Jul 182014
 

Auf Wiedersehen zu sagen ist nie leicht. Vor allem nicht von einem Land,  das in den letzten zehn Monaten zu deiner zweiten Heimat geworden ist. Dennoch waren meine letzten Wochen in Klamath Falls, Oregon die wunderschönsten überhaupt.

Da wir in der Schule in den letzten Zügen lagen, bekamen wir immer mehr freie Zeit, welche ich mit meinen Freunden sehr genossen habe. Aber das hieß nicht, dass gar nichts mehr los war. Ganz im Gegenteil!

Mit meinem Theaterprojektkurs standen unsere Aufführungen an. Almost, Maine , ein herzergreifendes, wunderschönes Stück, welches  wir mit 10 Leuten auf die Beine gestellt haben. Da wir über das ganze zweite Semester hinweg daran gearbeitet hatten, lag es uns allen ganz besonders am Herzen und haben uns mächtig auf die Aufführungen gefreut. Kurz vorher wurden wir dann doch  ein bisschen nervös,  aber zu unserem Glück waren wir sehr erfolgreich. Die letzte Aufführung war für alle ein bisschen schmerzhaft,  da wir wussten, dass wir nie wieder alle zusammen arbeiten würden. In der Woche darauf hatten wir dann die Theater End-of-the-Year-Party. Mit der ganzen Theaterkompanie haben wir uns zum Grillen und Feiern im Park getroffen und hatten einen irren Spaß. Diese End-of the-Year-Party war aber nicht die einzige. Ich habe mich quasi von Party zu Party gehangelt!

Denn am folgenden Tag, trafen wir uns mit der Tennismannschaft zum Pizza-Essen. Und da gab es ordentlich was zu feiern, denn  am Wochenende zuvor hatten Marissa und Lili die Staatsmeisterschaften im Doppel gewonnen! Zusammen verbrachten wir den Abend damit, uns an die vergangene Tennissaison zu erinnern in der wir so viel Spaß gehabt hatten und als Freunde zusammen geschweißt wurden.

Und dann stand natürlich noch das  größte Event überhaupt an! Es war Prom-Night 😀 In der Woche davor bin ich mit einer Freundin in die Mall gefahren, zum Dress-Shopping! Dann war es endlich soweit! Vor dem Prom haben wir uns mit zehn Leuten am Golfplatz zum Essen verabredet (was super lecker war) und sind dann zum Ballsaal gefahren.  5 Stunden lang haben wir getanzt bis zum Umfallen und erlebten einen  tollen Abend. Danach hatten wir total Hunger auf Eis und sind (in unseren Kleidern!) erstmal zu Wallmart und McDonalds gefahren 😀

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In meinen letzten zwei Wochen in Amerika wurde dann noch alles Wichtige hineingestopft.  Nach Schulschluss bin ich mit Freundinnen Kanufahren gegangen und haben auf dem Trampolin übernachtet. Mit meinen Gasteltern bin ich zum Crater Lake gefahren, der der tiefste See Amerikas ist und wo immer noch (Ende Mai!!) meterhoch Schnee lag. Der größte Trip war aber noch mit unserem Kirchenchor. Übers Wochenende sind wir nach Eugene gefahren, wo wir in einer befreundeten Kirche gesungen haben und eine tolle Zeit hatten. Ich war zwar mit Abstand die Jüngste aber eigentlich machte das gar nichts aus. Und auch von der Kirche hieß es dann irgendwann Abschied nehmen, was mir sehr schwer fiel.

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Ehe ich mich versah, hieß es plötzlich Koffer packen.  So richtig konnte ich es nicht glauben. Ich freute mich schon auf meine Familie und Freunde zuhause, aber als ich zum vorläufig letztem Mal durch unsere wunderschöne, kleine Stadt gefahren bin, wurde mir ein bisschen mulmig zu Mute..Komisch, dachte ich mir: Ich verlasse mein zu Hause,um nach zu Hause zurückzugehen.  Aber eigentlich war ich noch nicht ganz auf dem Weg nach Hause. Mit allen Austauschschülern meiner Organisation trafen wir uns für eineinhalb Tage in Washington D.C für ein Abschlussseminar und hatten ein bisschen Zeit, um uns das Congressbuilding und das Weiße Haus anzugucken.

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Es war beeindruckend und schön alle Austauschschüler wieder heil wiederzusehen und sich die ganzen, verschiedenen Geschichten anzuhören. Doch am nächsten Abend hieß es endgültig: ab nach Hause! Naja, ein langer Flug stand uns noch bevor, doch als wir in Frankfurt ankamen, habe ich mich mehr gefreut alle wiederzusehen, als dass ich traurig war, so weit von meinen neuen Freunden entfernt zu seien. In Düsseldorf nahm ich meine Koffer entgegen und meine Familie stand mit meinen Freunden versammelt schon vor der Tür, um mich zu empfangen. Eines der schönsten Gefühle überhaupt!

