Jun 262012
 

Nun ist mein Austauschjahr auch schon vorbei, leider. Morgen geht es mit dem Flieger wieder zurueck nach Deutschland. Ich hoffe, dass ich den 17-stuendigen Flug ueberleben werde und das alles gut mit meinem Gepaeck verlaufen wird. Ich hatte eine wunderschoene Zeit hier und bin traurig, dass ich morgen schon die Staaten verlassen muss. Seit dem 4. Juni habe ich Sommerferien hier in Minnesota und diese waren bis jetzt auch ziemlich schoen. Die Sonne schien oft und Regen hatten wir nicht allzu viel. Ich konnte oft zum Strand gehen und im See schwimmen. Ich bin mit Freunden Tubing gegangen und Kanu gefahren, was auch eine Menge Spass gemacht hat.

Am 3. Juni hatten wir Graduation. Ich war wirklich sehr aufgeregt, weil die ganze Sporthalle war voll mit Schuelern und Eltern sowie Freunden und Verwandten. Hat aber alles sehr gut geklappt. Hier ein paar Bilder:

Eine Woche spaeter hatten meine Familie und ich gemeinsam mit 2 anderen Austausch schuelern und deren Familien eine Graduation/ Goodbye Party geplant. Ich war wirklich froh, dass so viele bei der Party erschienen sind. Ob Freunde, Familie, Lehrer, Verwandte, Schueler oder einfach Leute von der Kirche kamen vorbei um zu gratulieren sowie auf wiedersehen zu sagen. Es war eine erfolgreiche Abschiedsfeier, die mir nochmal gezeigt hat wie gern ich Litchfield doch mag und das ich auf jeden Fall zurueck kommen werde um meine Gastfamilie und Freunde zu besuchen.

Da war’s auch schon. Ich kann jedem empfehlen einen Auslandsjahr zu machen, der genug Mut hat und etwas Neues kennenlernen will. Ich habe viel gelernt und mehr Selbstbewusstsein bekommen. Diese 10 Monate haben mir geholfen erwachsener zu werden und mich selbst zu finden. Ich bin stolz, dass ich alles sogut gemeistert habe. Ich werde meine Freunde und besonders meine Gastfamilie sehr vermissen. Ich habe nun ein 2. Zuhause und bin wirklich froh, dass ich dort immer willkommen bin. Ich werde auf jeden Fall nach Litchfield zurueck kommen. Hoffentlich schon naechstes Jahr. Ausserdem moechte ich mich gerne bei allen bedanken, die mich waehrend dieses Auslandsjahres unterstuetzt haben und mir meinen Wunsch erfuellt haben. Ein dickes Dankeschoen auch an ELE. Ich hab mich sehr ueber das Stipendium gefreut und bin froh, dass ich mich letztes Jahr beworben habe. Es hat mir eine Menge Spass gemacht diesen Blog zu schreiben und von meinem Auslandsjahr zu berichten.

Liebe Gruesse,

Mayleen

 

 

Mai 302012
 

Die letzten Wochen waren wie immer wieder ein bisschen stressig und ich habe kaum zeit gefunden mich ueberhaupt mal an den Laptop zu setzen. Die letzten Monate waren fuer mich die schoensten. Am 28. April hatten wir Prom, der Abschlussball am „Ende“ des Schuljahres. Ich hatte eine Menge Spass und ich muss sagen der Abend war einer meiner schoensten Erlebnisse hier in Amerika. Um 8:00 Uhr morgens musste ich aufstehen, sodass meine Haare hochgesteckt werden konnten. Das hat dann erst einmal 1 einhalb Stunden gedauert. Anschliessend musste mein Make-up gemacht werden und schliesslich durfte ich dann mein Kleid und meine Schuhe anziehen. Gegen 12 uhr haben wir Bilder mit Freunden und der Familie gemacht, was auch sehr viel Spass gemacht hat. Danach mussten wir uns alle an der Schule treffen, um beim Grand March von allen moeglichen Leuten angestarrt zu werden. Ueber 200 Paare waren an unsere Schule, dass bedeutet 400 Leute! Um 16 Uhr sind wir von Litchfield nach Minneapolis gefahren. Dort haben wir in einer sehr beruehmten Hoehle zu Abend gegessen. Es mag gruselig klingen, ist aber besser als ihr euch denken koennt. Nach dem Abendessen sind wir zur Mall of America gefahren und haben dort bis 3 Uhr morgens den Abend verbracht. Da dort ein grosser Abenteuerpark eingebaut ist, wurde niemandem langweilig. Um 5 uhr morgens kamen alle erschoepft und muede an der Schule an und sind nach Hause gefahren. Mein Gastbruder, welcher auch mit seiner Freundin zur Prom gegangen ist, blieb wach, genauso wie ich und hat mit mir um 6 Uhr morgens gefruehstueckt. Mein Gastvater ist extra fuer uns aufgestanden und hat Pancakes, Hashbrowns, Sausages, und Bacon vorbereitet. Um 8 Uhr sind wir dann zu zweit in die Kirche. Nach dem langem Tag war es kein Wunder, dass wir in der Kirche eingeschlafen sind. Am Ende der Messe sind wir dann endlich nachhause und konnten uns gluecklicherweise den ganzen Tag ausruhen. Hier ein paar Bilder des Abends:

