Jan 312018
 

Hallo und herzlich willkommen zurück auf meinem Blog!

Seit dem 05.12 habe ich hier in Australien nun schon Ferien, doch es sind nur noch zwei Tage, bis meine zwei-monatigen Ferien leider schon zu Ende sind.

Während dieser Zeit habe ich viele verschiedene Erfahrungen gemacht, die von Schnorcheln mit Seelöwen über einen Urlaub bei den 12 Aposteln bis zu einem australischen Weihnachten und Silvester reichen.


Und ich könnte schon über jede dieser Einzelheiten einen ganzen Blogeintrag verfassen, jedoch habe ich in den Ferien etwas ganz Besonderes erlebt, dass ich mit euch teilen wollte:

Obwohl ich nämlich mit der Organisation DFSR(Dr. Frank Sprachen&Reisen) in Australien bin, bin ich über meine Gastschwester Emma, die mittlerweile in Deutschland im Rahmen ein Auslandsjahres ist, in Kontakt mit der Organisation Rotary gekommen und konnte sehr gute Freunde in einigen der internationalen Austauschschüler von Rotary finden.

Das führte dazu, dass ich zu der sogenannten „Mini-Safari“ von Rotary eingeladen worden bin, die eine Woche lang durch South Australia und Victoria ging und an der insgesamt zwölf Austauschschülern aus meinem Distrikt teilgenommen haben.

Der 1.Tag: Wilde Opossums!

Am ersten Tag sind wir alle erstmal in Mount Gambier in South Australia angekommen und wurden zu unseren Gastfamilien für die Nacht gebracht. Ich war in einer sehr netten Families mit Vanessa, die auch aus Deutschland sind. Am Nachmittag hatte unser Hostdad uns in Mount Gambier eine kleine Führung gegeben und uns z.B. den sehr bekannten Blue Lake gezeigt. Abends hatten alle Austauschschüler noch gemeinsam Abendessen und dann sind wir zu dem Umpherston Sinkhole gegangen, das man betreten durfte, denn dort leben wilde Opossums, die man mit Früchten füttern darf und die dann sehr nah an einen herankommen.

 

 

Der 2.Tag:Kanufahrt und Jetskiing!

Es ging für uns zu einem Fluss, wo wir erst einige Zeit Kanufahren durften, auch wenn zwei direkt gekentert sind, und dann ein BBQ hatten. Eigentlich wollten wir noch Jetskiing ausprobieren, doch leider ging dieser kaputt, bevor es auch nur einer ausprobieren konnte! 😉 Abends sind Vanessa und ich dann noch ins Restaurant mit unserer Gastfamilie gegangen.

Der 3.Tag:Sandboarden, Surfen, Bootfahren uuund mehr!

Wahrscheinlich der beste Tag von allen: Wir sind morgens mit dem Bus zu unserer nächsten Haltestelle, Portland, gekommen. Zuerst haben wir in Swan Lake gehalten, das bekannt für seine riesigen Sanddünen ist, und sind diese mit Boogie Boards und Snowboards heruntergefahren. Ich hatte das vorher noch nie gemacht und es ist der Hammmmmmer!!!! Danach ging es für uns weiter zu einem Ort namens Cape Bridgewater, wo wir surfen gehen durften, auch wenn man in’s Wasser fallen nicht wirklich als Surfen zählen kann :).

Währenddessen durften immer sechs Leute auf einmal mit auf das Rettungsschwimmerboot kommen und wir sind damit über die Wellen gesprungen, sodass wir mehrfach abgehoben sind, weil uns nur ein Seil im Boot gehalten hat. Uns wurde außerdemdie lokale Seehundkolonie gezeigt.

Der 4.Tag: Tour durch Portland, Bowling und City Council

Es ging für uns in’s Infozentrum von Portland, wo wir eine Führung bekamen und dann weiter zum Bowling. Das ist aber nicht das Bowling, an das ihr gerade vielleicht denkt. Es ist ein bisschen mehr wie Boule. Danach gab es für uns Mittagessen und wir bekamen eine Tour durch das City Council.

 

 

An den nächsten Tagen haben wir noch viel mehr erlebt, dabei war alles von einer Tagestour in Port Fairy, Kneeboarding, einem Trip zu den 12 Aposteln, Port Campbell und der Loch Ard Gorge und vielem mehr!

 

 

Es würde viel zu lange dauern, euch von allem zu berichten, doch ich hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick in eine Safari geben, da den meisten Austauschschülern eine solche angeboten wird und ich allen nur raten kann, definitiv darüber nachzudenken eine zu machen. Man bekommt eine großartige Chance, Kontakte mit anderen Austauschschülern zu knüpfen und macht großartige Erfahrungen!