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An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bedanken, bei allen die mir dieses Jahr, dieses unglaubliche Erlebnis, ermöglicht haben!  Einen ganz besonderen Dank möchte ich an die ELE  für ihre Unterstützung aussprechen! Und natürlich an alle,  die, die den ELE-Blog verfolgt habenJ Ich hätte niemals soweit ohne alle Hilfe kommen können und bin mehr als dankbar, dass ich das Privileg hatte, in die Welt zu gehen und andere Kulturen aus erster Hand kennenzulernen.  Austauschschüler zu sein, ist das Beste was mir je passiert ist und ich wünsche den neuen Austauschschülern ganz viel Glück für alle kommenden Abenteuer.

Eure,

Ina

P.S: Die Weltmeisterschaft im eigenen Land zu feiern ist doch am schönsten 😉

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Oh beautiful America

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Jun 022014
 

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At the World of Coca Cola 🙂

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Vanessa und Ich im Georgia Dome

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Hier wurde „Gone with the Wind“ geschrieben

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2. Größtes Fischbecken der Welt ^^

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Day Out mit den Ladies 😀

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Ich habe euch ja schon viel über DECA erzählt,  eine Marketing-Organisation für Schüler und Studenten. Ende Februar hatten wir die State Career Development Conference, welche die Staatsmeisterschaften waren und 4 meiner Freunde qualifizierten sich dort für die nationale Meisterschaft. Nachdem wir über die letzten 3 Monate mit vielen verschieden Aktionen Geld gesammelt hatten, sind wir mit 8 Schülern unserer Schule und unserem Advisor nach Atlanta, Georgia gefahren. Wir haben uns unglaublich drüber gefreut!

Am 2.Mai ging unser Abenteuer endlich los. Von unserem Flughafen hier in Klamath Falls ging es erst nach San Francisco und, mit einem Zwischenstopp in Denver, quer überdas ganze Land in den Osten Amerikas. Nach einem Tag voller Reisen kamen wir am Flughafen an und dort empfing uns der wortwörtliche „Hammer“. Wir standen vor dem Flughafen und warteten auf unser Taxi, das uns zum Hotel bringen sollte, und von weitem sahen wir eine fette Hummer-Limousine auf uns zukommen. Natürlich spaßten wir herum, dass die für uns ist und so und waren dann umso verblüffter als dieser Hummer vor uns stehen blieb. Mr. Ellis Kommentar: „Einsteigen, Leute!“ Da hatte Ellis doch tatsächlich eine Hummer Limousine für uns gebucht 😀 Coolste Sache überhaupt!20140502_19573720140502_200624

Nach einem super Start war am Samstag Sightseeing angesagt. Morgens sind wir zum Olympia-Park (von den olympischen Spielen 1996) gelaufen,  wo dann unser erster Programmpunkt anstand: eine drei-stündige Segway-Tour durch Downtown Atlanta. Am Anfang ist es ein komisches Gefühl auf einem Segway zu fahren, da es nur mit purem Körpergewicht vor- und rückwarts bewegt wird und dann mit dem Händel nach links und rechts bewegt wird. Aber nach den ersten 10 Minuten gewöhnt man sich dran und es macht einfach nur Spaß!  Die Tour ging dann also durch ganz viele verschiedene Teile Atlantas, wunderschöne Wohnungsviertel und botanische Gärten. Danach haben wir ein bisschen im Park das gute Wetter genossen und mussten uns schon bald fertig machen für den DECA-Teil. Die gigantische Eröffnungszeremonie mit 17.000 Schülern aus allen Teilen Amerikas  fand im Georgia Dome, das Football Stadium der Atlanta Falcons, statt. Die Stimmung war total gut und es war einmal mehr erstaunlich zu sehen, wie viel Bedeutung eine Organisation für so viele Schüler hat. Nach einem langen Programm mit zahlreichen Attraktionen ging es dann nachts zurück zum Hotel, um uns auf den nächsten Tag vorzubereiten.

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Sonntagmorgens fing dann DECA erst richtig an. Für unsere 4 Wettstreiter ging es an die Marketing Tests und für Tamara, Josh und mich ging es in eine Leadership Academy. Dort waren um die 1000 Schüler, und in der Gruppe in der wir waren, hatten wir Leute aus Tennessee, Alabama, New Mexico und Ontario, Canada. Bis 3 Uhr nachmittags nahmen wir an verschiedenen Seminaren teil, die ganz viel Spaß gemacht haben, und viele Möglichkeiten boten andere Schüler kennenzulernen. Danach haben wir uns die Zeit noch ein bisschen damit vertrieben, uns einfach ein bisschen in Atlanta rumzutreiben und am Hotelpool abzuhängen. Denn am Abend sind wir alle zusammen in einem brasilianischen Restaurant essen gegangen. Die Kellner liefen dort mit Spießen voller Fleisch etc. herum und schnitten dir so viel du wolltest auf den Teller. Nach ca. 15 verschiedenen Arten von Steak, Würstchen und Hähnchen zusammen mit einer großen Salatbar waren wir alle voll! Es war aber super schön einen Abend mit allen zusammen zu verbringen, denn danach haben wir noch zahlreichen, talentierten Straßenmusikern zugeguckt.

