Dez 142013
 

Hey guys (Kiwienglisch 😀 )

Jetzt habe ich gerade den ersten Satz fertig geschrieben und musste alles nochmal löschen, da ich irgendwie angefangen habe, auf Englisch zu schreiben… Ich kann noch gar nicht glauben, dass das mein letzter Blog sein soll, denn das heißt auch gleichzeitig, dass mein Auslandsjahr sich dem Ende zu neigt. Und so ist es leider auch :'( Nur noch 5 Tage ( Ich werde am 19.12.13 um 10:55 Uhr fliegen) aber.. ICH MÖCHTE BLEIBEN !! Die Zeit ist wie im Fluge vergangen, ich habe  immernoch das Bild im Kopf als ich bei meiner Ankunft aus dem Flugzeug gestiegen bin…. Ich habe einfach so viele tolle Menschen kennengelernt und hatte generell einfach eine mega super, hammer tolle, perfekte Zeit hier. My ♥ belongs to New Zealand. Trotz allem war mein Auslandsjahr bis zur letzten Sekunde “amazing“, aber bevor ich euch erzähle, warum, möchte ich mich erstmal bei der ELE bedanken. Also: Liebe ELE-Mitarbeiter, durch Sie ist mein Traum in Erfüllung gegangen: ein halbes Jahr Neuseeland. Und ich kann Ihnen sagen, dieses halbe Jahr war mit Abstand das Beste Jahr meines Lebens. Durch Ihre Unterstützung konnte ich sooo viele Sachen und Dinge erleben, welche mir ohne Ihr Stipendium nicht möglich gewesen wären. Dazu gehören zum Beispiel: Tramping, Rockclimbing, Showreiten, Reisen und natürlich auch Kleinigkeiten wie Shoppen. Sie sollen wissen, dass ich jeden Moment, ja , jede SEKUNDE in diesen 5 Monaten genossen habe. Ich habe die tollste Gastfamilie, das tollste Pferd, die tollsten Freunde und eine super Schule  und ich werde ALLES (!!!) vermissen .. :'( Ich denke, schreibe und träume sogar schon in Englisch.. . Ich bin Ihnen so unendlich dankbar, dass Sie das alles möglich gemacht haben, so sehr, dass ich es kaum mit Worten ausdrücken kann. Danke, danke, danke. ♥ Sie haben meinen Traum wahr werden lassen.

Jetzt geht es aber wirklich los 😀 Also die letzten Wochen waren wie immer wieder seeehr ereignissreich. Vor ein paar Wochen fand mein letzter Tramping Trip statt. Seit Neuseeland ist Tramping meine größte Leidenschaft! ♥ Dieser Tramp war ein drei Tage Tramp in den Nelson Lakes. Jeden Tag 6 Stunden laufen, das könnt ihr euch sicher vorstellen, ist kein Zuckerschlecken.. Ich habe wirklich JEDEN Muskelgespürt, sogar an Stellen, wo ich nicht mal wusste, dass man da Muskeln hat 😀 Wir trafen uns um 8:30 Uhr an der Schule. Ursprünglich wollten Lauren aus Kanada und ich gehen, aber sie wurde krank weshalb ich meine Freundin Lilli gefragt habe. Sie wurde ziemlich überrumpelt, die sie noch nie vorher Trampen war und sich erstmal die ganzen Sachen zusammensuchen musste. Letzen Endes ging aber alles gut :)) Außerdem war ich ziemlich froh, dass sie mitkommen konnte, da die anderen Teilnehmer alle Jungs waren :D. Aber wie gesagt, um 8:30 Uhr trafen wir uns an der Schule um unsere Riesenrucksäcke ( ich übertreibe nicht! ) zu verstauen. Insgesamt waren wir 9 Jungs und meine Freundin und ich. Wir waren alle ziemlich aufgeregt, besonders ich, da ich bis dahin nur im Arthur’s Pass trampen war und ich noch nie zuvor  im Nelson Lake National Park gewesen bin. Die Autofahrt hat so um die fünf Stunden gedauert.. und die Jungs haben pausenlos ihr Lieblingslied gesungen: Skinny Love 😀 ( Ich kann es nicht mehr hören 😀 ). Endlich angekommen, haben wir einen anderen deutschen Austauschschüler am Lake Rotoiti abgeholt, welcher im Moment Tramping Ausflüge mit seinen Eltern macht. Dort haben wir das Auto auf dem Parkplatz abgestellt und los gings ! Der erste Weg zum Coldwater Hut ( ein 5- Betten Hut mit Matratzen und Kamin), war ziemlich einfach, da er fast nur geradeaus und ohne Steigung verlief. Der Weg verlief direkt neben dem See. Dort angekommen, nach ca. 5,5 ´Stunden, trafen wir noch auf eine weitere kleine Gruppe, aus vier Leuten bestehend, welche die gleiche Route wie wir gebucht hatten. Ein Junge, Finn, hat seine Angel mitgebracht und so war unser Abendprogramm gesichert. Später, als alle anderen schon schlafen waren, sind Finn, Lilli, unser Lehrer Mr Aicon und Anton nochmal zum See gegangen und haben Aale mit Salami geangelt 😀 Wir waren allerdings nicht sehr erfolgreich.. die Dinger sind einfach so extrem glitschig 😀 Nach einer sehr warmen und komfortablen Nacht ging es am nächsten Tag weiter… steil Bergauf, von 300 auf ca. 2300 Meter. 6 Stunden. Ich war tot. Unten am See hatten wir ungefähr 20 Grad und oben hat es geschneit 😀 Allerdings war unsere Hütte, Andrew Shelter, echt purer Luxus. Wir hatten VIER anstelle normal nur einem Dixie-Klo, die Feuerstelle hatte ein Belüftungssystem und es gab Platz für 20 Leute. Wir konnten wegen des starken Schnees nicht raus, weshalb unsere Hauptbeschäftigung daraus bestand, zu essen, zu kochen, zu essen, zu reden, zu essen, uns zu massieren und habe ich es schon erwähnt: zu essen 😀 Am nächsten Tag war der Abstieg geplant- leichter gesagt als getan wenn Schnee liegt, man nasse Klamotten anhat und die Wanderschuhe zwei Nummern zu klein sind. Ich sage nur so viel dazu: Mein Zehnagel hat die Farbe dunkelblau angenommen und wird im Verlauf der nächsten Woche abfallen. JUHUUU! 😀  Ich war die nächsten zwei Tage soo erschöpft und konnte nicht mal mehr richtig laufen 😀 Das einzig schade am trampen ist, dass man fast gar nichts von der Natur sieht, weil man andauernd auf seine Füße aufpassen muss um nicht dem Schlamm hallo zu sagen :D.