Am 3. Mai sind wir mit einer groesseren Gruppe nach St. Paul, MN gefahren. So zu sagen ein Schulausflug. Dort war ein grosses Event in der Stadthalle: Festival of Na0tions! Jeder hatte Spass und alle Laender wurden representiert.

 

My friends Emily and Alexa

Track & Field neigt sich langsam dem Ende zu aber wir hatten alle eine schoene Saison. Wir haben bisher alles gut gemeistert und sind mit dem Team zu State gegangen. Jetzt zeigt sich wer gewinnen wird. Ich bin sehr stolz auf unser Team und gluecklich ein Dragon an unserer High School zu sein. Mit allen hat man so viel Spass und jeder wird von jedem motiviert. Der Zusammenhalt begeistert mich immer wieder aufs Neue.

Gruppenfoto mit Freunden 🙂 Insgesamt sind wir mehr als 60 Leute in unserem Team.

Zusammen mit Ali, Macie und Savannah.

Letztes Wochenende war ich von Samstag bis Montag in Minneapolis (26.-28. Mai). Wir haben ein tolles Familienwochenende verbracht. Meine Gastmutter, Mein Gastvater, meine 6 Gastgeschwister, wobei meine 21-Jaehrige Gastschwester erst am Sonntag eingetroffen ist, da sie fuer 2 Wochen in Griechenland war. Ausserdem kam die Freundin von meinem Gastbruder mit. Vollgepackt mit Koffern ging es dann mit dem Family Van in den Norden. Nach unserer Ankunft haben wir das Kunst museum besucht und sind anschliessend in die Basilica gegangen und haben dort den Gottesdienst mitgefeiert. Abends sind wir alle zusammen in den Skulpturen garten gegangen, der eigentlich sehr interessant war. Spaeter ging es dann zum Hotel. Am naechsten Morgen mussten wir alle frueh aus dem Bett, sodass wir auch so viel wie moeglich an dem Tag schaffen konnten. Zuerst haben wir den Zoo besucht, dann sind wir zu den Minnehaha Falls gefahren und haben uns dort einen schoenen Nachmittag gemacht. Am Abend sind wir in dem deutschen Restaurant „Black Forest“ essen gegangen. Ihr koennt gar nicht glauben wie sehr ich mich gefreut habe endlich mal wieder deutsches Essen zu kosten. Es war ziemlich gut aber trotzdem nicht so wie das richtige deutsche Essen. Danach ging es dann zurueck zum Hotel und alle sind schwimmen gegangen. Um 12 Uhr waren wir dann auch endlich im Bett. Auf den naechsten morgen war ich schon sehr gespannt und ich konnte es schon kaum erwarten. Endlich war es Montag, was auch heisst „Memorial Day“ in Amerika. Daher hatten wir schulfrei und ich konnte das Twins baseball game mit meiner familie geniessen. Wir haben sogar gewonnen 5:4! Knapp aber immerhin hat es sich gelohnt dort hin zu gehen. Ich hatte ein grossartiges Wochenende und hoffe das die letzten naechsten Wochen noch genauso gut werden.



Minnehaha Falls !

Twins Baseball game 🙂

So, das war’s erst einmal ich versuche mein bestes noch einen Eintrag zu schreiben bevor ich wieder nach Hause fliege. Mein Abflugtermin ist der 27. Juni. Meine Graduation ist am 3. Juni, daher versuche ich mein bestes davon auch noch Bilder rein zu stellen sodass ihr euch diese auch anschauen koennt. Die Zeit ist so schnell vergangen aber ich bin stolz das ich alles so gut gemeistert habe und ich habe eine Menge Erfahrunen gesammelt, die mir keiner nehmen kann. Ich bereue ueberhauot gar nichts ! Bis bald !