Der Montag verlief morgens genau wie der vorherige Tag mit dem zweiten Teil der Leadership Academy, während die anderen ihre Präsentationen und Rollenspiele gehalten haben. Abends stand dann ein DECA-Exclusiv Konzert von Easton Corbin und einem anderen Country-Sänger an. Obwohl Country-Musik immer noch nicht so ganz mein Ding ist, hatten wir trotzdem viel Spaß, denn Country hin oder her, Life-Musik macht einfach Spaß!

Dienstagmorgen stand etwas ganz Wichtiges an: Die Verkündung der Finalisten in den verschiedenen Kategorien. Zurück im Georgia Dome, warteten wir alle gespannt auf die Kategorien von Anna, Qian, Brin und Vanessa. Leider schafften Anna, Qian und Brin es nicht in das Finale, aber als Vanessas Event aufgerufen wurde, hielten wir nochmal den Atem an. Und dann hörten wir ihren Namen. Verrückt! Vanessa war eine der 20 Besten von über 900 Leuten in ihrer Kategorie: Restaurant and Food Service. Wir haben uns alle total gefreut! Für sie ging es dann mittags noch einmal in ein Rollenspiel, während der Rest von uns sich die Zeit genommen hat, shoppen zu gehen.  Solche riesigen Malls muss man ja auch ausnutzen :D. Abends hörte der offizielle DECA-Teil auf. Mit der Awards Ceremony, an der die Top 10 aller Events auf die Bühne vor all diesen Menschen gerufen wurden und die Top 3 Trophäen bekamen. Leider schaffte Vanessa es nicht so weit, aber wir waren alle immer noch unglaublich stolz auf sie! Ich konnte es gar nicht glauben, dass unser Trip an diesem Zeitpunkt schon fast vorbei sein sollte, aber nach unserer letzten Nacht im Hotel hatten wir noch zwei Events vor uns.

Morgens hat unser ganzer Raum erst einmal verschlafen, bis 15 Minuten bevor wir uns, ausgecheckt, in der Lobby treffen wollten und wir mussten noch packen. Das war ein Chaos! Mit nur ein paar Minuten Verspätung haben wir es dann aber geschafft und sind alle zum Georgia Aquarium gelaufen. Wir hatten nämlich noch Tickets, um uns das zweitgrößte Aquarium der Welt anzugucken. Es war wunderschön! Aber nach ein paar Stunden ging es dann weiter, zu unserem letzten Programmpunkt, bevor wir den Flieger zurück nehmen mussten: Coca-Cola! Das war das coolste überhaupt, denn  nach einer Tour durch zahlreiche Räume, die die Geschichte Coca-Colas in einer wirklich coolen Art erzählten, und einem Treffen mit dem Coca-Cola Eisbären, ging es in einen riesigen Raum, in dem man über 60 Arten verschiedener Cola-Sorten probieren konnte. Einige waren der totale Hammer und andere eher nicht so 😀 Nachdem wir uns über die ganze Welt probiert hatten, mussten wir dann leider schon aufbrechen. Unsere Gruppe wurde wieder mit der Hummer-Limousine (ich komme immer noch nicht darüber hinweg wie cool das war) abgeholt und zum Flughafen gebracht. Von Atlanta ging es nach San Francisco und von dort dann wieder in unser kleines Städtchen Klamath Falls.

Wir hatten wunderbare Tage an der Ostküste Amerikas, mit einmal mehr faszinierenden Menschen, wunderbaren Freunden,  ganz viel Spaß und unvergesslichen Erinnerungen.

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Mai 132014
 

San Francisco Trip mit dem KUHS Orchestra

“I left my heart in San Francisco”

Vom 24. bis zum 27. April hatte ich die Chance mit unserem Schulorchester nach San Francisco zu fahren. Wie ich schon mal erwähnt hatte, habe ich im Winter angefangen Cello zu spielen und durfte dann auch schon relativ schnell (nach meinem Geschmack zu schnell; ich war ein bisschen überwältigt) im Orchester mitspielen. Die letzten paar Monate haben wir dann schon alle auf unseren Trip wie verrückt hingefiebert. Für mich ging ein Traum in Erfüllung. Immer schon wollte ich einmal nach San Francisco!