Bis zum nächsten Mal,

Johanna

Dez 292017
 

Meine Hostmum Leanne und ich

Hallo und herzlich willkommen zurück auf meinem Blog!

Wie ich es ja schon das letzte Mal versprochen habe, werde ich jetzt mal genauer auf Weihnachten in Australien eingehen, denn das ist doch schon seeeeehr anders.

  1. Heiligabend macht man in Australien fast gar nichts. Manche Leute gehen zu sogenannten „Christmas Carols“, wo man Weihnachtslieder zusammen singt, aber z.B. meine Gastfamilie hat an dem Tag nichts gemacht, abgesehen von Vorbereitungen für den 25.
  2. Da kommen wir auch schon direkt zum nächsten Punkt, denn das eigentliche Weihnachten findet in Australien am 25. anstatt vom 24. Außerdem packt man die Geschenke morgens vor dem Frühstück aus, weil man die Kinder hier glauben lässt, dass „Santa Claus“ über Nacht kommt.
  3. Keine richtigen Weihnachtsbäume? Ganz genau, denn hier in Australien holt sich niemand Bäume aus dem Wald, die wachsen hier ja auch nicht. Anstelle davon haben die Australier Plastikbäume, was für mich schon sehr bizarr ist.
  4. Am 25. gibt es nicht den traditionellen Braten, sondern oft nur etwas vom Grill oder, abhängig von der Familie und deren Wurzeln, internationales Essen, wie z.B. bei mir italienisch angehauchtes Essen. Auch die ganzen deutschen Kuchen, Kekse, Lebkuchen, Spekulatius usw., kennt man hier nicht so wirklich und die Australier mögen ihre eigenen Desserts selbst nicht so wirklich, wie ich herausgefunden haben. Das schließt z.B. einen Pudding ein, der über ein Jahr in einem Küchentuch aufgehängt wird und reift. Ich weiß, das könnte sich schon leckerer anhören.
  5. Die Temperaturen. Wie ihr es euch schon wahrscheinlich gedacht habt, gibt es in Australien zu Weihnachten keinen Schnee, im Gegenteil: Es ist hier Sommer. Das bedeutet mindestens 30 Grad. Also ist an Weihnachten schwitzen angesagt. 😉
  6. Die meisten Deutsche besuchen ja auch noch am 26. dieFamilie, doch hier in Australien gehen die meisten entweder shoppen, wegen der ganzen „Boxing Day Sales“, zum Strand, was auch ich gemacht habe, oder machen gar nichts.

    Meine Gastschwester Emma und ich

Mein Fazit zu einem Weihnachten ist, dass es echt interessant war, mal Weihnachten in einer anderen Kultur zu erleben, besonders, weil sich doch so viele Unterschiede finden und ich noch nicht einmal alle erwähnt habe. Mir hat Weihnachten in Australien außerdem echt viel Spaß gemacht, weil es doch schon cool ist, die Geschenke morgens zu öffnen und am Tag nach Weihnachten einfach zum Strand schwimmen zu gehen, jedoch gehört für mich zu Weihnachten einfach das kalte Wetter, weshalb ich dieses Jahr nicht so richtig in Weihnachtsstimmung kommen konnte.

Trotzdem war es eine echt tolle Erfahrung und interessant, Weihnachten einmal anders zu erleben!

Bis zum nächsten Mal,

Johanna.

Nov 272017
 

Hallo und herzlich willkommen zurück auf meinem Blog!

Ich konnte leider selber keine Fotos machen 🙁

Ich habe AUFREGENDE NEUIGKEITEN!

Zuerst einmal hatte ich meine ersten Surfstunden und dann ist auch ENDLICH das Paket, das meine Familie mir aus Deutschland geschickt hat, angekommen. Aber erstmal der Reihe nach:

In meinem Sportunterricht hier in Australien habe ich schon Einblicke in mehrere Sportarten bekommen, die ich vorher noch gar nicht kannte: AFL(Aussie Rules Football), Netball und nun auch Surfen!

Schon seit dem Anfang meines Austauschjahres  wollte ich unbedingt lernen zu surfen, bin aber erst nicht dazu gekommen, weshalb ich umso aufgeregter war, als mein Sportlehrer erzählt hat, dass wir nun lernen würden zu surfen.

Hier war ich surfen: Es ist in Ocean Grove.

Nur mal angemerkt: Es ist auch gar nicht so einfach, wie es immer aussieht und das Ziel der beiden Stunden war es, erstmal auf dem Brett aufzustehen. Demnach könnt ihr euch ja vorstellen, wie oft ich runtergefallen bin, doch es hat einen Riesenspaß gemacht!

Ich hatte sogar mehrere Erfolgserlebnisse und konnte einige Male aufstehen und die Welle bis zum Strand reiten! Es war einfach nur super! Wenn ihr es noch nicht gemacht hat, probiert es unbedingt mal aus, es macht so viel Spaß!