Am 07.12.13 bin ich auf der Ashbourton South Island Premier Show geritten, die wichtigste Show der ganzen Südinsel ! Ich war soo aufgeregt, dass ich kaum schlafen konnte.  Showing ist ein ziemlich aufwendiger Prozess, besonders die Pferde fertig zu machen. Barthaare abrasieren, Hufe lackieren, Make up fürs Pferd, Sattelzeug putzen, Pferde waschen/putzen etc. Ich war in fünf verschiedenen Klassen. Nachdem wir den Prozess mit dem Pferde fertig machen hinter uns gebracht haben, ging es auch schon los. Ich wurde zweiter, dritter, vierter, fünfter und sechster. Leider nicht erste, die Konkurrenz war echt ziemlich stark. An dem Tag bin nur ich geritten, aber Ashbourton ging über drei Tage, weshalb die meisten Leute einfach dort Campen und entweder in ihren Pferdetransportern, Wohnmobilen oder Zelten schlafen. Wir hatten das Glück, dass die Oma von meiner Gastmutter ( ja, ihr habt richtig gelesen, ihre OMA) dort in der Nähe wohnt ( sie hat vor ein paar Wochen ihren 92 Geburtstag gefeiert) und so hatten wir ein richtiges Bett 😛 Der nächste Showtag begann schon recht früh, so um ca. 7:00 Uhr und  wir machten unser zweites Pony für meine Gastschwester fertig. Generell hatte ich aber extrem viel Spaß und es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert.

Heute war eine weitere, kleinere Ponyclub Show, auf welcher allerdings nur meiner Gastschwester geritten ist, da ich kein offizielles Ponyclub Mitglied bin. Trotzdem war ich dabei und habe geholfen wo ich konnte, wie zum Beispiel beim Pferd waschen und anderen kleineren Aufgaben.

Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass es hier im Moment um die 28,29 Grad sind und die neuseeländische Sonne mich buchstäblich umbringt Wegen dem Ozonloch etc ist die Sonne hier einfach um so vieles stärker und gefährlicher als in Deutschland, weshalb es auf ALLEN öffentlichen Veranstaltungen kostenlose Sonnencrème für jeden gibt ! 🙂 Man muss sich nur zu helfen wissen. 😀

Meine Freundin Lilli ist schon seit letzterWoche zuhause, aber wir haben geplant im Herbst 2014 zurück zu kommen um unsere Gastfamilien zu besuchen, ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, zu verlängern, allerdings ist das mit der Schule alles kompliziert… ich hoffe jetzt einfach auf einen guten Heimflug und wünsche allen anderen Stipendiaten und Austautschschülern noch ganz viele wunderbare Monate und lasst euch einen Tipp geben: Genießt jede Sekunde! Die Zeit wird schneller vergehen als euch lieb ist. Wie ich auch schon am Ende des letzten Blogs geschrieben habe : Neuseeland? Wir sind noch nicht fertig! Ich komme wieder ins Land meiner Träume,  Aotearoa, das Land der weißen, tiefhängenden Wolken.

