Sep 302017
 

Ich bin jetzt schon länger wieder zurück in Deutschland, aber meine letzten Tage in Amerika waren noch recht aufregend aber auch traurig…

 

Das Schuljahr war schon vorbei und am Abend von letzten Schultag war die Graduation im Gym meiner Schule wo ich mich dann auch schon von den meisten verabschieden musste. Für die restlichen 3 Tage vor meinem Abflug am Mittwoch Morgen hatte ich mir dann noch eine Menge vorgenommen!

Samstag habe ich meinen Koffer so gut wie es geht fertig gepackt um mich darum später nicht mehr kümmern zu müssen und war dann den restlichen Tag über mit meiner ganzen Familie zusammen mit dem Boot was mein Host Dad gerade erst gekauft hatte, an einem riesigen See etwas weiter weg und wir waren am Abend zusammen essen. Am Sonntag bin ich mittags zusammen mit meiner Freundin zu einer Pool Party von unseren Schulfreunden gegangen. Später am Abend haben meine Freundin und ich unsere Abschiedsfeier gefeiert, da sie am gleichen Tag wie ich zurück nach Hause geflogen ist, und haben noch ein Mal alle unsere Freunde eingeladen.

Dann, am aller letzten Tag, sind wir wieder mit der ganzen Familie und diesmal auch noch mit einem Freund zum See mit dem Boot gefahren und haben dort den Tag verbracht und abends mit der ganzen Familie zusammen gegessen, unser Freund ist dann abends noch lange geblieben.

 

Und das war es dann auch schon. Am nächsten Morgen mussten wir dann alle schon früh aufstehen um pünktlich am Flughafen zu sein. Unser Wecker hat an diesem Morgen natürlich nicht mehr mitgemacht, deswegen haben wir verschlafen und bevor wir aber überhaupt zum Flughafen gefahren sind, kam extra noch ein Freund um 7 Uhr morgens bei uns vorbei um sich noch zu verabschieden. Am Ende haben wir es aber mit der ganzen Familie pünktlich zum Flughafen geschafft. Und dann war es das WIRKLICH, was mir dann auch langsam bewusst wurde. Denn auch wenn man von Anfang an weiß, dass das Auslandsjahr irgendwann auch zu Ende sein wird, ist es einfach so unwirklich und fühlt sich trotz allem einfach nicht nach dem Ende an.

Nachdem wir beide eingecheckt und unsere Koffer aufgegeben haben, mussten wir uns dann verabschieden. Auch wenn ich ich gar nicht lange in dieser Familie gelebt habe war der Abschied unendlich traurig und es fiel uns allen schwer.                                                                                                          Ich musste dann noch recht lange auf meinen Flug warten und habe in der Zeit nochmal mit ein paar Freunden gefacetimed und mein Abschiedsbuch gelesen, in das meine Freunde geschrieben haben, bis es dann auch endlich für mich ins Flugzeug ging. Ungefähr 26 Stunden und 3 Flüge später bin ich dann am Flughafen in Düsseldorf gelandet und wurde zuhause von all meinen Freunden überrascht! In den nächsten Tagen habe ich dann meine ganze Familie wieder gesehen und bin auch schnell schon wieder in die Schule gegangen, was mit Jet Lag nicht ganz so viel Spaß macht, wenn man bedenkt dass ich gefühlt um Mitternacht in der ersten Stunde saß…

Auch wenn es jetzt schon so lange her ist, dass ich in den USA war ist es oft immer noch komisch zu wissen, dass das alles vorbei ist. Es hat sich so normal angefühlt wieder nach zu kommen nach einem Jahr, dass der Alltag recht schnell wieder ganz normal ist, was sich aber auch wieder komisch anfühlt.

Auch wenn mein Auslandsjahr vielleicht nicht immer ganz so super gelaufen ist, bin ich total erleichtert, dass ich mich dazu entschieden habe und kann jedem empfehlen so eine einmalige Chance zu nutzen.

Vielen Dank an die ELE mit der finanziellen Unterstützung das ganze Jahr über!

