Feb 102014
 

In meinen letzten zwei Wochen in Schottland ist eine Menge passiert, was ich nie vergessen werde. Mein vorletztes Wochenende war das letzte mit meiner Gastfamilie. Am Wochenende darauf hatte meine Gastschwester einen Cheerleading Wettkampf zu dem ich nicht mitkonnte, weil es weiter weg war und das Hotel kein Zimmer mehr frei hatte. Am 10. Januar sind wir am Abend in South Queensferry zusammen essen gegangen. Das Essen war wirklich gut. Anschließend ging es zur  Forth Road Bridge. Das ist eine berühmte Brücke in South Queensferry und sie ist einfach atemberaubend.

Zum Abschluss haben wir noch ein kleines Cafe für eine gemeinsame heiße Schokolade besucht.

Am Tag darauf sind wir alle zusammen gegen Mittag nach Harlaw. Das ist ein Park mitten in Edinburgh. Es ist wirklich erstaunlich wie vielseitig die Stadt ist. Die Innenstadt sowie die ländlichen Seiten sind einfach wunderschön.

Die Woche darauf hatte ich dann mein Praktikum. Ich habe es in einem Kindergarten in der Innenstadt absolviert. Es hat mir total Spaß gemacht mit den kleinen Kindern zu arbeiten und es war wirklich eine schöne Erfahrung.

Am Dienstag habe ich das Scott Monument bestiegen. Das ist ein Wahrzeichen, welches dem Schreiber Scott gewidmet ist. Es liegt direkt an der Princes Street, der wahrscheinlich überfülltesten Straße Schottlands. Von dort oben hat man einen wirklich herrlichen Blick über Edinburgh. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt dort hochzuklettern.

Mittwoch bin ich dann nach meinem Praktikum  in das „elephant house“ gegangen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch gedacht, dass es das Restaurant ist, in dem J.K.R angefangen hat ihren Band Harry Potter zu schreiben. Das hat sich zu einem späteren Zeitpunkt als Fehlinformation herausgestellt. Als Harry Potter Fan sollte man trotzdem dahin gehen.

An meinem letzten Schulmontag musste ich dann noch in Sport ein Testexamen schreiben. Es war aber ziemlich einfach. Ich hatte mich eigentlich richtig darauf gefreut, denn die Examen und auch die Testexamen werden in einer großen Halle geschrieben. Dort sitzt jeder an seinem eigenen Tisch und es gibt ein paar Leute, die alle Schüler beobachten. Es ist einfach wie im Film.

Am Mittwoch bin ich dann mit einigen Freunden in die Stadt gefahren und zusammen haben wir an einer Harry Potter Tour teilgenommen. Dort hat sich dann herausgestellt, dass das Cafe „spoon“ heißt in dem J.K.R angefangen hat Harry Potter zu schreiben. Die Tour durch die Stadt war richtig schön und ich habe viel Interessantes gelernt.

Den Freitag haben dann meine Freunde aus der Schule und ich zusammen genossen. Nach der Schule sind wir in ein Cafe namens Luca gefahren und haben dort zu Mittag gegessen. Es war richtig angenehm noch mal alle Freunde um einen herum zu haben. Im Bus nach Hause musste ich mich dann auch schon von einer Freundin verabschieden. Die anderen habe ich aber nach dem Abendessen wieder zum Badminton spielen getroffen. Es war ein richtig schöner Abschluss unserer gesamten Zeit. Als wir dann aus der Halle raus mussten, hat es dann noch einen herzlichen Abschied gegeben. Nach dem Badminton hatte ich dann noch einen schönen gemütlichen Abend mit meiner Gastfamilie.

Der nächsten Morgen war dann der 25. Januar. Bevor es jedoch zum Flughafen ging, bin ich mit meiner Gastfamilie frühstücken gegangen. Gegen 10 Uhr ging es dann auf zum Flughafen. Dort war das Weinen dann schon einprogrammiert. Auch meine Gastmutter musste weinen.

Im Flugzeug habe ich dann aber den schönsten Sonnenuntergang meines Lebens gesehen.

Am Flughafen in Düsseldorf hat mich dann meine ganze Familie in Empfang genommen. Zuhause haben mich meine Freunde erwartet und es gab eine kleine Willkommensparty. Und damit war dann auch das beste halbe Jahr meines Lebens um.