Am Morgen des 24. Aprils ging es endlich los. Um 5 Uhr morgens bestiegen wir den Reisebus, der uns nach einer fast 8-stündigen Fahrt an unserem ersten Ziel absetzte. Stanford University! Schon total müde von der langen Fahrt (die eigentlich gar nicht so schlimm war, weil ich neben zwei meiner besten Freudinnen saß), bauten wir uns dann dort auf, um einen Workshop mit Anna Wittstruck zu machen. Davor sind wir aber noch auf dem riesigen Campus der Stanford University ein bisschen verloren gegangen, machte aber nichts, denn es war wunderschön. Naja, der Workshop war aber auch nicht schlecht :P.  Dass wir so viel in den 2 Stunden lernen konnten hätte ich nie gedacht. Anna Wittstruck ist eine super talentierte Cellistin, spielte in der „Youtube-Symphony“ in Sydney, Australia in 2011 und ist heute die Dirigentin des Stanford Orchesters. Nachdem wir ihr unser ganzes Programm vorgespielt hatten, arbeitete sie mit uns allen zusammen, so wie auch einzeln und mit unserem Dirigenten, Mr. Hakanson. Er ist einfach nur super cool und eigentlich viel mehr ein Freund als ein Lehrer. Obwohl das hier mit vielen Lehrern so ist!

Zum Abend hin ging es dann zu unserem Hotel. Aber um dort hinzukommen, mussten wir erst einmal über die Golden Gate Bridge fahren, da es auf der anderen Seite von San Francisco liegt.  So aufregend! Ich glaube am Ende unseres Trips sind wir 10 mal darüber gefahren, und es war jedes Mal noch genau so toll. Beeindruckend wie schön Brücken sein können^^!!! An unserem Hotel angekommen,  wurden dann erst einmal die Zimmer aufgeteilt und fast unser ganzes Orchester hat den Pool und Whirlpool eingenommen! Freunde von uns, die in einem anderen  Zimmer waren, haben, bei dem Versuch Pommes zu machen , fast den Ofen abgebrannt 😀 ( Keine Sorge, alles ging gut und die Pommes haben noch nicht mal so ganz schlecht geschmeckt).

Am nächsten Morgen ging es zu unserem ersten Konzert. In der California  Academy of Science waren wir eingeladen zu spielen, und uns bei dieser Gelegenheit auch das Museum und  das Aquarium anzugucken. Unser Konzert war wirklich erfolgreich, und die kleinen Kinder haben sich richtig gefreut als wir „Under the Sea“ von Arielle oder Fluch der Karibik spielten. In dem Museum selber gab es aber auch ganz viel zu gucken, z. B.  einen  Regenwald, Chinesische Gärten, Aquarien, einen  Albino-Alligator  etc. Nach einem Zwischenstopp im Golden Gate Bridge Park und an der Golden Gate Bridge ging es zurück zum Hotel, um uns fertig für den Abend zu machen. Ein Konzert in San Francisco’s Symphonie! Schon allein das Gebäude ist atemberaubend und erst recht der Innenraum und die Bühne! Obwohl das Programm an sich nicht so wirklich interessant war, war es dennoch unglaublich wundervoll. Dieses Symphonie-Orchester könnte wahrscheinlich „Alle meine Entchen“ für zwei Stunden am Stück spielen und es würde nicht langweilig werden. Ein unvergesslicher Abend!!!

Fürs Staunen blieb aber nicht viel Zeit. Direkt am nächsten Morgen ging es weiter mit unserem vollen Programm. Wir nahmen die Fähre von der anderen Seite der Bucht,  um zum AT&T Park zu kommen. Denn wir hatten Tickets für ein San Francisco Giants Game (Baseball). Auf der Fähre kamen wir schon in Stimmung mit einem wunderbaren Blick auf die Golden Gate Bridge, Bay Bridge und die ganze Skyline von San Francisco. Am AT&T Park angekommen, brauchten wir lockere 30 Minuten,  um zu unseren Plätzen zu kommen und auch dann fiel es mir anfangs schwer,  mich auf das Spiel zu konzentrieren. Das Stadium ist direkt am Wasser gelegen und hat eine super Aussicht über die Bucht von San Francisco. Auch wenn ich vorher nicht so ganz interessiert in Baseball war, nach dem ersten Homerun im 5. Inning konnte es gar nicht mehr langweilig sein. Die Stimmung wurde viel  besser (aber an die Stimmung auf Schalke kommt einfach nichts ran) und ich verstand langsam die Regeln. Nach 3 Stunden haben die Giants dann endlich gewonnen und es ging weiter zu unserem nächsten Event. Was nicht wirklich ein Event war, aber dennoch Zeit für uns selber um San Francisco ein bisschen mehr zu erkunden. Mit meinen Freunden haben wir in Chinatown angefangen, was wirklich faszinierend war, uns mit faszinierenden Menschen unterhalten und irgendwie unseren Weg, nach mentalem Häusershopping, zum berühmten Pier 39 und Fisherman’s Wharf gefunden. So eine wunderschöne Stadt wie San Francisco habe ich noch nie in meinem Leben gesehen! Mit dem ganzen Orchester haben wir uns im Hard Rock Cafe getroffen, dort gegessen und dann noch mehr Zeit gehabt die Gegend zu erkunden. Mit mehr vergangener Zeit kamen auch immer interessantere Leute zum Vorschein… San Francisco halt 😀