Mayleen

Apr 022012
 

Nach langer Zeit finde ich auch mal wieder Zeit zum schreiben.In der zwischenzeit war ich ziemlich beschaeftigt und habe wieder eine Menge hier in Minnesota erlebt! Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll, da ich ja seit zwei Monaten nicht von mir hoeren lassen habe.Trotzdem versuche ich so gut wie moeglich alles zusammen zu fassen.Anfang Februar hatten wir einen Internationales Wochenende mit allen Austauschuelern von meiner Organisation.Vom 2. bis zum 5. Februar sind dann alle Austauschschueler, die kreuz und quer verteilt in Minnesota leben, bei Gastfamilien in Litchfield untergebracht worden.Das Wochenende war relativ aufregend, da man Leute aus ganz verschiedenen Laendern getroffen hat.Meine Gastfamilie hat noch zwei andere deutsche Austauschschueler aufgenommen, die fuer ein jahr in Minnesota leben.Wir waren Snow tubing, Bowling und noch haben noch viel mehr waehrend der vier Tage verbracht, die uns alle auch ein bisschen naeher zusammen gebracht haben. Ich bin mir sicher alle hatten eine Menge Spass!

Das war unsere ganze Truppe beim Snow Trubing in Powder Ridge bei unserem YFU Wochenende 🙂

Snow tubing mit meiner Freundin Amy Pierce hat sooo viel Spass gemacht!

Danach war erstmal nicht allzu viel los.. Zwei Wochen spaeter haben meine Gasteltern jedoch kurzfristig entschieden, dass wir nach Wisconsin fahren sollten, da der Bruder meines Gastvaters bald mit seiner Frau nach Washington zieht.Aus diesem Grund sind wir dann alle gemeinsam mit dem Van in nur 2 Stunden nach Wisconsin gefahren.Die Autofahrten mit meiner Familie werden sowieso nie langweilig, weil ich so viele Geschwister habe und da immer was los ist.Am gleichen Tag sind wir dann auch wieder zurueck gefahren, wovon wir natuerlich alle nicht gerade begeistert waren. Es war mitten in der nacht und wir waren immer noch unterwegs. Fuer mich kein Problem, da ich die Haelfte der Fahrt nur geschlafen habe. Und als wir wieder zuhause waren bin ich auch direkt ins Bett. Sowas wie Karneval kennt Amerika anscheinend auch nicht aber war auch nicht tragisch. Ich hab mich Ende Februar dann dazu entschlossen bei unserem Schulmusical mitzumachen, welches mir bis jetzt auch relativ viel Spass bereitet.Die Auffuehrungen sind Ende April und alle sind schon ganz gespannt wie es im nachhinein wird.Daher muessen wir jeden Tag 3 Stunden abends proben, von 6-9. Soweit laeuft alles ganz gut. Ich bin eigentlich froh, dass ich nicht den groessten Part im Musical habe, da ich nicht so viel Text lernen wollte. Besonders gut finde ich, dass meine Gastmutter die Direktorin vom Musical ist. Nach der Auffuehrung gibts dann Bilder zu sehen und ich werde dann noch naeheres darueber berichten.

Track and Field (Leichtathletik) hat bei uns Anfang Maerz angefangen. Ich bin zwar nicht sehr begabt im rennen und springen und werfen schon mal gar nicht aber das war denen voellig egal. Ich komme mittlerweile sehr gut zurecht und nehme auch an den Wettkaempfen teil. ich mache Weitsprung und sprinte 100 Meter. Das Aufwaermtraining ist auch ganz schoen stramm und Muskelzerrungen bleiben leider nicht aus. Hin und wieder renn ich dann nach dem Training mit Kuehlpacks zuhause rum. Alles nicht so tragisch, da ich mich ja fit halten will, muss ich das alles wohl in Kauf nehmen.