 

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg unterstützt haben. Ein riesen Dankeschön geht an meine Familie, die mir alles ermöglicht hat, an die ELE, ohne die mein Austausch nicht so schön gewesen wäre und durch die ich viele neue Sachen ausprobieren konnte und an meine Freunde, die mich gehen ließen und auch, obwohl ich in einem anderen Land war, immer ein Ohr für mich offen hatten <3

DANKESCHÖN!!!

 

 Posted by at 20:16
Jan 032014
 

Am 24. Dezember war ein ganz normaler Tag. Meine Gastschwester und ich haben einen Kuchen für meinen Gastvater gebacken, da er am 25. Dezember Geburtstag hat. Abends habe ich dann mit meiner Gastschwester einen Weihnachtsfilm geschaut nachdem wir Santa einen Brief geschrieben, „Reindeer dust“ auf dem Balkon verteilt und Santa etwas Essen zurecht gelegt hatten.

1387922134689

25. Dezember:

Es ist fünf vor sechs. Meine Gastschwester kommt in mein Zimmer, um mich zu wecken. Sie ist an Weihnachten immer so aufgeregt, dass sie sehr früh aufwacht. Meine Gastmutter hatte aber gesagt, dass wir frühestens um 6 Uhr ins Wohnzimmer dürfen. Also hatte ich Dena abends vorher gesagt, dass sie mich um 5 vor 6 aufwecken kann, sodass wir noch Zeit haben die Kerzen am Geburtstagskuchen anzuzünden. So ging es dann mit dem Kuchen und mit einem Geburtstagsständchen meinen Gastvater wecken. Er hat sich sehr gefreut-war aber etwas irritiert über den frühen Zeitpunkt. :P.

DSCN0202 DSCN0220

Dann konnten die Weihnachtsgeschenke ausgepackt werden. Jeder hatte seinen eigenen „Geschenkeberg“ 😀 und irgendwie muss Santa mitbekommen haben, dass ich dieses Jahr nicht zuhause an Weihnachten bin. Er war so gut zu mir, dass ich gar nicht weiß, wie ich alles nach Hause bringen kann 😉 .

DSCN0201 DSCN0203

Nachdem alle fertig mit dem Auspacken waren, hatten wir Zeit unsere Geschenke zu verstauen und etwas zu frühstücken.

Gegen Mittag ging es dann zu Jenet. Dort trafen sich neben meiner Gastfamilie auch die Gastgroßeltern und meine Gasttante. Wir haben uns viel unterhalten, weitere Geschenke ausgepackt und dann gegen 15 Uhr gab es die Vorspeise, Suppe. Es war zur Hälfte unsere Mittagessen und zur anderen Hälfte unser Abendessen. Ein paar weitere Stunden mit gemütlichem Zusammensitzen vergingen und dann wurde die Hauptspeise serviert. Es gab Fleisch, Gemüse und alles was zu einem Festessen dazu gehört.

DSCN0219 DSCN0224

Gegen 19 Uhr ging es dann auch schon nach Hause, um ja nicht Dr. Who zu verpassen. Es war nämlich Zeit für den Doktor wieder in eine andere Person überzugehen und sowas darf man ja nicht verpassen 😀 (Dr. Who ist eine Fernsehserie von bbc; der ein oder andere mag sie kennen, denn sie wurde auch mal ins Deutsche übersetzt). Wir saßen danach alle noch ein bisschen zusammen bevor es es dann ins Bett ging.

 

26. Dezember:

Boxing Day und Sale-Start, was bedeutet “Shoppen”. Zuerst ging es jedoch zu meinen Gastgroßeltern, wo es nochmal Geschenke gab.

Anschließend ging es dann zusammen zum Livingston Centre, einem großen Einkaufszentrum. Gegen Abend ging es dann nach Hause und meine Gastfamilie und ich haben bis spät in die Nacht Miranda, eine Komikerin, geguckt 😉 .

 

Es war ein sehr anderes Weihnachtsfest als ich es gewöhnt bin, aber es war schön dieses andere einmal mitzuerleben.

Ich hoffe ihr hattet auch alle ein schönes Weihnachtsfest.