Schweren Herzens mussten wir aber schließlich, viel später als geplant, zurück zu unserem Hotel, denn am nächsten Morgen war Abreise angesagt. Die Zeit verging einfach viel zu schnell. Ganz vorüber war die Reise aber noch nicht. In einem kleinen Örtchen neben San Francisco, Sausalito, hielten wir an, denn das Kammerorchester spielte in einer kleinen Kirche. Auf einem steilen Berg, wo wir zuerst, im Regen, die ganzen Instrumente und Notenständer hochtragen mussten. Alles kann ja auch nicht immer nach Plan laufen 😀 Nach dem Konzert hatte Mr. Hakanson noch eine letzte Überraschung für uns: Auf dem Rückweg stoppten wir in der Jelly Belly Factory. Verrückt! So viele Jelly Beans auf einmal war einfach zu viel! Kisten und Reihen und Stapel voller Jelly Beans in mehr als 115 Geschmacksrichtungen! Mit zwei Freunden haben wir zusammen ca. 10 Pfund Jelly Beans gekauft. War ein super Angebot und das totale Schnäppchen 😀

San Francisco war ein unglaublich, unvergesslicher Trip, den ich immer in meinem Herzen halten werde! So viele wunderschöne Sachen gesehen, wundervolle Menschen getroffen und Freundschaften vertieft, die unbezahlbar sind. 

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1530355_10202172091038882_5790531107117756712_n The San Francisco Symphony

Buddha in den Gärten der Academy of Science
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Sarah und Ich am AT&T Park

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Ein Traum wird wahr 😀

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In Action 😀

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Yeaah 😀

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KU Orchestra auf dem Jumbotron (Rechte Spalte, 4. von oben )

 

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Wir rocken die Jelly Belly Factory 😀

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Spektakuläre Sicht überm Stadium

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Nach dem Auftritt in der Academy of Science

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Soooo viele Jelly Beans!!

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 Posted by at 03:23
Mrz 282014
 

Vom 21. Februar bis zum 26. Februar waren wir mit DECA in Portland, Oregon. Wie ich schon mal erwähnt habe ist DECA eine Marketingorganisation. DECA bereitet Schüler in Marketing und Finanzen für das zukünftige Leben vor. Aber nicht nur das. Man wird selbstbewusster und lernt wie man sich schnell (innerhalb von 10 Minuten) an neue Situationen anpassen und Lösungen finden kann. Über das ganze letzte Schuljahr verteilt hatten wir hier in der Umgebung schon ganz viele Wettbewerbe die folgendermaßen aussehen: Man kriegt einen Test mit 50 Fragen zu Marketing und Business und dann macht man zwei Rollenspiele. In diesen kriegt man eine Situation geschildert, die meistens beispielsweise ein Problem mit dem Vorrat eines Hotels oder Restaurants darstellt. Innerhalb von 10 Minuten muss man dann versuchen eine Lösung zu finden und dann hat man weitere 10 Minuten um seine Lösung einem Richter vorzustellen.

Das hört sich jetzt vielleicht nicht so spaßig an, aber wenn man erst mal reinkommt, macht es wirklich total viel Spaß! Die letzten beiden Wettbewerbe vor SCDC waren sogar einigermaßen erfolgreich für mich. Ich habe einmal einen zweiten Platz gemacht und dann in einem anderen mit einem meiner Freunde zusammen einen dritten und einen zweiten.

Beste Voraussetzungen also für SCDC. SCDC ist ein Wettbewerb für ganz Oregon (State Career Development Center). Um die 1500 Schüler aus ganz Oregon waren zusammen in einem Hotel für 4 Tage um ihr bestes zu geben. Wir sind gegeneinander angetreten aber haben auch neue Leute kennengelernt, Freundschaften gemacht und zusammen einfach nur eine gute Zeit gehabt.

Aber natürlich waren wir in Portland nicht nur für DECA. Am Freitag sind wir nach der Schule abgefahren und dann standen uns erst mal 6 Stunden Busfahrt bevor. Die gingen aber schneller rum als gedacht und irgendwann abends waren wir alle glücklich im Hotel zu sein. Jeden Abend trafen wir uns mit allen Leuten, ungefähr 20 von unserer Schule, in einem von unseren Räumen, um über unseren Tag zu reden und die neuesten Informationen zu bekommen.  Am selben Abend sind wir dann vergleichsweise früh ins Bett gegangen um für Samstag fertig zu sein.