Svenja

 

 

 

Sep 302017
 

Hallo mal wieder! Kurz nach meinem ersten Prom musste ich leider ein zweites Mal meine Gastfamilie wechseln, diese Mal lag es an meinem älteren Gastbruder. Was genau passiert ist, ist nicht so wichtig, aber ich musste dann sofort am nächsten Morgen in die Familie meiner Betreuerin ziehen und habe mich eigentlich auch gefreut, abgesehen von dem Umständen natürlich, da ich meine Betreuerin schon total gerne mochte und auch zwei meiner Austausch-Freundinnen bei ihr untergekommen sind, da auch sie kurzfristig umziehen mussten. An dem Tag nach meinem Umzug bin ich erst mal nicht zur Schule gegangen und stand sogar kurz davor noch die Schule wechseln zu müssen, aber das konnte zum Glück noch geklärt werden. Nach all dem wurden die letzten Wochen aber noch echt super da ich mich ganz schnell total wohl in meiner neuen Familie gefühlt habe und noch näher an vieler meiner Freunde gewohnt habe.
Und dann, gerade nachdem ich umgezogen bin hatten wir zum ersten Mal einen richtigen Tornado Alarm! In der Tornado Saison sollte man ja immer auf den Wetterbericht und im Notfall auch auf die Sirenen achten, und irgendwann, nachdem schon den ganzen Tag lang Tornadogefahr bestand und wir im Haus bleiben mussten, haben wir diese Sirenen dann auch gehört und sind mit der ganzen Familie, einschließlich Haustiere, mit unseren Ausweisen (man weiß ja nie) in den Storm Shelter gegangen. Dort haben meine Schwestern und ich dann sogar noch mit ein Paar unserer exchange Freunde gefacetimed, da wir das ja alle zum ersten Mal erlebt haben! Nachdem wir bestimmt zwei Stunden in dem Storm Shelter waren,  durften nach der Entwarnung endlich wieder ins Haus.

 

Als dann die letzten Wochen angefangen haben, hat unsere Betreuerin noch einen letzten gemeinsamen Ausflug übers Wochenende geplant! Wir sind dann mit allen Austauschschülern zusammen zu einem Haus an einem See gefahren. Dort haben wir unter Anderem einen Tag im Nationalpark mit dem größten Wasserfall in Oklahoma verbracht!

 

 

 

 

 

Jun 122017
 

In meinem letzten Beitrag habe ich ja schon von Prom gesprochen, und ich muss wirklich sagen, dass diese zwei Tage bzw. Naechte wahrscheinlich die zwei besten waren die ich hier in den USA erlebt habe!

 

Ich bin zu 2 Proms gegangen, weil ich von einem der Austauschschüler mit dem ich auch zu meinem Prom gegangen bin, zu dem Prom seiner Schule eingeladen wurde. Der Prom an meiner Schule war an einem Freitag und meine beste Freundin hier in den USA, eine andere deutsche Austauschschuelerin, hat Donnerstag bei mir uebernachtet. Dann sind wir Freitag schon ganz frueh am Morgen aufgestanden dafür, dass Prom erst am Abend beginnt (um 7 Uhr!) um zu duschen, unser Make-up, unsere Haare und unsere Naegel zu machen. Da meine Gastschwester ja auch zum Prom gegangen ist dauert das alles zu dritt etwas laenger. Und vor Prom treffen sich immer alle (meist in Gruppen) um zusammen Fotos zu machen und essen zu gehen bevor man zum eigentlichen Prom geht. Wir haben uns schon um ca. 15 Uhr in einem Park mit allen zusammen getroffen, wir waren eine Gruyppe aus 6 Leuten, und haben fuer ca. 45 Minuten lang Fotos gemacht. Von dem Park aus sind wir 6 dann in dem Auto einer Freundin zu einem Restaurant gefahren um fort zu essen. Um 19 Uhr war dann die Promenade an unserer Schule. Wir wurden mit unserem Date aufgereiht und dann nach und nach aufgerufen um vor den Familien und anderen Leuten die zugeguckt haben ins Gebaeude zu laufen und eine Menge Fotos zu machen. Den restlichen  Abend bis 23 Uhr haben wir mit Tanzen, Essen und Fotos machen verbracht und waren schon ziemlich muede als es vorbei war.

