Heeeute nach der Schule hatte ich natürlich wieder zwei Stunden Training & danach hatten wir mit meinem Schwimmteam eine „Pasta-Party“ im Civic Center (unser Schwimmbad) – das heißt gaaaanz viel Food 😛 Zwei verschiedene Nudelgerichte, ein Reisgericht, Salate und Obst, gemacht von Eltern von Maedchen aus meinem Team. Danach bin ich mit drei Mädels zum Footballspiel meiner High School gefahren zum Thirlby Field,, mein erstes American Football Game, und das hat so Spaß gemacht in der Student-Section – im linken Teil der Tribüne, sämtliche Schüler auf den Bänken stehend, singend und tanzend und das eigene Team anfeuern ohne Ende! Ich war so froh, dass ich ab und zu mal Leute wiedererkannt habe, und sie mich auch: mal wurde mir zugerufen, mal gewunken, .. . Abgesehen davon, dass es verdammt kalt war und ich ziemlich müde war, weil ich ja seit halb sieben morgens aus dem Haus war, war es ein sehr schöner Abend! Um halb zehn hat Robin mich abgeholt. Natuerlich hat meine Vergesslichkeit und mein Talent Sachen zu verlieren hier in den USA nicht verlassen & als wir zuhause waren ist mir aufgefallen, dass ich keine Ahnung hatte wo meine Schwimmsachen sind, die ich morgen brauchen wuerde. Also sind wir um elf Uhr nochmal losgefahren (mit warmem Schokopudding, den ich mit meiner Gastmama noch gemacht hatte :D), erst zu ihrer Arbeit, weil sie in ihrem Computer eine Telefonnummer von einem Kunden hatte, der Schluessel fuer das Civic Center hat – aber wir haben keinen erreicht. Dann haben wir meinen Coach angerufen, der hat vorgeschlagen mir morgen Sachen zu leihen, und wir konnten wieder nach Hause fahren. & um halb eins war ich im Bett & um fünf Uhr musste ich aufstehen, weil mein Schwimmteam sich um viertel vor sechs wieder am Civic Center getroffen hat, um mit dem Bus zu unserem nächsten Schwimmmeet zufahren.

Wir waren ca. zwei, drei Stunden unterwegs – das Meet ging bis drei oder vier Uhr nachmittags & wir haben gewonnen! 🙂 Auf dem Rückweg haben wir Sandwishes bekommen, um halb sieben waren wir wieder am Civic Center. In den letzten Tagen ist es unglaublich kalt hier geworden in Traverse City, und es regnet andauernd. Nach dem Meet bin ich mit Brooke zu Jessica gefahren (beides Mädels aus meinem Schwimmteam), zum Sleepover in ihrem Haus. Wir haben gegessen, uns fertig gemacht & gegen acht hat uns Kaden, ein Freund von den beiden, den ich auch schon in der Schule kennengelernt habe, zusammen mit Traver, einem anderen Jungen, auch auf meiner Schule, abgeholt. Wir sind ein bisschen durch die Stadt gefahren & sein Fahrstil hat mich sehr an den von meinem Bruder in Deutschland erinnert: und da die Teenager hier anscheinend wenig wert aufs Anschnallen legen, war die Autofahrt ziemlich lustig :D, wie der ganze Abend insgesamt. Zwischendurch sind wir nach McDonalds gefahren (und ich dachte die Mitarbeiter in deutschen McDonalds wären langsam! :P), und ich sollte ganz viel auf Deutsch sagen oder Sachen ins Deutsche übersetzen, weil die vier totalen Spaß daran hatten. Und ich musste tausend Fragen beantworten, unter anderem weil sie – wie alle amerikanischen Teenager hier – den deutschen Akzent so lieben  😎 Gegen zehn, elf Uhr sind wir zu Kaden gefahren und haben Final Destination 5 geguckt & meiner Meinung nach ist es relativ einfach Filme auf Englisch zu verstehen! – Um zwölf mussten wir wieder bei Jessica sein.

Am nächsten Morgen hat mich meine Gastmum um ein Uhr abholt, nachdem ich mich lange mit Jessicas Vater unterhalten habe, der mich auch sehr interessiert mit Fragen über meine Heimat, mein Leben und mein Auslandsjahr durchlöchert hat & mir angeboten hat, so oft wie ich will bei Jessica zu übernachten oder direkt meine Gastfamilie wechseln um mit ihnen zu leben (was Robin für eine sehr schlechte Idee gehalten hat :D) 🙂 Bis drei Uhr hab ich damit verbracht, mit tausenden Leuten zu skypen & dann sind wir nach Elk Rapids gefahren – um Amy und Terry, zwei Freunde aus Chicago die hier Urlaub machen, zu besuchen. Wir waren aber nicht die einzigen Gäste, es waren noch fünf weitere Freunde da & mit meinen tierischen Brüdern zusammen sechs von diesen Jagdhunden und ein kleiner, weißer Hund. Dieses Treffen scheint schon so eine Art Tradition zu sein, und wird „Vizlar-Party“ genannt (Vizlar ist die Hunderasse) 😛 Es gab jede Menge leckeres Essen und zum Abschluss ein Eiscreme-Kuchen von der Kuhfarm, die wir letzte Woche besucht haben.

Montag hatte ich normal Schule, Training & abends haufenweise Hausaufgaben.

Dienstag war mein erstes Homemeet, das heißt mein erster Wettkampf in Traverse City. Mit anschliessender „Soupparty“ mit dem anderen Team und einigen Eltern zusammen  😛 Meine Gasteltern haben zugeguckt, Amy & Terry und ein anderes Paar, was ich Sonntag kennengelernt habe. Und das anschließende Essen zusammen war auch super.
Mittwoch gehe ich nach der Schule, und nach dem Training,  mit der Tochter von dem obersten Chef meiner Gastmutter (oder so) und ihrem deutschen Freund zu einer Youth Group von deren Kirche mit anderen Jugendlichen – das heißt ich werde von morgens halb sieben bis abends acht, neun Uhr unterwegs sein. Ich hoffe das wird gut haha 🙂
Donnerstag  geh ich leider nicht zur Schule, weil ich mit meinen Gasteltern zum letzten Baseballspiel der Detroit Tigers in Detroit fahre 🙂

Und dann ist auch schon wieder Wochenende!

Categories: 2012Pia

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