Bis Silvester ist nichts Spannendes passiert.

Silvester: Abends bin ich mit meiner Gastfamilie zu meinen Gastgroßeltern gefahren, wo wir eine Menge Spaß hatten. Wir haben unter anderem „just dance“ für die Wii gespielt. Gegen 22 Uhr ging es dann nach Hause, wo wir ein bisschen Zeit verbracht haben. Gegen 23:45 Uhr ging es dann auf den Hügel, um das Feuerwerk über Edinburgh Castle zu beobachten. Pünktlich um Mitternacht startete das grandiose Feuerwerk. Es sah super schön aus nur leider sind die Fotos nichts geworden. Nachdem das Feuerwerk dann beendet war sind wir zurück und haben unser eigenes kleines Feuerwerk gehabt. Es war ein wirklich schöner Neujahrs Anfang und somit wünsche ich euch allen: Ein frohes, neues Jahr :* .

Berit

 Posted by at 15:53
Dez 242013
 

Der Nikolaus kommt leider nicht nach Schottland 😀 . Aber es war auch nicht weiter schlimm, denn ich hatte einen wunderschönen Tag mit meinen Freunden. Zuerst ging es mit Louise, Mhairi und Alexa in die Stadt. Dort hatten wir eine Menge Spaß und haben einfach mal unsere Frau rausgelassen :D. Nachdem wir eine Menge hoher Schuhe anprobiert hatten, haben wir in einem weiteren Shop ein paar schöne Abendkleider anprobiert. Es war ziemlich lustig und einfach ein unvergesslicher Nachmittag. Um 5 Uhr haben wir dann Katie und Kiera eingesammelt (sie konnten nicht eher) und sind dann alle zusammen in Jimmy Chung’s Bar Chinesisch essen gegangen.

IMG-20131207-WA0003

Anschließend ging es dann in das nahe gelegene Kino in Carrie. Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle haben wir noch einen kurzen Stopp auf dem Weihnachtsmarkt gemacht. Weihnachtsmarkt… ja, der Weihnachtsmarkt ist hier was ganz „besonderes“. Er ist deutsch. Es gibt jede Menge deutsche Spezialitäten zu kaufen, wie Brezel und Bratwurst.

Wie auch immer, wir alle hatten einen besonders schönen Tag.

 

Am nächsten Tag ging es dann in „A Christmas Carol“ produziert von Balerno (Stadtteil von Edinburgh). Es war eine Show, wie wir sie in Deutschland Kabarett nennen würden, aber hier wird es „Pantomime“ genannt. Es war richtig witzig und am Ende wurde-wie jedes Jahr „The twelve days of Christmas“ performt. Hierbei handelt es sich um ein Weihnachtslied. An jedem Tag bekommt der Sänger ein außergewöhnliches Geschenk von seinem Schatz. http://www.youtube.com/watch?v=qyMOaROAz9I

 

„On the last day of term“ macht man hier immer etwas Besonderes. So gehen meine Freunde jedes Jahr nach der Schule in die Stadt zum Weihnachtsmarkt und danach gibt es dann Geschenke vom „Secret Santa“ und so auch dieses Jahr.

Also ging es für einige von uns nach der Schule zu Damaris. Dort haben wir uns dann umgezogen und die Geschenke abgelegt. Anschließend ging es dann zur Bushaltestelle. Tatsächlich hatten wir es geschafft, dass die anderen, die sich zuhause umgezogen haben, in den gleichen Bus eingestiegen sind. Auf dem Weihnachtsmarkt haben wir uns dann alle einen Crêpe gegönnt. Wir sind ein bisschen herum gelaufen und haben uns die Stände angeguckt, aber es war so kalt, dass wir nicht sehr lange geblieben sind, sondern wieder nach Hause zu Damaris.

1488130_381180252027743_194872597_n 379701_381177155361386_1268949703_n

Dort haben wir uns dann alle aufgewärmt und dann ging es los mit dem Geschenke auspacken. Jeder hatte ein wirklich tolles Geschenk bekommen. Ich habe zwei schottische Handwärmer, Socken, eine Schlafanzug mit „Bobby“ (dem Hund) und Süßigkeiten bekommen.