Aber eigentlich hat es dann erst so richtig angefangen. Denn wie die meisten Schulen es machen, gab es „After Prom“. Wir haben uns alle in den Umkleideraeumen in der Turnhalle der Schule umgezogen und sind dann mit Schulbussen mit allen zur Laser Zone gefahren und konnten dort die ganze Nacht lang bowling, laser tag, mini golf und vieles andere spielen. Als wir um 5 Uhr morgens dort wieder aufgebrochen sind waren wir alle totmuede und sind an der Schule angekommen als die Sonne schon wieder aufgegangen ist.

 

Der zweite Prom zu dem ich eingeladen wurde war von einer total grossen High School! Das ist die Schule zu der alle anderen Austauschschueler in der Region hier gehen und wir sind alle zusammen mit ein paar Amerikanern zusammen vor Prom essen gegangen und haben Fotos gemacht. Auf dem weg zu Prom haben wir auch noch einen Abstecher zu Starbucks und Walmart gemacht und hatten eine Menge Spass und es hat sich spaeter sogar rausgestellt, dass diese Zeit vor Prom besser war als der eigenliche Prom! Es war nicht schlecht, aber der Großteil aller anderen ist schon sehr frueh wieder nach hause gegangen und es war ziemlich unorganisiert. Trotzdem hatten wir eine menge Spass, haben viel getanzt und haben viele Fotos in solchen Foto Booths gemacht! Diese Schule hatte keinen After Prom weshalb wir Austauschschueler alle zusammen zu unserem Haus gegangen sind und zusammen dort uebernachetet haben.

 

 

Das sind die Prom-Corsages der Mädchen

Das war die Location des Proms meiner Schule

 

Das war der 2te Prom

Ausflug zu Walmart vor Prom 😉

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Ostern ist hier in Oklahoma ein sehr wichtiger Tag, da alle sehr gläubig sind. An dem Tag, und auch schon lange davor, habe ich mit meiner Gastfamilie und unserer Kirche zusammen ein großes Oster-Fest gefeiert und vor allem vorbereitet und mitorganisiert. Dieses Oster-Fest hat sogar schon Samstag angefangen und hat erst nach dem Gottestdienst Sonntag wieder aufgehört.

Es ist auch in den Familien immer große Tradition sogar mit den ältesten Kindern im Garten Ostereier zu suchen und natürlich die Familie zu besuchen. Es gibt aber nicht etwa ein traditionelles Gericht was an Ostern gegessen wird, es ist nur üblich mit der ganzen Familie zusammen zu kochen und anschließend zu essen.

Da Ostern ja ein kirchlicher Feiertag ist, waren meine Schwester und ich auch oft mit unserer Jugend-Gruppe unterwegs und haben zum Beispiel heimlich Ostereier mit Einladungen zum Oster-Gottesdienst in fremden Vorgärten versteckt was total lustig war.

 

Apr 022017
 

Das zweite Semester in der Schule ist jetzt schon voll im Gange! Die Vorbereitungen für Prom sind schon fast abgeschlossen, da es in 6 Tagen schon so weit ist (und ich bin soo aufgeregt und kann es kaum erwarten!), und alles wird ganz aufwändig dekoriert und wir verbringen schon seit ziemlich langer Zeit die meiste Zeit unserer Englisch-Klasse damit die ganze Dekoration zu basteln und die letzten Sachen abzuschließen.

Aber auch einige State Tests stehen an, ein wichtiger Test für Schüler, Lehrer und Schule, da mit diesem Test alles bewertet wird, wofür wir Schüler sogar in manchen Fächern Lernpläne für die Woche bekommen, um Unterrichtsstunde für Unterrichtsstunde durchzuplanen, damit wir mit allen Themen durchkommen bis zum Test.

Und auch die Sport Saison ist jetzt auf dem Höhepunkt; ich habe letztens schon zum aller ersten Mal bei einem Baseball Spiel zugeschaut und ich habe zur Zeit eigentlich jeden Tag mindestens ein Softball Spiel oder Turnier, das kann dann schon mal bedeuten 5-6 Spiele in der Woche zu haben 😀 Ich würde das aber gar nicht ändern wollen, denn Softball ist ein Sport der einfach nicht langweilig wird! Außerdem habe ich sogar schon 2 home runs geschlagen, also den Ball aus dem Spielfeld, über den Zaun geschlagen. Dann macht es sofort nochmal etwas mehr Spaß 😉