Und in den letzten zwei Wochen hat man auch nicht so viel Schlaf bekommen da unser Boys Basketball team es bis zum State Tournament geschafft hat.Das hiess dann fuer uns alle, dass wir nach Minneapolis fahren mussten um unser Team anzufeuern. Busse haben nach der Schule schon auf uns gewartet, damit wir direkt los fahren konnten, weil Minneapolis, die Hauptstadt von Minnesota, ist circa zwei Stunden entfernt von Litchfield. Alle waren ziemlich nervoes und aufgeregt und haben sich wie die Indianer angemalt mit gruener und weisser Gesichtsfarbe und allem drum und dran. Voll gepackt mit Schulsachen gings dann meistens direkt nach der Schule zum Target Center Downtown in Minneapolis zum Basketball spiel unserer Jungs! Alles war ziemlich hektisch in dieser Woche weil wir die letzten Spiele nur knapp gewonnen haben, trotzallem haben unsere Litchfiel Dragons sich durchgekaempft. Im nachhinein hat es aber nur noch fuer den 2.(!) Platz gereicht. Ich sage „nur noch“ weil unser Team nicht ganz so begeisterst war und sich nicht damit zufrieden stellen wollten. Man muss dazu sagen, das sie an dem letzten Abend doch wirklich alles gegeben haben und es eine klasse Saison war. Ich hatte wahrscheinlich noch nie so viel Spass gehabt bei einem Basketball spiel wie bei diesen im Target Center, wo eigentlich nur die ganz grossen Teams spielen. Die Halle war gefuellt mit Leuten und man konnte kaum noch irgendwo durch laufen geschweige denn seinen Platz wieder finden. Die Jungs hatten eine grossartige Saison und ich bin ziemlich stolz darauf, was sie fuer eine Leistung erbracht haben. Unser Team hat eine Menge Ehrgeiz gezeigt und mit unserer Motivation und Fan Stimmung haben wir die Basketball spiele noch unvergesslicher gemacht. Diese Momente werde ich nie vergessen, denn Dinge wie diese haben Zusammenhalt und Gemeinschaft gezeigt, sowas wie hier findet man in Deutschland wohl nirgenswo.

 

Meine 3 Gastschwestern.Mein aelterer Gastbruder und meine juengere Gastschwester sind nicht mitgekommen beim letzten Spiel und mein 17-jaehriger Gastbruder Philip war im Baskteball team und ist mit dem Mannschaftsbus gefahren.

Target Center, Downtown in Minneapolis. Hier kann man unsere Fan section sehen 🙂

Vor dem Aufwaermtraining des Spiels. Die Halle fuellt sich.

Die Basketball Saison war wahrscheinlich eines der besten Ereignisse waehrend meines Austauschjahres, auch wenn ich nur ein Mitglied der Fan section war wie alle anderen anderen, waren wir irgendwie auch ein Mitglied im Team und in deren Herzen, was uns alle ziemlich stolz gemacht hat. Ich finds schade, dass ich naechstes Jahr nicht live dabei sein kann. Spring break war hier in Litchfield vom 26. bis zum 31. Maerz. Ich bin viel mit Freunden unternommen und die letzten vier Tage war ich mit meiner Gastfamilie im Norden von Minnesota in einem Hotel. Wir haben die zwei Tanten meiner Gastmutter Mary in Moorhead und in Fargo besucht. Und mein Gastbruder Philip hat einen College besuch in Concordia, North Dakota gemacht. Ich war ziemlich neugierig und interessiert auch wenn ich mir am Anfang dachte, dass es langweilig werden wuerde fuer 3 Stunden nur von einem Gebaeude bis zum naechsten zu laufen, aber es hat sich herausgestellt, dass alles wirklich spannend war und unsere Fuehrerin hat alles sehr gut erklaert. Das hat selbst mich nachdenklich gemacht, ob ich nicht vielleicht in Amerika studiere anstatt in Deutschland. Bis ich diese Entscheidung treffen muss, hab ich aber zum Glueck noch etwas Zeit.

Im naechsten Blogeintrag werde ich dann noch mehr ueber meine Track Saison berichten und PROM (Der Abschlussball) steht bei uns in der Schule am 28. April auch an.  Ich freue mich schon euch darueber zu erzaehlen weil Prom soll wohl das Highlight des Schuljahres sein. Nebenbei, bei mir in Minnesota kann man den Fruehling jetzt auch schon spueren, denn wir haben hier immer zu bis zu 20 Grad und das Wetter ist angenehm.

Liebe Gruesse aus Minnesota,

Mayleen

 

 

Jan 312012
 

Nach Weihnachten, Silvester und weiteren Feiertagen kehrt so langsam auch wieder der Alltag bei mir in Darwin ein.Weihnachten wurde bei mir insgesamt 5 mal gefeiert, da wir eine ziemlich grosse Familie haben.Zweimal haben wir bei meiner Gastoma gefeiert, zweimal bei uns zuhause und einmal mit Verwandten.Die Woche danach ging auch relativ schnell rum und dann war das Jahr ploetzlich schon um und wir haben New Year’s Eve gefeiert.Natuerlich war alles ganz anders wie in Deutschland, auch von Feuerwerken war hier keine Spur.Trotzdem hatte ich viel Spass mit meiner Familie.