 

 

 

Nun aber zum Wesentlichen:

Ich habe endlich (nach 3Wochen) das Paket von meiner Familie bekommen:

Darin waren unter anderem Weihnachtsgeschenke(die ich leider 🙁 noch nicht auspacken darf) und MASSEN an deutschen Weihnachtssüßigkeiten.

Ich habe mich so sehr darüber gefreut, weil es hier in Australien fast gar keine Weihnachtssüßigkeiten gibt und ich schon die typische Weihnachtsstimmung, wie es in Deutschland der Fall ist, vermisse.

 

SPEKULATIUS!

MARZIPANSTOLLEN!

 

 

 

 

 

 

 

(Mehr über die Unterschiede zwischen dem australischen und deutschen Weihnachten gibt es im nächsten Blogpost!)

Die Spekulatius habe ich schon an alle meine Freunde und Gastfamilien verteilt und sie haben allen echt gut geschmeckt. Den Rest lager ich im Moment noch im Kühlschrank, weil das meiste relativ matschig hier ankam, essen werde ich es aber trotzdem noch ;).

Ich hoffe, es geht euch allen gut und wir sehen uns beim nächsten Mal wieder!

Johanna.

Okt 252017
 

Hey Leute,

ich melde mich mal wieder!

In diesem Blogeintrag wollte ich mal genauer auf meine Schule eingehen und die ganzen Unterschiede zwischen einer Schule in Australien und einer Schule in Deutschland, denn da sind mir einige aufgefallen!

Die Uniform

Ich denke, dass das wohl offensichtlich war, denn so gut wie alle Schulen in Australien haben Schuluniformen. Ich werde euch unten auch mal ein Bild von mir in meiner Uniform einblenden, so wie ich sie jeden Tag im Moment trage.

Ehrlich gesagt habe ich mich erst seeeeehr auf die Uniformen gefreut, einfach weil Filme wie Hanni + Nanni einen immer den Eindruck gemacht haben, dass diese cool sind.

Sind sie aber nicht, glaubt mir. Natürlich ist es praktisch, dass man nie darüber nachdenken muss, was man anziehen muss, aber diese Dinger sind echt unbequem und

ich vermisse echt meine normale Kleidung! 😉


 

 

Beten in
der Schule/Religion

Weil viele Schulen in Australien von der Kirche geleitet werden, gehört zum einen Religion zu den Pflichtfächern, zum Anderen beten wir aber jeden Morgen vor der Schule und nachmittags nach der Schule.

Das mag sich jetzt zwar etwas langweilig anhören, was es auch oft ist, aber was ich echt toll finde, ist dass man hier vieles mit einem religiösen Verständnis von Nächstenliebe etc. angeht, weshalb wir viele soziale Produkte, wie z.B. Operation Christmas Child an der Schule macht und soziale und ausserschulische Projekte und Organisationen unterstützt.

Bei Operation Christmas Child z.B. macht man ein Geschenk für ein Kind in einem anderen Land, das noch nie zuvor ein Weihnachtsgeschenk gekriegt hat.

Die Fächer

Wie auch in Deutschland hat man in der 10. Klasse die Möglichkeit, seine Fächer zu wählen. Der Unterschied dabei ist aber, dass man in Australien statt 11 oder 12 Fächern nur 7 hat.

Pflichtfächer in meiner Jahrgangsstufe sind Englisch, Religion und Sport. Weil man, um in Australien zur Schule gehen zu dürfen, aber Geld bezahlen muss, haben wir ganz andere Möglichkeiten  für den Unterricht.

So habe ich z.B. Photography und FoodTech gewählt, die Schule stellt uns dafür sehr gute Kameras und Essen kostenlos zur Verfügung.

Andere Möglichkeiten sind WoodTech, worin man lernt zu schreinern; Musik, worin jeder Schüler ein Musikinstrument lernen kann, Drama, Dance und so weiter.

Ich muss schon sagen, dass mir diese Seite von Schule in Australien sehr gut gefällt, einfach weil jeder Schüler sich noch viel mehr für den zukünftigen Beruf spezialisieren kann und nur das machen kann, was zu einem passt und worin man gut ist.

Es hat aber auch seine Nachteile, denn da Mathe hier kein Pflichtfach ist, wählen viele es ab und auch Sprachen werden hier kaum angeboten, weshalb viele Leute nur Englisch sprechen können.

Meiner Meinung nach ist das echt schade!

Ist Schule in Australien oder in Deutschland schwieriger?

Viele Leute haben mir vor dem Anfang meines Austausches gesagt, dass Schule in Australien viel einfacher ist, was auch viele meiner Austauschschüler- Freunde bestätigen konnten. Sie lernen nämlich so gut wie gar nichts und das meiste ist auf dem Level einer 9. oder 8. Jahrgangsstufe.