Denn es wurde früh aufgestanden um pünktlich zu unserer ersten Attraktion zu kommen. Wir haben die NIKE Headquarters besucht. Die Weltzentrale von Nike liegt auf einem riesengroßen Campus, mit zig Gebäuden für Produktion und Design oder Museen oder dem Office von Phil Knight.  Ein riesiges und wunderschönes Gelände, auf dem man alles finden kann was man möchte. Es wäre schon ein Traum dort zu arbeiten. Kletterhallen, Fußballfelder, Schwimmhallen, Fitnessstudios, Spielplätze für die „Kleinen“ und wenn man Glück hat trifft man auf einmal jemanden wie Usain Bolt oder Tiger Woods. Das Glück hatten wir leider nicht, aber es war trotzdem schon mega cool zu sehen, wie jedes Gebäude nach einem Nike-Athleten benannt wurde. Unser Tour-Guide hat uns erzählt wie er einmal neben LeBron James trainiert hat ohne es überhaupt zu bemerken. Alles in allem super cool und interessant zu sehen!20140222_11174520140222_104715

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Da waren wir dann mal die Kleinen 😀

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Danach sind wir dann zu einem Japanischen Garten gefahren, der zwar ganz schön war, aber wegen dem nicht so schönen Wetter und unserem total langweiligen Tour-Guide nicht gerade das Highlight des Tages war.  😀 Naja danach ging es dann zu einer riesigen Mall in der wir erst mal spontan eine Schnitzeljagd gemacht haben und dann noch n bisschen Zeit zum shoppen hatten.  So um 6 Uhr herum waren wir dann schon ausgehungert vom vielen rumlaufen und gingen zum Team-Dinner. Mit ca. 35 Leuten haben wir uns in ein Restaurant gequetscht und super gutes Essen genossen!

Vollgefüllt ging es ab zum nächsten Highlight! Ein Eishockey Spiel! Ich glaub das war das erste Mal, dass ich mich ein bisschen mehr mit Eishockey beschäftigt habe. Am Anfang war alles noch total verwirrend und wenn die Spieler unten auf dem Eis angefangen haben zu kämpfen ist die ganze Arena aufgesprungen um sie anzufeuern. So nach 10 Minuten haben eine Freundin und ich daran dann auch Spaß gefunden und haben voller Begeisterung die Portland Winterhawks mit angefeuert und super viel Freude daran gehabt. Zum Ende des Spiels haben wir die Regeln sogar ein bisschen verstanden und zum krönenden Abschluss haben die Winterhawks dann auch noch gewonnen 😀 .

Als wir nachts zurück zum Hotel kamen wurde aber lange noch nicht an Schlaf gedacht. Am Sonntag fing die eigentliche DECA-Competition erst an, mit dem Test der diesmal 100 Fragen beinhaltete. Meine Testkategorie war „Hospitality and Tourism“, was eins von 2 Testgebieten war. Die ganze Nacht haben wir dann damit verbracht vergangene Teste auswendig zu lernen und uns noch mehr Fragen abzufragen. Büffeln, büffeln, büffeln war angesagt. Bis um 4 Uhr morgens haben wir gesessen und gemeinsam gelernt, ganz viel „Mac and Cheese“ gegessen, und sogar Spaß dabei gehabt.

Am Sonntagmorgen wurden wir dann wieder aufgeweckt und nach einem kurzen Frühstück (Burger King und Starbucks :D), ging es wieder ans Lernen. Bis wir nachmittags dann endlich unseren Test schreiben konnten. Trotz all des Lernens war ich noch ein bisschen aufgeregt und dieser riesige Testraum mit ca. 500 Leuten drin, half dabei dann auch nicht wirklich. Naja, ich war dann auch froh, dass der Test rum war und konnte mich auf die folgende Eröffnungszeremonie freuen. Wir haben uns alle gleich angezogen mit Shirts von unserer Schule und Ketten und ganz viel Zeugs um hauptsächlich aufzufallen und das Beste DECA Chapter Oregons zu sein. Auffällig waren wir auf jeden Fall und es war wahrscheinlich eines der coolsten Sachen als wir dann alle zusammen in diese riesige Halle gerannt sind mit riesigem Lärm und lauter Musik um uns herum.

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Bei der Eröffnungszeremonie 😀 KU DECA!

Nach der Eröffnungszeremonie ging es dann wieder in unseren Teil des Hotels um uns für Montag und Dienstag vorzubereiten. Wir haben ein Rollenspiel nach dem anderen gemacht und noch viel mehr für unsere jeweiligen Kategorien gelernt. Meine für Montag war „Hotel and Lodging Management“. Am Montagmorgen ging es dann in die Vorbereitung für mein erstes Rollenspiel und als ich mit meinem Richter geredet hab war ich noch nervö,s aber als ich mich langsam an all die Leute und die hohe Konkurrenz gewohnt habe ging es dann auch. Ich hatte Spaß mit meinem ersten Event und fühlte mich auch einigermaßen Wohl mit dem was ich gemacht habe. Meine Freunde waren auch relativ erfolgreich und zwei haben es am selben Abend für die Mini-Awards sogar auf die Bühne geschafft! Danach hatte DECA dann noch für alle teilnehmenden Schüler (immerhin über 1000) ein riesiges Hangout. Wir haben mit ganz vielen Leuten zusammen Just Dance gespielt oder Hungry Hippos, haben ganz viele neue Leute kennen gelernt und ganz viel Spaß gehabt! Als wir zurück gegangen sind war es fast schon Mitternacht und nachdem wir uns alle versammelt hatten haben mich meine Freunde in ein anderes Zimmer geholt. Am nächsten Tag war nämlich mein 16. Geburtstag und sie hatten für mich Geburtstagsgirlanden aufgehängt einen großen und ganz sahnigen Kuchen gehabt und pünktlich um 12 Uhr Happy Birthday gesungen. Wir haben dann noch gut reingefeiert und noch mehr Spaß zusammen gehabt. Es war einfach so toll meinen Geburtstag mit meinen besten Freunden zu verbringen und mich total glücklich zu fühlen!