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Nov 162013
 

Hallo,

wie jedes Mal zuerst ein “Danke“, dass ihr mir immer noch folgt und euch die Zeit für meinen Blog nehmt. Leider ist mein Laptop einfach zu langsam um Bilder einzufügen, weshalb ich einfach ein bisschen mehr schreibe oder es mal auf andere Art und Weise probiere. Hier in Neuseeland ist es jetzt November und für uns Kiwis heißt das : Sommer! Hier in Neuseeland ist schon das totale Weihnachtsfieber ausgebrochen, mit “Gingerbred“, Cadburys Marshmallow Schokolade und natürlich dem hier traditionellen “Christmas Cake“ (Ein Kuchen aus Nüssen, Früchten und verschiedenen Gewürzen).  Das Weihnachtsfest hier verläuft ziemlich genauso wie in Amerika und der Baum wird am ersten Dezember rausgestellt. Leider werde ich Weihnachten schon wieder Zuhause in Deutschland sein, was mich ziemlich traurig stimmt, da ich gerne mal ein Kiwi Weihnachtsfest im Sommer erlebt hätte. Während ich das hier schreibe, merke ich wie schwierig es für mich geworden ist, halbwegs vernünftige Sätze in deutsch zu schreiben- Ich denke auf Englisch! Die Leute hier lieben den Deutschen Akzent, sie meinen es hört sich süß an ( Ach wirklich?!) :D. Die letzten Wochen waren ziemlich ruhig, da ich nun die Schule beendet habe, da die Jahrgangsstufen 11 und 12 (ich bin Year 12) nun Studyleave haben, was heißt, dass sie zwischen ihren Examen keine Schule haben und die Zeit nutzen sollten, um für die Klausuren zu lernen. Da Lincoln eine ziemlich große Schule ist, wirkt das gesamte System etwas kompliziert für mich, für die Leute hier ist das allerdings ganz normal. Generell wird hier mehr Ferien gemach, als gelernt ;). Da ich keine Examen schreibe, habe ich keine Schule mehr bis in Deutschland das zweite Halbjahr beginnt ( also Mitte Januar). Zuerst war ich ein bisschen besorgt, dass ich mich langweilen könnte, aber wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ist einem mit drei jüngeren Gastgeschwistern NIEMALS langweilig! 😀 Aber wie gesagt, zurück zum Thema High School: Am letzten Schultag hatten alle International Students ein Graduation Lunch. Ihr solltet wissen, dass Lincoln eine sehr internationale Schule ist, welche mit vielen Partnerorganisationen, hauptsächlich in der asiatischen Region, kooperiert. Das ist auch der Grund dafür, dass die meisten Austauschschüler aus China, Japan, Thailand etc kommen! Ich kann jetzt sogar auf Chinesisch “ Ich liebe Dich“ sagen :D. Als Lunch gab es Lamm( natürlich- Willkommen in Neuseeland ;D ), Rind und Huhn. Dazu konnte man sich einen Salat aussuchen und zum Nachtisch gab es Eis, Obstsalat und Christmas Cake. Anschließend hat die Direktorin eine Rede gehalten und wir wurden in Gruppen aufgerufen um unser Zertifikat und ein T-Shirt abzuholen. Anschließend haben wir natürlich ganz viele Fotos untereinander gemacht :). Ich weiß jetzt schon, dass ich meine Schuluniform vermissen werde. Meiner Meinung nach sind Schuluniformen besser, da es morgens einfach vieeel einfacher ist und es ist schon gut, wenn man sich keine Gedanken zu machen braucht. Auf dem T-Shirt, welches wir bekommen haben, haben alle meine Freunde und die Leute aus meinen Kursen unterschrieben. Und wirklich ALLE haben etwas ganz persönliches draufgeschrieben, die Menschen hier sind einfach nur AMAZING. Letztenendes hatte ich ca. 40 Namen auf meinem Shirt. Die Erste Woche ohne Schule habe ich dann hauptsächlich mit Reiten, Surfen und Rockclimbing  verbracht und ich kann nur sagen: Surfen ist der HAMMER! Selbst wenn die Wellen nicht so gut sind, hat man viel Spaß und natürlich ist auch der Surfing Lehrer nicht gerade von schlechten Eltern ;). Ich habe jetzt angefangen das 4 Jahre alte Pferd von meiner Gastmutter zu Reiten und unser großes Ziel ist es, eine Show mit ihmzu reiten. Natürlich habe ich mich auch mit meinen Freunden (hauptsächlich Georgia, Lilli, Lauren und Alex) getroffen. Da in Christchurch alles ziemlich weit verstreut ist, kann man hier nicht so viel machen, weshalb wir meistens zur Container oder Shoppingmall fahren. Mittlerweile fängt auch der Stress mit den Geschenken für Familie/Freunde in Deutschland an, da man ja für jeden etwas mitbringen möchte. Am Montag dieser Woche sind wir dann nach Wellington gefahren. Da Wellington auf der Nordinsel liegt, war ich ziemlich