Dieses Bild ist am 2.Weihnachtstag entstanden mit meinen 2 Gastbruedern Shawn (26) und Philip (17).

Wie ich schon erwaehnt habe, haben wir eine Menge Familienmitglieder in unserer Familie, deshalb ist der Weihnachtsbaum auch ziemlich viel mit allem drum und dran geschmueckt von Ornamenten bis Kerzen und Lichterketten und Sonstiges.Da wir wohl keine Zeit mehr hatten einen richtigen Weihnachtsbaum zu kaufen haben sich meine Gasteltern dazu entschieden, dass ein kuenstlicher aufklappbarer Weihnachtsbaum fuer dieses Jahr reichen muss.

Auch in der Schule laeuft alles immer besser, die Unterrichtsfaecher werden immer einfacher und das Verstaendnis ist ueberhaupt gar kein Problem mehr fuer mich.Manchmal hab ich das Gefuehl, ich kann schon so schnell Englisch sprechen wie ich Deutsch sprechen kann und ehrlich gesagt macht mir das ein bisschen Angst! Manchmal fallen mir einfach Woerter im Deutschen gar nicht mehr ein, wenn ich mich mit meiner Familie oder Freunde in Deutschland unterhalte. Aber das zeigt mir natuerlich auch, was fuer grosse Fortschritte ich gemacht habe seit den 5 Monaten. Und die Zeit hier vergeht wirklich wie im Flug. Es ist einfach unglaublich wie schnell die Tage, Wochen, Monate vergehen, weil ich einfach noch so viel vorhabe und ich gar nicht mehr nach hause will. Ich hab eine Menge Spass hier und seit das 2.Semester in der Schule angefangen hat und ich meinen Stundenplan veraendern konnte, laeuft alles noch viel besser und ich finde immer Freunde was mich ziemlich gluecklich macht.

Deryck, einer meiner besten Freunde hier und ein guter Zuhoerer 🙂

In letzter Zeit hat es dann auch endlich mal angefangen zu schneien hat aber auch lang genug gedauert.Der kaelteste Tag den ich bis jetzt miterlebt hab war -20 Grad.Zum Glueck wird es jetzt wieder waermer aber trotzdem war ich gluecklich Minnesota mal so zu sehen, wie es eigentlich hier im Winter aussieht!

Vor 2 Wochen habe ich meine Freundin Jona in Plymouth in Minnesota fuer ein Wochenende besucht und auch mit ihr hatte ich eine Menge Spass. Gemeinsam sind wir zur Mall of America mit Freunden shoppen gegangen und haben unser Wochenende sehr genossen.

Das war’s auch schon wieder, bis zum naechsten Mal ! See you Mayleen 🙂

 

 

Dez 152011
 

In den letzten 4 Wochen ist ziemlich viel Aufregendes passiert, so gut wie fast jeden Tag. Ich tanze jetzt seit mehr als einem Monat in unseren Danceteam und bin auch ganz zufrieden. Ich bin in dem Varsity team, welches aus 19 Maedchen besteht und Varsity bedeutet ebenfalls das dort nur die Besten dabei sind aus circa 35 Maedchen. Das einzige was mich an meinen Trainingszeiten stoert ist, dass ich manchmal nicht nur nach der Schule 3 Stunden Training habe sondern auch vor der Schule 2 Stunden. Das passiert dann meistens 1 mal die Woche, womit ich auch vollkommen mit zufrieden bin.  Andererseits wuerde ich mich freuen, wenn ich ein wenig mehr Schlaf vor der Schule bekommen wuerde. Unsere erste Performance war am 6. Dezember und alle waren aufgeregt besonders ich weil wir vor mehr als 300 Leuten in unserer High School gym tanzen mussten. Alles lief ziemlich gut und niemand hat sich irgendwas bei den High Kicks gebrochen, was ziemlich wahrscheinlich ist, da wir wie Ballerinas nur auf Zehenspitzen rumhuepfen. Jedenfalls waren die Zuschauer sehr begeistert von uns. Knapp eine Woche danach folgte dann auch unsere erste Competition in diesem Jahr, welche in der von Litchfield 20 Minuten entfernten Stadt Hutchinson stattfand. Unser Team ist gegen 7 andere Teams angetreten. Wir waren zwar nicht die besten aber so schlecht hatten wir auch nicht abgeschnitten. Ich hab bis jetzt schon eine Menge neuer Dinge dazu gelernt wovon ich in Deutschland noch keine Ahnung hatte. High Kick ist ziemlich schwer aber es macht auch jede Menge Spass wenn man wie gut es am Ende aussehen kann. Ich tanze jetzt schon seit 10 Jahren und bin froh, dass ich nun 4 Monate lang meinem Hobby in Deutschland nachgehen kann.