1524962_574363809310106_1968099300_n

Nachdem sich jeder ausreichend bedankt hatte, begann das Essen. Es gab leckere Pizza und jeder hatte etwas Süßes für im Nachhinein mitgebracht. Wir haben mehr oder weniger „Ist das Leben nicht schön“ geguckt. Da der Film zu lang war, haben wir uns den Anfang und das Ende angesehen. Anschließend haben wir Weihnachtsgrüße verteilt. Wir haben einige aus unserer Stufe angerufen, uns als Santa ausgegeben und „Merry Christmas“ gesungen. Es war wirklich witzig und hat uns alle zum Lachen gebracht.

 

Am 21. Dezember habe ich zusammen mit Alexa und Annika Kartoffelgratin gemacht. Es war sehr lecker und wir haben es wirklich genossen. Anschließend habe ich dann den Bus in die Innenstadt genommen um meine Gastfamilie zu treffen. Zusammen sind wir in „The Dom“ gegangen, wo jeder von uns eine heiße Schokolade hatte. „The Dome“ ist wunderschön geschmückt zur Weihnachtszeit und es lohnt sich wirklich sich die Dekoration anzugucken. Danach sind wir zum Weihnachtsmarkt. Nachdem Dena und Dylan Kinderkarussell gefahren sind ging es dann für alle auf das Riesenrad. Zum Abschluss des Tages gab es dann einen Crêpe für jeden und dann ging es nach Hause.

IMG_0095 IMG_0097 IMG_0098

Am Tag darauf wollten Dena und ich uns einen schönen Tag machen, aber sie musste spontan absagen. So habe ich unsere Pläne alleine durchgeführt. Zuerst ging es nach Cramond. Das Wetter war nicht das Beste es war aber trotzdem richtig schön. Cramond ist bekannt für seine „halbe“ Insel. Je nach Gezeiten ist es eine Insel oder nicht. Leider konnte ich nicht rüber zur Insel da gerade Flut war. Laut wikipedia heißt es sogar, dass Joanne Rowling in Cramond mit ihrem Ehemann Neil Murray in „The White House“ lebt. Anschließend ging es zum shopping center „Ocean Terminal“ und danach nach Hause.

DSCN0150 DSCN0157 DSCN0161 DSCN0165 DSCN0178 DSCN0183

Das war’s dann auch erstmal von meiner Adventszeit in Schottland.

Ich wünsche euch allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest!!!

 

 Posted by at 12:30
Dez 032013
 

Am 5. November war „Bonfire Night“. Da meine Gastfamilie nicht so auf Feuerwerke steht, habe ich mit Alexa und ihrer Familie ein Lagerfeuer gemacht und Raketen steigen lassen. Anschließend gab es dann für jeden Suppe und heiße Schokolade. Es war ein recht schöner, aber auch sehr kalter Abend.

DSCN9988 DSCN9989

Am 09. November bin ich zusammen mit ein paar Mädchen von der Schule zum Livingston Centre, einem großen Einkaufszentrum, gefahren. Ich hatte es endlich geschafft Winterschuhe für die Schule (sie müssen schwarz sein) zu kaufen. Wir alle waren sehr erfolgreich und natürlich taten unsere Füße am Ende alle weh.

Am 11. November ist hier Remembrance Day und in Deutschland St. Martin. Deshalb hatte ich mich dazu entschlossen Stutenkerle zu backen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, aber wenn ich ehrlich bin, sahen sie besser aus als sie geschmeckt haben.

DSC_0105 DSCN9990

Am Tag darauf kam dann ein Polizist in die Schule und hat meinen Jahrgang über „Knife Crime“ „aufgeklärt“. Wir haben gelernt, dass man ein Messer nicht zur Selbstverteidigung mit sich führen darf, was für Folgen man als Opfer erwarten kann (es wurden uns Bilder von extremsten Verletzungen gezeigt). Leider passieren derartige Messerangriffe, speziell in Glasgow, häufiger. Der Sinn dieser Veranstaltung sollte wohl sein, wie man sich gegen so einen Angriff wehren kann. Nach den Aussagen der Polizei garnicht.

(Ach so, meine Freunde und ich haben jetzt immer Angst, wenn wir im Dunkeln unterwegs sind.)