aufgeregt, da ich vorher nur die Südinsel bereist habe. Wir haben uns also am Montag Morgen um 7:15 an der Schule getroffen. Da der Trip nur für Austauschschüler vorgesehen war, waren wir insgesamt nur 16 Leute. Lauren ist leider nicht mitgekommen, da sie bereits eine Nordinsel-Tour gemacht hat, allerdings war Lilli dabei. Wir sind also mit dem Schulweg über die Küstenroute, also Kaikoura und Akaroa über Blenheim und letztendlich zum Hafen in Pickton gefahren. Dabei haben wir erneut die Ohio Stream Seal Puppies gesehen. Zwar war es dieses Mal trocken, allerdings haben wir trotzdem nur drei insgesamt gesehen. Es gibt insgesamt nur zwei Wege nach Pickton, wo die Fähre abfährt, die Inlandsroute und die Küstenroute( welche vieeel schöner ist). Die Strecke dauert ungefähr 6-7 Stunden. Anschließend haben wir die Fähre von Pickton Über die Cook Strait bis zum Hafen von Wellington genommen., was weitere 3,5 Stunden gedauert hat. Angekommen sind wir also um ca. 5:30 Uhr. AM ersten Tag waren wir alle ziemlich erschöpft, weshalb wir nur noch Essen gegangen sind und zwar : Malaysisch- und ich kann euch sagen : DAS ist mal RICHTIG Scharf…. Am zweiten Tag sind wir in das Museum Te Papa gegangen- und es war breathtaking! Das Museum ist riesig und hat verschieden Themenbereiche, rund um Neuseeland, wie zum Beispiel Ozeane, Tiere, Maori, Bevölkerung durch Europäer, Kunst etc. Besonders gefallen hat mir, dass sie dort einen-den Einzigen- echten Kolosskalmar hatten. Ich war ziemlich aufgeregt, da ich wie durch Zufall bereits zuvor eine Dokumentation in Deutschland über genau dieses Exemplar gesehen habe, und ich nicht wusste, dass es sich im Moment in Neuseeland befindet. Anschließend hatten wir ca. 6 Stunden Zeit um Wellington auf eigene Faust zu erkunden, doch obwohl es Neuseelands Hauptstadt ist, ist die Innenstadt nicht gerade so berauschend groß, bzw. schön, weshalb wir die meiste Zeit an der Wasserfront verbracht haben. Wellington wird auch  “Windy-Wellington“ genannt und die Leute haben recht: Das Wetter und vor allem der Wind sind unberechenbar, weshalb es dort um einiges kälter war als hier in Christchurch. Abends gab es mexikanisches Essen, was ich allerdings nicht soo gerne mochte. Am Mittwoch sind wir um ca. 9 Uhr zu einem Hügel gefahren, von welchem wir einen atemberaubenden Blick über die gesamte Stadt hatten. Das Gefühl war wirklich einzigartig. Anschließend sind wir zum Weeta- Workshop gefahren. Weeta macht die Animationsprogramme und Kostüme für sehr bekannte Filme, wie zum Beispiel für die “Herr der Ringe“- Triologie, “Der Hobbit“, “30 Tage Nacht“ und “Narnia“ ( der Film wurde übrigens auch in Neuseeland gedreht). Dort konnte man sich Filmobjekte anschauen und es wurde ein Film gezeigt. Im eigentlichen Workshop waren wir leider nicht… Anschließend sind wir mit der Cable Car Bahn gefahren, was ziemlich enttäuschend war, da die Fahrt ungefähr zwei Minuten gedauert hat und sind von da aus durch die “Botanical Gardens“ zum Regierungsgebäude der neuseeländischen Regierung gelaufen. Der Botanikgarten war wirklich wunderschön. Zum Abschluß hatten wir wieder Zeit zum Shoppen und so haben wir noch ein paar Souvenirs gekauft. An dem Abend gab es Pizza! Am letzten Morgen mussten wir schon sehr früh los, da die Fähre um 8 Uhr ablegen sollte. Als wir allerdings pünktlich da waren, mussten wir geschlagene zwei (!!!) Stunden warten um überhaupt auf die Fähre zu kommen. Die Fähre an sich ist ziemlich luxuriös, da es ein Kino etc. gibt und natürlich ist die Lanschaft-Fjorde und der Pazifik- einfach nur einmalig. Um ca. 6 Uhr sind wir schließlich Zuhause angekommen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich froh bin, auf der Südinsel zu leben, denn diese ist einfach viel schöner, allerdings lässt sich ja über Geschmack bekanntlich nicht streiten ;). Am Freitag sind dann meine Gastmutter, mein Gastvater, mein kleiner Gastbruder und meine Gastschwester nach Nelson gefahren, da sie einen Touch Rugby Wettkampf hat. Aufgrund dessen passt die Mutter von meiner Gastmutter, als sozusagen meine “Gastoma“ auf uns auf. Heute waren wir in Bellentayne, ein riesengroßes Geschäft(naja, zumindest für neuseeländische Verhältnisse 😀 ) und sie hat mir eine Kiwikeksform geschenkt, damit ich mich immer wenn ich Kekse backe an sie erinnere. Sooo süß ♥