 Am nächsten Tag stand uns aber trotzdem noch ein letzer Wettbewerbstag an. Diesmal war meine Kategorie „Restaurant and Food Management Service“. Dafür hatte ich ein richtig gutes Gefühl aber wie es so sein sollte, war mein erstes Rollenspiel doch nicht so prickelnd. Für mein zweites wollte ich dann aber nochmal alles rausholen, weil ich wusste das dies das letzte sein wird was ich je machen würde. Ich habe mir so sehr gewünscht, dass irgendwas drankommt wo man kreativer mit umgehen konnte als strategisch. Und zum Glück hab ich bekommen was ich wollte! Ich musste eine Werbekampagne für eine Sportsbar während der Football-Saison entwickeln. Ich war super selbstbewusst mit dem Plan den ich mir ausgedacht hatte und als ich mit meinem Richter gesprochen habe sprühte ich nur voller Energie und habe auch einen guten Eindruck hinterlassen. Am Dienstagabend war dann schon wieder die Schließungszeremonie in der alle Gewinner gekürt wurden, die neuen Präsidenten bekannt gegeben wurden und noch ganz viele andere Leute geehrt wurden. Leider wurden nur die ersten 5 auf die Bühne gerufen, denn wie ich am nächsten Tag erfahren habe war ich in „Restaurant and Food Management“  auf dem 7. Platz! Mit einem Ergebnis von 97 aus 100 Punkten.  In derselben Nacht habe ich dann noch einen Kuchen von allen zusammen geschenkt bekommen und mit Kuchen und Eis ließen wir SCDC schön ausklingen.

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Schokolade aus Deutschland hab ich auch bekommen 😀

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Meine Höchste Punktzahl: 97 aus100 Punkten 😀

Am nächsten Morgen ging es dann früh wieder in den Bus und nach dem Frühstück ging es dann wieder nach Hause. Ich kann gar nicht beschreiben wie toll diese 6 Tage waren, in denen ich so viel Neues gelernt habe, so viel Zeit mit meinen Freunden verbringen konnte und so viel Spaß haben durfte! SCDC war eine der besten Wochen und ich werde mich für immer daran erinnern.  😀

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Der Fisch war wahrscheinlich das interessanteste am Japanischen Garten… 😀

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Der Scavenger Hunt in der Mall: Take a picture with complete strangers 😀

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im japanischen Garten

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 Posted by at 06:50
Feb 162014
 

Jetz ist es passiert. Mehr als die Hälfte ist schon rum. Unfassbar! Über 5 Monate bin ich jetzt schon im wunderschönen Staat Oregon und jeden Tag kommen immer noch neue Überraschungen auf mich zu.

Da ich mich jetzt schon seit Weihnachten nicht mehr gemeldet habe, habe ich mir gedacht, ist es mal wieder Zeit von mir hören zu lassen. Obwohl in den letzen eineinhalb Monaten nichts Riesengroßes passiert ist, hatte ich trotzdem ganz viel zu tun und war immer unterwegs!

Es waren all die kleinen Momente die mir so viel gebracht haben und so viel Spaß bereitet haben.

Mit dem Basketballteam hatten wir ganz viel zu tun. Das Training hat mir mit meinen Teamkollegen immer so viel Spaß gemacht und auch unser Coach ist einfach nur klasse. Wir hatten jeden Tag Training und dann 2 Spiele pro Woche, seit wir aus den Weihnachtsferien zurückgekommen sind. Ganz schön viel, aber wir sind von Spiel zu Spiel besser geworden und auch wenn wir harte Niederlagen einstecken mussten, konnten wir noch viel wundervollere Siege feiern. Zum Beispiel als wir bei unseren „ Erzfeinden“ Mazama gespielt haben. Mazama ist die andere Highschool in Klamath Falls und wenn da das „Derby“ ansteht geht immer ordentlich die Post ab! Das Spiel war wahrscheinlich das beste Spiel unserer ganzen Saison und am Ende konnten wir mit über 20 Punkten deutlich den Sieg mit nach Hause nehmen 😀 Die Saison neigt sich jetzt aber leider schon wieder dem Ende zu und nächste Woche haben wir unsere letzten Spiele. Sportmäßig ist dann erst mal für ein oder zwei Wochen Pause, bevor die Frühlingssaison anfängt. Von Frühling kann hier zwar noch nicht im Geringsten die Rede sein aber naja… Jedenfalls habe ich beschlossen anzufangen Tennis zu spielen, wo drauf ich mich jetzt auch schon wieder freue, weil ganz viele Freunde von mir auch Tennis spielen. Immer so viel Freude 😀