Mich hat es aber ziemlich gut getroffen, da ich durch Zufall auf eine sehr beliebte und gute Privatschule kam (viele Schulen in Australien sind privat).

Meine Schule ist z.B. Mathe betreffend ungefähr auf dem Level von meiner deutschen Schule und ich lerne viele Sachen, die ich vorher noch nicht kannte.

Letztendlich ist Schule in Australien aber selbst noch bei meiner Schule etwas leichter als meine Schule in Deutschland.

Die ganze Mentalität

Australier haben einen großen Nationalstolz, weshalb wir zum Beispiel beim AthleticsDay an meiner Schule gemeinsam die Nationalhymne gesungen haben.

Wie ich schon in einem vorigen Beitrag erwähnt habe, ist Football (oder auch Footy) eine große Sache in Australien. Als es dann das Grand Final war, also das grosse Finale und der Gewinner feststand, sind mehr als nur ein paar  (Freuden-)Tränen geflossen, da das Team meiner Gastfamilie gewonnen hat.

Ich war komplett verwundert darüber, aber das Finale ist so eine große Sache hier, dass da wohl immer Tränen fließen.

Erst war es alles ein bisschen komisch, aber es ist echt mitreißend und toll, da man sich wie ein Teil einer Einheit fühlt.

Ehrlich gesagt, könnte ich noch vieeeel mehr schreiben, doch letztendlich wäre dieser Blogeintrag zu lang!

Deshalb bis zum nächsten Mal!

Johanna, seit mehr als 3 Monaten in Australien.

Sep 272017
 

Hey und herzlich willkommen zurück auf meinem Blog!

Während in Deutschland die Schule vor ein paar Tagen wieder angefangen hat, sind es bei mir nun seit dem 22.09 Ferien! Und zwar nicht Herbstferien, wie ihr jetzt vermutlich vermutet, sondern Frühlingsferien, da bei mir Sommer im Dezember ist und Winter im Juli.
Verrückt oder?Deswegen werde ich nämlich Weihnachten bei 40 Grad erleben und nicht bei der sonst gewohnten Eiseskälte.

Aber jetzt zu dem, was ich eigentlich ansprechen wollte:

Wie schon gesagt, bei mir sind es gerade Ferien und ich habe das Glück, dass meine Gastfamilie sehr viel mit mir unternimmt. So bin in den ersten vier Tagen in Phillip Island gewesen.

Phillip Island ist besonders bekannt fuer die Pinguine (!), die dort leben und die durfte ich dann auch schon an meinem zweiten Tag sehen. Wie auch ich, fragt ihr euch jetzt bestimmt, seit wann es Pinguine in Australien gibt, aber es stimmt und die Pinguine leben da ganz natürlich.

Wie ihr auf dem Foto seht, sassen wir auf einer Tribüne und haben auf die Pinguine gewartet, die jeden Tag bei Sonnenuntergang aus dem Wasser kommen. Fotos durften wir leider von den Pinguinen selbst nicht machen, aber es war trotzdem schon ziemlich cool, die Pinguine aus nächster Nähe zu sehen.

Das selbst war jedoch nicht mein Highlight des ganzen Trips. Denn am 1.Tag sind wir einfach spontan zum Strand gefahren, um die Gegend ein bisschen zu erkunden und sind die Felsen hinaufgewandert.

Was wir jedoch nicht erwartet haben ist,dass wir zufälligerweise Wallabies und ein Kidnar entdecken!

       

Wallabies sind etwas kleinere Kängurus und ich hatte zuvor noch nie welche gesehen, weshalb ich besonders glücklich darüber war. Doch kaum sind wir ein paar Meter weiter gegangen, haben wir ein Kidnar gesehen, was ihr euch als sehr kleines Stachelschwein oder als ein Igel-artiges Tier vorstellen könnt. Das war insofern besonders, weil man diese sehr selten zu Gesicht bekommt und erst recht nicht in Bewegung. Meine Gastgeschwister hatten diese nämlich auch nur um die vier Mal gesehen.

In den nächsten Tagen sind wir noch zu einem Nationalpark gefahren, in dem wir Koalas sehen konnten, was fuer mich auch das 1.Mal war. Es war echt cool, wie hautnah man die Koalas erleben konnte, obwohl diese in freier Wildbahn leben und das war somit ein echtes Highlight des Urlaubes!

Es ist noch viiiiiiiiieel mehr passiert und die 1.Woche der Ferien ist noch nicht mal um, also seid gespannt, bestimmt kommt bei meinem nächsten Blogeintrag viel Neues!

Bis zum nächsten Mal,

Johanna