So, das wars auch schon wieder. Ich wünsche allen weiterhin eine schöne Zeit, ob im Ausland oder Zuhause

xoxo Eure Luisa 🙂 :*

 Posted by at 14:12
Okt 142013
 

Hallo, zuerst einmal vielen Dank dass Sie und Ihr euch die Zeit nehmt, meinen Blog durchzulesen und ihn bis hierhin verfolgt habt. In der letzten Zeit ist wieder wahnsinnig viel passiert, nein, über Langeweile kann ich mich echt nicht beklagen. Jeder Tag gleicht einer neuen Herausforderung und natürlich macht jeder Tag extrem viel Spaß. In der letzten Zeit ist die Lincoln High School wie mein zweites Zuhause hier. Alle sind freundlich, hilfsbereit und akzeptieren jeden, so wie er ist. Gerade das ist mir in letzter Zeit deutlich aufgefallen. Meine Beschäftigungen sind nun zu richtigen Hobbys geworden, wie zum Beispiel Reiten und Rockclimbing. Die letzten zwei Wochen lang hatte ich Ferien, aber da meine Gastfamilie (oder sollte ich einfach nur Familie sagen? Denn ich fühle mich hier nun 100 % Zuhause und wie ein richtiges Familienmitglied.) sportlich sehr aktiv ist, insbesondere  meine Gastgeschwister, hatte ich eine Woche eher Schule frei, da ich mit meiner Gastmutter und Gastschwester nach Nelson gefahren bin, um sie dort bei ihrem Cross Country- Wettbewerb zu unterstützen und anzufeuern. Für alle, die nicht genau wissen, wobei es sich bei Cross Country handelt: Es gibt eine ca. drei Kilometer lange Strecke über Gras und in den höheren Klassen auch über Wasser, Sand, etc. welche man sprinten muss. Es ist also wie ein Rennen, nur unter schwierigeren Bedingungen. Generell ist Cross Country sehr verbreitet hier, was mich sehr wundert, da ich davon in Deutschland noch nie etwas gehört habe. 🙂 Meine Schwester ist zusammen mit ihrem Team in einem riesigen Bus nach Nelson gefahren, weshalb ich alleine mit meiner Gastmutter gefahren bin. Ihr müsst wissen, dass die Ostküste, besonders der Abschnitt zwischen Christchurch und Nelson einfach atemberaubend ist. Dort ist noch der ganze, natürliche Busch vorhanden und die Green Hills liegen direkt am pazifischen Ozean. Die Sache mit dem natürlichen, native Busch hier ist ein heikles Thema, da die neuseeländische Regierung sehr viel Geld mit dem Verkauf des Busches verdient und dafür billige Nadelbäume, wie zum Beispiel Fichten anpflanzt, was leider nicht gerade schön aussieht :/. Mich macht es traurig so etwas zu sehen, aber die Neuseeländer sind leider generell nicht die umweltschonensten Menschen 🙁 ( Müll wird zum Beispiel auf dem Land gar nicht getrennt). Wie auch immer. Wir sind also ca. sechs Stunden in Richtung Norden an der Küste entlang gefahren, allerdings haben wir zwischendurch angehalten, um wilde Robben zu sehen. Es gibt nämlich einen Platz, wo ein kleiner Fluss aus einer Quelle direkt im Meer mündet. Dies haben die Robben eines Tages herausgefunden und seitdem kann man bei schönem Wetter bis zu sieben Robbenbabys ( NUR die Babys schwimmen en Fluss hinauf, da sie es als eine Art Spiel betrachten) vorfinden. Natürlich hat es gegossen wie aus Eimern als wir da waren und so haben wir nur zwei Robben gesehen, was ich ziemlich schade fand :(.

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In Nelson war es seeehr warm und wir hatten ein kleines, englisches Hotel. Wir kamen am Mittwoch Abend an und fuhren am Samstag Mittag zurück nach Christchurch, mit einem Zwischenstopp in Henma Springs. Dabei handelt es sich um heiße, natürliche Quellen und ich kann euch sagen : ES GIBT NICHTS BESSERES !!! 😀 Letztendlich sind wir um 10 Uhr abends Zuhause angekommen.

 

Nach einer kurzen Nacht, ging die Reise auch schon weiter, in Richtung Dunedin (weitere 6 Stunden fahrt), da mein älterer Gastbruder einen Rugby- Wettbewerb hatte. Im Gegensatz zum eher englisch-geprägten Christchurch, ist Dunedin sehr schottisch ( Hallo Berit ! 😀 ). Außerdem ist Dunedin bekannt für The University of Otago und es ist üblich, wenn man weiter auf dem Land wohnt, seine Kinder in einem Wohnheim schlafen zu lassen. Dort leben sie solange, wie sie die High School besuchen. Allerdings ist das Wohnheim NICHT in der Schule, sondern außerhalb der Stadt, es ist also KEIN Internat). Neben Rugby bin ich die steilste Sraße der Welt hochgelaufen und habe die Cadbury-Schokoladenfabrik besucht (es gab GRATIS Schokolade ♥ ). Außerdem war ich mit meinen Gastgeschwistern schwimmen und mein kleiner Gastbruder hat mich ganz verwundert gefragt, warum ich denn einen BIKINI trage :D. Und natürlich haben wir die einzigartigen Moeraki- Boulders, die runden Steine, besucht und angeschaut.