Mitte November hatten ich einen wunderschönen Familienabend mit meiner Gastfamilie und einer Freundin von meiner Gastschwester. Alle zusammen haben wir Johnny English geguckt und eine Menge gelacht.

Einige Abende darauf bin ich mit meiner Gastmutter, -schwester und ihrer Freundin in die Gang Show gegangen. Das ist eine Show, die jedes Jahr stattfindet. Kinder, einer religiösen Gruppe, singen und tanzen. Es war ganz nett anzusehen, aber wir waren alle auch etwas gelangweilt, denn so erfolgreich war die Show jetzt auch wieder nicht.

Am 21. November habe ich dann „Boxen“ ausprobiert. Es ist eigentlich eine Fitness Gruppe. Das Training ging über eineinhalb Stunden und es war durchaus anstrengend. Es tat richtig gut mal wieder Sport zu machen und sich zu bewegen. Das Ganze ist aber doch nicht so mein Ding und ich werde vielleicht noch ein- oder zweimal teilnehmen, um einfach ein bisschen Bewegung zu haben (man muss sich für den Kurs nicht anmelden, sondern kann kommen wann man gerade dazu in der Stimmung ist).

Am 24. November bin ich erst mit meiner Gastschwester in die Stadt um ein paar Weihnachtsgeschenke zu besorgen und anschließend haben wir meine Gastmutter und ein paar ihrer Freunde getroffen, denn es war Light Night. Die Weihnachtsmärkte waren seit gestern eröffnet genauso wie die Fahrattraktionen. Nun musste nur noch die Weihnachtsdekoration angeschaltet werden. Um ungefähr viertel vor fünf hat Chris Hoy dann die Lichter angeschaltet, gefolgt von einem tollen Feuerwerk. Anschließend bin ich dann mit meiner Gastcousine auf den „Star Flyer“ gegangen. Hier handelt es sich um ein Karussel, auf dem es ca. 60 feet (20 Meter) in die Höhe geht. Mittlerweile war es ja dunkel und die ganze Beleuchtung erstrahlte. Von dort oben hatte man dann einen traumhaft schönen Ausblick über „Edinburgh in Lichtern“. Es war einfach so atemberaubend schön und hat sich wirklich gelohnt!

Gestern habe ich dann von meiner Gastschwester ein Armband bekommen. Sie hat das Gleiche in einer anderen Farbe. Sie übergab es mir mit der Bedeutung, dass es ein „best sisters bracelet“ ist. Ich hab sie so lieb!

Das war dann auch mein November und es bleiben nur noch weniger als zwei Monate 🙁 .

 Posted by at 19:56
Nov 062013
 

Und schon wieder ist ein Monat rum :o. Die Zeit vergeht hier wahnsinnig schnell. In den letzten vier Wochen ist echt viel passiert: neben den langweiligen Seiten des Lebens-lernen-, durfte ich auch die schönen Seiten Schottlands entdecken.

Alexa, Annika und ich hatten uns vorgenommen, Touristen zu spielen. Zu unserem Touristenprogramm gehörten: das „National Galleries Museum“, das „Scottish National Museum“, „Botanic Garden“ und ein Besuch in Stirling.

Während wir im National Galleries Museum nur ein paar Minuten verweilten, hatten wir im Scottish National Museum viel Spaß. Wir haben viele neue, interessante Sachen entdeckt und ausprobiert.

Im Botanic Garden haben wir dann den wunderschönen Herbst hier genossen und haben uns dort einfach mal ein bisschen entspannt.

In den Ferien, die hier nur eine Woche lang sind, haben wir uns dazu entschlossen mal raus aus Edinburgh zu gehen. Ziel unserer Kurzreise war Stirling. Früh morgens ging es erst in die Stadt, von wo wir dann den Zug genommen haben. Obwohl wir den ganzen Tag genau durchgeplant hatten ist es dann letztendlich doch anders gekommen.

