. Von der Suppe hier bin ich gar kein Fan. Reis schmeckt, meiner Meinung nach, nach gar nichts und die Beilagen sind teilweise super lecker und teilweise unmöglich zu essen. Das liegt auch daran das überall kleine Knochen drin sind. Ich bin jedesmal total beeindruckt wie mein Vater das einfach total ignoriert. Da wird einfach der ganze Hühnerkopf in den Mund genommen, 4 mal gekaut und jeder noch so kleine Knochen wieder ausgespuckt.
Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber an das Essen und viele neue Sachen schmecken auch besser als sie auf den ersten Blich aussehen.
Ein weitern Vorteil ist das alle Gerichte in die Mitte des Tisches gestellt werden, deshalb kann man das was man nicht mag einfach stehen lassen und den Rest essen. Mein absolutes Lieblingsgericht in China ist 包子。 Das sind Teigtaschen gefüllt mit Fleisch.

Inzwischen wird auch mein Chinesisch eindeutig besser. Neulich habe ich sogar ein Übungstest des HSK (Test den man zum Beispiel braucht um in China zu studieren) bestanden. Ich kann mich auch endlich mit meiner Gastoma unterhalten. (:

Bis gestern hatte ich noch so viele tolle Ideen was ich alles hätte schreiben können aber das hab ich (natürlich) wieder alles vergessen, daher muss ich mich hier schon wieder verabschieden.
Bis zum nächsten mal. (Hoffentlich nicht wieder verspätet)
莱昂乳香。