 

Nach drei Tagen in Dunedin sind wir nach Te Anau gefahren,ein kleines Dörfchen in Fiordland, wo wir eine Nacht in einem Ferienhaus verbracht haben. Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Milford Sound, was in dem atemberaubeden Fiordland National Park liegt, eine der regenreichsten Regionen der Erde. Dementspechend war es sehr nass. Sehr, sehr, sehr nass. Dort haben wir eine Bootstour gemacht, wobei wir sogar UNTER die Wasserfälle gefahren sind. Dort gibt es auch eine Art kleines Museum, mit einer Glaskuppel unterwasser, wo man Fische und Korallen beobachten kann. Man hat sogar richtig etwas gelernt, wie zum Beispiel den Unterschied zwischen einem Fjord und einem Sound, denn eigentlich it Milford ein Fjord und gar kein Sound, da es durch Gletscherbewegungen entstanden ist und nicht wie ein Sound durch ein Flußbett ( Ich hoffe das war jetzt richtig herum 😀 ).

 

Von Fiordland aus sind wir dann weiter nach Queenstown gefahren, was innerhalb der Berge an einem riesigen See liegt und ich kann sagen: Meiner Meinung nach ist Queenstown die schönste Stadt der Südinsel, vielleicht sogar von ganz Neuseeland. Sobald man dort ankommt, hat mein ein Skiurlaub/ Après- Ski- Feeling, welches einfach unbeschreiblich ist. Überall sind Pubs, Restaurants, man kann Bungee springen, Jetboot fahren, Skydiving machen oder auch einen Helikopterflug zu den Gletschern und Mount Cook (der höchste Berg Neuseelands). Wir haben Looging gewählt. Dafür fährt man mit einer Gondel einen Berg hinauf, wo ein riesiges Restaurant ist ( der Blick ist einmalig). Von dort aus geht es mit einem weiteren Lift nach oben, wo man in Mini-autoähnliche Gefährte gesetzt wird, womit man seehr schnell den Berg herunterfährt ( es ist schwer zu beschreiben, am Besten googlet Ihr das einfach :D) Anschließend haben wir eine Runde Minigolf gespielt und dann : HOME SWEET HOME. Leider habe ich keine Fotos aus Queenstown, da meine Kamera unter den nassen Bedingungen in Fiordland seehr gelitten hat und zwei Wochen zum trocknen gebraucht hat 😀

 

Gestern hatte ich dann meine erste Horseshow, welche ziemlich gut war. Ihr müsst wissen, dass man Showreiten nicht mit Dressur vergleichen kann, da es bei einer Show sehr wichtig ist, wie der Reiter und besonders das Pferd aussehen. Des weiteren gibt es verschiedene Kategorien und normalerweise reitet man um die fünf bis sechs. ÍCh bin bei den Ältesten und Großpferden mitgeritten, obwohl mein  Vollblutaraber mit gerade einmal 148 cm ein Pony ist. Unsere Resultate waren : einmal erster Platz, dreimal zweiter Platz und einmal dritter Platz. Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich wahrscheinlich noch eine weitere Show machen werde.:)

 

Heute hat dann die Schule wider angefangen und alles ist wie immer. Diese Woche steht Outdoor Rockclimbing und Abseilen  und ein Tramping-Trip in Hoktika (Westcoast) an. In drei Wochen ist die Schule leider für mich hier schon vorbei, da Term 4 hier sehr kurz ist…. :'( Allerdings habe ich danach noch gut einen Monat lang FERIEN 😀 ♥ Ich werde bald einen weiteren Tramping- Trip in Milford Sound machen und einen Trip mit meiner Schule nach Wellington, sowie einen weiteren Tramping-Trip und eine Mountainbike- Tour. Neuseeland ? WIR SIND NOCH NICHT FERTIG ♥