Ein bisschen Stress musste zwischendurch aber auch sein. Die Semesterfinals standen an. Am Ende des ersten Semesters hatten wir eine ganze Woche, eigentlich nur 3 Tage, da wir Montag und Freitag frei hatten, in der wir dann gar keinen Unterricht hatten sondern nur unsere Arbeiten geschrieben haben. Ich hätte davor eigentlich gar nicht so viel lernen müssen, denn, wie sich rausgestellt hat, waren die ganzen Arbeiten und Tests gar nicht so schwierig wie alle vorher gesagt hatten. Froh war ich trotzdem als wir die Finals hinter uns hatten und ins neue Semester aufbrechen konnten!

Meine Stundenplanwahl war wirklich hart. Es gibt so viele tolle Fächer hier, da konnte ich mich gar nicht entscheiden. Ich hab mal im Kochkurs vorbeigeschaut und in der Kunstklasse, im Theater wollte ich unbedingt bleiben, meine Marketingklasse wollte ich aber auch nicht hängen lassen und zusätzlich wollte ich noch ins Orchester und in die Band. Entscheidungen, Entscheidungen, Entscheidungen. Jetzt bin ich aber glücklich, einen so tollen Stundenplan zu haben, der nicht besser sein könnte. Meine Theaterklasse ist der absolute Hammer. Wir haben so viel Spaß und jeden Tag sitze ich noch immer lachend in meinem Mathekurs, den ich direkt nach Theater hab. Selbst meine Englisch- und Geschichtsklassen sind super und machen total viel Spaß. Zu einem sind die Leute in meinen Kursen total cool und zum anderen ist das Schüler-Lehrerverhältnis hier ganz anders. Fast wie Freunde (nur ein bisschen älter) und in einer Umgebung in der man gerne lernt und dabei Spaß hat.

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„Mein“ Cello und ich!

Eines der besten Sachen war aber, dass eine Freundin mir Cello spielen beigebracht hat! Wir haben an der Schule ein riesiges Orchester und ich wollte schon immer Cello spielen lernen. Die Gelegenheit war perfekt! Jetzt bin ich im Orchester immer ganz fleißig mit meinem Cello zu Gange und versuche von Tag zu Tag besser zu werden.

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Das Orchester am Wehnachtskonzert in der Turnhalle 😀

Ansonsten helfe ich auch in der großen Theaterproduktion mit. Es ist „Grease“!   Ich hätte gerne auch selber gespielt aber da die Proben sich mit meinem Training überschnitten haben ging das leider nicht. Ich kann aber trotzdem mithelfen und bin für die Tontechnik verantwortlich und heute Morgen haben wir uns noch im Theater getroffen um unsere Kulissen zu bemalen und einfach nur ein bisschen zusammen rumzuhängen J

Ach ja! Und dann war da noch DECA. DECA ist eine Organisation für Highschools quer über Amerika um Schülern zu helfen Marketing, Business und Management Fähigkeiten zu entwickeln. In der Schule ist das ein „Club“, der wichtige Events plant, bei uns, einen Schulkiosk führt und in unserem Distrikt, Wettbewerbe mit anderen Schulen macht. In den Wettbewerben muss man zuerst einen Marketingtest mit 50 Fragen ausfüllen und dann 2 Rollenspiele machen. In den Rollenspielen kriegt man, je nach Kategorie, ein Marketing- oder Managing Problem, für das man innerhalb von 10 Minuten eine Lösung finden muss und diese dann einem Bewehrter vorstellen muss. In unserem 2. Wettbewerb den wir Mitte Januar hatten, habe ich in meinem Rollenspiel von ca. 20 anderen Leuten den 2. Platz gemacht. Darüber habe ich mich total gefreut, weil das total unerwartet war! 

2014-01-15 23.03.11

Nächste Woche fahren wir mit DECA nach Portland, Oregon und haben die Statechampionship. Da sind dann nicht nur Schulen aus unserer Umgebung sondern Schulen aus ganz Oregon. Ich bin schon total aufgeregt und freue mich! 6 Tage in Portland und, unter anderem auch, an meinem Geburtstag! 😀

Über unsere Zeit in Portland wird dann mein nächster Bericht handeln.

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Unsere Schule beim Basketballspiel gegen Mazama 😀

Bis dann, Eure Ina! 😀

 

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