Vom Bahnhof in Stirling sind wir zuerst zum Stirling Castle gelaufen. Dort gab es dann aber schon eine große Enttäuschung, die alles auf den Kopf gestellt hat. Da wir leider alle noch 15 Jahre alt sind, hätten wir nur in Begleitung unserer Eltern in das Castle gedurft. Wir haben dann versucht auf die Tränendrüse zu drücken und erzählt, dass wir Austauschschüler sind, es ganz allein bis hierher geschafft haben und unsere Eltern in Deutschland sind. Leider hat das nichts gebracht. Das hat natürlich unsere ganze Planung durcheinander gebracht. Frustriert sind wir dann zum Touristen Center. Dort haben wir uns dann informiert, ob man denn mit 15 Jahren hoch zum Wallace Monument kommt und es hieß: ja. So haben wir uns eine Karte geschnappt und sind, anstatt wie geplant den Bus zum Wallace Monument zu nehmen, gelaufen. Unterwegs überquerten wir berühmte Stirling Brücke, auf der am 11. September 1297 im Unabhängigkeitskrieg gegen die Engländer die Schotten gesiegt haben.

IMG-20131014-WA0031

Nachdem wir uns ein paar Mal verirrt haben, weil auf der Karte nicht alle Straßen eingezeichnet waren, sind wir nach gut einer Stunde am Ticket Office des Wallace Monument angekommen. Als wir dann Tickets für drei Kinder kaufen wollten, sagte die Verkäuferin uns, dass wir nicht hoch dürfen, wenn wir noch nicht sechszehn sind. Alexa hat zum Glück super schnell reagiert und gesagt, dass Annika, weil sie die Größte ist, sechzehn Jahre alt sei. (Wir sind also auf nicht ganz legaler Weise zum Monument hoch, aber psshht!)

IMG_0033 IMG-20131014-WA0020

Nachdem wir unsere Tickets bekommen haben, haben wir uns erstmal in ein Cafe gesetzt und Mittag gehalten. Anschließend ging es dann mit einem Shuttle-Bus den Berg hoch. Von dort oben hat man einen wunderschönen Ausblick über ganz Stirling. Leider war das Wetter nicht ganz so gut, ehrlich gesagt, es hat die ganze Zeit geregnet. Im Monument gab es dann immer wieder Stationen, an denen man etwas über die Stirling-Schlacht erfahren konnte. Wir haben uns natürlich die Zeit genommen und jedes einzelne Informationsboard durchgelesen. Es war aber doch alles ein bisschen verwirrend mit den ganzen Namen und Städten. Wie auch immer, ganz oben angekommen, haben wir die Aussicht genossen und ein paar Fotos gemacht. Danach ging es auch schon wieder runter. Wir haben dann auf den Shuttle Bus gewartet, der uns wieder den Berg herunter gefahren hat. Unten sind wir dann zur Bushaltestelle gelaufen, um wieder in die Innenstadt zu kommen. Nach einer eineinhalbstündigen Tour durch ein Shopping Center ging es anschließend in die „Filling Station“, ein amerikanischem Restaurant.

IMG-20131014-WA0107

Mit dem Zug ging es danach wieder nach Hause, wo ich totmüde ins Bett gefallen bin.

 

An den letzten drei Tagen bevor den Ferien standen drei Test bevor.Zwei in Modern Studies und ein Test in Geography Test. Bisher haben wir alle Teste noch nicht zurück bekommen. Nach den Ferien haben wir dann in „Art“ ein Übungsexamen gehabt. Wir hatten 15 Minuten Zeit und ich habe noch nie so schnell geschrieben-zumindest nicht in Englisch. Ich konnte längst nicht alles schreiben, was ich wollte und so habe ich zu jeder Frage nur eine kurze, knappe Antwort verfasst. Letztendlich hat es aber gereicht, um volle Punktzahl zu erreichen. Der Test dient nur zur Orientierung für unsere Lehrerin, wie gut wir im Schriftlichen sind und soll uns verdeutlichen, wie wenig Zeit wir in den Examen nur haben. Die großen Prelims Examen (Test Examen) finden im Januar statt und es wird jetzt schon der ganze Stoff wiederholt. Da bin ich echt froh, dass ich nicht wiederholen muss und die Zeit nutzen kann, um andere Sachen zu machen, wie zum Beispiel backen oder kochen mit meiner Gastschwester.