 Posted by at 14:34
Sep 162013
 

So Ihr Lieben, es tut mir wahnsinnig leid dass ich so spät erst schreibe, aber ich hatte leider die letzte Woche keinen Strom, aber dazu später. Ich habe ebenfalls ein paar Probleme mit dem Hochladen von Bildern, hoffe aber das ich ganz schnell eine Lösung finde um sie nachträglich noch hochzuladen :). Ich bin nun schon so lange hier, obwohl, so lange nun auch wieder nicht. Trotzdem ist Neuseeland schon meine Heimat. In der Schule ist soweit der Alltag eingekehrt, endlich, kein Suchen mehr wo man hin muss. Meine Schule hier ist relativ groß, so ca.  1200 Schüler ( meine Schule in Deutschland hat ungefähr 300) und es war gerade am Anfang echt schwierig sich zurecht zu finden. Da jetzt gerade Term 3 endet und Term 4 bald anfangen wird, wurden an unserer Schule interne Examen, als Übungen für die “großen“ externen in Term 4 geschrieben. Da ich als Austauschschüler keine Examen schreiben musste, bot unsere Schule einige Ausflüge an 🙂 Teil 1 bestand aus einem Besuch zum Willobank-Reservat, wo viele einheimische Tier (vor allem Vogel-) arten zu finden sind. Man konnte sich verschieden Arten von FUtter kaufen, für Vögel, Großtiere und Aale. Jap, ihr habt richtig gelesen. Wir haben Aale gefüttert. Und gestreichelt. 😀 Die schwimmen hier eigentlich fast überall rum 😀 eigentlich ganz niedlich .. naja 😀 ziemlich glitschig jedenfalls. Ach ja, und ich habe 4 RICHTIGE Kiwi Vögel gesehen.. die schniefen echt laut :D. Der 2. Teil war dann ein Ausflug zum Adrenalin-Forest, einem Hochseilgarten, in welchem man bis zu 20 Meter hoch klettern kann. Es war wirklich spaßig und unsere Homestay Coordinatorin hat viele echt lustige Schnappschüsse gemacht haha ;D Anschließend sind wir zum Strand gegangen (Pazifik) und ich kann nur sagen : WOW. Obwohl es nur die Ostküste war :Ddie Westküste werde ich nächste Woche sehen, bin schon richtig aufgeregt ! Regenwälder, Wasserfälle und und und.. Der letzte Ausflug bestand aus einem Besuch zum Antarctic-Centre. Und sogar in der Antarktis sind Neuseeland und Deutschland weitmöglichst von einander entfernt, aber ehrlich gesagt.. es wahr eher langweilig dort :D. Da ich den Strand so mochte, ist meine Gastmutter dann mit mir und unseren 2 Pferden zum Strand gefahren und ich bin zum ersten Mal in meinem Leben am Strand geritten ! Es war einfach nur ATEMBERAUBEND !!! Wir werden wohl jetzt auch öfter hinfahren … :)Habe dort sogar eine wildlebende Robbe gesehen ! JA wie ihr schon merkt reite ich hier sehr viel, so gut wie jeden Tag. Eine sehr gute, deutsche Freundin von mir reitet auch und so treffen wir uns dann immer mit unseren Pferden . Ich soll sogar eine Show reiten.. ich habe Angst 😀 Naja im letzten Blog habe ich euch von einem Ausflug für Outdoor- Recreation erzählt und diese Woche steht wieder einer an : Snowcaving ! Wir fahren rauf auf die Berge und bauen uns eine Höhle im Schnee ( es liegen im Moment 3 Meter) um darin eine Nacht zu verbringen. Eigentlich sollte der AUsflug schon letzte Woche stattfinden, aber alle Straßen waren gesperrt wegen Lawinen :O. Letzte Woche Dienstag hatten wir dann einen starken Sturm, bis zu 250 km/h, der alles, unklusive Bäume, umgefegt hat. Natürlich meinten die Bäume genau auf unsere Stromleitung fallen zu müssen und so hatten wir bis gestern Abend keinen Strom. 🙁 Und natürlich auch kein Wasser, was keine besonders schöne Situation ist, wenn man immer woanders duschen muss. Aber das allerschm´limmste  war die Toilettensituation… Details erspare ich euch lieber. Naja ansonsten haben wir noch mit ein Paar Kiwi-Freunden gekocht, und ich bin echt froh hier zu sein, möchte am liebsten gar nicht mehr weg. Naja , nächste Woche mache ich mit meiner Familie wie gesagt den Ausflug: Erst Blenheim, dann Nelson, Hemna ( heisse Quellen), Dunedin, Queenstown, Clyde, Fjordland NAtional Park (einer der Schönsten der Welt) und Invercargill. Ich bin schon sooo gespannt !!! Viele Liebe Grüße, Eure Luisa ♥

 