Am 24. und 25. November war Thanksgiving und wir waren gemeinsam mit der ganzen Familie bei meinem Gastonkel. Der hat ein riesengrosses Haus fuer sich alleine an einem grossen See und im Sommer ist es sicherlich besonders schoen dann draussen zu sitzen und die Sonne zu geniessen wovon man hier in Minnesota momentan gar nicht reden kann. Es ist zwar kalt und regnerisch aber selbst von 2 meter hohem schnee ist noch nichts zu sehen. Jedenfalls gab es an den beiden Tagen eine Menge zu Essen, da Thanksgiving wie bei uns in Deutschland das Erntedankfest ist jedoch feiern die Amerikaner dieses Fest wie Weihnachten, was mich sehr ueberrascht hat. Nach den zwei Tagen war ich dann im Enteffekt auch froh das die Esserei dann vorbei war  auch wenn alles ziemlich lecker war allerdings hab ich mich nach dem staendigem Essen ohne Pause wie ein gemestetes Huhn gefuehlt oder sowas aehnliches.Doch es war ein schoenes Gefuehl mal mit allen gemeinsam zu sitzen und sich zu unterhalten. Am 25. November um Mitternacht war dann Shopping angesagt hier in Amerika ist das der so genannte „Black Friday“ und das war wirklich eines der besten Abenteuer meines Lebens ! Gegen 21 Uhr sind wir zur naechst groesseren Stadt gefahren und haben auf den nicht wirklich vorhanden Parkplaetzen geparkt. Ueberall waren Leute und versucht zu den Geschaeften gelangen um sich in der Schlange an zu stellen, wovon ich zuerst ueberhaupt nichts wusste, bis ich dann selber mit meiner Familie in einem Sommerliegestuhl und in 3 warmen Decken eingemurmelt sass. um 24 Uhr um Mitternacht haben dann auch endlich die Geschaefte geoeffnet und alle sind direkt reingestuermt. Ich habe versucht es ruhig angehen zu lassen aber das war nicht moeglich da man total mit der Menschenmasse mitgezogen wurde. Um 6 uhr morgens haben wir uns dann mit vollbeladenem Auto wieder auf den Heimweg gemacht und anschliessend haben sich dann erstmal alle bis zum Nachmittag hin in ihre Betten verkrochen.

Im Laufe der naechsten Woche haben wir dann bei uns im Haus, welches uebrigens fast so gross ist wie ein Hotel (-: Cookies gebacken. Wir hatten Freunde eingeladen und meine Gastmom hatte auch nichts dagegen, dass ich meine Schulfreundin Cheyenne vorbei bringe. Mit alten aber beliebten Weihnachtshits im Radio haben wir uns dann ans backen gemacht und ich hatte jede Menge Spass, da ich meiner Familie beibringen konnte wie man deutsche Plaetzchen backt wie zum Beispiel : Himbeerschnitten und Vanillekipferl. Die Weihnachtsstimmung hat mich dazu gebracht and die Weihnachtszeit mit meiner Familie in Deutschland zu denken. Gluecklicherweise hat mich meine 20 Jaehrige Gastschwester Rebecca gleich wieder auf andere Gedanken gebracht als wir Keksbaelle geformt haben. Allerdings vermissen wir immernoch den Schnee, der soweit ich weiss eigentlich schon laengst hier sein muesste !!! Ich hoffe das bald die naechsten Schneeflocken fallen werden. Ich wuensche allen Froehliche Weihnachten besonders den anderen 3 Jungen die ein Auslandsjahr machen und ich freue mich schon wenn ihr von euerem Weihnachtsfest berichtet. Ich hoffe ihr alle werdet alle einen guten Start ins neue Jahr haben ! Merry Merry Christmas and a Happy New Year’s Eve !

See you next year, Mayleen