Und ich mache Leichtathletik zur gleichen Zeit, das heißt, ich habe meistens Softball practice und Track practice direkt nacheinander und auch mit den Spielen und Wettkämpfen wird es bald drunter und drüber gehen. Letztens habe ich es nach einem Softball Spiel nicht mehr rechtzeitigt zum Wettkampf geschafft um teilzunehmen und bin nur gekommen um am Ende zuzugucken. Dann bin ich gerade angekommen, da wird mir gesagt, ich solle in der 4x400m Staffel laufen. Dann habe ich Spikes und ein Trikot der Schule bekommen und wurde zur Startlinie gebracht. Lief aber ganz gut 😉

Vor zwei Wochen hatten wir Spring Break, also Frühlings-Ferien, und ich war für einen Tag wieder in Oklahoma City! Dort haben wir unter Anderem ein Memorial Museum besucht, eine Bootstour durch „Bricktown“, einen sehr kulturellen Teil der Stadt, gemacht und haben sogar durch einen Zufall Freikarten für ein High School Baseball Game bekommen in dem riesigen Baseball Stadion von Oklahoma City! Und an einem Tag war ich bei der OYE (Oklahoma Youth Expo), einer sehr großen Attraktion, bei der Tiere wie Schweine und Schafe gezeigt werden. Das ist so ein richtiges Oklahoma-Farming-Ding. Nicht ganz so meine Sache und nicht ganz so interessant, aber auf jeden Fall etwas, was man mal gesehen haben muss, wenn man in Oklahoma ist. Außerdem war am letzten Tag der Ferien „St. Patrick’s Day“. Das wird an sich nicht groß gefeiert in den USA, aber wir Austauschschüler wollten uns die Gelegenheit nicht nehmen lassen und haben daraufhin eine kleine Party geschmissen 🙂

 

Aber so schnell wie die Zeit vergeht, war ich heute schon bei dem aller letzten Treffen aller Austauschschüler meiner Organisation :(.  Dann wurde uns erklärt worauf wir achten müssen,  wenn wir uns auf den Abflug vorbereiten und wie es mit dem Koffer packen aussieht…dabei sind wir doch alle gerade erst in den USA angekommen?!

 

 

 

Das Get-Together mit den Austauschschülern

          

Softball

    

 

 

    

 Bei dem Baseball Spiel in Oklahoma City

 

St. Patrick’s Day Party

 

  

 

OYE in Oklahoma City

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feb 282017
 

Vor gut 1,5 Monaten hat das neue Semester schon angefangen und es ist wieder eine Menge passiert!

Zu aller erst habe ich am ersten Schultag des neuen Jahres meinen Stundenplan ein wenig geändert. Ein Grund war, dass meine Englisch-Lehrerin mich lieber in dem Kurs ihrer Juniors hätte, der Elftklässler. Denn die Sophomores, also die Zehntklässler, müssen zur Mitte des zweiten Semesters einen State-Test schreiben für den man nicht nur viel lernen muss, sondern welcher auch die Schule bewertet. Außerdem, seit ich in die Englischklasse der Älteren gewechselt habe, hatte ich ein Gespräch mit meinem Schuldirektor woraufhin ich nun komplett in die 11. Stufe gewechselt habe, da ich eigentlich von Anfang dort sein sollte, was aber niemandem so bewusst war. Dieser Wechsel hat dann dazu geführt, dass mein Stundenplan ein wenig durcheinander geraten ist und ich daraufhin ein wenig mehr wechseln musste. Jetzt sieht mein Stundenplan so aus:

1st: Anatomy

2nd: Humanities

3rd: Geometry

4th: Spanish

5th: English 3

6th: Speech & Drama

7th: U.S. History

8th: Athletics

Ich habe jetzt Anatomy weil ich, seit dem ich ja ein ganzes Schuljahr bleibe, auf jeden Fall eine Naturwissenschaft wollte um nicht all zu viel zu verpassen. In Humanities machen wir einiges über Musikgeschichte und Literatur, aber im Wechsel auch immer mal Projekt bei denen wir etwas basteln. Und in Speech and Drama arbeiten wir an einem Theaterstück was bald schon aufgeführt wird!