Wir haben zusammen zwei Kuchen und Cupcakes gebacken. An dem letzten Ferientag habe ich Dena dann angeboten Pfannkuchen zu machen, da sie die gekauften aus dem Supermarkt nicht mag. Um alle Zutaten zu kaufen, sind wir 2,4 Meilen zum Lebensmittelladen hin und wieder zurück gelaufen. Dafür hatten wir dann aber am Ende super leckere, deutsche, selbstgemachte Pfannkuchen.

 

Am 2. Ferientag hatte ich die Gelegenheit durch unsere Schule, das Musical „Our house“ zu sehen. Es war richtig gut und auch ein bisschen verwirrend. Ich muss sagen, dass ich weniger verstanden habe als bei „Hairspray“, aber trotzdem gefiel mir „Our house“ besser.

 

Seit Ende August zählt hier jeder schon die Tage bis Weihnachten. Jeder freut sich auf das Fest und kann es kaum noch erwarten. So kam es, dass wir in der Schule schon unter uns Freunden gewichtelt haben- am 7. Oktober! Mich hat das Weihnachtsfieber auch schon gepackt und so habe ich schon fast alle Weihnachtsgeschenke für Deutschland zusammen. Es ist schon sehr extrem, denn es gibt wirklich seit Oktober Weihnachtsgeschenkpapier und Weihnachtskarten und all solche Sachen zu kaufen. Bei einem Schulausflug in die Stadt am 30. Oktober, konnte ich schon ein Hotel mit Weihnachtsdekoration finden. Dabei war doch noch gar nicht Halloween vorbei.

IMG-20131104-WA0007

Apropro Halloween. Meine Gastschwester ist in einem Cheerleading Verein, der eine Halloween Party für den 25. Oktober organisiert hatte. Da hier kein Karneval gefeiert wird, kann man an Halloween auch als Pippi Langstrumpf gehen. Die Party war ganz gut, aber es gab auch einige Lieder, die ich genauso wenig wie einige Tänze  kannte. Meine Gastmuttter hat mich dann an die Hand genommen und versucht, mir die Tänze beizubringen. Leider konnte ich mir nicht alle Schrittfolgen merken. 😀 .

Dena und ich :)

Dena und ich 🙂

DSCN9980

Dylan und ich 😀

Am 1. November wollte ich mit Freunden ein Konzert von Gabrielle Apin besuchen. Leider klappte es nicht, da unsere Begleitperson an dem Termin nicht mehr konnte. Zum Glück hatten wir die Tickets aber noch nicht gekauft. So kam es dann, dass ich nach der Schule mit ein paar Mädchen in die Stadt gefahren bin. Nur für zwei Stunden um ein Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Wir hatten aber jede Menge Spaß.

Am Abend war ich dann noch auf einer anderen Halloween Party von Freunden meiner Gastfamilie. Es war die Halloween Party eines elf Monate alten Jungen. Ich hatte aber sehr viel Spaß. Mit Alexa, die auch dort war, habe ich mich viel unterhalten und wir haben auch an zwei Spielen teilgenommen. „Apfeltauchen“ und „Kürbissspiel“. Apfeltauchen ist ja noch bekannt, aber wie geht das Kürbisspiel?! Ein ausgehöhlter Kürbis wird mit gekochten Spaghetti, die mit Butter vollgeschmiert wurden, gefüllt. Zu den Spaghettis werden zusätzlich noch Süßigkeiten in dem Kürbis versteckt. Der Kürbis wird dann, mit Musik im Hintergrund, herumgereicht. Die Person, die den Kürbis in der Hand hat, wenn die Musik stoppt, muss seine Hand in den Kürbis stecken und nach einer Süßigkeit suchen. Damit ist die Person dann vom Spiel ausgeschlossen.

 

Am 29. Oktober gab es ein Meeting von meiner Organisation. Einige England-Schüler sind hoch nach Edinburgh gekommen, um hier ein paar Tage die Stadt zu erkunden. Wir hatten uns dann alle am Abend zu einem Quiz versammelt. Es war recht witzig und eine gute Gelegenheit, sich mich anderen auszutauschen und neue Leute kennen zu lernen. Um ungefähr 22 Uhr wurden wir „Schotten“ dann aber auch schon von unseren Betreuern nach Hause gefahren, denn wir hatten ja keine Ferien mehr.

 

Das war’s auch erstmal wieder von mir!

 

 Posted by at 19:13