Am Freitag nach der Schule  ging es zu Erins (Senior und Captain vom Schwimmteam) und Susans (Erins Mutter und Coach) Haus zum Final Team Sleepover! 🙂

Ich bin mit Maddy gefahren, und wir haben erst in Downtown angehalten, dann bei Hailey zuhause & danach sind wir zusammen zu Erin gefahren. Der ganze Abend bestand größtenteils aus Essen! Wir hatten Pizza, Cookies, Fruits, Popcorn, und und und! Insgesamt waren wir ungefähr 25 Mädchen (weil nicht das ganze Team Zeit hatte). Außerdem hat der Teamsleepover jährlich eine Art Programm.. Die Juniors, die nächste Saison Teamcaptain werden wollen, halten ihre Captain Speeches und das Team wählt vier Captains, zwei von jeder High School (TC West, TC Central), die „Gewinner“ werden in zwei, drei Wochen beim Swim Team Banquet preisgegeben 😛 Dann bekommen die Seniors (und eben die Austauschschüler, weil wir ja offiziel als Senior eingestuft sind) ein Senior-Geschenk, was in dem Fall eine Tasche mit aufgesticktem Namen etc. war. Danach halten andere Teammitglieder Senior Speeches, jeweils ein Mädchen bereitet eine Rede für einen Senior vor – meine hatte Gaby gemacht, mit der ich mich vor zwei, drei Wochen schonmal getroffen hatte. In den Reden werden gute Momente, Ehrungen, etc. erwähnt 🙂 Danach hatten die drei Captains von dieser Saison „Awards“ für jeden gemacht, einfach quadratische Karten mit lustigen Awards die auf die Mädels zutreffen: Ich hab den Bird-Award bekommen, weil – auch wenn mir das nie aufgefallen ist, weil ich das so mache, seit ich mit dem Schwimmen vor neun Jahren angefangen hab – mich auf dem Startblock erst hinhocke, bevor ich in „Startposition“ gehe. Und das sah wohl immer elegant und vogelähnlich aus 😀 Danach wurden die Secret-Swimmer gifts verteilt. Ich hab Gaby einen Bilderrahmen geschenkt mit einer Collage mit drei Fotos von uns darin. Von meinem Secret Swimmer hab ich ein Set fürs Badezimmer bekommen, mit Bodylotion etc. 🙂 Den Rest des Abends haben wir mit Spielen + Filmen verbracht 🙂

Samstag Morgen sind die anderen vier Coaches vorbeikommen um Pancakes für uns zu machen 😛 Und nicht nur normale Pancakes: Es gab Buttermilch-, Bananen- oder Kürbispfannekuchen, was aber nicht hieß Pfannekuchen mit Buttermilch, Bananen oder Kürbis, neeein, die drei Zutaten waren Teil des Pancakes-Teig! Sehr zu empfehlen haha 🙂 Und gegessen wurden die dann mit Syrup, Butter oder Honig. Abgesehen davon, dass ich ja sonst nie frühstücke hier – oder generell meistens vor zwei, drei Uhr nicht esse – hab ich viel zu viel davon gehabt! 😀 Um elf bin ich mit Becky (die ja mittlerweile 16 ist und Autofahren kann) und Julia zu Elise gefahren, bei der Nina (die andere Austauschschülerin) mittlerweile wohnt B) Ich hab da erstmal geduscht, und Becky & Julia sind zum Duschen zu sich gefahren), und dann haben wir bis nachmittags alle erstmal nichts gemacht, außer mit sämtlichen Leuten geskypt haha 😛 Gegen sechs Uhr sind wir downtown gefahren, zu Sweetkiss, einem Frozen Yoghurt Shop, in dem wir uns gute ein, zwei Stunden aufgehalten haben 😀 Danach sind wir zum Hafen gelaufen, haben ein paar Fotos gemacht & sind dann wieder in die Stadt. Es war mittlerweile stockdunkel und an die null Grad kalt! In dem Restaurant Blue Tractor haben wir fünf uns mit Nancy, Becky mum, getroffen, und ein echtes amerikanisches Dinner gegessen: Burger, frittierte Bohnen, frittierte saure Gurken, Breadsticks, Soups.. (Elises Mum war so großzügig und Elise Geld für mich, Nina & Elise gegeben, und mich zu allem eingeladen! :)) Gegen zehn haben wir das Restaurant verlassen, Julia & Becky sind zu sich gefahren, Elise, Nina und ich sind erst nach Meijer um Snacks, wie Raffaello und Kinderschokolade, einzukaufen, danach haben wir einen Film ausgeliehen und um elf haben wir uns mit den anderen beiden wieder bei Elise zuhause getroffen. Dort haben wir Smoothies gemacht und sind dann in Elises „Bonusroom“, der wie ein großes Gästezimmer/Hobbyroom ist. Wir haben die meiste Zeit mit Chatroulette verbracht, was ganz witzig war, weil wir in vier verschiedenen Sprachen schreiben und reden konnten 😛 Nina ist als erste eingeschlafen (um eins), danach Julia. Elise, Becky und ich haben um vier Uhr angefangen den Film zu gucken, wobei ich da aber nach nichtmal zehn Minuten auch eingeschlafen bin.

Am Sonntag Morgen sind wir alle, bis auf Julia, gegen halb zwölf aufgewacht & mussten dann leider beobachten, wie Julia im Schlaf eine Art Krampfanfall oder was auch immer hatte.. jedenfalls ist sie nicht aufgewacht und Elises Mum hat sofort den Krankenwagen und Nancy angerufen! Der Notarzt kam auch sofort, Julia ging es auch sofort irgendwie besser, aber musste trotzdem vorsichtshalber ins Krankenhaus :/ Gegen eins haben Elise, ihre Mum, Nina und ich uns mit Robin downtown im Omellette Shoppe getroffen, um traditionell amerikanisch zu frühstücken: Coffe, Hot Chocolate, Oatmeal, Muesli, Cinnamon Rolls, Eggs, English Muffins.. 😛 Und Carmen (Elises Mum) hat uns alle eingeladen!

Montag hatte ich nach der Schule mein erstes Training – Cross Country Skiing – aber da noch nicht genug Schnee liegt bestand das 1,5h lange Training größtenteils aus Rennen und war unglaublich anstrengend. Außerdem hat es durchgehend geschneit, es war unter 0° Grad, und natürlich bin ich am selben Abend direkt wieder krank geworden. Trotzdem wollte ich unbedingt was kochen, was ich regelmäßig montags nachmittags bei meiner Oma gegessen habe: Kartoffeln mit einer Chicken-Tomato-Onion-Peppers Beilage und zum Nachtisch Vanillepudding! 🙂
…Dass ich wieder krank war, hat das Training am nächsten Tag, wo wir bei Hickory Hills trainiert haben, nicht leichter gemacht hat: endloses Berg hoch- und runterrennen, über Hügel, im Wald (bei tausenden von rutschigen, schneeigen Blättern).. Ich war noch nie sooo fertig nach einem Tag!

Categories: 2012Pia

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