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Aug 202013
 

Gut, davon habe ich noch nichts mitbekommen, aber Hallo erstmal! 😀 Puh, ich habe noch nie einen Blog geschrieben und bin mir gerade etwas unsicher, aber ich denke ich erzähle euch einfach mal was aus meinem “neuen Leben“. Als kleines Vorwort: Ich hatte die Besten Bedingungen, um mein Auslandsjahr zu beginnen, denn da unsere Sommerferien genau am 22.08.13 angefangen sind und genau an dem Tag mein Flug beginnen sollte, beschränkten sich meine “Sommer“-Ferien also auf zwei Wochen im eisigen Winter Neuseelands…obwohl halt.  So stimmt das nun auch wieder nicht denn wir hatten die erste Woche wirklich durchgehend 15 Grad und Sonnenschein. Das war auch das Erste was mir aufgefallen ist, als ich aus dem Flieger gestiegen bin: Mein Gott ist der Himmel blau !!! Mein zweiter Gedanke war jedoch weniger positiv: Wie… DAS soll jetzt das so tolle Neuseeland sein? In dem Herr der Ringe gedreht wurde? Kurz und knapp: Ich war enttäuscht. Man muss dazu sagen,  dass von unserer Organisation nur sehr wenige, von 15 Leuten meine Freundin und ich, nach Christchurch geflogen sind. Für den Rest ging es nach Auckland. Aber weiter… ach halt bevor ich das vergesse, sollte ich auch den Abschied von meiner Familie ansprechen. Ehrlich gesagt war dieser eher kurz und bündig, ohne eine Träne. Ich wusste, bzw. weiss, dass es “nur“ 5 Monate sind und ich sie ja wiedersehen werde. Außerdem, wer hat schon die Chance da zu Campen, wo Herr der Ringe und Narnia gedreht wurden? Aber dazu später. Naja, der Flug war …anstrengend…was aber vielleicht auch an meiner Flugangst und den “leichten“ Turbulenzen über dem Pazifik gelegen hat. Außerdem kann ich im Flugzeug nicht schlafen..was dann nach 20 Stunden schon mal etwas anstrengend werden kann. Ich  bin mir auch bis heute nicht sicher, ob unsere Airline uns nicht vielleicht schockfrosten wollte…ne mal im Ernst. Wenn ihr das vor eurem Flug lest, ziegt euch im wahrsten Sinne des Wortes WARM an…ihr könntet euch sonst in einen Eisblock verwandeln 😀 Aber ich schweife ab. Der erste Moment, in dem ich meine Lage erst richtig realisiert habe, war der Moment in dem ich meine Gastfamilie zum ersten Mal “richtig“ gesehen habe. Die Situation war schon komisch, aber nach 2-3 Tagen war ich schon ein Teil der Familie… man muss dazu sagen, dass es halt doch nur “Gasteltern“ sind und noch dazu nicht jeder so ein Glück hat. Da meine Familie Pferde hat, konnte, bzw. kann ich mein Hobby jederzeit ausüben..wieder eine Sache des Glückes. Die zwei Wochen Ferien vergingen dann doch sehr schnell und der erste Schultag rückte näher… aber alle meine Sorgen waren um sonst. Meine Schule ( Lincoln Highschool ) hat ein extra “International Office“ mit zwei seeeehr netten Mitarbeitern die wirklich IMMER für uns da sind/waren. So haben wir zum Beispiel direkt am ersten Schultag eine Führung durch die Schule und das anliegende Städtchen Lincoln bekommen. Die Wochen danach vergingen seeehr schnell und ich fand schnell anschluss, da die Kiwis wirklich die NETTESTEN und OFFENSTEN Menschen sind, die ich je kennenlernen durfte. Da könnte sich so mancher von uns echt mal eine Scheibe von abschneiden. Wie gesagt, die Wochen sind vergangen und der erste große Ausflug ( Ich war zuvor schon mit einer Freundin auf einer Farm in View Hill) stand an. Es ging zum St Arthur’s Pass in den Bergen. Tramping und Zelten… und es war das Beste was ich in meinem Leben je gemacht habe. Es ging in der Lunchtime los ( wir = Outdoor Recreation Course) und wir fuhren zu einem Hub, wo wir unsere Zelte aufschlugen…auf die Toiletten gehe ich jetzt nicht ein, ihr könnt euch euren Teil dazu denken. Die Nacht war wirklich sehr kalt ( um die 0 ), aber der nächste Tag hat alles wieder wett gemacht (ich werde ein paar Fotos hochladen). Wir sind ca. Stunden erst up-, dann Downhill getrampt und auf der Spitze des Berges waren wir ca.  1000 Meter ü.M…. der Blick war der Wahnsinn. Die Schule an sich ist hier sehr, wie sagt man doch so schön, easy-going, man lernt nicht viel neues. Die Kiwis sind uns so 1-2 Jährchen hinterher… Um nochmal zum Schluß das Thema Heimweh anzusprechen, ich hatte es nicht. Ich hatte weder ein Jetlag, noch einen Kulturshock, geschweige denn Heimweh. Das ist mein Zuhause, wieso dann Heimweh haben ? Ach ja, letztes Wochenende waren wir noch in Christchurch…. keine soo schöne Stadt. Macht einen sehr traurig, die Redzone mit den Trümmern zu sehen, aber naja. Das Essen ähnelt dem der Amis, nicht sehr gesund. Allerdings sind alle sehr sportlich und naturbegeistert weshalb das nicht auffällt. Im nächsten Term werde ich mit Surfen und Netball oder Touch-Rugby anfangen.. ich bin schon sehr gespannt. Danke fürs Durchhalten bis hier hin und bis in einem Monat 😛