Gleich in der ersten Woche nach Christmas Break hatten wir zum ersten Mal Schnee! Es war nicht sehr viel, vielleicht 5-10 cm, aber da die Temperaturen hier so stark schwanken kommt es sehr schnell zu Blitzeis, weshalb wir erst nur den Rest des Schultages, aber dann auch den nächsten Tag frei bekommen haben! Also wenn es in Deutschland mit nur 30 Grad im Sommer zu heiß ist und die Amerikaner 3 Stunden Softball Practice haben, bekommen wir hier frei wenn es schneit. Es ist dann einfach sehr gefährlich da eigentlich alle Schüler mit dem Auto zur Schule kommen und es gab tatsächlich eine Menge Unfälle in diesen Tagen.

Außerdem hatten wir von Basketball Homecoming und Senior night! Bei Homecoming geht es um ein normales Home game, ein Spiel an der eigenen Schule, bei dem alle Basketballspieler mit einer Spielerin der Mädchenmannschaft sozusagen Arm in Arm „einlaufen“ und einmal kurz vorgestellt werden. Außerdem werden die schon im Voraus gewählten Homecoming King und Queen gekrönt. Danach gab es einen Homecoming Dance in einer der Turnhallen welcher aber gar nicht so besonders war. Es gab Musik, etwas zu Essen und es wurden Fotos gemacht. Senior Night ist auch ein normales Home game, aber diesmal das letzte Spiel an der eigenen Schule. Alle 12. Klässler (Seniors) laufen mit ihren Eltern zusammen in die Turnhalle und werden ebenfalls vorgestellt und es werden ihre Erinnerungen und Zukunftspläne erzählt. Knapp 2 Wochen später war dann schon das aller letzte Basketballspiel der Saison.

Kurz nach dem Ende der Basketballsaison hat auch schon wieder Softball angefangen! Wir trainieren wie sonst auch bis ca. 17 Uhr und wir haben unser erstes Spiel schon Ende nächster Woche! Aber diesmal spiele ich nicht nur Softball, sondern ich mache auch Leichtathletik, was ich ja schon in Deutschland gemacht habe. Das heißt ich trainiere zweimal in der Woche Leichtathletik und dreimal Softball. Das Training draußen ist auch richtig angenehm, da das  Wetter total gut ist! Wir hatten in der letzten Woche schon ein paar Tage lang knapp 30 Grad und das nachdem es noch nicht einmal zwei Wochen zuvor drei Tage lang geschneit hat!

Letzte Woche war übrigens mein Geburtstag. Meine Gastmutter und meine Schwester haben mich etwas früher aus der Schule abgeholt (ja, das geht einfach so) und sind mit mir nach Oklahoma City gefahren, kurz OKC, der Hauptstadt von Oklahoma, um dort den Tag zu verbringen.

Letztes Wochenende wurde an meiner Schule eine Pageant Veranstaltung für die Schüler der ganzen Schule ausgerichtet. Pageant ist so ein typisch amerikanischer Schönheitswettbewerb wo schon die ganz kleinen 4-Jährigen Mädchen teilnehmen und wobei die Jury dann den Gewinner wählt. Die gesamte Veranstaltung wurde von meiner Stufe organisiert weshalb ich da war und im Verkaufsstand geholfen habe.

Das Geld, welches an dem Tag der Veranstaltung eingenommen wurde, wird für Prom genutzt, den großen Ball am Ende des Schuljahres für den sich alle Mädchen teure Kleider kaufen und die Jungs Anzüge tragen und den ganzen Abend über getanzt wird. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und ich bin schon total aufgeregt! Ich habe mir auch letztens schon ein Kleid ausgesucht, welches ich allerdings nur miete und nicht kaufe, da ich es ja leider sowieso kaum wieder zurück nach Deutschland bekommen würde. Ich wurde übrigens auch von jemandem zu dem Prom einer anderen Schule eingeladen, weshalb ich jetzt wieder losgehen werde und mir ein zweites Kleid aussuchen werden müsse 😀

Das Kleid muss noch ein wenig geändert werden, weshalb ich es festhalten musste

 

In OKC

Oklahoma City

OKC

OKC

Pageant im Basketball Gym

Meine Speech and Drama Class

Meine High School

 

Schnee in Oklahoma